HWS Syndrom rückenschmerzen und Nackenverspannungen?

3 Antworten

Nennen wir es mal - als Arbeitshypothese sozusagen - eine depressive Störung, die Dich abends überfällt. Diese Zeit ist ein Klassiker für Probleme, die deprimierte Menschen haben, abends wird scheinbar alles mögliche akut. Das hat wohl auch mit dem Tagesablauf und dem Stoffwechsel zu tun, der abends i. d. R. eben eine bestimmte Konfiguration hat - man kriegt abends den Koller, abends steigt das Fieber und abends bemerkt man auch, daß man morgen keine Lust auf die Arbeit hat. Das ist eigentlich fast "normal", kein Grund zur Sorge.

Ein paar mehr Gedanken mußt Du Dir vielleicht über Deine unglückliche Lage machen, die ja im Augenblick vielleicht nicht gerade zu Glücksgefühlen anregt. Die gute Nachricht ist, Du tust etwas dagegen. Zum Beispiel ab morgen. Wenn Du anfällig für Angststörungen bist - jetzt mal egal, wodurch das ausgelöst wurde - mußt Du Dir überlegen, das Grundproblem anzugehen. Dabei könntest Du wahrscheinlich professionelle Hilfe gebrauchen, weil man gewöhnlich an sein eigentliches Problem nicht so leicht herankommt. So wie man sich auch nicht selber in den Magen gucken kann, kann man sich auch nur sehr schwer selber in die Seele schauen. Denk also mal an, Dir die Hilfe eines Therapeuten zu besorgen und der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. Jedenfalls rate ich Dir dazu.

Und das dritte, was Du womöglich bedenken solltest, ist Dein Maßstab für das Leben. Was Du schreibst, klingt für mich ungefähr so: "Ich kann nix, ich bin nix, ich hab alles versemmelt, ich werde nie was werden, keiner mag mich, alle haben auch Grund mich zu verachten, weil ich nix wert bin und gar nicht besonders bin und nichts besonderes erlebe." Im Umkehrschluß hättest Du nur ein gutes und anerkanntes Dasein verdient, wenn Du irgendwas ganz Tolles bist, hast oder kannst. Aber das stimmt so nicht. Jeder Mensch IST schon etwas Besonderes, nämlich weil er da ist und es ihn nur ein einziges Mal gibt in dieser ganzen großen Welt. Um geliebt und geachtet zu werden brauchst Du nichts weiter zu tun als da zu sein als der Mensch, der Du bist. Alles, was sonst noch kommt, ist Draufgabe, auf die Du mit Stolz und Befriedigung schauen kannst. Und da sehe ich in Deinem Leben - obwohl ich Dich gar nicht kenne - schon eine Menge Kapital versammelt. Nicht nur, daß Du in einer Situation leben kannst, die Dich in einigermaßen gesicherter Existenz hält, Du hast auch nach ein paar Irrwegen den Drive gefunden, die Abendrealschule anzupacken. Damit wirst Du Dich aus dem gegenwärtigen Tief herauswurschteln und zwar aus eigener Kraft. Das ist doch schon was! Natürlich wirst Du das schaffen; im Zweifel suchst Du Dir Mitlerner und gute Methoden, um Dir den Stoff in den Kopf zu knallen. Nur Mut, das wird schon, wenn Du Dich immer wieder an Dein Ziel erinnerst (nicht das ferne, sondern das nahe Ziel!) und das nicht aus den Augen verlierst. Dafür wünsche ich Dir alles Gute.

Und Deinen verkaterten Nacken schleppst Du bei nächster Gelegenheit mal zum Orthopäden. Der kann Dir physiotherapeutische Behandlung aufschreiben und das wird Dir gut tun. Ein guter und erfahrener Physiotherapeut kann Dir auch Übungen zeigen, damit Dein Nacken nicht wieder verspannt wird. Die kannst Du dann auch beim Lernen oder in der Schule zwischendurch anwenden oder abends, wenn der "Anfall" kommt. Das hilft ungemein, den Fall ins schwarze Loch zu bremsen oder gleich ganz zu verhindern. Viel Glück, q.

Mag ja sein, dass du glaubst völlig normal zu sein. Ich kann dir nur raten, geh zu einem Psychologen! Das ist mehr als fällig.

Geh mal zum Arzt und schildere ihm das.

Es könnte durchaus auch eine Depression sein. Die muß nicht immer mit Schlaflosigkeit einhergehen.

Auf jeden Fall ist es schon gut, wenn Du "ab morgen" auf eine Schule gehst - so lange Du nicht jeden Tag "ab morgen" sagst...

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