Hysterische Schreianfälle meiner 3 jährigen Tochter

3 Antworten

Werden ihre Grenzen von dir geachtet?

Wenn nicht, wüsste ich nicht, warum sie die ihr willkürlich gesetzten Grenzen beachten sollte.

  • Versuche es mal mit weniger Nein und mehr Ja.
  • Schließe Kompromisse
  • Betreibe Ursachenforschung: Hunger? Durst? Müde? Gelangweilt? Frustriert?
  • Bedenken, dass kleine Kinder zwar reden können, aber sich verbal noch die Ausdrucksvielfalt der Älteren fehlt
  • Vergiss Strafen und Konsequenzen - überlege lieber, wie du DEIN Verhalten ändern könntest. Deine Tochter reagiert auf dich. Sie ist praktisch dein Spiegelbild.

Wenn sie dir in diesen Situationen hinterher läuft, braucht sie deine Nähe ganz dringend. Verweigerung deinerseits wäre jetzt schlecht. Bleibe bei ihr und nimm sie (wenn du es kannst) in die Arme. Sie kämpft da mit sich selbst und braucht nicht noch eine Vertrauensperson, die sich zusätzlich gegen sie stellt.

Auch wenn du das gar nicht willst - kommt halt bei ihr so an.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobbylektorin - "unerzogen" ist eine Lebenseinstellung

ganz einfach ignorieren und nicht reagieren, wenn sie dir schreiend hinterherläuft.

mach das, was du vor dem schreianfall vor hattest.

So würde ich es auch machen. Ignorieren, auch wenns oft schwer fällt.
Zieht man ein, zwei Mal durch, wird es ihnen langweilig, weil sie ja nichts damit erreichen, keine Aufmerksamkeit bekommen.

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Natürlich habe ich das schon versucht, aber sie läuft mir hinterher, hält mich fest bzw. klammert sich an mein Bein. Ich sage ihr dann dass sie sich beruhigen soll, sonst nehme ich sie nicht auf den Arm. Ich möchte nicht angeschrien werden. Das Problem dabei ist nur, dass sie mich wahrscheinlich gar nicht versteht, weil sie so laut schreit...

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@Jenzu1983

Schon zu viel Aufmersamkeit: NICHT ansprechen! KEINE Reaktion.

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Wir hatten das gleiche Drama, als meine Tochter 2 1/2 Jahre alt war. Sie hat jeden Tag 1/2 - 1 Stunde gebrüllt, getobt, sich selbst geschlagen und gebissen... und war mit nichts aus dieser Situation herauszuholen.

Letztendlich lag es an einer völligen Unterforderung in der Kinderkrippe, da sie dort nach dem Weggang der Kindergartenkinder keine Kinder hatte, mit denen sie sich unterhalten und spielen konnte.

Nachden sie in eine andere Kita mit größeren Kindern gewechselt hatte, war die Schreierei von einem Tag auf den anderen vorbei.

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