Hyperaktivität bei Katzen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hier sind mal ein paar von den Katzenimpressionen, die wir geistesgegenwärtigerweise fotografiert haben.

Zu dem kleinen Grautigerchen Rudi muss ich sagen, dass er einer der größten Zerstörer vor dem Herrn war. Keine Ahnung, wie oft ich in die Küche kam und die "leblosen" Überreste meines gelb-grünen Küchenschwammes (auf einem Bild unten links in der Ecke des Bildrandes) überall verteilt fand.

Einmal hatte ich mir einen Dreier - Satz richtig tolle Silikonpinsel zum kochen und backen gekauft und zur Einweihung eine Ente oder irgendso ein Geflügel im Backofen gemacht, das man mit dem Bratenfett einpinselt, um es knusprig zu machen. Der Silikonpinsel lag nach dem letzten einpinseln auf der Spüle.... und als ich ihn spülen wollte, sah ich es: Verda..t nochmal, die Schei.ßdinger sollen doch hitzebständig sein, was ist DAS denn !!?? Alle Silikon"strippen" unterschiedlich lang, von ganz kurz bis original Länge.... ich dachte, das Material wäre im heißen Bratfett geschmolzen, - nis ich neben der Spüle lauter kleine gelbe Silikonfitzelchen fand, die Rudi beim abkauen runtergefallen waren...."RUDI! DU SAUSACK!!!" *wuusch ! * weg war er...

Zum Glück kann man den kleinen Kröten ja nicht lange böse sein. Nicht mal dann, wenn man sie mal aus Versehen irgendwo einsperrt und sie einem "zum Dank" in den Obstkorb aus hellblauem Korbgeflecht pinkeln.

Oder wenn man sie mit Absicht einsperrt, damit sie als schwarze Katze im Dunkeln nicht plattgefahren werden ... und sie einem aus Rache auf die Herdplatte pinkeln.

Und wenn sie mit Dreck an Bauch und Beinen im strömenden Regen reinkommen und sich zum Trocknen auf der frisch gebügelten Wäsche niederlassen... Manchmal könnt' man sie auf den Mond schießen, aber.... so ganz ohne geht es dann auch wieder nciht!

Es war einmal eine Grünlilie....und ein weißes  müdes Kätzchen... - (Krankheit, Katze, Katzen) Boaaahhh... welcher Idiot hat hier das Licht angemacht ?! - (Krankheit, Katze, Katzen) unwiderstehlich, ein Korb voll Anmut ! Ich kann sie nicht da lassen! - (Krankheit, Katze, Katzen) Klein Rudi.... - (Krankheit, Katze, Katzen) Rudi, im wahrsten Sinn der Schalk im Nacken. Bitte beachten: der gelbe Schwamm! - (Krankheit, Katze, Katzen) hm.... Wasserqualität ist okay! - (Krankheit, Katze, Katzen)

Ok, so schlimm sind meine dann nicht. :) Da bin ich ja schon fast wieder beruhigt. :)

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@Naschatka

Brigitta, du solltest ein Buch schreiben: "Die Memoiren meiner Stubentiger" oder so ;o) . Ich würde es kaufen ;o) . - Es ist doch immer schön, zu lesen, was die Tigerchen alles für Dummheiten im Kopf haben können ;o) .

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@polarbaer64

Tja, polarbaer,... das würde sich bestimmt in meinem Fall lohnen, es würde ein recht dicker Wälzer vermutlich. Wenn ich es eines Tages mal tue, dann wird es aber eher eine bittersüße Mischung aus Freude und Anklage. Alleine schon hier zum Bild Nr. 1 kommt mir das ganze Elend der Bauernhofkätzchen hoch... die Kleine weiße schlafende Schönheit war taub, wie so viele der Hofkätzchen Ende der 90er. Es gab da einen weißen, langhaarigen, schrecklich verlotterten Kater in der Gegend, der sich leider nie fangen ließ, dafür aber alles deckte, was er kriegen konnte. Und als die erste seiner Nachkommen reinweiß auf dem Hof fiel, wurd die natürlich behalten, war ja was "Besonderes". Bonnie hieß die Katze und wie alle anderen wurde die natürlich auch nicht kastriert. (Man kommt leider nicht ungemeldet auf den Hof, um mal ne Katze zu schnappen und zur Kastr. zu bringen, weil da ein Hund ist, der alles meldet. Nun, Bonnie bekam wunderschöne Kinder (siehe Bild Nr. 3) und eines davon war Elvis, der vermutlich deshalb langhaarig wurde, weil sein Vater auch Bonnie, die Tochter zurückgedeckt hatte. Elvis war auch was Besonderes, wurde auch behalten... obwohl Kater auf dem Hor nicht sonderlich gut im Kurs standen. Es kamen in allen Würfen immer wieder auch langhaarige Kätzchen, da viele der Hofkatzen ja sowieso Maine Coon Mixe waren - und viele, viele von ihnen waren leider behindert, was wir erst mal gar ncht merkten, denn man merkt einem Kätzchen, wenn man nichts Böses ahnt, nicht schnell an, ob es blind oder taub ist, schon gar nciht, wenn es nur ca. 4-6 Wochen um einen ist. Wir lernten erst nach und nach, Augenlicht und Hörvermögen zu testen, ehe wir sie weitergaben. Und ich hab händeringend drum gebeten, wenigstens Bonnie zum kastrieren mitnehmen zu dürfen, ich hatte sogar jemanden gefunden, der die Kastration - angesichts des tauben Kätzchens bei uns - bezahlen wollte. Es ist ja immer schon schwer genug, für alle gesunden Kätzchen ein gutes Plätzchen zu finden, und ich sagte den Leuten damals klipp und klar, dass Bonnie überhaupt keine Jungen mehr kriegen darf, denn in jedem Wurf war mindestens ein krankes dabei. Als ich das nächste Mal informiert wurde, dass wieder kleine Kätzchen da seien und ob ich die auch haben wollte, "damit der Siegfried se nich auf den Scheunenboden kloppen muss"... vermisste ich Bonnie und Elvis und fragte nach ihnen. Ja, Elvis war vor ein Auto gelaufen. Und Bonnie ? Keine Ahnung. Die ist einfach nicht mehr da. "Weg gelaufen oder was weiß ich" sagte die Altbäuerin.

Auch zu der kleinen schwarzen mit dem weißen Strich auf der Nase, im Korb vorne links(bild nr. 3) gibt es eine erzählenswerte Geschichte. Ich hatte sie an eine junge Frau gegeben, die wir dadurch, dass sie mehrmals umzog, ein bisschen aus den Augen verloren haben. Rein zufällig begleitete ich Jahre später mal einen andere Frau, die ebenfalls ein Kätzchen von uns hatte, zu einer Katzenauffangstation, mit deren Betreiberin sie befreundet war. Die beiden zeigten mir die verschiedenen Zimmer im Haus, wo Fund- und Abgabetiere untergebracht waren und in einem saß eine schwarze Katze mit weißem Strich auf der Nase auf der Fensterbank und schaute raus. Ich ging beiläufig zu ihr hin, schaute sie mir genauer an, stutzte, als ich ihr nebelgrau meliertes Hinterteil sah und sagte einigermaßen erschüttert zu ihr: "Oh, Muckelchen,.... dich habe ich aber heute auch nicht zum ersten Mal in den Händen, ich kenn dich!"

Die Frau sagte: "Die ist zusammen mit der da - sie zeigte in die Ecke unter einen Tisch auf eine grau getigerte Katze - gekommen, sind abgegeben worden!" Darauf ich: "Und die Besitzerin ist eine junge Frau namens xxxx xxxxxx ! Und dann muss diese hier Teddy heißen und die Graue unterm Tisch ist Minka!" Der Frau klappte der Unterkiefer runter. Und als ich daheim war, suchte ich in der Kiste mit den alten Fotos das Polaroidfoto raus, das einzige Foto, mit dem ich beweisen konnte, dass Teddy urprünglich auf dem Scheunenboden im Nachbardorf durch meine Hände gegangen ist, ehe sie in der Auffangstation landete. Und das Happy End: Eine übereifrige "Tierschützerin" hatte die beiden Freigängerkatzen eingefangen und ich, die ich mit Bitterkeit im Herzen deren frühere Besitzerin zur Rede stellen wollte, erkannte, dass sie ihre beiden Tigerchen schon schmerzlich vermisst hatte und gemeinsam setzten wir alle Hebel in Bewegung, dass Minka und Teddy, die zu dem Zeitpunkt etwa 5-6 Jahre alt waren, bis heute wieder ihre Freiheit bei ihrem ursprünglichen Frauchen genießen dürfen!

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Mein Gott, dass ist ein Jungtier. die haben eben Hummeln im Hintern. Das Miezelchen braucht Beschäftigung und Umtrieb. Das wird sie zuwenig haben, und deshalb sucht sie sich selber eine Beschäftigung. 1jährige Katzen sind wie 10jährige Kinder. Immer unterwegs und auf der Suche, etwas anstellen zu können ;o) . Das kannst du nicht abschalten. Warum ist die Katze denn alleine? Hat sie keinen Spielkameraden? Das wäre am allerwichtigsten, dann würde sie auch dein Mobiliar in Frieden lassen... .

Helfen kann man dir da leider nicht. Die Zeit wird dir helfen, indem die Miez in etwa 2 - 3 Jahren ruhiger wird ;o) . Solange mußt du es aushalten, oder Sachen, die du nicht "angegriffen" haben willst, rigeros wegräumen.

Ich lege meinen Dreien immer extra Angriffsmaterial hin. Jeder neue Karton ist spannend und lenkt vom eigentlichen Mobiliar ab. Zu Zeit habe ich ihnen so eine große Filzdecke (war Verpackungsmaterial) auf dem Teppich einfach hingeworfen. Da rennen sie unten durch, hüpfen mittenrein, oder einer ist in der Decke, der andere springt drauf... . - Gib ihr immer wieder mal was neues, denn das alte wird auch langweilig. Leere Klorollen, Plasikeier aus dem Überraschungsei, geknülltes Zeitungspapier (viel).

Aber am wichtigsten wäre eben ein Katzenkumpel. Und: Hyperaktivität gibt es bei Katzen nicht. Das ist eine moderne Menschenkrankheit, die sich die Leute gesucht haben, damit sie eine Ausrede für die Zappeligkeit ihrer Kinder haben ;o) .

Ja meine große ist 8 die ist da, aber die kleine hab ich ja erst 2 Monate und die verstehen sich nur dürftig.

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@Naschatka

Achso, wenn du sie erst zwei Monate hast, ist das aber total normal. Zumal die Große schon älter ist, und den Umtrieb nicht mehr so mag ;o) . Eine Vergesellschaftung zwei so unterschiedlicher Katzen kann schon ein halbes Jahr dauern, bis sie sich grün sind. Wenn die Jungkatze mal ein, zwei Jahre älter ist, und nicht mehr so wild, wird das Verhältnis der beiden auch besser werden.

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na naschatka ,glaubst dus immer noch nicht,das dein kleine sich ziemlich normal verhält.??es gibt bei katzen keine hyperaktivität( fraglich ob es die bei menschen gibt)hättest du denn die möglichkeit sie raus zulassen? wäre für deinen kleinen feger das beste.wenn du sie nachts rausließest,würde sie tagsüber drinnen viel schlafen und wäre (hoffentlich) ruhiger.,da ausgelasteter.

Ja so langsam merkt mans. :) Ne, die kann nicht raus. :) Aber ich werde ihrwohl mehr zum Zerstören hinlegen. :)

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