Hund/Katzen op Versicherung abschliessen?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lass Dich von der "Tierrettung" darüber beraten....haben gute Tipps!

Nein, lass das bleiben. Die Versicherungen sind derart teuer, da legst du dir lieber das Geld beiseite, was das kosten würde, und hast nachher wahrscheinlich sogar Überschuss. 

Ich halte z.B. seit 40 Jahren Katzen, immer mehrere. Das teuerste, was mit EINMAL in diesen 40 Jahren passiert ist, war ein schwerer Katzenschnupfen bei einer Katze, mit Infusionen über sicher 4 Wochen und vielen Tierarztbesuchen und Medikamenten, auch einer Übernachtung in der Tierarztpraxis (die Katze, nicht ich ;o) ...). Und das waren damals an die 1000€, die ich da abdrücken musste. 

So, das war wie gesagt EINMAL in 40 Jahren. Ansonsten habe ich harmlose Tierarztrechnungen zwischen 50 und 100€. 

Vieles bezahlen die Versicherungen auch gar nicht, und wie es der Teufel will, hat dann dein Tier genau das, was nicht bezahlt wird.

Stell dir lieber ein hübsches Sparschwein auf, und wirf da regelmäßig was rein, das macht mehr Sinn :o) .

Woher ich das weiß:Hobby – Ich befasse mich seit langem mit Tierschutz und Tierhaltung.

Das ist jetzt meine persönliche Meinung:

Eine Krankenversicherung für Tiere "rentiert" sich dann, wenn das Tier innerhalb kurzer Zeit nach Anschluss krank wird bzw. oftmals in Behandlung muss (was kein Halter hofft). Wenn das Tier/die Tiere kerngesund ist, dann zahlst du im Grunde "sinnlos" Geld weg, mit dem du deinen Vierbeinern Spielzeug, Futter oder was auch immer... kaufen könntest - sprich: mein Zugang ist hier, das Geld direkt in den Hund/die Katze zu investieren und nicht in eine Versicherung, die man vielleicht niemals benötigen wird (natürlich weiß man das bei der Anschaffung des Tieres nicht.)

Dennoch sind derartige Versicherungen keinesfalls sinnlos! Wie oft hört man schließlich, dass Tiere beispielsweise nicht behandelt werden können, weil den Haltern das Geld für den Tierarzt fehlt. Dann gibt es wieder diverse Spendenaufrufe auf Facebook und man fragt sich nur noch, warum jemand, der finanziell am Zahnfleisch kriecht, sich auch noch Haustiere zulegt, die er im worstcase ohnehin nicht mehr versorgen kann. Natürlich kann theoretisch jeder mal in eine finanzielle Notsituation kommen, gerade deshalb ist Vorsorge hier gut und wichtig, aber wenn du ein geregeltes Einkommen hast und über einen finanziellen Polster verfügst, dann ist eine Versicherung mE nicht zwingend notwendig.

Ich habe für meine Hunde (z.B.: im Falle einer OP) einen gewissen Geldbetrag zur Seite gelegt, auf den ich im Notfall jederzeit zugreifen kann. Dieses Geld ist NUR für die Hunde bestimmt, wenn mein Auto oder die Waschmaschine kaputt wird, dann haben ich noch eine zweite Reserve (falls im Erstfall beispielsweise dringend eine OP vonnöten ist UND zugleich die Waschmaschine den Geist aufgibt... Murphys Gesetz kennen wir ja...)

Außerdem - und diesen Punkt finde ich ebenfalls sehr wichtig - haben ich für den Fall meines unerwarteten Ablebens (das Tabuthema schlechthin) die Unterbringung und Verpflegung meiner Hunde gesichert!

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