Hundeerziehung: Knabbern

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12 Antworten

Kleine Welpen sind wie kleine Kinder sie wollen erst mal alles probieren um zu gucken ob es essbar ist man sollte sie einfach ablenken mit viel aberMan sollte keine Quitsch Spielzeuge nehmen denn die verstärken das beißen. Man kann seine Möbel schützen indem man eine GRÜNE chillischote in der hälfte durch schneidet und seine Möbel damit ein reibt, aber keine rote. UND ES GIBT KNABBER SCHUTZSPRAY DAS BRINGT NICHTS. LG Lara

Als erstes stellt sich für mich die Frage Zähne alles ok? Da der Hund nicht ohne Grund tut, könnte es sein das er Streß hat wenn du Ihn alleine lässt. Um den Streß abzubauen knabbert er Gegenstände an. Baue das alleine bleiben neu auf ( in kleinen Schritten).Denn wenn du Ihm andere Kaugegenstände anbittest ist die verletzungs Gefahr sehr groß.Behebt auch nicht die Ursache.

Hilfe findest du unter:http://menschundhundzentrum.de/ausbildung.html

Unter dieser Adresse wird auch telefonisch geholfen, denn es lassen sich viele Sachen besser erklären und hinterfragen. ( ohne weitere Kosten)

Folgendes habe ich selbst ausprobiert und es hat funktioniert: Du nimmst Dir einen Schlüsselbund mit 3 Schlüsseln daran (er darf nicht zu schwer sein). Dann setzt Du Dich irgendwo in der Wohnung hin, wo Du den Hund gut beobachten kannst, er Dich aber nicht unbedingt sieht. Das was er anknabbert, wenn Du nicht da bist, stellst Du ein bisschen in die Mitte des Raumes, damit er auch dran geht während der Erziehungsmaßnahme. Sobald er in den Gegenstand beißt, schmeißt Du ihm den Schlüsselbund zwischen die Beine. Du kannst ihn ruhig damit treffen! Nur nicht im Gesicht oder am Bauch! Wichtig dabei ist, dass Du keinen Ton von Dir gibst! Du tust so, als wäre der Schlüssel in dem Moment vom Himmel gefallen, als Dein Hund angefangen hat zu knabbern. Dein Hund wird sich ziemlich erschrecken-Du darfst auch nicht lachen und leid tun muss er Dir auch nicht-schließlich hat er Deine Sachen nicht anzufressen! Und mit 10 Monmaten ist man auch kein Baby mehr als Hund! Wenn er sich von dem Schreck erholt hat-tröste ihn auch nicht, falls er zu Dir kommt-hebst Du unauffällig, als hättest Du ihn zufällig daliegen sehen, den Schlüsselbund wieder auf und setzt Dich wieder auf Deinen SpionagePlatz. Wenn er wieder knabbert, wiederholst Du das ganze...Wortlos...Das machst Du so oft, bis er den Gegenstand links liegen lässt!! Wenn Du in Verbindung mit dem Schlüssel mit ihm schimpfst, bringt er das ganze mit Dir in Zusammenhang und wartet bis Du weg bist und knabbert dann. Wenn er aber denkt, der Schlüssel fällt vom Himmel, fühlt er sich auch dann "beobachtet", wenn Du nicht da bist. Ich denke spätestens beim 4. Mal wird er es lassen. Das wiederholst Du dann immer wieder mal. Aber eigentlich dürfte das reichen! Fang mit dem Training am besten an, wenn Du ihn erst mal nicht alleine lassen musst. Entweder im Urlaub oder an einem Freitag;-) Viel Erfolg

Das ist Symptombekämpfung keine Ursachenbekämpfung und kann den HUnd stark traumatisieren. Ok, es kann funktionieren, aber zu welchem Preis? Ich würde das Alleinebleiben komplett neu aufbauen und beim Üben dem HUnd einen Kong mit Futter geben. Sobald du wiederkommst ( Hund nicht begrüßen), Kong wieder weg. Hund lernt, wenn du gehst, erwartet ihn trotzdem etwas Tolles und er hat gleichzeitig etwas zu tun, was nichts mit deinen Wänden zu tun hat. Da der HUnd weder Nachts ( wenn er unbeobachtet aber nicht alleine ist) noch sonst irgendetwas angknabbert, sehe ich das Knabbern als puren Stress durch das Alleinesein an, der mit "Wandknabbern" reduziert wird. Knallst du ihm nun ein Schlüsselbund zwischen die Füsse wird er vielleicht nicht mehr diene Wand anknabbern, aber der Stress bleibt und im schlimmsten Fall knabbert er irgendwann sich an und entwickelt, weil er nicht weis wohin mit sich eine Autoaggression. Und die wieder wegzubekommen kostet viel mehr Arbeit und Kosten (TIerarzt), als das Alleinebleiben neu aufzubauen.

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Hallo Gambas, Deine Idee finde ich zumindest befremdlich. Wenn der Hund im Haus - da wo er sich sicher fühlen können sollte - derartig erschreckt wird, finde ich persönlich das nicht gut.

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@Jesska2009

Also ich weiß nicht, was ihr für Hunde habt, aber mein Hund ist einer, der-wenn ein anderer Hund einfach ihre Decke oder ihr Körbchen auffressen würde-dem anderen Hund ordentlich eine "pfeffern" würde...also so wie jeder normale Hund...Und der andere Hund wirkt danach nicht wirklich traumatisiert! Warum sollte also ein Hund traumatisiert sein, wenn man ihm einen LEICHTEN Schlüsselbund zwischen die Füße wirft, wenn er unsere Wohnung anfrisst??? Ich denke man sollte mal etwas hundlicher denken. Wie gesagt, das ist eine Methode die ich selbst schon angewandt habe bei einem 5 Mon altem Hund und auch bei einem 2 Jährigen. Und auch eine Bekannte hat das mit seinem hund gemacht. Von verstörten Hunden war danach nicht die Rede sondern von Hunden die begriffen haben, was sie dürfen und was nicht. Hunde, die danach sehr entspannt alleine geblieben sind. Dass der Hund ausgelastet und satt ist, wenn er alleine bleibt, ist ja wohl selbstverständlich. Mein Hund kann 7 Stunden alleine bleiben, ohne was zu knabbern oder Spielzeug. Sie hat nie was angefressen, aber ich mache auch nicht so ein Gehampel. Sie pennt und wartet bis ich wieder komme und gut ist. Nicht zu menschlich denken, sonst tanzen die schlauen Köter Euch auf der Nase rum. Denen ist nicht langweilig...die tanzen Euch auf der Nase rum...Aber bitte...

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Beschäftige Deinen Hund, wenn Du zuhause bist. Vielleicht hat er einfach Langeweile? Apportieren zum Beispiel ist für fast alle Hunde eine geniale Beschäftigung die 1 Million Möglichkeiten bietet. Kauartikel würde ich persönlich dem Hund nicht während einer Abwesenheit des halters geben. 1. weil er dann Besitz zur freien Verfügung hat und 2. weil mein hund sich an so einem Kauknochen schon mal derartig verschluckt hat, daß ich ihm ein Stück von dem Teil aus dem Hals holen musste weil er sonst erstickt wäre!

dem hund während deiner abwesenheit andere kauartikel zur verfügung stellen. am besten bei uns haben tannenzapfen, große stöcke und kauknochen gewirkt. macht zwar unter umständen etwas sauerei, wenn die sich als schredder betätigen, aber die möbel blieben danach ganz.

Stimmt, es geht nichts über Naturholz.

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@CrazyDaisy

Genau...und der Hund nimmt natürlich das, was man ihm anbietet und nicht mehr den Stuhl?? Das ist doch kokoloris

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Bau ein Alternativverhalten auf.Ich beschreibe es Unten. Ebenfalls wäre es gut ihm frische Weidenzweige zum kauen anzubieten, da diese entzündungshemmende Stoffe enthalten. Der Zahnwechsel setzt im vierten Lebensmonat ein und dauert ungefähr bis zum siebten Lebensmonat und kann auch darüber gehen. Das geht oft mit körperlichen Beschwerden und Entzündungen einher. Wenn der Hund an deine Möbel geht hilft ein "entschlossenes" Nein - aber dann wenn er aufgehört hat und das ist ganz wichtig bekommt er einen Kauartikel und ein großes Lob. Also- nicht nur Nein - sondern nacher das richtige Verhalten durch Lob und Belohnung verstärken! Also hab Geduld mit deinem Liebling das kriegt ihr schon hin. Alles Liebe Ilsemarie

Das Alleinebleiben würde ich nochmal neu aufbauen. Und zwar von "klein" nach "gross", von "innen" nach "aussen". Ich meine damit: mach dem Hund klar, daß er Dich braucht, um in einen anderen Raum zu kommen. Lasse -jetzt im Winter sehr Energie-Kosten-sparend- die Türen geschlossen. Nimm Deinen Hund mit, wenn Du es möchtest. Ansonsten lasse ihn im Raum und bewege Dich frei in der Wohnung. Mein Hund konnte sich dadurch entspannen. Für mich ist es so, daß ich ihm (ich hab einen Terrier) damit ein Stück "Zuständigkeit" abgenommen habe.

Das Alleinbleiben solltest Du von Anfang an wie folgt aufbauen und das wäre die erste Phase, indem Du mit Hund in einem Raum bist, ganz locker aufstehst, Deinen Hund nicht anschaust und rausgehst z.B. auf den Flur. Und nach 5 Sekunden wieder da bist. Und das dann mehrere Male am Tag/Abend übst. Du wirst sehen, schon nach ein paar Tagen kannst Du Deine Abwesenheit auf ne Minute oder mehr steigern. Vorteile: 1. Du hast während der Lernphase Deinen Hund super gut beschäftigt 2. und Du machst die Rangordnung sehr klar und deutlich. Wenn Dein Hund dann mit in einen anderen Raum darf, rufst Du ihn und lädst ihn per Körpergeste ein, mitzukommen. Du wirst sehen, was Du binnen weniger tage für einen einerseits aufmerksamen aber andererseits entspannten Hund haben wirst. Ich wünsche euch beiden viel Spaß und entspannte Stunden- sowohl gemeinsam als auch jeweils allein...

Also..ich hab mir mal Deine Frage genau durchgelesen und auch die Antworten und Tipps. Es ist viel nützliches dabei, aber um Himmels willen...KEINE grösseren Stöcke oder ähnliches...es kann leicht passieren, dass der Hund in Deiner Abewesenheit so einen Stock vor lauter Übermut so schnell ins Maul nimmt, dass er sich diesen in den Hals oder Gaumen rammt. Kleinere Weidezweige sind in Ordnung. Aber die Frage ist nicht nur, ob er zahnt, sondern ob Du ihn evtl. zu schnell so lang alleine lässt. Daran mußt Du arbeiten.

Grüße

Rofty

Da bei Welpen der Zahnwechsel eintritt,kauen sie sämtliche Möbel an-das ist normales Verhalten.Viele meiner Möbelstücke mussten in der Welpenzeit darunter leiden.Biete deinem Hund deswegen andere Kaumöglichkeiten,wie Kauknochen oder Spielzeug an und wenn du siehst,das dein Hund in deiner Anwesenheit Möbel ankaut musst du ihn mit einem "Nein" zurechtweisen,dann lernt der Hund schnell das Möbel tabu sind.Mit 10 Monaten sollte der Hund übrigens garnicht lange alleine gelassen werden,dann passiert sowas auch nicht.

Ein 10 Monate alter Hund ist doch kein Welpe! Und wenn er die Sachen nur anknabbert, wenn er alleine ist, hat er nur dann Zahn wechsel???

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@Gambas80

Mein Fehler: Ich bin im Kopf die ganze Zeit von 10 WOCHEN ausgegangen,war wohl woanders,entschuldige,kann passieren.Dann ist mein Rat für die Katz.

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@Gambas80

Deshalb gehe ich jetzt von 10 Monaten aus kopfschüttel: Wenn ein Hund in dem Alter immer noch Möbelstücke ankaut,kann das mehrere Gründe haben: Der meist vertretene ist,dass der Hund sich schlichtweg zuhause langweilt.Hunde entwickeln unangenehme Angewohnheiten,wenn sie nicht genug ausgelastet sind.Deshalb gebe ich dir folgenden Tipp: Bevor du aus dem Haus gehst,nimmst du dir Zeit und lastest den Hund richtig aus.Kurz davor freht ihr eine lange Gassirunde,du wirfst ihm ein Ball oder er spielt mit anderen Hunden..egal was,nur er muss ausgelastet sein.Wenn du dann das Haus verlässt ist er ziemlich erschöpft und wird sich wahrscheinlich zurückziehen.Du lässt ihm dafür Knabberzeug (z.B Ochsenziemer) da,dann kann er sich zusätzlich damit beschäftigen.Räum alles auf,was für den Hund gefährlich sein könnte (Kabel,Zimmerpflanzen),so damit er nicht in ihre Nähe kommt!Ich war im Kopf die ganze Zeit bei 10 Wochen,entschuldige ;-)

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Also ich kenne ausreichend hunde, die trotz zahnwechsel KEINE gegensataende in der wohnung zerlegt haben. Das ist einfach so nicht wahr

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@James131

Wie gesagt,dass war ein Versehen,ich bin von 10 Wochen ausgegangen.Im Zahnwechsel knabbern die meisten Hunde trotzdem alles an was sie zwischen die Zähne bekommen,mit 10 Monaten ist das aber schon kein Thema.

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Die Spray sind entweder nix nutze oder einfach nur eine beruhigung fuer den menschen ..... das experiment geht meist nach hinten los.
Wichtig ist die ursache zu finden und dort anzusetzen. Oft hilft, wie viele bereits vorgeschlagen haben, geziehlt gegensataende als ausgleich anzubieten. Besser ist es jedoch, herauszufinden ob es nicht eventuell daran liegt, dass der hund das alleinbleiben so nicht erlernt hat und mit seinem verhalten etwas kompensiert.
Warum versuchst nicht den hund VOR dem alleinlassen auszulasten und was zum kauen und zum denken anzubieten?

Mit Kauartikeln und Spielzeug ablenken. Ansonsten: Entweder nicht alleine lassen oder abwarten. Meist wächst sich das spätestens mit 2 Jahren aus.

Holz kann splittern,besser sind Kauartikel aus Rinderhaut.

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