Hundebegrüssung ist ein Drama

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10 Antworten

Vielen Dank, für Eure Antworten! Ich werde versuchen so ein Ritual zu Hause anzuwenden!

Sobald sie nicht mehr springt oder winselt, lobe ich sie sofort :)

Mein großes Problem ist aber auch außer Haus! Wenn ich Personen treffe, zb auf der Strasse oder in meiner Firma!Ich sage dann, bitte den Hund ignorieren, od.ä. erst mir guten Tag sagen!Dann sind die meisten völlig überfordert , wenn sie von einem so großen Hund angesprungen werden! Sie die Schnürsenkel oder die Halstücher ergattern möchte.. Versteh ich auch! Also bin ich nur damit zu Gange, den Hund in Schach zu halten! Wenn ich Sie vorher ins "sitz" bringe, sobald ich sie aus den Augen lasse, um die andere Person zu begrüssen, kommt sie wieder voller Energie und "Begrüsst" mit!Und auf diese kurze Distanz zu der anderen Person, schaffe ich es nicht sie zurück zu halten, weil sie so stark ist!Zum Glück, ist es alles nicht aggressiv oder böse! Ich denke oft, zu überschwänglich!

Ich werde versuchen, das Ritual zu Hause zu machen, vielleicht überträgt es sich irgendwann auf alle Personen!

Liebe Dank!

YarlungTsangpo 20.06.2011, 23:20

Wie wäre es denn wenn Du als Mensch bei solchen Treffen Mensch zu Mensch mit Hund dabei - auf das formelle Begruessen der Menschen einfach verzichtest?

Kurzes "Servus und Hallo" müsste doch genuegen!!?Dann bleibst du stehen und unterhältst dich - deinen Hund an der Leine - mit dem Menschen. Die Leine bitte nur so lang, dass dein Hund nicht an den anderen Menschen heran kann...Den Hund bitte ignorieren, kein Sitzkommando oder ähnliche "Aufmerksamkeiten"(!)

Irgendwann wird euer Gespräch dem Hund langweilig und er setzt oder legt sich dann hin.....In dem Moment kommt ein kurzes Lob von Dir so ist das fein!!!

Wenn du das generell so machst kannst du in kurzer Zeit jeden Menschen den du triffst formell mit Handschlag begruessen....

Dein Hund lernt schneller auf die von mir beschriebene Methode...

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Jicki 21.06.2011, 13:28

@ Yarlung Tsangpo,

das war ein sehr guter Tipp von dir, lieben Dank! Ich habe es heute gleich ausprobiert und es hat gut geklappt!Ich habe eine Person auf der Strasse getroffen und meinen Hund hatte ich an der Leine und sie durfte mein Gegenüber nicht begrüssen und es war ihr dann auch irgendwann langweilig! Natürlich hat sie es dann beim weitergehen noch einmal probiert, aber das war ja erst der Anfang!Vielen Dank für den Tipp!

Vielleicht hast du dann noch einen Tip für mich, wenn ich Jemanden besuchen gehe!

Da muss ich ja irgendwann durch die Tür, meistens mit dem Hausherren/in! Und dort habe ich ja dann auch kein Körbchen...Soll ich dann den Hausherren erstmal alleine wieder rein gehen lassen und ich komme dann nach, oder wie könnte ich das am Besten machen? So dass sie nicht alle Personen zuerst begrüsst und rein stürmt!

Lieben Dank und viele Grüße!

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das winseln ist normal der hund ist verwöhnt und will gestreichelt/ beachtet werden es ist nur die fragewie oft dem nachgegeben wurde am besten erziehst du den hund wenn du ihn nicht beachtest und nur ab und zu mal ein leckerli oder eine streicheleinheit drin ist

Erstmal: der Hund eist ein Rudeltier. Sein Verhalten ist völlig normal, denn ein Rudeltier, das alleine ist, fühlt sihc nicht wohl. Umso größer die Erlösung, wenn jemand heim kommt. Winseln ist Freunde. Ihn dafür zu bestrafe wäre sehr ungerecht.Die Begrüßung eines Hundes sollte immer so ruhig wie möglich ablaufen. Kommst Ihr nach Hause, sag nur ein kleines Hallo, stell in Ruhe deine Sachen ab, Jacke aufhängen und dann streichle ihn ruhig ein mal über den Kopf. Kein Wuscheln, keine Hektik. Tu so, als wärest Du gar nicht weg gewesen. Springt er an Dir hoch, nimm seine Pfoten und stelle sie kommentarlos wieder auf den Boden. Kein Geschrei, kein NEIN, kein AUS, einfach Ruhe einkehren lassen. Ich weiß ja nicht, wie lange er allein sein muss, aber eigentlich sollte man eine jungen Hund erst ab 5-6 Monaten minutenweise ans Alleinebleiben gewöhnen und das dann langsam über Wochen hinweg steigern. $ Stunden sollte das absolute Maximum sein. Ansonsten lieber einen Dogsitter nehme oder Freunde oder Bekannte oder Nachbarn bitten, den Hund in der Zeit zu betreuen und ihm in seiner Einsamkeit Gesellschaft zu leisten.www.mithundensein.de

Jicki 22.06.2011, 09:57

Hallo! Vielen Dank, auch das werde ich beherzigen! Mein Hund ist fast nie alleine! SIe begleitet mich den ganzen Tag! Auch in die Firma nehme ich Sie mit! Es geht um die Begrüssung, wenn wir auf andere Menschen treffen!

VG Jicki

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Ich denke es handelt sich um eine erlernte Unruhe!Vielleicht ist es so dass der Hund einfach festgestellt hat - je mehr ich den Zweibeiner anspringe desto aufgeregter wird er, desto schneller wird er.......usw. desto mehr Zuwendung bekomme ich (auch negative Zuwendung ist Zuwendung)!Aber was hilft- Sobald sich der Hund "aufregt" friere jede Bewegung ein - brich jedes zureden, streicheln, schimpfen was auch immer ab. Verhält sich der Hund dagegen ruhig bekommt er genau das was er in diesem Moment am liebsten möchte. Auch das Alter des Hundes ist gerade sehr pubertär. Hier könnten auch Bachblüten unterstützend helfen. Alles Gute Ilsemarie

Mit dem von Dir angewendeten "auf den Boden drücken" Mit "Nein" und tadeln wird das Verhalten der Begruessung deiner Hündin - wie du ja siehst - nur noch Schlimmer.

Das ist normal weil die Hündin ja durch dein Verhalten nicht nur Begruessen, sondern ihre Beschwichtigung dabei noch extra verstärken muss.

Du solltest wenn du heim kommst den Hund kurz begruessen, dabei in den Arm nehmen und ihn streicheln - Loben fuer braves Verhalten waehrend der Abwesenheit und danach abwenden und deine Sache weiter machen EGAL was der Hund macht.

In dieser Phase dann hilft auch ein Leckerchen oder ein etwas kleinerer Kaustab mit welchen dein Hund dann beschäftigt ist.

Du solltest daraus ein richtiges Ritual machen, welches auch immer dann greift wenn du Besuch bekommst. Alle Erziehungsmassnahmen welche den Hund unter Zwang bringen verstärken sein Verhalten des zu freudigen begruessens,, weil es - im Fall deines Hundes - aus dem Verhalten des Unterwerfen des Hundes kommt!

Scheinbar isses für die Hündin immer ganz großes Kino,wenn du jemanden begrüßt.Du müßtest sie in solchen Situationen ganz einfach ignorieren.Und dein Gegenüber darf auch gar nicht auf sie reagieren.Diese Situationen müssen ganz banal abgehandelt werden, damit sie für die Hündin uninteressant werden....

Wenn das nicht klappt, wirst du in den sauren Apfel beißen müssen und immer erst dafür sorgen, dass sie auf ihren Platz geht, wenn du jemanden begrüßt.

Ich wünsch dir viel Geduld und gute Nerven!

Ignorieren... Wenn sie merkt, dass sie dadurch nicht die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt, lässt sie es vielleicht. Also: so lange nicht begrüßen, bis sie sich beruhigt hat.

Bespreche es doch mal mit Freunden, Verwandten etc.

Lade alle ein, und erkläre Ihnen das Problem. Ihr könntet so alle miteinander üben.

Wenn alle paar MInuten ein Gast kommt, und Ihr es radikal für 1 Std. übt, kann ichmir vorstellen, daß Dein Hund das Interesse verliert, denn auch er wird mal müde.

Wenn Besuch kommt, muß er einfach auf seinen Platz, denn Du bist der Chef und begrüßt zuerst.

Diese Übung solltest Du täglich machen.

Hatte mit meiner Maus dasselbe Problem.

Aber es hat funktoniert.

Viel Glück

Habe ich bei Antwort geschrieben

Biggi2000 20.06.2011, 11:42

Der Welpe lernt bereits in frühester Jugend, wie seine zwei- und vierbeinigen Familie reagiert, lernt beim spielerischen Zufassen, wieviel davon der Spielpartner toleriert: die wichtige Beiß-Hemmung gegenüber Familien-Angehörigen - zwei- und vierbeinigen - entsteht jetzt!: In diesem frühen Zeitraum entwickelt sich das Gefühl des Welpen für die (verletzende) Kraft seiner Zähne. Im von zwei- und vierbeinigen 'Kindergarten-Tanten' kontrollierten Spiel lernt er in der Welpenspielgruppe, wie weit Spiel gehen darf. Im gezielten Spiel mit Ihnen lernt er rechtzeitig, Menschenhaut zart zu behandeln.

Jetzt lernt er bereits, die angeborene 'Hunde-Begrüßung' - das Anspringen - im Kontakt mit Menschen durch zivilisiertere Übungen zu ersetzen, was die Reinigungskosten deutlich verringern hilft. Er begreift auch rasch, daß Menschen sehr unterschiedlich aussehen können, buntes 'Fell' und manchmal sogar drei Beine, Räder und insgesamt sehr seltsame Bewegungen haben können. Sie können sich freuen: der so sozialisierte Welpe wird Uniformträger, vorsichtig mit Stock Gehende, Radfahrer und vieles mehr später nie mehr beunruhigend finden.

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