Hundehaltung im Gewerberaum - Fristlose Kündigung?

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6 Antworten

Ist das rechtens?

Das kann durchaus sein. Die einschlägigen Urteile beziehen sich nur auf Wohnraum, nicht jedoch auf Gewerberäume.

Hier könnte der Vermieter durchaus - auch grundlos - eine Hundehaltung untersagen.

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Ist mir ehrlich gesagt nicht bewusst, dass man in einem Gewerberaum eine Bewilligung braucht um seinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Ich kenne das nur anders. Selbst wenn in der ganzen Überbauung Hundeverbot war, konnten die Leute mit den Gewerberäumen ihre Hunde mitnehmen zur Arbeit. Ich hab meinen Hund auch mit in mein Studio genommen wann immer es mir passte. Dazu stand allerdings nichts im Mietvertrag. 

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der vermieter hat die ablehnung begruendet?

ein vermieter darf hundehaltung nicht pauschal verweigern, aber im einzelfall kann er es verweigern.

leider kann der vermieter hundehaltung verbieten - er muss aber dazu gruende nennen(z.b. ruhestoerung/verunreinigun/allergien etc)..

suche dir lieber eine buro mit einem vermieter, der hundehaltung erlaubt.

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Kommentar von ChristianLE
02.03.2016, 08:29

ein vermieter darf hundehaltung nicht pauschal verweigern, aber im einzelfall kann er es verweigern.

Hallo,

wie kommst Du zu dieser Aussage? Auf welche Quelle beziehst Du dich?

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Kommentar von FlorianAugsburg
02.03.2016, 15:03

Nein - keine Begründung, nur "Hundehaltung ist nicht erlaubt"

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Kommentar von FlorianAugsburg
02.03.2016, 16:48

Wäre in meinem Fall also eine fristlose Kündigung möglich, falls ich den Hund dennoch mitnehme?

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Wenn du dort niemand anderen belästigst, ist es deine Sache, ob du in DEINEM Büro einen Hund hältst.

Selbstverständlich musst du bei Ablauf des Vertrages den ursprünglichen Zustand wieder herstellen. das hat aber mit dem Hund absolut gar nichts zu tun.

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Kommentar von inicio
02.03.2016, 15:24

der Vermieter kann Auflagen zur Nutzunge seiner Immobilie machen und auch ein Hundeverbot erteilen

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Hi,

danke für die Antworten. Hat hier jemand einen passenden Parahraphen o.Ä.?

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Kommentar von inicio
02.03.2016, 15:21

BGH urteil zzu Hundehaltung!

konsequenz: ein allgemeines Hundeverbot ist ungueltig. Deshalb ab der Zeit meist die Formulierung in den Mietvertraegen: Hundehaltung bedarf der Erlaubnis durch den Vermieter..

Das Verbot zur Hundehaltung muss begruendet werden.

Versuche dich guetig mit dem Vermieter zu einigen. Wir haben uns immer auch fuer Wohnungen beworben auch wenn da stand "keine Hunde". Zur Besichtigung haben wir unsere 2 Hunde immer mitgenommen, als die Makler bzw. Besitzer unsere beiden kennen gelernt haben, klappte es immer mit dem Mietvertrag.

Evtl hilft auch der Hinweis auf den Abschluss einer hundehaftpflicht oder eine etwas hoehere Kaution.

(im Uebrigen kam es wegen unserer Hunde nie zu Beanstandungen) 

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Kommentar von FlorianAugsburg
03.03.2016, 20:14

Das ist ja echt knüppelhart mit was man sich alles rumärgern muss.
Ich kann generell die Bedenken von Vermietern verstehen, deswegen habe ich ja auch diverse Zugeständnisse gemacht und sogar eine Mieterhöhung angeboten.

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Das darf er dir selbstverständlich nicht verbieten!

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Kommentar von inicio
02.03.2016, 15:22

Ein Vermieter darf natuerlich Hundehaltung verbieten! Allerdings muss er Gruende dafuer nennen!

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Kommentar von FrauFriedlinde
02.03.2016, 15:29

Eben! Und welche sollten hier vorliegen?

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Kommentar von FrauFriedlinde
02.03.2016, 17:31

Zu Lärmbelästigung kann es gar nicht kommen, weil der Hund a) im Industriegebiet ist b) nur zu Zeiten wo Lärm erlaubt es c) es offensichtlich keine Lärmbelästigung gibt d) es keine Mitmieter gibt und auch der andere Punkt ist unrelevant, da eine vage Vermutung das es zu Schäden kommen könnte, nicht rechtrelevant sein kann.

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