Hundeattacke: Halter verklagt mich wg. Tötung des Hundes nach Notwehr. Erfahrungen?

23 Antworten

Zu Recht......... Würde ich genauso machen...  Es ist zwar dein recht dich gegen einen Hund (und nicht abwertend Köter wie du schreibst..... Das zeigt schon ganz deutlich deinen Hass gegen ein lebendes Tier)zu verteidigen aber verteidigen bedeutet nicht vorsätzlich ein Messer mit sich herumtragen und Dan auf ein lebendes atmendes Wesen einzustechen es hätte genauso ein hundeabwehrspray getan......  Notwehr umfaßt nur das was nötig ist um sich momentan gegen einen Angriff zu verteidigen und du darfst bei weitem auch nicht jedes Mittel einsetzen....  Ein Messer mit sich rumzutragen um sich damit gegen einen Hund zu wehren ist meiner Meinung nach zu viel des Guten und du gehörst meiner Meinung nach bestraft weil es wie gesagt in den meisten Fällen auch schon langt dem Hund pfefferspray in die Augen zu Sprühen um einen Angriff abzuwehren.....  Du bist in meinen Augen derjenige der sich entschuldigen sollte und außerdem solltest du die durch dein Fehlverhalten entstandenen Kosten in vollem Umfang tragen....  Wie gesagt alleine das Wort Köter das du verwendest zeigt eigentlich ganz deutlich deine Einstellung gegenüber Hunden und für mich sieht es so aus das du wahrscheinlich drauf gewartet hast dich fuer die dir widerfahren hundeatacke zu rächen 

Anfallen und anfallen sind zwei verschiedene Sachen und sehr subjektiv. Daher kann man, ohne dabei gewesen zu sein, nicht beurteilen, ob der Hund Dich wirklich verletzten wollte oder Dich "nur" angesprungen ist, um Dich zu begrüßen.

Das wäre natürlich in meinen Augen auch nicht richtig, denn ich habe als Hundehalter dafür zu sorgen, daß mein Hund keine fremden Menschen belästigt, egal wie es aus der Sicht des Hundes "gemeint" ist.

ABER - den Hund mit einem Messer dann so zu attackieren, daß er an seinen Verletzungen stirbt, ist in meinen Augen echt krank. Du solltest Dich wirklich in Behandlung geben.

Und zum Hundehalter - ich würde Dich auch verklagen, und ich bin mir ziemlich sicher, daß Du dabei leer ausgehen würdest.

Tag Sal81,

nachdem ich mir hier fast alle Kommentare durchgelesen habe, habe ich mir meine Gedanken gemacht.

Es tut mir Leid das du öfters von Hunden belästigt wurdest, sei es weil die Halter unfähig zur Erziehung waren oder kurz unaufmerksam.

Noch mehr tut es mir um den Hund Leid, die Verhältnismäßigkeit von 1 Biss zu (höchstwahrscheinlich) mehreren Stichen die Töten ist nicht gegeben.

Rechtlich könnt Ihr beide agieren: Er zeigt dich an, du zeigst ihn an (scheinbar noch nicht geschehen - Warum?)

Für mich merkwürdig:

1. In den letzten 5 Jahren nach dem ersten Biss hattest du lange Zeit dich zu Informieren was es für Abwehrmöglichkeiten gibt und entscheidest dich Bewusst für eine die, die zum Tod des Tieres führt - Warum?

2. Gibt's du an das Messer aufgeklappt mit geführt zu haben, mich würde das ständig in den Oberschenkel picksen oder das Innenfutter meiner Jacke ruinieren... Ich unterstelle hättest du Zugang zu Waffen hättest du diese auch geladen und entsichert mitgeführt.

3. Frage ich mich ob du auch eine Katze oder einen Menschlichen Angreifer derart abgewehrt hättest?

4. Scheinst du dich mit Hunden nicht auszukennen, was hilfreich wäre um diese Situationen zu vermeiden (ein Hund kann auch angeleint gefährlich werden) bzw richtig zu handeln - ich unterstelle du kennst den Unterschied zw schnappen und beißen sowie zwischen angerannt kommen um zu begrüßen oder um das Revier zu verteidigen nicht.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen: ich wünsche von Herzen dem Hundehalter nie wieder so ein Erlebnis (und falls nötig etwas mehr Weitsicht) und dir Wünsche ich von Herzen das du die "Angriffe" bei einem Fachpsychologen verarbeiten kannst (und zukünftig umsichtiger mit deiner Umwelt verfährst).

MfG

VonFrohnhof

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