Hundeerziehung! BRAUCHE HILFE!

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16 Antworten

Ganz ehrlich - mit dem Alter (4,5 Monate) hatte ich keinerlei Probleme weder mit meinem jetzigen Junghund noch mit meinem vorherigen Dobermann.

Pubertät würde ich das wirklich noch nicht nennen, die fängt eigentlich frühestens mit 6 Monaten an - meist später. Bei meinem Dobi fingen die Probleme mit 7/8 Monaten an. Mein jetziger ist 1 Jahr alt und ich hatte noch keinerlei Probleme.

Klar, als meiner 4/5 Monate alt war, hat er auch alles ins Maul genommen. Er hat dann auch teilweise versucht meinem "aus" auszuweichen, in dem er es einfach gefressen hat oder abgehauen ist. Also kam er an eine lange Schleppleine. Hatte er was aufgenommen und nicht rausgegeben, habe ich ihn an der Schleppe hergezogen und ihm es aus dem Maul genommen.

Warum bekommst Du sein Maul nicht auf? Was für eine Rasse ist das, daß Du in dem Alter keine Möglichkeit mehr hast, ihm das Maul auf zu machen? Ich gehe mit den Fingern hinten seitlich rein, zwischen die Zähne und ziehe es auf. Das geht beim meinem 1 jährigen, bei meiner 12 jährigen Hündin und das ging auch bei meinem Dobi.

Wenn Du aber jetzt schon Probleme hast, denen Du selbst nicht Herr wirst, dann geh bitte in eine Hundeschule bzw. zu einem Trainer. Dein Hund ist gerade mal 4,5 Monate alt - er wird noch viel frecher werden und noch viel mehr ausprobieren in den nächsten Monaten. Du mußt ihm im Griff haben, sonst tanzt er Dir irgendwann nur noch auf der Nase rum und bestimmt selbständig u, das kann böse enden.

Ein Hund sucht immer seine Grenzen. Findet er die nicht bzw. merkt er, daß Du ihn nicht im Griff hast, wird er weitere Sachen ausprobieren und irgendwann geht er mit Dir spazieren, beschließt er wo ihr hinlauft etc.

Je nach Rasse haben manche Hunde viel mehr Kraft als der Mensch. Mein Dobermann hatte natürlich viel mehr Kraft als ich und auch meine jetzigen Hunde haben viel mehr Kraft als ich. Daher müssen die mich als Rudelführer anerkennen damit sie mir gehorchen und nicht ihre Kraft einsetzen.

Geh echt zu einer Hundeschule und das schnellstens.

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Wenn dein Hund anstalten macht zu bellen, dann sage laut "Nein", rufe ihn ruhig zu dir, führe ihn in ein anderes Zimmer, am besten in eines, das auf der anderen Seite liegt und lege ihn dort ohne große Worte auf Platz. Platz bedeutet "Ruhe". Hunde liegen gerne unter Tischen - also vielleicht unter den Küchentisch. Gib' ihm das Kommando dort zu bleiben und wenn es für einige Momente funktioniert und er ruhig ist, dann lobe ihn und gib ihm ein Leckerchen. Und übe außer dieses Abrufen und Ablegen mit ihm ein paar lustige Tricks ein wie Pfötchen rechts und links geben, Slalom durch die Beine, um die eigene Achse drehen - rechts und links, Rolle auf dem Boden, etc., damit er sich auf dich konzentriert, weil es mit dir Spiel und Spaß gibt. Lass ihn ansonsten nicht ständig um dich herumtoben, sondern lege ihn auf Platz, wenn er Ruhe geben soll. So lernt er sich am besten zu entspannen und sich dir - dem Rudelführer - anzuschließen und zu vertrauen. Wichtig ist, dass du konsequent und geradlinig bist, dich durchsetzt und immer lobst, wenn er etwas richtig macht - auch wenn es nur ist, dass er auf seinem Platz liegt und ruhig ist.

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Hallo Xtina,

auch ich will nochmal schnell antworten. Zum einen musst du wissen, dass dein Hund nun kein Welpe mehr ist. Dann musst du dir ganz klar werden, was du von deinem Hund verlangst und was nicht. Du schreibst nämlich, dass du es zum Teil ganz gut findest, wenn er dich beschützt. Deshalb kann es sein, dass du aus Unsicherheit, deinem Hund den Vorrang lässt und er bei einem unsicheren Frauchen nur nach Hunde Art reagiert und seinen Job macht. Erziehung bedeutet Regeln aufstellen. Dafür ist es wichtig diese Regeln ersteinmal zu erkennen und durchzusetzen. Freundlich, bestimmt und vor allem vorausschauend. Übe mit ihm Tauschgeschäfte, trainiere mit ihm das herausgeben, gestalte es als Spiel mit immer den gleichen Kommados und sei selber mit Freude dabei. Zum Thema Bellen am Fenster, reagiere sofort darauf, bestimmt und ruhig sagst du deinem Hund quasi "danke, dass du mich aufmerksam gemacht hast, aber nun übernehme ich den Job" - das ist für einen Hundeanfänger nicht immer leicht. Deshalb auch mein Rat: "gehe zu einem Hundetrainer, der verhaltensbiologisch arbeitet und gehe bitte nicht zu einem tradionellen Schäferhundausbilder." Natürlich kannst du auch gern in meine Hundeschule kommen ;-) LG Rena

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Hallo , ich bin selbst eine stoltze besitzerin eines border colli´s, ich hab sie bekommen als sie leider erst 4 wochen alt war.. ich weiss also genau wie es fir geht nun ist meine maus schon 3 jahre alt.. das die klein racker alles in den mund nehmen ist einfach normal sie wollen alles erkunden.. zeig deinem hund einfach keine angst, du bist der rudelführer und er muss auf dich hören unterwirf dich ihm einfach nicht.. wenn er was im mund hat nimmst du dir den klein und holst es ihm da raus und das immer wieder mit einem strengen ton pfui da bin ich froh das meine da nicht solche zicken gemacht hat...

was das bellen angeht kann ich dir leider nicht helfen denn meine maus hat von klein an nur sehr wenig gebellt und nun macht sie das auch nur noch so selten das ich das an einer hand abzählen kann...

viel erfolg

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Was du brauchst, ist eine gute Hundeschule, die sowohl mit dir als auch mit deinem Hund arbeitet und dir deine Fehler aufzeigt. Leider sind solche Hundeschulen sehr selten. Die Suche nach einer solchen lohnt sich aber auf jeden Fall, denn du willst ja noch etliche Jahre mit deinem Hund zusammenleben, denke ich.

Im Moment ist es so, dass du dir deine ganzen Befehle kaputt machst. Wenn du z.B. Aus sagst und der Hund gibt`s nicht her, hat das Aus auch in Zukunft keine Bedeutung mehr für den Hund. :(

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Durch das viele Verbieten und Gängeln (so kommt es für mich rüber) bist Du ständig am Kämpfen, genau das, was ein souveränes Leittier eigentlich nicht macht. Deinem Hund fehltdas Vertrauen, sich Dir wirklich hinzugeben. Bitte NIE einem Hund einen Gegenstand aus dem Maul ziehen. Dadurch lernt er, dass Du ihm alles wegnehmen willst, und er wird es erst recht nie mehr hergeben, im schlimmsten Fall sogar beissen. Über das AUS, indem Du, wenn Dein Hund ein Spielzeug (kein Futter!) im Maul hat, Du Deine Hand unter seine Schnauze hälts und klar, aber weder laut, noch böse AUS sagst. Und wenn es eine Stunde dauert...er wird es irgendwann in Deine Hand fallen lassen. In der Sekunde gib ihm ein Leckerli und lob ihn ausgibig. Wegen dem Bellen: über das Abrufen, das muss IMMER funktionieren. Übe es, indem Du ihn fröhlich rufst, wenn er kommt, ihn ausgibig lobst, Leckerli rein und gut is. Und das immer. Nimm es nie als Selbstverständlichkeit, dass der Hund kommt, wenn Du rufst. Das ist das wichtigste Kunststück überhaupt. Bellt er, rufe ihn einfach ab, und auch da Riesenlob.

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Hier hilft nur eine Hundeschule. Ruf dort an und erkundige Dich wann der nächste Kurs beginnt. Ich weiss aus Erfahrung, dass das öd ist, und man es eher nicht in Erwägung zieht. Nur wenn es ein grosser Hund ist, dann ist es ein MUSS, weil Du mit ihm nicht leben kannst, wenn er nicht folgt. Na wenns ein kleiner Hund ist, genügen starke Nerven, wenn er unerzogen bleibt. Hast Du die für die nächsten 15 Jahre? Denk einfach da drüber nach und triff in Ruhe die Entscheidung, aber es lohnt sich alle mal diesen Kurs durchzuziehen. LG Silvie

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Wenn du mit dem kleinen spaziern gehst, solltest du ihn genau beobachten. Dein Pfui, muß schon kommen, bevor das "was auch immer" in seinem Maul verschwindet. Gerade junge Hunde probieren so ziemlich alles was ihnen vor das Maul kommt. Wenn Frauchen dann noch lustig mit den Armen rudert und eventuell hinter dem Hund herrennt, um ihm die "Beute" wieder abzujagen, kommt für den kleinen erstmal richtig Freude auf.....

Sobald du siehst, das er sehr interessiert an einem Häufchen, Aas oder sonstwas schnuppert, sofort reagieren! Pfui! Und mit hilfe der Leine zu dir ranholen. Hat er auf dein NEIN! Oder Pfui! reagiert SOFORT loben und ein tolles Spiel starten. Gerade Welpen sind für ein kleines Rennspiel immer zu begeistern und vergessen die eigentlich anfixierte Beute dann schnell.

Meistens legt sich diese Unart mit zunehmenden Alter.

Bellt dein Hund, weil er durch das offene Fenster etwas gehört hat, hol ihn dort weg (Jedesmal!) und verweise ihn auf seinen Platz. Aufstehen darf er erst wieder wenn er ruhig ist und du ihm das Kommando dazu gibst.

Gerade in diesem Alter sind unsere Fellnäßchen schon schwer anstrengend!

Falls ihr eine Hundeschule oder einen Hundeverein in der Nähe habt, würde ich dir raten, diese mal zu besuchen. Es bringt nicht nur Spaß, ihr beide könnt dort jede Menge lernen und nützliche Tipps erhalten

Ich wünsche dir viel Geduld, und außerdem weiterhin viel Spaß an und mit dem kleinen!

LG

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du musst zuhause üben. gib ihm sachen ins maul, die er dir auf befehl wieder geben soll. danach bekommt er eine belohnung. genauso kannst du ihm auch etwas zu fressen hinlegen, das er erst, wenn du es sagst, aufnehmen und fressen darf, bzw. du gibst ihm nach einer bestimmten zeit etwas anderes (viel besseres) aus der hand. wenn er es in der wohnung drauf hat, muss er es dann draußen weiter üben.

wenn er draußen einen hund bellen hört und mitbellt, solltest du einen großen aufstand machen, damit er wirklich merkt, dass dir das nicht gefällt jedoch nicht glaubt, du würdest ihn bei seiner tirade unterstützen. da kann es nützlich sein, ihn in das körbchen oder auf seine decke zu schicken

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Hey, ich hoffe ich kann dir ein bisschen helfen:

Wegen dem in Mund nehmen: Nimm Leckerlies mit zum Spaziergang oder sonst wo er etwas in Mund nehemn könnte. Wenn er etwas in Mund nimmt, hälst du im ein Leckerchen vor die Nase und sagst Aus!. In den Meisten Fällen lässt er den gegenstand im Mund fallen, dann musst du ihn klar und deutlcih loben und ihm das Leckerli geben. Ich denke das wird helfen.

Wegen dem Bellen : Es gibt so ein Halsband zu kaufen, da ist son apparat dran den man mit zitronensaft füllt, wenn der Hund bellt spritz der Apparat die Säure aus und der Hund kekommt das in den Mund, und manchmal auch gegen die Nase.. Das hört sich zwar knallhart an, ist aber auch extrem effektiv.

Lg Lea

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Kommentar von iris66
07.07.2011, 12:25

wenn der hund in der wohnung bellt, dann macht er seinen job, nämlich er meldet, das etwas anderes ist als sonst, z.b. personen im treppenhaus. Da er seinen job macht, muß der hund gelobt werden, leckerchen hinterher und nach einiger zeit hört er mit dem bellen auf und knurrt nur noch leise. Auch dann bitte das loben nicht vergessen.

Hände weg von den Spühhalsbändern. Der hund soll durch positive bestärkung erzogen werden und nicht durch schmerz!!!!

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Der Hund ist Dir über den Kopf gewachsen.Du musst Ihn erziehen.Er muss das Tun was du willst.Konsequenz ist alles.Es gibt ein Sprichwort Dumm geboren ,und nichts dazu gelernt.Das trifft doch auf den Hund zu .Unarten muss man verbieten.Das hast Du wohl etwas Versäumt.Du musst doch der Rudel Führer sein.und wie es aussieht bildet Dein Hund sich ein,das Er der Führer ist.

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Hallo dein hund is grad in der "Pibertät" und entwickelt sein eigenes ich das geht bis er 2 jahre ist am besten is immer konsequent bleiben aber liebevoll sonst wird er agressiv

lg

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Kommentar von FunkyGirl
07.07.2011, 12:22

ich meine natürlich Pupertät

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Kommentar von iris66
07.07.2011, 12:31

der ist noch nicht in der pubertät, mit 18 wochen

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Du mußt versuchen Deinem Hund immer einen Schrit voraus zu sein, und auch voraus denken, dann kann man schon eine Menge ändern.

Wenn Dein Hund schon extrem schnuppert, kannst Du Dir sicher sein, daß es irgendetwas fressbares gibt. Also vorher eingreifen, damit er gar nicht erst die Idee bekommt.

Vielleicht solltest Du Dich selber mit Leckerlies bestücken, das wirkt immer.

Wenn es wirklich so schlimm ist, solltet Du es eine zeitlang mal mit einem Maulkorb versuchen. Hört sich zwar krass an, habe ich aber mit meiner damaligen Hündin auch gemacht. So ist man erstmal auf der sicheren Seite.

Fressbares was der Hund draussen erwischt kann auch schlimme Durchfälle oder sogar Vergiftungen hervorrufen.

Tipps zum Bellen habe ich keine, meine Hunde haben nie gebellt.

Könnte aber auch an der Rasse liegen. Es gibt Hunde die sehr viel "erzählen", wie z.B. der Schäferhund.

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Kommentar von maxino
07.07.2011, 14:56

Hallo Puzzles, ein Schäferhund, der erzogen ist und nicht im Zwinger gehalten wird, sondern in der Familie sein darf, bellt fast gar nicht und wenn nur mal einen Wuff. Die meißten DSH werden in Zwinger "abgeschoben", oder als Wachhunde gehalten und da ist es kein Wunder, wenn sie ständig bellen. Wir haben seit Jahren DSH und keiner von denen war ein Beller. Anders bei Terrier, ob Westi, Drahthaar, Fox, Jack Russel oder ähnliche sind die durch ihr Temperament sehr "erzählfreudig" und nur mit kompletter Konsequenz im Zaum zu halten. Ich weiß, wovon ich schreibe, da ich so einen Bratenbengel auch noch besitze. Kein Vergleich zu einen DSH, aber durch unsere Konsequenz wird der "Fliegenfranz" immer besser.

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wenn du willst, das dein hund sich verändert, mußt du dein verhalten dem hund gegenüber verändern. Such dir einen hundetrainer, der zu euch nach hause kommt. Dann wird euch gezeigt, wie ihr den hund händeln müßt.

lg von der mobilen hundeschule aus dem taunus iris

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