Hundebücher für Erziehung eines Seniors?

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3 Antworten

Ich würde es an Deiner Stelle nicht mit einem Buch, sondern noch einmal mit einem Trainer versuchen.

Nicht die Hundeschule muss Deinen Hund erziehen, sondern Du selbst. Gerade Leinenführigkeit ist ein Bereich, den man sehr lange und geduldig trainieren muss. Das funktioniert nicht innerhalb weniger Wochen. Der Hund hat vermutlich sein Leben lang Erfolg damit gehabt, an der Leine zu ziehen. Zudem ist Dein Lauftempo viel zu langsam für den Hund. Es dauert lange, bis er die alte Gewohnheit aufgibt und an der lockeren Leine läuft. 

Was den Richtungswechsel anbelangt: klar ist der, mit starkem Ruck oder Zug ausgeführt, nicht gut für die Wirbelsäule. Aber dauerhaftes Ziehen ist für den Hund deutlich schädlicher. Richtungswechsel kann man auch sanft durchführen (z.B. indem man nicht ruckt, sondern die Aufmerksamkeit einholt und verstärkt). Ziel ist es nicht, den Hund zu strafen, sondern seine Konzentration auf den Hundeführer zu lenken und ihn dazu zu bringen, das er folgt. Alternativ kannst Du bei jedem Ziehen stehen bleiben und warten, bis der Hund auf die Idee kommt, sich zu Dir zu orientieren und die Leine zu lockern. Erst dann läufst Du wieder los. Auch das funktioniert, auch das dauert aber seine Zeit.

Für das Thema Leinenführigkeit/ Leinenaggression gibt es das Buch "Leinenrambo", das auch einen Arbeitsteil hat. Weil es aber an einigen, ganz grundlegenden Stellen zu haken scheint, würde ich Dir davon abraten, selbst daran herumzudoktern.

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wie wurde dir die leinenführigkeit in der hs gezeigt/erklärt?

du musst draussen für deinen hund zum mittelpunkt werden,zum führer der mit ihm auf die "jagd" geht...den ödes gassi gehn ist langweilig u.der hund sucht sich selbstständig abwechslung...auch ewiges ballspielen ödet hunde an u.fördert den jagdtrieb (bewegung,verfolgen,fangen u."töten", herrchen bringen od.selber behalten..ist nix anderes als jagen, kann auch radfahrer,jogger,katze,hunde,ect sein)...beschäfftige dich mit ihm,zum bsp.suchspiele oder sitz,platz,steh auf einer bank,mauer,holzstapel üben, durch bachröhren kriechen, gitterstege,im wald "agility" machen,im industriegebiet gibts xmöglichkeiten von versteckspielen,einfach alles was du auf dem spaziergang einbauen kannst um ihn zu beschäfftigen,da sind deiner fantasie keine grenzen gesetzt...immer belohnen über stimme u.leckerli,freu dich bis andere personen denken du brauchst eine zwangsjacke😉

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Kommentar von ecqum
23.08.2016, 19:00

Hallo!

Wir waren in zwei Hundeschulen mit verschiedenen Trainingsmethoden. Der Herr mochte die Methoden von Martin Rütter sehr, die Dame von der anderen eher die positive Verstärkung was auch mein persönlicher Favorit ist, aber bei diesem Hund einfach nicht ankommt.

Bei dem Herr wurde so gearbeitet - ich sollte den Hund am Halsband nehmen. So würde er ein wenig Einschränkung haben. Wir haben eine 5Meter Leine an der wir ihn haben Laufen lassen. Wenn er in eine Richtung davondüsen wollte sind wir einfach in die andere Richtung gelaufen, sodass es zog und er uns folgte. Das mag vielleicht bei unserem 17kg Hund noch gut ausgegangen sein, aber ich bin ein 1,55m großes Mädchen, und bei einem größeren Hund würde ich es mir nicht trauen. Außerdem hatte ich Angst um Nackenschäden.

Bei der Dame wurde er erstmal trainiert das er bei lockerer Leine und einem "Pst" ein Leckerchen bekam. Was bei ihm gar nicht ankam, da er alles Interessanter als das Futter fand...

Ich habe Unterwegs alles versucht - echt gute Leckerchen wie Leberwurst, Hähnchen (was er liebt), und auch mal mit seinem Lieblingstauspielzeug, aber beachten tut er mich gar nicht. Das Gebüsch ist nunmal interessanter. Und einen Ball kriegt er bei uns gar nicht - außer vielleicht einen Futterball.  Da er nunmal Retriever/Fährtenhund Mischung ist, lasse ich ihn gerne Suchen, aber nur in der Wohnung und im Garten, denn in der Natur würde er mich nicht mehr bemerken während er sucht... Ich würde so gerne mit ihm Apportieren und Fährtenlesen, vielleicht sogar Agility machen bei seinem Bewegungsdrang, aber mit seinem Gehorsam ist das einfach nicht möglich.

Meine Fähigkeiten sind dank Nachbarschaft auch eingeschränkt, da er sofort bellt wenn ihm etwas nicht passt, wie z.B. stehenbleiben während des Gassis.

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Hallo, mir hat das Buch sehr gut beim lästigen Leinenziehen sehr geholfen! Hundeflüsterin von Nicole Schöfmann allegria Verlag. Ist schon bißchen älter, aber vielleicht bekommst du es noch.

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