HWS Sydrom,Bluthochdruck,Schwindel,Lustlosigkeit

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Mein Mann (Elektriker) hatte vor 2 Wochen einen Arbeitsunfall (Stromschlag). Musste danach für 24 Std. auf die Intensivstation zur Überwachung wegen Rythmusstörungen usw.

Dann passiert jetzt nichts mehr. Herzkammerflimmern tritt eigentlich immer sofort nach einem Stromunfall ein - oder eben nicht. Das mit dem "Stromschlag bekommen und fällt nach 10 Stunden tot um" ist eine Mär. Mit 24 Stunden Überwachung ist man sehr sehr weit auf Nummer sicher gegangen. Nach 2 Wochen kann erst recht nichts mehr passieren.

wurde ihm schwindlig. Und der Blutdruck schnellte in die Höhe.

Schwindel ist eigentlich ein Zeichen von Minderdurchblutung und damit von zu geringem Blutdruck. In meiner Jugend ging das teilweise bis zum Bewusstseinsverlust, im Erwachsenenalter passierte das bei mir nicht mehr. Ab und an wird mir aber trotzdem noch schwindelig, vor allem bei schnellen Lagewechseln.

Später wurden bei mir, im Rahmen einer Hypertonieabklärung, ebenfalls ventrikuläre Extrasystolen (PVCs - premature ventricular contractions) diagnostiziert. Sie sind bei mir ebenfalls nicht behandlungsbedürftig.

Dort stellte man eine hohen Blutdruck fest. 227/160.

Die Hypertonie ist bei mir wesentlich leichter (140/90 herum, bei Belastung naturgemäß mehr), wobei Extrasystolen das immer ein bisschen "pushen" und bei mir wohl auch noch ein gewiser "Weißkitteleffekt" mit hinein spielt.

Also wieder zum Hausarzt, denn jedes Mal wenn er sich falsch bewegt hat schmerzte der Arm, die Schulter und es wurde ihm schwindlig.

Zum Arm kann ich nichts sagen. Schmerzen können parasympathische Nervenfasern aktivieren und somit durchaus auch für sich genommen Schwindel hervorrufen.

Und der Blutdruck schnellte in die Höhe.

Das erscheint mir seltsam. Wie gesagt, Schwindel ist eigentlich ein Zeichen von Minderdurchblutung. Durch Bluthochdruck wird man eher "aktiv", "nervös", "aggressiv". Oft spürt man aber auch gar nichts.

Stress kann sehr viel anrichten mit dem Körper... Da muss man sich überlegen, wie man mit Stress umgeht, kann sein, dass er es alleine a) nicht (ein)sieht und b) es nicht schafft, da wieder rauszukommen.

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht mit den schmerzen im Arm und der Schulter zum Orthopäden zu gehen, Röntgenbilder zeigen mehr - vielleicht liegt es doch mit am Halswirbel.

Ich kann dir aus eigner Erfahrung sagen, das ich in bestimmten Abständen immer zum einrenken muss - wenn diese Symptome auftreten, Bluthochdruck (normal habe ich niedrigen Blutd.), Schwindel in Verbindung mit Angst im Straßenverkehr irgendwann auch zu Hause - koffeinhaltige Getränke erhöhen noch diesen Zustand. Wie gesagt einrenken der Halswirbel, strecken mit Mikrowelle und Reizstrom verbessern den Zustand.

Frag ihn mal ob er Geräusche im Ohr hat - die sich verstärken - mein HNO - Arzt sagt - das käme von zu viel Stress.

Noch ein Wort zum Hausarzt: als ich mit dem Problem zu ihm ging meinte er ich sollte wechselduschen vornehmen - 2 Tage später bin ich in meiner Wohnung zusammengeklappt . gut das WE war - so viel zum Wissen einiger Hausärzte!

Was möchtest Du wissen?