Hundetrick: spielzeug tragen... erste schritte, dass der hund das spielzeug hält?

4 Antworten

Gib ihm das Spielzeug und lass ihn daran schnüffeln, arbeiten etc. Ich würde ihm das Spielzeug wegnehmen sobald er anfängt daran zu kauen (es soll ja nicht kaputt gehen). Sobald er, egal aus welchem Grund auch immer (und das wird er bestimmt machen), das Spielzeug trägt, lobst du ihn ganz fest. Immer gut beobachten, damit du es immer siehst wenn er das Spielzeug trägt, so kannst du ihn immer rechtzeitig beloben (mit Leckerlis zum Beispiel). Du kannst das Spielzeug auch werfen um es interessant zu machen. Viel Erfolg

Ich weiß nicht genau, was du erreichen willst. Grundsätzlich gilt nach meiner Erfahrung vom einfachen kleinsten Schritt zum Gesamtablauf des Ganzen zu kommen. An dem Beispiel apportieren erklärt. Du kannst diese Schritte falls erforderlich noch mehr unterteilen, es geht ja nur ums Bespiel. Schritte. Erkennen: hinlaufen, aufnehmen, festhalten, transportieren, zu dir bringen, hinsetzen vor dir, loslassen auf Aufforderung, groooße Belohnung. Das ist jetzt ganz grob. Unterteilt man jetzt z.B. aufnehmen noch mehr, mal angenommen, weil das besonders schwierig bei Deinem sein könnte. Dann könnte das Aufnehmen so aussehen: 1. beschnuppern, 2. ins Maul nehmen, hochheben, festhalten (nicht damit spielen oder kauen lassen). 1+2 zusammenfassen und belohnen. 3-5mal wiederholen, dann Schluß oder Nachmittags noch einmal. Dabei auf Konzentration achten, die auch erst gelernt werden muss. Wenn er das noch nicht kann, Konzentrationsübungen vorschalten. Z.B. ein Leckerchen hochhalten, z.B. immer rechts neben dein Gesicht, dabei immer lächeln und freundlich sprechen, Blickkontakt halten, erst zwei sec. dann immer länger. Seine Aufmerksamkeit gilt deinem Leckerchen, nebenbei deinem Lächeln und der freundlichen Stimme, er sollte dich dabei ansehen, voll bei der Sache sein. Jeden Zwischenschritt belohnen, später ausschleichen. Erst ein guter Abschluß wird besonders belohnt, vielleicht mit einem Spiel gekrönt und dann ganz beendet. Immer mit einem Erfolgerlebnis für ihn abschließen.

hier nochmal alles zusammen gefasst, damit es übersichtlicher ist:

 

" [...] andere Hunde interessiere sich nicht sehr für das Apportieren. Das heißt aber nicht, dass sie die Übungen nicht erlernen können. Das Apportieren stellt für den icht apportierfreudigen Hund einen Befehl da wie andere Befehle auch. Zum Spielen sind Appotier- Spiele bei diesen Hunden jedoch nicht geeignet, da sie kaum Freude daran haben werden. 

Die Beziehung zum Gegenstand:

Die Beziehung zum Gegenstand ist die wichtigste Vorraussetzung zum sauberen Apportieren. Von Erfolg gekrönt ist meist die folgende Methode:

Der Hund ist im Allgemeinen stets neugierig auf das, was sie gerade tun. Seine besondere Neugierde können sie zunächst wecken, indem sie ein regelrechtes Spektakel um ihre momentane Aktion oder eine bestimmte Sache veranstalten. 

-> nehmen sie also beispielsweise einen Ball, in den sie einen Schlitz machen, aber so, dass er nicht aufklafft. Füllen sie diesen- ruhig unter den Augen ihres Hundes- mit Leckerchen und legen sie ihn dann in eine Schublade. Gut geeignet ist auch eine mit Leckerchen gefüllte Socke, die man  oben zuknotet. In den folgeneden Tagen gehen sie immer wieder einmal an die Schublade. Tun sie sehr geheimnisvoll und reden sie ruhig dabei: " So ein toller Ball, ja, was haben wir denn da?" usw. Reizen sie diese Situation aus, zeigen sie dem Hund den Ball nur kurz und stecken sie ihn dann wieder weg.

 

Das Aufnehmen und Halten:

Haben sie so das Intresse des Hundes geweckt, gehen sie tzum Aufnehmen und Halten des Gegenstandes über. Holen sie hierzu unter dem gewohnte, Tamtam den Ball hervor und lassen sie den Hund so absitzen, dass er nicht nach hinten entweichen kann. 

-> halten sie ihm den Ball hin. Nimmt er ihn, sagen sie gleichzeitig "Brav! Halten!". Halten sie ihn jetzt sanft mit einer Hand die Schnauze zu, so dass er den Ball weder ausspucken noch drauf herumkauen kann. Mit der anderen Hand kraulen sie ihn unter dem Kinn, indem sie wiederholt sagen:" Braver Hund! Halten!". 

->> Zunächst ist das den meisten Hunden etwas unangenehm und sie wollen weg. Verhindern sie das von vornherein, aber schimpfen sie nicht. Nach etwa 5 Sekunden fassen sie mit der kraulenden Hand den Ball, lassen die andere Hand runter "Aus!" los und nehmen den Ball aus dem Fang. Mindern sie nach und nach den Einsatz von der Hand, die die Schnauze zuhält, und verlängern sie die Zeit, die der Hund den Ball halten soll. Diese Übung ist erst als gelernt anzusehen, wenn der Hund den Ball beliebig lange im Fang hält, ohne darauf herumzukauen und ihn erst auf Befehl ausgibt. Das ist später ganz wichitg für einen sauberen Apport. Variierien sie das Halten im Stehen, Sitzen und Liegen. Zum Abschluss jeder "Halten!" - Übung erhält der Hund ein Leckerchen aus dem präperierten Gegenstand.

 

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@ratfreak

 

Das Tragen:

Das Tragen des Gegenstandes lässt sich am besten üben, wenn sie den Ball mit auf den Spaziergang nehmen. Der Hund soll ruhig zusehen, wenn sie ihn einstecken.

-> Auf dem Rückweg des Spazierganges geben sie kurz vor Erreichen der Haustür dem Hund unter "Halten!" den Ball in den Fang und gehen sie dann mit dem angeleinten Hund weiter. Vor der Haustür lassen sie den Ball ausgeben und belohnen den Hund mit einem Leckerchen. Zu Beginn dieser Übung sollten sie stets Strecken wählen, deren Ziel der Hund kennt, wie beispielsweise den Weg zur Wohnung oder zum Auto. So fällt dem Hund das Ausführen des Befehls leichter.

->> Dehnen sie nach und nach die Distanz aus, die Ihr Hund den Ball tragen darf. Und ändern sie im Laufe der Zeit sowohl die Strecken als auch den Gegenstand , den der Hudn tragen darf, so dass er die Übung später weder an einer bestimmten Strecke noch an einem bestimmten Gegenstand knüpft.

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@ratfreak

 

Das Bringen und Ausgeben:

-> Nach erlernen dieser Übung gehen sie dazu über, unter "Halten!" und "Komm!" , "Apport!" den Hund zu veranlassen, ihren Ball, den er trägt, zu bringen, wenn sie einige Meter entfernt stehen. Später legen sie den Ball in geringer Entfernung zu dem Hund hin, gehen sie einige Meter weg und lassen sich den Ball unter "Apport!" bringen. Steigern sie nach und nach die Distanz zwischen sich und dem Hund sowie zwischen dem Hund und dem Gegenstand. Bringt ihr Hund  auf "Apport!" den Ball, können sie einen Schritt weitergehen und den Ball werfen. Nach ihrem Befehl "Apport!" sollte der Hund loslaufen, um ihnen den Ball zu bringen. 

->> Für sauberes Apportieren ist darauf zu achten, dass der Hund nicht mit dem Bringsel herumspielt, sondern die Übung ordentlich beendet, indem er ihren Gegenstand auf den Befehl "Aus!" hin sofort bringt. Schin beim Aufnehmen des Bringels sollte er nur einmal zupacken und es nicht übermütig hochwerfen. Diese Sperenzchen sind nur beim Spiel erlaubt und strikt vom echten Befehl zu trennen. Bei der !Apport!"- Übung ist wichtig, dass der Hund das Bringsel auf dem schnellsten Weg bringt und zwischendurch nicht trödelt. Die Übung ist immer erst beendet, wenn der Hund den Gegenstand ordentlich abgeliefert hat und sie sie z.B. mit "Lauf!" für beendet erklären.

->>> Das Bringen kann man nach und nach dadurch erschweren, dass dere Hund beispielsweise über ein Mäuerchen  springen muss oder das Bringsel aus einem Gewässer heraus apportieren muss. Ein sauberer ausgeführter Apport sieht so aus, dass der Hund den Gegenstand schnellstmöglich zu ihnen bringt, frontal oder seitlich absitzt und ihn erst auf Befehl hin loslässt. Durch kontinuierliches Training wird ihr Hund das bald vrstanden haben und mit der Eifer bei der Sache sein. Hat ihr Hund die Grundübung sicher begriffen, können sie ihn durch das Aufbauen einer Beziehung zum Gegenstand auch für beliebige andere Bringsel begeistern. 

 

 

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@ratfreak

diesen Text habe ich aus dem Buch "Spielschule für Hunde- 100 Tricks und Übungen". Geschrieben ist es von Celina del Amo und ich kann es wirklich nur weiter empfehle. Sie hat wohl eine ganze Reihe von Büchern herausgebracht! Ich selber knnte anhand dieser "Anleitungen" schon einige Tricks meinem Pflegehund beibringen. Sie sind gut durchdacht und sind dem Verhalten der Hunde angepasst!

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