Hunger durch Bürgerkriege?

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Bürgerkriege zeichnen sich durch den Kampf innerhalb eines Landes zwischen 2 Organisationen aus wobei eine Partei von einer Regierung geführt wird die andere eine nicht Staatliche ist.

Als Folge von Bürgerkriegen kommt es in erster Linie zu einem verlust der Kontrolle der Regierung(Korruption, Ausweitung der Organisierten Kriminalität) und zu einem Zusammenbruch der Wirtschaft (Hohe Arbeitslosigkeit, geringe Kaufkraft der Bevölkerung, Keine Investitionen,Inflation, Waren werden "Befreit")

Also Folge bricht auch die Nahrungsversorgung der Ballungszentren zusammen. Als Beispiel kann man die Situation im Zarenreich Ende des Ersten Weltkriegs sehen. In Summe waren mehr als genug Nahrungsmittel vorhanden um die Gesamte Bevölkerung zu ernähren, da aber Aufgrund der Bürgerkriegsähnlichen Zustände aber die Bauern nicht mehr ihre Ernten an die Großhändler verkauften (Da Geld sehr schnell sein Wert verlor) kam es zu Versogrungsengpässen.

Wobei das nicht immer so zutreffen muss aber im allgemeinen ist es kein alleiniges Nahrungsmittel sondern ein gesamt Wirtschafliches Problem weil es mangelt in solchen Fällen an mehr als nur der Nahrung zudem entsteht meistens ein Schwarzmarkt welche die Situation meistens noch verschlimmert.

Das ist doch ganz einfach:

Wie der Name schon sagt, Bürgerkrieg, dazu gehör(t)en natürlich auch Bauern, die eingezogen werden (wurden) und die dadurch nicht mehr ihre Äcker bestellen konnten. Keine Saat, keine Ernte, nix zu futtern, kein Grundnahrungsmittelverkauf. Den Rest kannst du dir denken.

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