Hundeschule oder Hundetrainer?

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7 Antworten

Hallo,

ich würde Dir raten zu einem guten Hundetrainer zu gehen der eine Mehrmonatige Ausbildung gemacht hat. Der Grund ist, dass die Trainer meist Einzelstunden anbieten. In Euren Fall warscheinlich erst einmal besser. Erst mal sollte eine Bindung aufgebaut werden an der Orientierung gearbeitet werden und Sicherheit auf beiden Seiten .

Gehst Du in eine Schule mit gleich vielen Hunden, dann kann es sein, dass Deine Hündin zu unsicher wird eben weil es gleich so viele Hunde sind.Stell Dir mal vor Du hättest Angst oder sagen wir mal Du wärest immer total Unruhig wenn Du eine Spinne siehst. Das wird nicht umbedingt besser wenn einer Kommt und sagt So hier sind nun mal 10 Spinnen schau mal die tun nichts alles ist gut. Das geht nicht, es muss langsam aufgebaut werden. Erst mal alleine dann mit einem Hund. Dann immer so weiter.

Ein guter Trainer sorft dafür, dass Du beides bekommst und beides ganz langsam und sinnvoll.

Achte darauf, dass der Trainer verschiedene Methoden anwenden kann und auf Deine Wünsche und vor allen Fragen eingeht. Sonst einfach bedanken und Tschüß.

Dir viel Glück.

Biggi1963 18.10.2012, 23:10

Die Erklärung mit den Spinnen war klasse - DH!

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alkimoehrchen 18.10.2012, 23:20

Danke für deine Antwort. Das mit den spinnen ist wirklich ein guter Vergleich ;-)

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sophia40 20.10.2012, 00:14
@alkimoehrchen

Oh, vielen Dank für den Stern alkimoerchen. Ich freue mich sehr. Danke auch Biggi fürs Kompliment.

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Hallo Moehrchen,

in eurem Fall ist es wahrscheinlich das beste, wenn du mit einem Hundetrainer und anderen Hunden spazieren gehst, denn dann sieht er, wie deine Hündin auf die anderen Hunde und dich reagiert und kann dir Ratschläge geben, wie du mit ihr üben oder mit bestimmten Situationen umgehen sollst.

Viel Spaß euch beiden!

Emma

P.S.: Ist sie das auf dem Profiloto? Echt eine süße Maus! Wir haben auch eine aus dem Tierschutz.

alkimoehrchen 18.10.2012, 21:02

Danke für deine Antwort :-) ja sie ist's auf dem bild :)

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Ich denke, ein Hundetrainer, der Dich und Deine Hündin bei den täglichen Spaziergängen begleitet und sieht, wie sie auf andere Hunde reagiert und was Du in solchen Situationen machst, ist sinnvoller als eine Hundeschule, wo sie auf Hunde trifft, die ihr auf ihren täglichen Spaziergängen nicht begegnen.

Hallo "Moehrchen"!

Ich würde mit so ziemlich allem immer einen Hundetrainer vorziehen. Der arbeitet mit Dir und Deiner Hündin vor Ort, der ist dabei, wenn es zu Problemsituationen kommt und kann ganz gezielt auf Eure Schwierigkeiten eingehen. Mit dem kannst Du auch Orte aufsuchen, wo viele Hunde sind bzw wo Du sonst vielleicht unsicher warst.

Hundeschule? Mmmh, ich frage mich manchmal was das dort bringen soll, wenn lauter Leute, die alle Probleme mit ihren Hunden haben, dort zusammen kommen und ein Programm gemeinsam abspulen, welches aber gar nicht 100%ig auf Deine Hündin zugeschnitten ist. Dann können die nicht alle frei laufen, sind fast die ganze Zeit an der Leine. Frei laufen dürfen nur die in einem bestimmten Rahmen, die keine Probleme mit anderen Hunden haben. Wie soll Deine da was lernen??

Vielleicht gibts Hundeschulen, die trotz Gruppe ganz individuell arbeiten, keine Ahnung. Die, die ich bisher kennengelernt habe (aus Spass mit schwierigen Hunden von der Arbeit), waren irgendwie nicht so förderlich. Die anderen Hundehalter haben ganz viele Fehler gemacht (klar! dafür geht man ja da hin), waren irgendwie verkrampft, da hatte ich alle Hände voll zu tun, dass sich das nicht auf "meinen" Hund dann überträgt, wenn der ständig angegiftet wird.

Der Hauptaugenmerk lag darauf, dass die Hunde schön bei Fuß gehen. Das hilft mir aber nicht weiter, wenn ich meinem Hund und mir Sicherheit vermitteln möchte und mal unverkrampft irgendwohin, wo Hundeauslaufgebiet ist und alle Freilauf haben.. Abgesehen davon fand ich die Leute da nicht immer ganz so fit, sorry. Die können dann halt eben nur das: einem Hund beibringen, bei Fuß zu gehen.. Okay, es gibt bestimmt große Unterschiede, meine Erfahrungen waren so...

Hundeschule ist für mich eher ein Ort für völlig einfache, sozial verträgliche Hunde, deren Besitzer noch ein wenig was dazulernen und die Gemeinschaft genießen möchten. Nicht für "Problem"hunde..

Aus welcher Region kommst Du? Vielleicht fällt mir da ein/e gute Hundetrainer/in ein. Denn das ist wohl immer das Schwierigste: Jemanden zu finden, der schon richtig Erfahrung hat mit den verschiedensten Hunden!! Theorie kann jeder irgendwo studieren, nur sollte man wirklich schon einige Jahre in dem Bereich Erfahrung gesammelt haben und praktisch gearbeitet.

Viel Glück!

alkimoehrchen 18.10.2012, 23:28

In Berlin :) ich wollte sowieso mehrere anrufen und nach ihren meinungen und Ansätzen fragen (natürlich ganz theoretisch,einfach um nen Eindruck zu gewinnen,hoffe weist was ich meine :)

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aotearoa01 18.10.2012, 23:30
@alkimoehrchen

Berlin ist zu weit weg :(... In Hannover und weiterer Umgebung hätte ich Dir richtig tolle Trainerinnen empfehlen können.. Naja, dann ein glückliches Händchen bei der Auswahl ;)..

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alkimoehrchen 18.10.2012, 23:40
@aotearoa01

Vielen dank, muss ja auch nicht gleich morgen sein , hab ja etwas Zeit bei der Auswahl und 3 Hundekumpels zum spielen haben wir ja, also ist se nicht ganz einsam :)

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Hallo

ich habe selber eine 2 jahre alte hündin sie hat auch probleme mit anderen hunde und schnappt eigentlich jedes mal ich war früher mit ihr als sie noch ein welpe war in der hundeschule doch da ich gemerkt habe das dies nicht so gut geklappt hat werde ich mir jetzt auch hilfe beim einzelunterricht holen

viel glück!

Oh, das erinnert mich sehr stark an die Anfänge meiner Hündin.

Ich würde zuerst mal mit einem Hundetrainer arbeiten - da geht es dann speziell nur um die Unsicherheit deiner Hündin. Sie wird langsam an Situationen herangeführt, die ihr Angst machen. Und durch das Einzeltraining wird es für sie entspannter verlaufen. Da du das Problem ja gut beschreiben kannst, wirst du auch nicht viele Stunden benötigen.

Wenn sie den Umgang mit anderen Hunden dann souverän meistert, kannst du auch in eine normale Hundeschule gehen. Da trifft sie dann auf mehrere Hunde gleichzeitig. Aber da sie dann schon positive Erfahrungen in den Trainingsstunden erlebt hat, wird das für sie vielleicht nur eine gesunde Aufregung sein.

Weißt du denn, was sie im Vorfeld erlebt hat und woher ihre Ängste kommen? Das wäre ein Riesenvorteil.

Grüßlein

alkimoehrchen 18.10.2012, 23:36

Bei einem Hund gehts ja noch halbwegs aber sowie 2 Hunde da sind die sie nicht kennt,dann schwupp ist der Schwanz komplett eingezogen und naja da hat ich schon so meine Konflikte mit anderen Hundebesitzern die meinten "ach die machen das schon"...dann ist flucht leider immer der erste weg wenn man auf soviel Ignoranz stößt...

Naja so einige kleine narben hat sie schon vom Mensch und wahrscheinlich auch vom Hund...also genaueres ist immer schwierig.

Aber ich bin wirklich zuversichtlich weil wir in dem halben Jahr zusammen schon viel geschafft haben :-)

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aotearoa01 18.10.2012, 23:40
@alkimoehrchen

zumal manche hunde dann auch umso lieber hinterherjagen. meine letzte hündin war auch so, zu unterwürfig, das wollten viele ausnutzen.

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Suveräne Hunde sind die Lösung, frag Bekannte/Freunde mit solchen Tieren nach regelmäßigen Treffen/Spaziergängen. Gezeigt bekommen, wie man´s macht ist immer gut und Du musst dringend Deine Unsicherheit/Angst überwinden, das überträgt sich

alkimoehrchen 18.10.2012, 21:07

Hunde von Freunden sind ja nicht das Problem, ich würde sie nur gerne mal auf hundewiesen usw laufen lassen und mich nicht immer an den Rand stellen oder woanders lang laufen wenn ein anderer Hund kommt sondern ganz entspannt aneinander vorbei laufen :)

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