Hunstesteuer

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3 Antworten

Also normalerweise steht in der Satzung dass Hunde als gemeinsam in einem Haushalt "aufgenommen" gelten. Sprich, ihr als Familie zahlt komplett für alle Hunde. auch wenn Hund 1 steuerbefreit ist, ist er ja da. Hund 2 ist also ein ganz normaler 2. Hund.

Es sei denn in eurer Satzung steht was anderes. Gab es früher mal bei uns, dass der steuerbefreite hund nicht als 1. Hund gilt oder so ähnlich.

Dabei ist es auch unerheblich auf wen der Hund angemeldet ist. Normalerweise hätte - bei uns zumindest - der 1. Hund schon nicht auf das minderjährige Kind angemeldet werden dürfen. Schließlich müssen Hundeanmeldungen auch unterschrieben werden.

Jeder Einwohner einer Stadt, der zu privatem Zweck einen Hund hält, muss die Hundesteuer als Gemeindesteuer entrichten. Besteuert wird nicht der Hund an sich, sondern die Tatsache, dass der Besitzer des Tieres das Geld hat, den Vierbeiner zu halten. Die Hundesteuer muss jährlich pro Hund bezahlt werden.

Das ist ja richtig, aber warum kann ich den Ersthund auf mein Kind anmelden (ich mit gesetzlicher Vertreter) und den zweiten auf einmal nicht mehr. Würde das Amt dem zustimmen gälte der zweite Hund als Ersthund und ich würde dafür natürlich auch die Steuer zahlen. Durch die komische Geründung des Amtes muss ich die erhöhte Steuer für den Zweithund zahlen. Warum darf ein Minderjähriger mit Zustimmung der Eltern, die dann die Steuer bezahlen, keinen Hund auf sich anmelden?

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@Gluckemal2

jede gemeinde kann ihre satzung entsprechend so abändern, wie es ihnen gefällt. der ermessenspielraum ist ziemlich gross. natürlich müssen sie sich an die gesetze halten, können allerdings damit hundehalter wie dich ganz schön nerven....

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@armabergesund

Das Witzige ist, dass in der Satzung nichts von einem Alter des Hundehalters steht. Die legen das einfach aus wie sie wollen und nennen mir noch nicht einmal Rechtsgrundlagen auf die man sich berufen könnte. Nach meinen Recherchen gibt es auch keine, die besagen, dass ein Kind mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter einen Hund steuerlich NICHT anmelden kann. Steuerschuldner ist zwar der Halter, aber der Haushalt haftet gesamtschuldnerisch, so daß die nicht an das Kind müssen um sich ihr Geld zu holen. Außerdem würden wir als Eltern ja freiwillig zahlen. Es macht aber einen Unterschied ob man die Steuer für Erst- oder Zweithunde zahlen muss. Zumal ich nicht einsehe, warum ich mich ohne ordentliche und vor allem nachvollziehbare Begründung des Amtes zufrieden geben soll. Argument 1: Mindejährige dürfen keine Veträge schließen = quatsch, wenn gesetzl. Vertreter zustimmt Argument 2: das machen wir halt so: na und? Wo steht das? nirgends! Mein Problem ist nur: Wie kann man bei so einer Argumentation sein Recht durchbekommen?

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@Gluckemal2

kosten-nutzen abwägung. der einsatz eines anwalts wäre vielleicht hilfreich, deine argumentation durchzusetzen. die kosten hast du, den nutzen wohl alle, die nach dir kommen....

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