HUNDEWELPE 7WOCHEN POLEN?

7 Antworten

Du hast nicht nur einen riesigen Fehler gemacht und Du bist dabei, eine ganze Serie nachzulegen. Grundsätzlich.

1. Welpen dürfen lt. (deutschem) Gesetzt frühestens aber der 8.! Woche abgegeben werden. Eingeführt werden hätte der Hund gar nicht, weil er in diesem Alter nicht alle notwendigen Impfen hat. An diesem Punkt hast Du gleich zwei Verstöße gegen geltendes Recht geliefert.

2. Welpen sollten zwischen der 9. und 12. Woche abgegeben werden. In dieser Zeit lernen sie extrem wichtige Lektionen von ihrer Mutter und ihren Geschwistern, die der Mensch nicht nachholen kann. Diese Chance hast Du dem Hund genommen.

3. Du hast einen Vermehrer unterstützt. Die Mutter steht vermutlich knietief in ihrem eigenen Kot, lebt in einem extrem engen Zwinger, hat noch nie Tageslicht gesehen und wird in einer Tour belegt. Wenn solche Hündinnen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr werfen können, werden sie entsorgt. Gleiches gilt für schwache Welpen. Wie das aussieht, überlasse ich Deiner Phantasie. Mit dem Kauf hast Du diese Quälerei aktiv unterstütz und gefördert. Vor 20 Jahren hätte ich es noch gelten lassen, dass Du davon nichts hättest wissen können. Inzwischen erscheinen allerdings zig Warnungen, wenn man "Welpen" und "Polen" in eine Suchmaschine eingibt und ich habe absolut kein Verständnis dafür, dass Du Dich als potentieller Neuhundebesitzer nicht informiert hast. Dafür gibt es absolut keine Entschuldigung!

Nun zu Deinem Welpen:

1. Geh mit dem Hund sofort zu einem Tierarzt, erzähl ihm die Geschichte (rechtliche Konsequenzen erwarten Dich nicht) und lass ihn komplett untersuchen. Die Impfpapiere sind oft gefälscht, die Hunde sind krank und komplett verwurmt. Je schneller Du reagierst, je höher die Chancen, dass Dein hund gesund wird oder bleibt.

2. Wo schläft der Hund? Du hast doch sicher schon gehört, dass ein (menschliches) Baby nachts nach seiner Mutter schreit. Nichts anderes tut der Welpe. Er braucht Nähe zu seinem neuen Sozialpartner, der Ersatz für die Mutter und die Geschwister ist, und keine dämliche Decke. In der ersten Zeit gehört so ein Winzling neben Dein Bett. Hand in den Korb, damit er Dich spüren und riechen kann. Das Wimmern hat nichts mit mangelnder Erziehung zu tun. Es ist Todesangst, weil sein Überleben von Rudel oder Sozialparnter abhängig ist. Du hast ihm den Mist eingebrockt, also löffel die Suppe nun auch aus- auch wenn es gegen Deinen persönlichen Komfort geht.

3. Der Hund wird alle 2 Stunden vor die Tür gebracht- es sei denn, er schläft ab jetzt nachts durch. Zusätzlich nach jedem Spielen, Schlafen und Fressen. Draußen wird ein absolut ruhiger Platz zum Lösen gesucht. Wenn er macht, lobst Du ihn überschwänglich. In der Wohnung machst Du jeden Unfall absolut kommentarlos weg. Der Welpe kann seine Blase erst in 9 Wochen kontrollieren. Schimpfen ist absoluter Bullshit, weil er keine andere Reaktionsmöglichkeit hat. Oder schimpfst Du mit einem Baby, das in die Windeln macht? Wohl kaum.

4. Du gehst bis zum 6. Lebensmonat maximal 1 Minute pro Lebenswoche mit dem Hund spazieren. Mehr packen Kopf und Körper nicht. Wenn der Hund jammert oder überdreht, ziehst Du ihn aus der Situation, beruhigst Du ihn und sorgst dafür, dass er einschläft. Sanft und liebevoll. Er kann sich Stress nicht entziehen und sich nicht selbst regulieren. Das ist Dein Job.

5. Du suchst Dir sofort einen guten Trainer. Guck auf der Seite von "Trainieren statt dominieren" (Trainersuche) und lass Dir die Grundregeln im Umgang mit dem Hund erklären.

6. Der Hund wird nicht alleine gelassen, bevor Du die erste Trainerstunde gehabt und mit dem Trainer besprochen hast, ab wann und wie das Alleinsein trainiert wird. Wenn Du mit der geballten Ahnungslosigkeit, die Du zu haben scheinst, an die Erziehung gehst, richtest Du noch mehr Schaden an.

7. Kauf Dir zusätzlich (!) gute Bücher. "Das andere Ende der Leine" und die Bücher von G. Bloch sind eine gute Wahl.

8. Hör nicht auf die Vögel, die Dir erzählen, dass man einen Hund mit Gewalt, Schärfe und Härte erziehen muss. Das ist Bullshit und Unwissen. Informier Dich selbst, übernimm Verantwortung für das kleine Wesen und versuch, einen Teil dessen gut zu machen, was Du mit dem Kauf an Schaden angerichtet hast.

Ich habe dir doch schon Tipps zur Stubenreinheit in deiner anderen frage geschrieben.

Du hast den Hund seid gestern. Also eine Nacht bisher habt ihr mit dem Hund hinter euch.

***Oft hört man Kommentarlose in der Wohnung entfernen und einfach rausbringen dort Loben.
Man hört aber genau so oft, ein Lautes Nein! Am Hals packen und rausbringen.***

Mit kommentarlos weg machen und loben bist du gut dabei.

Lautes nein!!! Der wird auch höchstes erschrecken. Und anhand deiner Körperhaltung sehen, das du sauer bist. Und du meinst der Hund versteht unsere Sprache? Der Hund weiß doch noch garnichts mit einem Nein Kommando anzufangen, also Quatsch. Nein oder aus (abbruchsignal) muss genauso erlernt werden wie ein Sitz oder Platz Kommando.

Am Hals packen, weil der Welpe ein pfützchen in der Wohnung hinterlassen hat? Und was meint ihr wer schuld ist an der Pfütze? Jap ganz genau der Mensch, der es verpennt hat seinen Welpen rechtzeitig raus zubringen. Na klingelt es?

***Der Welpe jault, wimmert die ganze Nacht, wir haben zwar eine Decke mit dem Geruch der Mitter mitbekommen aber es schein nichts zu bringen.***

Klar jammert er , er ist gerade mal 1 Tag bei euch, vermisst Mütterhündin und Geschwister. Denkst du der passt sich nach so kurzer Zeit an? So eine Eingewöhnungszeit kann viele Wochen dauern. Biete ihm Schutz und Sicherheit, Kuschel dich zu ihm und lass ihn keine Sekunde außer Augen. Sowie der Welpe Grundimmunisiert ist, geht in eine gute Welpengruppe und fangt mit der Erziehung an. Auch wichtig das der Welpe soziale Kontakte hat zu souveränen Hunden, die gut mit Welpen können.

Und bitte besorgt euch dringend gewaltfreie Hundeerziehungsbücher. Ihr habt von tuten und Blasen keine Ahnung. Jetzt da , das arme Tierchen schon da ist, fängt man erst an sich zu informieren, traurig :-/

Sehr zu empfehlen sind Bücher über Körpersprache von Hunden (sehr wichtig das der Mensch lernt wie sein Hund mit ihm kommuniziert) Lernverhalten der Vierbeiner, Erziehungsmethode "positives bestärken"

Zur stubenreinheit wurde hier ja schon was gutes gesagt. Da du aber wenig Ahnung zu haben scheinst ist es hoffentlich ok wenn ich dir noch andere Tipps gebe nach denen du nicht gefragt hast.

Sollte der Welpe / Junghund / Hund jemals was kaputt machen du erlebst es aber nicht direkt mit, z.B. du verlässt für 10 Minuten mal kurz den Raum der Hund kaut auf einem Schuh herum, wenn du wieder kommst siehst du zwar den kaputten Schuh aber der Hund ist mit was anderem beschäftigt in solch einer Lage NIE schimpfen. Der Hund verknüpft das schimpfen schon nach wenigen Sekunden nicht mehr mit dem was er zuvor getan hat sondern nur noch mit dem was er jetzt grade tut. 

Geschimpft wird nur wenn du es grade mit erlebst. Also selbes Beispiel: Hund kaut auf dem Schuh herum, du kommst wieder und siehst den Hund dabei wie er den Schuh zerkaut. Das ist der Moment wo du ihm klar machst das er das nicht darf.

Und egal was der welpe / Junghund macht NIE im Nacken packen. Nacken packen von fremden löst in ihm aus das man ihn töten will und Kein Hund kann mir Todesangst erzogen werden.

Nun der nächste Punkt der mir noch am Herzen liegt und wo ich hoffe das ihr euch da drüber schon vorher Gedanken gemacht habt:

Bis zum 6 Monat darf der Hund NIE alleine sein. Alle Zeit die er in diesem Zeitraum alleine ist löst Todesangst aus und vernichtet vertrauen. Wenn er 6 Monate alt ist wird das alleine sein langsam bei gebracht. Aber ihr müsst damit rechnen das es lange dauern kann bis er vielleicht mal 1 oder 2 stunden alleine bleiben kann. (Länger als 6 stunden sollte er nie alleine sein)

Ich hoffe das ihr das hin bekommt und die Zeit für den Hund habt und ihn nicht noch mehr kaputt macht. 

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Und jetzt zu meiner Frage: Sollte man auch einen Wassernapf in den Auslauf stellen? Wegen der Stubenreinheit schreiben manche, dass Wasserentzug in der Nacht das Richtige wäre, aber ich bin der Meinung, dass ein Hund - vor allem ein Welpe - immer Zugang zum Wasser haben sollte!

Wenn die Kleine größer ist, kommt der Auslauf natürlich weg und sie kann in die Küche zur gewohnten Futterstelle laufen, um zu trinken. Aber im Auslauf?

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LG lululala99

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