Hypnose, wie viel Hypnostoff kann das Unterbewusstsein am Tag aufnehmen?

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2 Antworten

Ein erfahrener Hypnotiseur wird im Erstgespräch klären, wieviel Hypnose ein Klient/Patient ins Unterbewustsein aufnehmen möchte. Er wird dieses genau erfragen und dann entsprechend seiner eigenen Fähigkeiten und der Aufnahmekapazitäten des Klienten/Patienten unter Berücksichtigung der verfügbaren Zeit und der geplanten Behandlungsdauer in Portionen einteilen. Diese Portionen sollten, so wie von SHjanitor bereits geschrieben 125Mikrohypno pro Tag nicht überschreiten. Übrige Portionen können bis zur nächsten Sitzung im Kühlschrank gelagert werden, aber nicht länger als ein Jahr.

LG, Hourriyah

SHjanitor 30.11.2013, 20:27

Übrige Portionen können bis zur nächsten Sitzung im Kühlschrank gelagert werden

Der war gut ;)

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Hallo Volter17

Das ist vergleichbar mit einem Computer, wenn Du am morgen das BS (Bewusstsein) aus vom UB (Unterbewusstsein) hochfährst, ist Dein Speicher ja noch mehr oder weniger nur mit dem OS belegt. Heutzutage ist das BS ja gott sei Dank Multitasking fähig und kann mehrere Sachen gleichzeitig machen. Vor allem das weibliche BS nimmt diese Upgrades sehr gerne an, da diese Wesen neben Kinder betreuen und Kochen, vermehrt auch einem Beruf nachgehen möchten.

Was leider immer etwas nachhinkt und deshalb ist Deine Frage berechtigt: Wo sollen diese Informationen alle gespeichert werden? Leider ist schneller Speicher recht teuer (man sagt dem "Solid State Disk" oder einfach SSD) und die chinesischen Produkte sind teilweise noch inkompatibel, weshalb oft noch auf die konventionelle, langsamere Magnet-Datenspeichermethode ausgewichen wird. In der Zwischenzeit gibt es aber Hybrid-Varianten, die mit dem BS besser zusammenarbeiten und oft benötigte Daten im Cache behalten.

Die durchschnittliche Zugriffszeit ist bei der konventionellen Methode oft problematisch und die Daten können nicht schnell genug in's UB abgelegt werden, was sich in einer Amnesie bemerkbar macht. Die überschüssigen Daten werden dann aus dem flüchtigen Speicher einfach gelöscht. Wenn sich dieser Vorgang zu oft an einem Tag wiederholt, hat dies ein "Kernel Panik", "Blue Screen", "Blackscreen" oder "Guru Meditation" - je nach Kultur, zur Folge. Beim Hochfahren am Morgen macht sich das dann mit einem "Inaccessible boot device" bemerkbar und das UB muss in den "Factory default" Zustand gebracht werden. Leider ist es nicht immer unproblematisch das Backup wieder vollständig zu restoren und es können Fragmente falsch gespeichert werden. Leider löst das oft ungewollte Emotionen aus, die moderne Medizin versucht diese Sinus-Peaks mit Psychopharmaka abzuschneiden.

Abhilfe schafft da aber tatsächlich die Hypnose. Unter Hypnose ist es nämlich möglich, die "Snapshot" Funktion zu aktivieren und so den BS Inhalt in's UB abzulegen, sobald ein freier Prozess verfügbar ist. Dies sollte unbedingt gemacht werden, bevor es zu dem oben beschriebenen overflow kommt, denn nur so kann der Inhalt auch konsistent inkl. checksumme gesichert werden.

Menschen mit aktiviertem Snapshot erkennt man übrigens am dem teilweise starren Blick nach vorne, der Grund für dieses Phänomen ist der, dass die Augen einen eigenen Prozess haben im OS, der leider nicht vom interrupt handler abgefragt werden kann. So kommt es vor, dass das UB meint, ein Prozess sei frei für das Speichern des Snapshot's, jedoch läuft gerade der Blick-Prozess im Hintergrund. Mit diesem Nebeneffekt kann man sich aber in der Regel recht gut arrangieren, denn obwohl der Blick starr nach Vorne gerichtet ist, nimmt das BS alles wahr und kann es auch verarbeiten.

Das aktivieren dieses Snapshot's ist übrigens nicht teuer und die Sitzung beim Hypnotiseur dauert ca. eine Stunde.

gruss Ivo

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