Hungerstoffwechsel

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5 Antworten

Hi! Stoffwechsel und Kalorienverbrauch haben nichts miteinander zu tun. Auch jemand, der nur 1000kcal täglich zu sich nimmt, kann (und wird höchstwahrscheinlich) einen normalen Stoffwechsel haben, so wie jemand, der 2000kcal zu sich nimmt, einen gestörten Stoffwechsel haben kann. Wichtig ist zunächst einmal, den für Dich individuellen Kalorienverbrauch zu berechnen (dazu findest Du Kalorienrechner im Internet, z. B http://www.bleibfit.at/kalorien_rechner.phtml), denn dieser ist abhängig von Deinem Geschlecht, Deinem Alter, Deiner Statur (Größe, Gewicht) und insbesondere von Deinen Aktivitäten. Jemand, der körperlich hart arbeitet und daneben vielleicht noch Sport betreibt, hat einen wesentlich höheren Kalorienbedarf als jemand, der die meiste Zeit nur sitzt. Wenn Du Deinen Kalorienverbrauch ermittelt hast (Grundumsatz + Kalorienverbrauch für Deine üblichen Aktivitäten), dann gilt bei normaler Stoffwechsellage: nimmst Du in etwa den ermittelten Kalorienbedarf zu Dir, bleibt Dein Gewicht konstant; nimmst Du weniger/mehr zu Dir, dann nimmst Du ab/zu (außer Du veränderst gleichzeitig Deine körperliche Aktivität). Wobei zu beachten ist, daß der Stoffwechsel ebenfalls individuell verschieden ist (aber deshalb nicht gestört), manche haben einen höheren Grundumsatz und nehmen auch nicht zu, wenn sie viel essen, andere haben einen niedrigeren Grundumsatz und nehmen auch zu, wenn sie weniger als den errechneten Kalorienbedarf zu sich nehmen. Das kann man letztlich nur selber herausfinden. Darüberhinaus verändert sich der Stoffwechsel (wohlgemerkt, ohne gestört zu sein) auch etwa bei Krankheiten, bei fiebrigen Erkrankungen etwa erhöht sich der Stoffwechsel. Zu einem gestörten Stoffwechsel kommt es z. B. bei Erkrankungen der Schilddrüse, bei Magen-Darmerkrankungen, beim Malabsorptionssyndrom usw. Deinen Stoffwechsel austricksen kannst Du zwar nicht direkt, aber Du kannst, wenn Du mehr Kalorien zu Dir nimmst, gleichzeitig Deine Aktivität erhöhen. Dann verbrennst Du natürlich auch mehr Kalorien und nimmst nicht zu. In Deinem Fall scheint dies aber kaum sinnvoll, da Du ja, wie Du schreibst, magersüchtig warst und daher anzunehmen ist, daß Du ja an Gewicht zulegen willst. Auf jeden Fall solltest die Kalorienaufnahme nicht sprunghaft steigern, sondern nach und nach, weil Du sonst Deine Verdauung überforden könntest und es zu entsprechenden Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen) kommen könnte, insbesondere wenn Du plötzlich, um Deine Kalorienzufuhr zu steigern, bestimmte Nahrungsmittel(bestandteile), wie Fette, zu Dir nehmen würdest, an die Dein Körper nicht mehr gewöhnt ist. Ernährst Du Dich hingegen weiter wie gewohnt, ißt Du lediglich mehr, kannst Du die Kalorienzufuhr etwas rascher erhöhen (allerdings, wie gesagt, nicht sprunghaft, also nicht von heute auf morgen von 1500kcal auf 2000kcal steigern). LG

Was für ein DUMMES Gerede! Die Frau ist Magersüchtig! Vermutlich treibt sie jeden Tag ausdauernden Sport und bescheißt uns bei den Kalorien vermutlich noch um ein paar.

1500 kcal bekamen KZ Häftlinge! Und das war ein langsames Verhungern (Fröbe, Porta Westfalica S.240)

Weißt du überhaupt, was du da redest? Was für Organschäden bei so geringen Kalorien und diesen Belastungen die sich Magersüchtige aussetzen entstehen?

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http://schlank.net/essen/hungerstoffwechsel.htm

Der Hungerstoffwechsel beginnt, wenn die negative Energiebilanz mehr als 500 kcal beträgt.

Bei einer bewegungsarmen Lebensweise ist dies bei Frauen bei unter 1.000 kcal der Fall und bei Männern bei unter 1.200 kcal.

Bei einer aktiven Lebensweise und vor allem bei ausgiebiger sportlicher Aktivität kann die Grenze, unter der der Hungerstoffwechsel aktiv wird, jedoch erheblich höher liegen. Je nach Bewegungsintensität kann die Grenze bei 1.500 kcal oder gar bei 1.900 kcal liegen.

Fast jede Diät, die Nahrungsmengen vorgibt, liegt deutlich unter diesen Grenzen. Crash-Diäten liegen sogar oft unter 1.000 kcal.

Manche sehr kalorienreduzierte Diäten versprechen, durch einen hohen Eiweißanteil und Sport den Muskelabbau und die Stoffwechselreduktion zu verhindern. Doch das funktioniert leider nicht, egal wie nachdrücklich es versprochen wird.

Am stärksten wirkt sich der Hungerstoffwechsel natürlich aus, wenn man gar nichts isst, also beim Fasten oder bei einer Nulldiät.

Der Hungerstoffwechsel setzt ein, sobald man sich mindestens drei Tage lang mit einer negativen Energiebilanz von mindestens 500 kcal ernährt.

Zunehmen muss ja nicht heißen, dass man nur an Körperfett zunimmt. Man kann ja auf "gesunde" Art und Weise auch an Muskulatur zunehmen und seinen Körperfettanteil auf ein "normales" Maß steigern.

Ich von meiner Seite aus kann dir nur raten sich gesund zu ernähren und nebenbei Sport zu machen, möchte aber jetzt nicht ins Details gehen. Allerdings musst du, wenn du Sport machst, definitiv mehr essen als deine momentanen 1.500 kcal, da du sonst unweigerlich wieder abnehmen wirst. Ich weiß leider nicht, ob du dafür schon bereit bist.

Gerne gehe ich aber auch noch mal ins Details wenn du Interesse hast.

das gleiche hatte ich auch mal.. Ich habe danach 15! Kilo zugenommen. Jetzt würde ich lieber wieder so dünn sein und wenig essen, denn ich kann jetzt auch ganz schlecht abnehmen wieder -.-

und wie hast du es gemacht mit dem steigern der Kalorien?

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Nein, kannst du nicht. Aber jeder Junge wird dir bestätigen, dass du als wandelndes, bleiches und kraftloses Gerippe nicht wirklich attraktiv aussiehst. Wobei dir dieses Geschwätz vermutlich egal sein wird. Schade, denn es ist einfach Fakt.

Wer sagt denn das ich aussehen möchte wie ein Gerippe? Wenn du meine Frage nicht verstanden hast, dann lese sie bitte nocheinmal.

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@sallyday

Wer sich ein Jahr mit 700-100 kcal ernährt ist entweder dürr wie ein Gerippe, liegt den ganzen Tag nur im Bett oder was vorher fett wie eine Tonne. Die letzten 2 Möglichkeiten habe ich nun nicht einbezogen. Sorry.

Und solche Menschen sind eben nun mal wandelnde Gerippe. Die Magersucht treibt sie dazu. http://magersucht-projekt-ssgl.blogspot.de/

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