Hypochondrie durch Mutter was soll ich tun?

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5 Antworten

Naja, Selbsterkenntnis ist ja schonmal ein guter Anfang. Du weißt dass du dir viel einbildest und du weißt was vielleicht die Ursache war. (auch wenn das nicht wichtig ist).

Wichtiger ist, dass du dein Leben wieder selbst in die Hand nimmst. Geh raus und mach was aus dir. Niemals von anderen beeinflussen lassen.

Hallo LR!

die Erkenntnis allein ist schon ein Großer Schritt zur Lösung!!!

Jetzt könntest Du Dir überlegen, wie Du diese Erkenntnis in den Alltag umsetzten willst.

Ein paar Ideen, wie ich das vielleicht machen würde:

- Einen Brief an die Mutter schreiben (aber nicht unbedingt geben, nur für Dich!)

- Ein Bild zum Thema malen

- Strategien überlegen, wie man in Zukunft reagieren will, wenn die Ängste wieder kommen

Dadurch, dass man sich noch einmal damit beschäftigt kommt die Erkenntnis vom Großhirn auch in die tiefer gelegenen Hirnteile ;)

Und steigen die Chancen, dass man seine Erkenntnis auch im Alltag nutzt.

Bei so einer schwierigen Mutter würde ich mir auf jeden Fall noch eine Therapeutin mit ins Boot holen. Da gibt es bestimmt noch andere Verknüfungen die Dich behindern oder wird es Dir immer wieder schlecht gehen wegen Deiner Mutter. Als Kind kann man so etwas nicht ohne Hilfel!

LG und alles Gute!

Hourriyah

Hat deine Mutter dir Krankheiten eingeredet oder redest du dir Krankheiten ein?

Krankheiten schlimm zu finden oder sich über die Zustände auf der Welt aufzuregen hätte damit nämlich nichts zu tun.

LukasReiner 16.01.2017, 11:43

Nein leider ist es so dass ich nie über all dir Dinge nachgedacht oder geredet hätte wenn sie nicht so nervös zu mir gekommen wäre und mir als Kind ihre Horrorgeschichten reingedrückt hätte. In regelmäßigen Intervallen. Und hier habe ich mich leider nur kurz gefasst. Wollte nicht einen Roman schreiben den keiner lesen will.

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Nashota 16.01.2017, 12:18
@LukasReiner

Hypochonder sind aber Menschen, die sich einreden, dass sie schwerkrank sind.

Was deine Mutter dir deinen Worten nach vorgelebt hat, sind eher Ängste allgemeiner Natur. Und mal so gesprochen: Viele Dinge machen Eltern auch Angst.

Ich hatte, als meine große Tochter gerade ein Jahr alt war, auch Angst vor dem damaligen Golfkrieg. Und so manche Krankheit oder Lebensmittelskandale machen auch keine gute Laune, wenn man darüber nachdenkt.

Wenn deine Mutter solche Ängste nun immer hat und die auf dich übertragen hat, ist das natürlich auch kein guter Wegbereiter, das stimmt.

Aber je nach deinem Alter kannst du auch versuchen, über diese Dinge selbst nachzudenken und dir eine Meinung dazu zu bilden. Bzw. deiner Mutter zu sagen, dass es zwar vielleicht schlimme Dinge sind, die uns so umgeben, aber man sich durch zuviel darüber nachdenken auch verrückt machen kann.

Zur Not gibt es aber auch immer noch Verhaltenstherapien. Die könnten deine Mutter und du dann gemeinsam in Angriff nehmen.

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Ich glaube eher, dass du auf Teufel komm raus einen Schuldigen finden willst. So bedenklich klingt das Verhalten deiner Mutter nicht. In den Nachrichten kommen eben zum Großteil negative Dinge und Krankheiten sind nichts positives.

LukasReiner 16.01.2017, 11:43

Nein leider ist es so dass ich nie über all dir Dinge nachgedacht oder geredet hätte wenn sie nicht so nervös zu mir gekommen wäre und mir als Kind ihre Horrorgeschichten reingedrückt hätte. In regelmäßigen Intervallen. Und hier habe ich mich leider nur kurz gefasst. Wollte nicht einen Roman schreiben den keiner lesen will.

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