Hundehaltung in einem besonderem Fall in der Mietwohnung erlaubt?

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9 Antworten

liege ich ganz daneben?

Ja, liegst Du.

Ob Nachbarn oder Vormieter einen Hund gehalten hat ist für Eurer Vertragsverhältnis unerheblich. Hier kann jeder Mietvertrag anders gestaltet sein.

Grundsätzlich muss bei der Entscheidung über die Genehmigung zur Hundehaltung eine Abwägung aller Interessen vorgenommen werden. Der Vermieter kann die Haltung nur aus einem guten Grund verbieten.

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Was steht im Mietvertrag zur Tierhaltung? Wenn Hunde dort verboten sind braucht ihr zwingend die Genehmigung des Vermieters. Ist Hundehaltung nicht erwähnt oder gar erlaubt braucht ihr keine weiteren Genehmigungen.

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Wenn in diesem Haus mehrere Parteien einen Hund haben, ist es ganz offensichtlich erlaubt, dort Haustiere zu halten.

Sollte das nicht gestattet sein, steht das übrigens in Eurem Mietvertrag. Dann müsstet ihr tatsächlich das schriftliche Einverständnis des Vermieters einholen.

Geht doch einfach mal zu dem anderen Mieter mit dem Hund und sprecht mit denen, ob sie eine extra Erlaubnis eingeholt haben, oder das nie ein Problem war. lg Lilo

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Das Attest an sich ist wertlos, es wäre sinnvoll/förderlich, aber keinesfalls nötig. Wem gehören denn die Wohnungen? Gibt es mehrere Eigentümer? Was steht im Mietvertrag?

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Ihr Mietverhältnis hat mit dem Mietvertag Dritter absolut nichts zu tun!

Klären Sei von daher die Hundehaltung in Ihrem individuellen Fall mit dem Vermieter.

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Es hat durch die Rechtsprechung eine Änderung gegeben. Steht im Mitvertrag, daß Haustiere generell nicht erlaubt sind, dann ist das ungültig und ihr könnt euch ohne Probleme einen Hund anschaffen. Steht da explizit, daß Hunde nicht erlaubt oder zu genemigen sind, dann müßt ihr eine Erlaubnis vom Vermieter haben. Ein Therapiehund oder auch ein Blindenhund kann der Vermieter aber nur sehr schwer verweigern.

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ChristianLE 10.10.2016, 10:14

 Steht im Mitvertrag, daß Haustiere generell nicht erlaubt sind, dann ist das ungültig und ihr könnt euch ohne Probleme einen Hund anschaffen.

Was ist denn deine Quelle für die Rechtsänderung?

Wenn im Mietvertrag steht, dass Tiere grundsätzlich verboten sind, dann ist das - da liegst Du richtig - unwirksam.

Das hat aber nur zur Folge, dass Kleintiere einfach so angeschafft werden können.

Eine Hunde- und Katzenhaltung bedarf aber immer der Zustimmung des Vermieters. Er kann diese nur aus gutem Grund untersagen.

Im Zweifel muss der Mieter diese Zustimmung einklagen.

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Was ihr "dürft" ist vom Mietvertrag abhängig
Eure Vermieterin scheint ja nichts gegen Hunde zu haben
Versucht sie weiterhin zu erreichen und das mit ihr abzusprecen
Dann seit ihr auf der sicheren Seite
Ohne mit ihr zu sprechen wäre denke ich nicht sehr ratsam
Wenn sie sich weigern sollte, "dann" würde ich mal rechtlich schauen welche Handhabe man hat
Aber wahrscheinlich ist der Vermieterin es ja recht

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Solche Atteste vom freundlichen Herrn Doktor von nebenan sind völlig nutzlos.

Der Herr Doktor ist Humanist und tut sein Möglichstes um seinen Patienten alle Wünsche zu erfüllen.

Die Tierhaltung anderer Hausbewohner ist für Sie tabu.

Was ein Vermieter erlaubt muß noch lange nicht auch ein anderer Vermieter tun.

Dann müssen Sie halt klagen


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Also soweit ich weiß ja, allerdings kenn ich mich mit Mietrecht nicht so aus. Habt ihr mal bei einem Anwalt angefragt?

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