Hund.Kaufvertrag das der neue Besitzer den Hund jeder Zeit zurück leihen muss?

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4 Antworten

Es gibt so etwas wie eine Vertragsfreiheit in Deutschland. Man kann also wirklich alles vertraglich regeln, wie man das möchte (was bestimmte Regelungen nicht vernünftiger macht). Und damit sind solche Regelungen auch einklagbar (Zivilrecht). Die Vertragsfreiheit kennt natürlich auch Grenzen, der Vertrag darf nicht gegen Gesetzte oder gegen die guten Sitten verstoßen.

Hier kannst du das mit den Grenzen nachlesen: http://www.recht-finanzen.de/faq/1333-die-vertragsfreiheit-und-ihre-grenzen

Das mit dem Besuchsrecht ist zwar sicherlich nicht sehr vernünftig (warum es dem armen Hund schwerer machen), aber ich kann jetzt darin kein Sittenwidriges Rechtsgeschäft erkennen.

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Ist natürlich die Frage, wie jemand, der sich finanziell nicht mehr um seinen Hund kümmern kann, einen solchen Vertragsbruch dann vor Gericht einklagen möchte. Denn das kostet erst einmal Geld.

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Kommt darauf an was im Kaufvertrag steht. Steht da ausdrücklich etwas von Verleihung am We, dann muß man sich daran halten. Es wurde ja so vereinbart und vielleicht war der Hund dadurch billiger. Vor Gericht ist der Hund eine Sache und wird auch wie ein lebloser Gegenstand behandelt.

Aber- laß mal deinen gesunden Menschenverstand arbeiten. Würdest du so einen Hund kaufen?

Ich ziehe jetzt keine Parallele zu Kindern, deren Väter/Mütter getrennt leben. Doch man könnte darüber nachdenken. Ist ja unentgeltlich und somit nicht zu vergleichen.

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Kommentar von AngieSabe
27.07.2016, 21:00

ja würde ich :) 
Aber darum geht es nicht. 
Es geht einfach nur darum, das bekannte ihren hund verkaufen müssen weil es finanziell nach 10 jahren hundehaltung nicht mehr geht. Leider. 
Aber die Kinder höngen zu sehr an dem Hund. 
Es wäre auch ein Käufer gefunden, der so einen Vertrag einwilligen würde. 

nur die Frage ist, MUSS er sich daran halten oder nicht ?

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Ich denke schon dass das geht. Wenn du dir einen Fernseher kaufst ist der Kaufvertrag ja auch z.B. mit 14-tägigem Rückgaberecht. Dann kann der Verkäufer doch auch nicht sagen: Pfff wie zurücknehmen? Pech. Kaufvertrag ist Kaufvertrag und dann gelten meiner Meinung nach die darin geregelten Vereinbarungen.

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 "mir egal was du willst, der Hund gehört jetzt mir. Das ist jetzt mein eigentum".

am besten man unterschreibt einen Vertrag mit so einer solchen Klausel erst gar nicht, dann gibts auch keinen Ärger im nachhinein. 

BEVOR man einen Vertrag unterschreibt, dann sollte man diesen gut durchlesen und auch verstanden haben und beide Parteien sich über den Inhalt einig sein.

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Kommentar von AngieSabe
27.07.2016, 21:02

Wenn drin steht, das der hund jedes / jedes 2te wochenende oder i.welche anderen vertraglich geregelten tage zurück bekommt, so als leihgabe meine ich. Dann kann man das vor gericht durchsetzen, wenn der neue besitzer sich nicht daran hält ?

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