Hunterhaltszahlung gegen Immobilie aufrechnen

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4 Antworten

Für Deinen Sohn bist Du allein unterhaltspflichtig bis zu seinem 18. Geburtstag - und die Frau hätte als "betreuender Elternteil" das Recht, diesen Unterhalt von Dir einzufordern.
Sie ist aber dazu nicht verpflichtet, wenn sie den dem Kind zustehenden Unterhalt aus eigenen Mitteln aufbringen kann.

Nur, wenn die Frau für das Kind auf Unterstützung angewiesen ist, hätten Deine Unterhaltsleistungen Vorrang vor staatlicher Unterstützung - sie "dürfte" dann also nicht auf den Unterhalt von Dir verzichten.

Statt des "Verzichts" auf den Unterhalt sollten die Unterhaltszahlungen für den Sohn als einmalige Ausgleichszahlung in Form einer Unterhaltsabfindung vereinbart werden - von einem Anwalt/ Notar gegengezeichnet.

Zu beachten wäre dabei auch, dass der Sohn ab seiner Volljährigkeit mögliche Unterhaltsansprüche (z.B. während der Ausbildung/ des Studiums...) an seine Eltern selbst stellen muss, die Mutter dafür dann nicht mehr "zuständig" wäre.
Ebenso zu beachten wären mögliche Ansprüche auf Trennungsunterhalt eines Ehepartners an den anderen, falls einer von beiden z.B. die Arbeit verlieren sollte o.ä.....

Die Gebühren für die Grundbuchumschreibung dürften zwischen 300 und 500 Euro liegen, schau mal hier nach: http://www.grundbuch.de/gebuehrenordnung.html

Abgesehen davon dass eine Vereinbarung der Eltern nichtig ist wenn sie zum Nachteil des gemeinsamen Kindes führt auch in Bezug auf Zukunft kann der Familienrichter da einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen ist so eine Vereinbarung nicht notariell abgesichert und selbst dann steht der Richter immer noch über dem Notar. Davon abgesehen ist in dieser Vereinbarung der Zugewinnausgleich nicht beachtet bei dem das Familiengericht durchaus auch ein Wort mit zu sprechen hat.

Verstehe mich bitte nicht falsch: Ich habe manches Urteil eines Familiengerichts kennen gelernt das schlicht nur als abstrus zu bezeichnen ist. Deshalb mein Rat: Erkundigt Euch ob es bei Euch für Scheidung beim Amtsgericht Mediation gibt. In der Regel wird das Ergebnis der Mediation dann vom Familiengericht übernommen. Gibt es diese Möglichkeit nicht bleibt nur eine notariell beurkundete Umschreibung in der Hoffnung dass sie vor Gericht nicht gekippt wird. Und dann braucht Ihr tatsächlich jeweils eigene anwaltliche Vertretung für die Scheidung. In diesem Fall kann es durchaus Sinn machen zu überlegen ob eine Scheidung dringend ist. Wenn nicht ließe sich auch überlegen ob Gütertrennung vereinbart wird deren Bedingungen dann ja ausgehandelt werden können. Eine bereits bestehende Gütertrennung wird dann nicht mehr während einer Scheidung infrage gestellt.

auf Unterhaltszahlungen für deinen Sohn darf sie nicht verzichten. Wenn SIe von iw Geld beantragt (Jugendamt, JobCenter), kommen die sowieso zu dir, da zählen keine Absprachen, wenn die Allgemeinheit dafür zahlen muss.

Meine Erfahrung: Bei Geld hörts auf. Was jetzt noch gut klingt, wird sich bald als nicht realisierbar herausstellen.

Ich weiß was ich tun würde, aber das hat du ja nicht gefragt :-)

MfG

abgesehen davon: wenn es erstmal auf deine Frau umgeschrieben ist, warum sollte sie dir dann noch Geld zahlen? Nachweislich gehört die Wohnung dann ihr....

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