Hundebegegnung, Besitzer

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10 Antworten

Also ich denke da haben sich die beiden richtigen getroffen lach. Erstmal bestechen beide mit mangelnder Sozialisierung, damit meine ich diesmal nicht die Hunde, sondern die beiden Halter, leichter wäre in den Moment Kommunikation gewesen und gegenseitige Rücksichtnahme. So wirkt das etwas wie die Begegnung Bär und Wanderer lach. Und dann kam erschwerend durch die mangelnde Kommunikation noch angst und Argwohn auf. Die Frau hatte angst, das zeigt ihre Vermeidungstaktik. Da der Mann nicht konsequent war und sein Hund nicht abrufen konnte wurde ihre angst und Unsicherheit verstärkt. Wenn der Halter dann so auf Adrenalin ist,.wegen der angst, ist es auch vernünftiger kein nahkontakt zu suchen, da der Hund so auch unsicher ist und ggf. Falsch reagieren kann. Und ich bin ehrlich, ich lasse meine beiden halben Portionen auch nicht gern zu fremden Schäferhunden, einfach weil noch zu oft in Zwingern gezüchtet werden und Grad bei Schäferhunden ich wesentlich mehr unsozialisierte Hunde kenne, als bei anderen Rassen. Hier wohnt ZB nur ein belgischer mit denen meine spielen können, die anderen hier verbellen alles was zu nah kommt. Der Yorkie meiner Oma wurde von einen schäfer Totgebissen, er hat den Nochnichtmals mehr kommen sehen, bevor er ihm das Genick brach.

Es stimmt zwar, dass nicht alle großen Hunde "zurück schlagen" nur weil sie von einem kleinen Hund angeknurrt werden. Meinem Rüden zb ist das wirklich egal. Den interessiert es noch nicht mal, wenn ein kleiner Hund zuschnappt - er geht einfach.

Aber ich finde es nicht so toll, dass der Schäfer nicht gehört hat und das dann jemand mit schlechten Erfahrungen Angst hat, kann ich gut verstehen.

Es müssen ja auch nicht immer alle Hunde sich beschnuffeln nur weil an sich im Wald begegnet. Wenn jemand mir aus dem Weg geht, dann gehe ich auch aus dem Weg mit meinen Hunden und wenn jemand Angst hat, dann gehe ich ebenfalls aus dem Weg und wenn jemand mit einem angeleinten Hund kommt, leine ich meine an. Ich lasse auch generell meine Hund nicht zu andere laufen - auch wenn diese frei sind. Es muß einfach nicht sein.

Natürlich macht es wenig Sinn, einen Hund hoch zu nehmen. Im Gegenteil, dass verschlimmert die Situation meistens noch. Aber auch das muß ich nicht jedem auf die Nase binden.

Wir hatten gestern eine ähnliche Situation. Wir sind mit 10 Hunden gelaufen. Es waren kleine und große Hunde dabei u. a. ein Schäfer. Alle frei gelaufen. Irgendwo an einem See stand ein Paar mit einem angeleinten Hund. Wir alle riefen unsere Hunde zu uns und leinten sie an. Außer die Besitzerin des Schafis. Dieser lief zwar nicht hin, aber in die Richtung und blieb ca. 5-7m vorher stehen. Das fanden die Leute mit dem angeleinten Hund nicht toll - verständlicherweise - und meckerten. Die Halterin des Schafis wollte das dann ausdiskutieren. Da wir aber alle weitergelaufen sind, ist sie GsD mitgekommen. Warum muß denn immer alles ausdiskutiert werden? Warum kann man sich nicht einfach gegenseitig in Ruhe lassen und gegenseitig Rücksicht nehmen? Kapiere ich nicht.

Es stimmt zwar, dass nicht alle großen Hunde "zurück schlagen" nur weil sie von einem kleinen Hund angeknurrt werden.

Das stimmt zwar, das kann der andere Hundehalter aber nicht wissen.

Und selbst der artigste Hund mag vielleicht unter 100 Zwergen gerade meinen nicht. Ehrlich, niemand kann erwarten, dass der Kleinhundehalter ständig dieses Risiko trägt.

Es heisst immer: "ach, selber Schuld, wenn sie den Hund immer hochnehmen". Würde es Rücksichtnahme als Normalität geben, hätte ich meinen Humd nie hochnehmen müssen und könnte immer mit positiver Ausstrahlung für meinen Hund an anderen vorbeikommen.

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@wotan0000

Hast Du alles gelesen? Glaub nicht. Lese alles u genau bevor Du sowas schreibst

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Was für eine Rassen könnte, hier drin stecken?

Spinnt die?

nein, warum auch? Der Mann hat seinen Hund ja anscheinend nicht im Griff, weil er sich nicht zurückrufen lies! Hunde die nicht abrufbar sind, gehören grundsätzlich angeleint und in Waldgebieten erst recht!

Ich hätte auch so reagiert und Angst um meinen Mini-Hund gehabt!

Ich hätte ähnlich reagiert :-) Ich hätte den Schäferhundhalter noch richtig ausgezählt.

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Ich persönlich finde, dass der Schäferhund-Halter falsch gehandelt hat. Ich bin der Meinung, dass man Hunde gerne ohne Leine laufen lassen kann - solange sie absolut zuverlässig hören. Ich selber rege mich ziemlich oft über so etwas auf, vor allem dann, wenn der Hundehalter überhaupt nicht schnallt, dass sein Hund nicht hört. Immerhin hat er den Hund ja später festgehalten...

Generell finde ich, dass ein Hundehalter beim Spaziergang total anders ist, als der Mensch selbst... was ich leider nicht verstehe. Ich finde auch, dass jeder nur so viele und so große Hunde besitzen dürfen sollte, wie er in jeder Situation absolut zuverlässig kontrollieren kann.

Leider haben Hunde inzwischen einen gefühlt höheren Stellenwert als Kinder, was sämtliche Erlebnisse und Erzählungen belegen (zumindest in meinen Umfeld) (Sabbern in Kinderwagen, Ansabbern, Anspringen, Hinterherlaufen), denn leider sehen einige Hundehalter nicht ein, dass es für manche Menschen NICHT in Ordnung ist, wenn ihr Hund alles vollsabbert und an einem hochspringt und dass das an Kindern absolut nicht tolerierbar ist.

Und nochmal zum Anleinen: Ich als leidenschaftlicher Fahrradfahrer kann es überhaupt nicht ab, wenn man bei jedem Hund stehen bleiben muss, weil er einem sonst vors Rad rennt. Das ist mir sogar schon passiert, ich hab mich ziemlich übel hingelegt (Kommentar der Besitzerin: "Hm").

Für jede Kritik und Ansichten von Hundehaltern bin ich offen!

"Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt"

Das Zauberwort heisst hier: Rücksichtnahme

akzeptier doch einfach, dass die Frau keinen Kontakt möchte. Schließlich machte sie den Weg frei :

Frau dreht um, geht rückwärts zurück und biegt in den nächsten Waldnebenweg ab und wartet.

Sie wird ihre Gründe haben und bereits schlechte Erfahrungen genug gemacht haben.

Mann ruft Schäferhund, aber nachdem er nicht kommt läßt er ihn dann doch weiter auf die Frau zulaufen.

Warum gehorcht der Hund nicht??

Auch Schäferhunde erziehen sich nicht selber, wenn auch manche Schäferhunde-Besitzer das von ihrem "Rex" denken. Grundgehorsam lernt Hund u Halter übrigens in einer guten Hundeschule!

Ich habe zwar keinen Schäferhung, aber mein verrückter Foxterrier macht genau das, was die Frau befürchtet. Ok, wenn sie den Fiffi loslassen würde, wäre alles ok. denn der knurrt sicher nur, weil er an der Leine kurz gehalten oder gar gewürgt wird, aber das kann die Frau ja nicht wissen.

Nö das kann die Frau nicht wissen, aber du.

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@waschechter

Richtig, darum muss ich mich um meinen Wildfang kümmern und nicht irgendwer anders.

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Das ist doch völlig nebensächlich! Keine schöne Situation, das gebe ich ja zu, es ist aber nichts passiert, daher kannst Du diese Begegnung doch jetzt auch ad acta legen.

Wie kann man sich bloß über solch unwichtige Dinge aufregen?!

Meiner Meinung nach hat hier keiner der beiden Hundebesitzer falsch gehandelt! Außerdem lässt sich das Handeln der Frau durch ihre schlechten Erfahrungen von Begegnungen ihres Hundes mit anderen Rüden rechtfertigen, deshalb wäre es falsch, zu sagen, dass sie "spinnt"!

Gruß, ssamerica

@ssamerica
Wie kann man sich bloß über solch unwichtige Dinge aufregen?!

Diese Frage will ich Dir gern beantworten.
Da Du Dich hier äusserst, gehe ich davon aus, dass Du einen Hund hast.

Wie Du Dich äusserst sagt mir, dass Du einen grösseren Hund hast.

Nun ich habe seit fast zwölf Jahren einen Chihuahuarüden, der bereits als Welpe von anderen Hunden überrannt wurde und von einigen als Karnickelersatz angesehen wurde. Da mein Chi keine Sozialisierung hatte, machten diese 'Angriffe' es nicht gerade leicht, ihn zu schützen und gleichzeitig seine Selbstsicherheit zu fördern. Man machte ständig einen Schritt vorwärts und zwei rückwärts.

Ich kann Dir sagen, warum wir es trotzdem recht gut hinbekommen habe. Weil wir diese selbstherrlichen Hundehalter mit ihren schlecht bis gar nicht erzogenen Hunden sowas von zusammengesch... haben, dass selbst der dümmste davon kapiert hat, dass wir echt ungemütlich werden können.

Wir haben das Recht, mit unserem Hund ungestört spazieren zugehen.

Unser wird angeleint, wenn andere Halter auf uns zukommen. Das erwarte ich auch von den anderen Haltern, sonst wird es ungemütlich.

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Du hast insofern recht, als dass man sich nicht über jede Kleinigkeit aufregen muss und sollte. Aber in diesem Fall kann eine Klärung bzw. eine allgemeine Meinungsabfrage doch sehr gut helfen, beim nächsten Mal besser zu handeln, zumal das ein heikles Thema ist...

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Schon in der Dritten Zeile: Warum ist der Schäferhund nicht angeleint? Anleinpflicht gillt auch im Wald.... Außerdem kann man nicht abstimmen was ein fremder Hund für ein Charakter hat, hätt ja sein können das die Frau Recht hätte und das das der letzte Tag des Fiffis gewesen wär ;)

Anleinpflicht gibt es aber nicht ausnahmslos überall..

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Eigentlich gilt die unausgesprochene Regel: Ist der andere Hund angeleint, leine ich meinen auch an. Ist der andere frei, kann ich meinen ggf. auch laufen lassen. Wobei ich - wenn ich einen rüpel Schäferhund hätte - den bei einem kleinen Hund auch zurückrufen würde, damit der den kleinen nicht überrennt. Hört der Hund nicht, kommt der an die (Schlepp)Leine. Eigentlich hat der Schäferhundhalter genau wieder gezeigt, wieso die Frau mit dem Schlimmsten gerechnet hat und Recht behalten hat. Wer seinen Hund nicht einschätzen und erziehen kann, MUSS den an die Leine nehmen. Egal ob Chi oder SChäferhund.

Es nerven auch immer diese Leute, die unbedingt Kontakt an der Leine zulassen wollen. Jedes Mal muss ich mich rechtfertigen, wieso ich das nun mal nicht möchte. Es gibt ZIG Artikel dazu im Internet, die man sich nur mal durchlesen muss und anschließend weiß, wieso Leinenkontakt tabu sein sollte. Grrrr...

Zu deinem letzten Absatz: Mir als Nicht-Hundebesitzer geht das häufig so mit Dingen wie Ansabbern, Anspringen und Hinterherlaufen, leider verstehen viele nicht, wieso ich nicht unbedingt vollgesabbert und verfolgt werden will.

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@DoktorMayo

Der letzte Absatz galt jetzt eher den anderen Hundebesitzern. Aber ich stimme dir völlig zu!!!!! Ich will weder von MEINEM Hund, noch von anderen angesabbert und besprungen werden. Mein Hund hat niemanden zu belästigen und das Zauberwort heißt: Rücksichtsnahme!

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Nein, sie spinnt nicht.

Wer einen Schäferhund ohne Leine laufen lässt, muss dafür sorgen, dass er jederzeit abrufbar ist!

Ich habe schon immer kleine Hunde und ich habe leider auch eine sehr unschöne Erfahrung mit einem unangeleinten Schäferhund gemacht. Na ja, meien Hündin hat's abbekommen.

Egal wie groß oder wie klein Hunde sind, wenn sie ohne Leine laufen müssen sie sehr gut hören und auf den Besitzer reagieren, sofort. Ansonsten müssen sie an der Leine bleiben.

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