Hund,Epilepsie,Tipps?

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3 Antworten

Ich kann dir leider keine gute Antwort darauf geben.. Wir hatten eine Englische Bulldogge mit 1-2 Anfällen im halben Jahr anfing und zuletzt hatte sie fast täglich mehrere Anfälle.. Wir hatten immer ein Notfall mittel für in den After.. Aber irgendwann half es nicht mehr, und die Tabletten haben auch nicht wirklich geholfen.. Dan hatten wir das gleich wie ihr das sie mich mehr aus dem Anfall raus kam. Sie haben Ihr dan eine Narkose gegeben damit sich ihr Gehirn erholen konnte.. Irgendwann ging es ihr so schlecht das wir mehrmals in der Woche zum Tierarzt mußten weil sie nicht mehr aus dem Anfall raus kam.. Dan entscheiden wir uns schweren Herzens sie einschläfern zu lassen weil die Ärzte meinten das es immer schlimmer werden wird, und es für den Hund nur noch eine Qual ist... Ich hoffe für euch das es bei euch nicht so endet...

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Kommentar von PfotenStolz
08.04.2016, 01:26

Erstmal mein Beileid..

ich muss ehrlich zugeben das ich schon angst davor habe wenn mein Hund mit nach hause kommt .. denn ich weiß nicht was mich noch erwarten wird Vor allem ob sie wie gewöhnlich sein wird :/ 

sie fehlt mir sehr hier zuhause und ich hoffe das sich Verbesserung zeigen wird 

danke für deine Antwort :)

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mein verstorbener Aussie hatte seit seinem 1 Lebensjahr an schwerste Epilepsie. Angefangen mit über 10  Anfällen pro Tag, in Abständen von ca 2-3 Monaten. Er wurde durch gecheckt um die Ursache heraus zu bekommen. Gefunden wurde aber nichts. Er wurde auf das erste Mittel Luminal eingestellt. Verbessert hat sich aber nichts. Dann kam noch ein 2 Mittel dazu . DiBroBe.

Die Abstände und Anzahl der Anfälle änderten sich, von an die 5 Anfälle pro Tag so alle 2 Wochen. Es war jedes mal schwer auszuhalten und wäre es ihm nach den Anfällen nicht gut gegangen, hätten wir ihn schon so mit 6 Jahren erlöst.

Sylvester 2010 hatte er an die 70 Anfälle , nicht mit Bewusstlosigkeit und Krämpfen, sondern er schaute auf einmal durch einen durch, begann alles ab zu schnuppern und drückte seinen Kopf zwischen meine Beine. Ich wollte ihn einschläfern lassen aber mein Tierarzt gab noch ein 3 Mittel und die Anfälle hörten  auf. Bis zu seinem 10 Lebensjahr hatte er nur noch wenige Anfälle die dann plötzlich bis zu seinem Tod im Alter von 13 Jahren  aufhörten.

 Ein stressfreies Leben ist sicherlich empfehlenswert, aber bei meinem sind auch Anfälle wegen Geräuschen wie starker Wind, extreme Sonnenstrahlung gerade im Schnee aufgetreten. Wie eine Epilepsie sich entwickelt kann man nicht vorher sagen. Wenn es deinem Hund zwischen den Anfällen gut geht, würde ich nichts unternehmen. Es gibt verschieden Auslöser der Epi, von Stoffwechselerkrankungen, Vitamin B Mangel, Tumore etc.. Oft findet man aber keine Ursache

. Es gibt Epilepsiemittel die dein Hund bekommen sollte. Welche Mittel muss vom Tierarzt herausgefunden werden, oft reicht nicht nur ein Mittel. Es braucht aber Zeit, bis sich der Medikamentenspiegel im Körper angereichert hat um eine Wirkung zu erzielen. Leider ist es so, das es auch Hunde gibt, die keine wesentliche Verbesserung durch Medikamente erziehlen.  Sie haben auch Nebenwirkungen und ich habe bei meinem Hund alle 6 Monate eine homöopathische Leberkur durchgeführt . Aber erst einmal sollte dein Hund eine ausführliche Diagnostik erhalten.  

Mein Hund wurde gebarft, außerdem habe ich ihm untersagt, das er Pferdeäppel frißt. Denn die verwendeten Entwurmungsmittel für Pferde enthalten oft Ivermectin, das für bestimmte Rassen wie Collies, Australian Shepherds , Windhunden schwere gesundheitliche Schäden bis hin zum Tod bewirken können. Alles Gute euch beiden, diese Krankheit ist schwer zu ertragen, aber sie muss nicht zwingend zum einschläfern führen.

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Kommentar von PfotenStolz
08.04.2016, 12:17

vielen dank für deine Antwort 

Erstmal mein Beileid zu ihrem verstorbenem Hund ..

hätten sie für mich einen kleinen tipp zur Ernährung ? für mich zählt das momentan sehr denn ich habe gelesen das es futter gibt das die Leber ihre Giftstoffe dadurch verhindert und das soll ja gut für Hunde mit Epilepsie sein .. 

oder Lieg ich damit falsch? 

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Ich kann dir nur empfehlen dich hier umzuschauen:

http://www.epiforum.de/forum/portal.php

Die Gründerin des Forums hat es sich (aus leidvoller Erfahrung) quasi zur Lebensaufgabe gemacht alles, soweit möglich, für Epihunde und deren Halter zu tun.

Wir sind ein Forum, welches sich mit der Epilepsie bei Hunden beschäftigt. Neben allem Wissenswerten darüber findet der Hundehalter hier alle wichtigen Infos über Ursachen, epierfahrene Tierärzte, Studie, Ernährung, Zucht, sowie seelischen Beistand.

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Kommentar von PfotenStolz
08.04.2016, 12:17

dankeschön :)

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