Hundesteuerabzocke

14 Antworten

in manchen gemeinden gibt es eine hundesteuerverordnungen, die fuer jeden weiteren hund einen hoeheren satz verlangen um zum beispiel auch animal hording zu verhindern...

in deinem fall musst du bei der gemeinde erklaeren, dass du 3 hunde hast und nicht 5 - die anderen 2 einer freundin gehoeren und dass dann diese fuer ihre hunde bezahlen muss..

du musst auf jeden fall bei der gemeinde vorsprechen, die regelungen sind von geminde zu geminde unterschiedlich...

Erst einmal würde ich einen Widerspruch einlegen und schreiben, dass Du nur 3 Hunde hast und das die anderen beiden Hunde deiner Mitbewohnerin gehören. Du siehst es nicht ein das Du für "fremde" Hunde aufkommen musst.

Die höheren Steuersätze für Zweit- und Dritthunde sind relativ weit verbreitet.

Da eine Wohngemeinschaft aber keine Haushaltsgemeinschaft ist, gehe ich davon aus, dass das Verfahren der Gemeinde gesetzeswidrig ist.

Ich würde das Finanzamt schriftlich darüber informieren, dass ihr keinen gemeinsamen Haushalt bestreitet und daher jeder selber die von ihm angemeldeten Hunde bezahlt. Das Geld, das zu viel abgebucht wurde, würde ich zurück verlangen.

Sollte das Amt dieser Aufforderung nicht nachkommen oder sie einfach ignorieren, ab zum Anwalt und die Klage nachreichen.

Du haettes Dich wehren koennen bevor die satzung in kraft getreten ist und ja, viele kommunen haben sich diese wirre form der besteuerung gewaehlt, ist zwar umstritten, wurde jedoch mehrfach von hoeheren Gerichten bestaetigt, leider.

Wenn Dich jetzt wehren willst, da waere es anzuraten auf moeglichst viele verantwortliche piolitiker und im rat vertretenen parteien und organisationen einzuwirken um diese recht unangenehme form der progressiven steuer anzuschaffen oder zumindest die steuer an den echten Halter nach BGB zu koppeln, solange dieser sich selbst gemeldet hat. Aus erfahrung mag ich nur den erfolg bezweifeln, denn die geldeinnaghme und die vervielfachung der steuerschuldner erfreuen stadkasse und verwaltung

Geht gar nicht. Ihr lebt zwar in derselben Wohnung aber nicht "zusammen".. Legt Widerspruch ein gegen den Bescheid. Manchmal steht einem nur der Klageweg offen innerhalb eines Monats (steht ganz am Ende des Bescheids) Ich glaube, da würde ich auch zum Anwalt gehen und mich beraten lassen!

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