Hundeanschaffung - Erfahrung wichtiger wie Theorie -HILFE!

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8 Antworten

Hallo,

erst Mal muss ich sagen, ich finds echt super, das Ihr Euch so viele Gedanken macht, welcher Hund, ob jung, ob alt usw.und nicht einfach einen holt, so wie sehr viele und Euch sagt, wird schon gehen. Ein Welpe kann natürlich genauso wenig wie ein erwachsener Hund gleich alleine bleiben, das geht voll in die Hose, weil er muss es schrittweise lernen. Und es ist ja wirklich so, wenn Du einen Welpen hast, kannst Du ihn erziehen, was aber für viele ein großes Problem ist, sie meinen der kann schon alles alleine, per Knopfdruck. Darum kommen auch so viele Hunde dann mit 1-2 Jahren ins Tierheim, weil sie damit nicht zurecht kommen, natürlich ist der Hund schuld. Das nur nebenbei. Du musst einem Welpen natürlich von Anfang an das langsam Anlernen, was er lernen soll, denn so klein ist es für ihn am leichtersten. Wobei es auch da Ausnahmen gibt, der eine lernt schnell, der andere langsam. Auch bei Golden Retrievern, Der Kleine muss als erstes auch mal das Stubenrein sein lernen, wenn er es noch nicht kann und da heißt es oft alle zwei Stunden raus , auch nachts. Auch erwachsene Hunde können nicht stubenrein sein. Wenn Du einen Welpen von einem Züchter möchtest, musst Du wirklich einen guten finden und heute gibt es sehr viele schwarze Schafe darunter. Und Du hast vollkommen recht als Anfängerhund wäre ein Husky natürlich nichts,, auch ein Dobermann nicht Ich würde Dir zu einem ruhigeren "Vertreter" raten, nämlich einem Collie oder einem Labrador- die Hunde, die Dir auch gefallen. Natürlich wäre es sehr schön, wenn Du einem Hund aus dem Tierschutz einen Platz geben könntest, weil meiner Meinung nach sollten Züchter nicht unterstützt werden, warum usw. das würde jetzt den Platz sprengen. Aber bitte nicht täuschen, auch Collie oder Labradore können zum Problem werden, wenn der Mensch sie falsch behandelt. Schau doch auch mal auf die Nothunde-Seiten, wie z.B. Labrador in Not oder Collie in Not. Natürlich muss der Hund zu den Lebensumständen passen. Eure Wohnverhältnisse hören sich ja gut an und wenn er später mal ein paar Stunden alleine bleiben soll , ist das auch nicht schlimm, aber er muss es erst lernen. Ihr wollt einen intelligenten Hund, der sich leicht führen lässt. Ja, das wäre schön, wenn man diesen so bekäme, aber das kann man vorher nicht sagen, nicht jeder Hund der selben Rasse ist gleich, es kann auch mal schwierig werden. 'Er braucht nicht kinderlieb zu sein-Du bist jetzt 19 Jahre alt, Du wirst aber vielleicht mal Kinder haben und dann? Und auch so, sind überall Kinder unterwegs und ganz schnell ist was passiert. Als Anfänger unterschätz man so was und es sollte bei der Auswahl eines Hundes auf jeden Fall eine Rolle spielen. Du musst auch an später denken. Genauso, ob Du wirklich, so wie Deine Eltern auch die nötige Zeit für den Hund und seine Erziehung, Beschäftigung aufbringen kannst, was ist mit dem Hund, wenn Ihr in den Urlaub fahrt? Habt Ihr das nötige Kleingeld für evtl. Operationen und regelmässige Ausgaben- die Frage muss man sich einfach stellen, weil Tiere viel Geld kosten. (Näpfe, Leinen, Halsbänder, alle 3 Monate Entwurmung, Impfungen, Spielzeug, Körbchen, evtl. Hundeschule usw.) Eins der wichtigsten Sachen ist eine Hundehaftpflichtversicherung, die normale Haftpflichtversicherung beeinhaltet keine Hundeschäden. Dein Hund braucht bloß einen Unfall zu verursachen, etwas kaputt machen, außerhalb seinen zuhauses, da wirst Du ohne Versicherung nicht mehr froh. Du wirst irgendwann ausziehen, Freunde abends treffen, tagsüber arbeiten. Und was den Jagdtrieb anbelangt. Das glaube ich unterschätzt Du , Ihr wohnt am Wald, da hast Du mit einem Hund mit Jagdtrieb große Probleme, da dieser nicht zu bremsen ist. Du kannst ihn nie von der Leine lassen und wenn Du Pech hast, jagt er alles , an Tieren und erlegt sie auch und wenn das Nachbars Katze ist, werdet Ihr bald Probleme bekommen. Wenn Ihr einen Hund aus einem Tierheim wählt, dann geht erst , so oft wie möglich mit ihm spazieren, um Euch näher kennen zu lernen. Aber Hunde entwickeln sich zu Hause erst und oft ganz anders, auch das muss man wissen.Aber auch alte Hunde lernen noch. Weiter unten war ja ein Tipp von wegen den Hund für eine Woche mit nach Hause nehmen usw., (hab ja auch meine Meinung dazu geschrieben), geht gar nicht. Machen auch fast keine Tierheime, weil der Hund die Welt nicht mehr versteht, wenn er nach einer Woche wieder ins Tierheim zurück muss. Also bitte, auch wenn Euer Tierheim das macht, macht dies nicht. Es schadet dem Hund sehr, wenn es nicht klappen sollte. Habt Ihr auch schon mal über einen Mischling nachgedacht? Hunde mit langen Haaren müssen täglich gebürstet werden , da die Haare schon verfilzen. Es kommt oft ganz anders als man denkt. Du wirst "Euren" Hund sehen und wissen, der ist es und Ihr macht auf jeden Fall den Eindruck , das Ihr Euch alles gut überlegt habt zum Wohle des Hundes. Viel Freude mit Eurem neuen Mitbewohner und liebe Grüssle! Konnte leider keine Absätze machen, wegen Platzmangel.

AnnaHund 21.08.2013, 06:28

Guten Morgen Minischweinchen!

Ich bedanke mich vorab recht herzlich für deine seehr schön lange Nachricht und für die Mühe, mir deine Erfahrungen und deinen Rat mitzuteilen.

Es stimmt, dass ich mich rein auf theoretischer Basis sehr gut informiert habe und muss zusätzlich noch sagen, dass ich seit 2 jahren mit 3 Hunden einer etwas weiter weg wohnenden Bekannten regelmäßig spazieren gehe. - Mischlingsrüde (recht groß), Beagle Dame und Terrierdame. Da der Große einen starken Jagdtrieb hat, kann ich ihn vor allem im Winter kaum ab leinen - größere Schwierigkeiten habe ich nicht mit ihm.. Deswegen bin ich davon ausgegangen, dass mich ein Jagdtrieb nicht sehr stören wird, der Hund kann ja auch wunderbar mit einer Schleppleine auf der Wiese toben, wenn man ihm das angewöhnt hat.

Ich habe die nächsten Jahre erstmal vor, hier bei meinen Eltern zu studieren, wie schon gesagt: Jeder von uns wünscht sich einen Hund und weiß mit der Verantwortung umzugehen und mir ist das sehr wichtig, dass ich mir die Zukunft schon mal vorab grob planen kann - da sind in den nächsten 10 Jahren schon mal sicherlich keine Kinder geplant lach

Urlaubsthema: Haben wir uns sogar auf drum gekümmert, dass wir ihn im Oktober mit in unserem Ferienhaus an die Ostsee mitnehmen können.. Alles schon recht gut überdacht.. Ich glaub der Punkt bei uns ist einfach, eine Rasse zu finden, die uns allen drei Zuhause gefällt UND NOCH VIEL WICHTIGER zu unserem Leben passt -> Goldi & Labrador sind grad schon ziemlich ansprechend.. Bei richtiger Erziehung sind das ja wundervolle Hunde.. Unser Tierheim in MS macht das "Probeschlafen".. Innerhalb einer Woche kann man den Hund dann wieder abgeben, wenn man nicht mit ihm klar kommt oder der Hund nicht mit der Familie.. Finde das, genauso wie du unten kommentiert hast, auch nicht richtig.. Das ist ja alles dann noch zusätzlicher Stressfaktor und ein Hund, der 4,5 Mal wieder zurück gegeben wird ist ja auch sehr unglücklich demnach.. Das wollen wir auch nicht, jedoch spricht nichts gegen tägliche Besuche und Spaziergänge bei ernsthaftem Interesse..

Ich werd mich mal jetzt nach "Goldi und Labbis in Not" umschauen und hoffen, fündig zu werden

( sind seit ca. 2 Jahren auf der Suche hihi)

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Hallo,

erst einmal finde ich es gut, dass Du Dich erkundigst - machen leider nicht alle.

  1. Ein Welpe kann die ersten Monate nicht alleine bleiben. Mit ein paar Monaten kann dann langsam das Alleinesein geübt werden. Da fängt man aber mit max. 5min an und steigert das sehr langsam. Bis ein Hund mal 3 Stunden alleine bleiben kann, dass dauert. D. h. wenn Ihr die ersten Monate keine Zeit habt bzw. einen Hund alleine lassen müßt - dann könnt Ihr Euch keinen Welpen holen.

  2. Intelligenter Hund heißt nicht einfach sondern schwierig. Intelligent ist nicht gleich unkompliziert. Gerade intelligente Hunde sind schwieriger, weil diese mehr Beschäftigungen benötigen und das vor allem geistig. Daher würde ich Dir gerade so Rassen nicht empfehlen.

  3. Dobermann sollte man nicht als Ersthund nehmen. Ich hatte einen Dobi. Sind tolle Hunde. Aber sie haben wahnsinnig viel Energie. Sie müssen sowohl körperlich als auch geistig ausgepowert werden. Sie benötigen eine sehr konsequente Erziehung und glaub mir - genau das ist wahnsinnig schwierig - vor allem als Ersthundebesitzer. Ich kann Euch nur raten: Finger weg vom Dobermann.

  4. Australien S. + Border & Co.: auch diese Hunderassen würde ich nicht empfehlen. Das sind Hütehunde und die wollen arbeiten - nämlich hüten. Um keine Probleme zu bekommen, sollte man Agility oder ähnliches machen. Nun schreibst Du, dass Ihr nicht so sportlich seid - dann wären das Rassen, die definitiv nicht in Frage kommen.

  5. Labi & Golden Re.: werden immer wieder als "die Familienhund" angeboten. Es sind aber Jagdhunde. Du schreibst, dass das Euch nicht wichtig ist. Was meinst Du damit? Mit Jagdhunden muß man arbeiten - falls sie einen Jagdtrieb haben (haben nicht generell alle). Man kann den Jagdtrieb umlenken auf Bälle etc. - aber das bedeutet halt Arbeit. Das kann aber auch Spaß machen. Ob man diese Rassen empfehlen kann - da halte ich mich raus. Definitiv aber eher als alle anderen genannten Rassen.

Tierheime:

Im Tierheimen gibt es natürlich einige Problemhunde. Aber es gibt auch viele Hunde, die keinerlei Probleme haben. Möglicherweise mußt Du dafür mehr als 100km fahren - aber es gibt wirklich einige.

Wir hatten 2 Hunde aus dem Tierheim - beide waren extrem dankbar und wirklich recht einfach händelbar.

Züchter:

Ich kann aber auch verstehen, wenn man eine bestimmte Rasse möchte, da man da wenigstens ein bisschen weiß auf was man sich einläßt. Ich habe auch einen Rassehund vom Züchter und einen Nothund.

Wenn Ihr Euch mal bei einer Rasse etwas sicherer seid bzw. eine Rasse in die engere Auswahl kommt, dann empfehle ich Dir folgendes:

versucht soviele Hunde dieser Rasse kennen zu lernen. Sowas geht gut über Hundeforen. Für viele Rassen gibt es sogar eigene Foren - ansonsten in ein großes Forum gehen und dort unter Rasse schreiben. Frag einfach nach Leuten, die in Deiner Umgebung wohnen.

Ich finde es sehr wichtig, viele dieser Hunde kennen zu lernen um einen Eindruck zu bekommen. Denn Papier und auch das Internet sind geduldig und die Theorie ist immer anders als die Praxis.

Ich hatte schon viele Hunde. Als wir uns vor 4 Jahren überlegten, was für eine Rasse wir haben wollen, kam ich erst auf den Ridgeback. Von der Rassebeschreibung und allem was man lesen konnte, paßte es gut. Ich kannte auch ein paar Ridgeback. Dennoch habe ich über ein Forum nach Haltern gesucht und dann um die 10 weiteren Hunde kennen gelernt. Daran stellten wir dann fest, dass ein Ridgeback nichts für uns ist. Ich kann noch nicht mal sagen, warum nicht - das Bauchgefühl hat nicht gestimmt.

Gleiches habe ich dann bei der Rasse Saarloos gemacht und da paßte einfach alles. Also holten wir uns einen solchen, der jetzt 3 Jahre alt ist und es war die beste Entscheidung unseres Lebens.

Daher kann ich es nur empfehlen - lerne viele Hunde dieser Rasse kennen.

Viel Erfolg.

Hi, ich denke nicht, dass man sich auf eine Rasse festlegen sollte, natürlich solltest du ( wie du es ja schon getan hast) Hütehunde ausschlissen, aber an sonsten würde ich mich nicht festlegen. Denn wie ein Hund ist hängt hauptsächlich vom Charackter, der Solzialisierung und der Erziehung ab. Ob ein Hund gut alleine bleiben kann oder nicht ist reine erziehungssache. Einen Welpen kannst du aber tatsächlich die ersten Monate gar nicht alleine lassen, auch wenn es leider immer noch Menschen gibt die das tun, ist es schlicht weg die reinste Folter für den Hund und so wie sich dein Text liest willst du ja, dass es dem zukünftigen Familienmitglied gut geht... Ein Welpe ist auch mehr Arbeit als man in den ganzen schönen Hundebüchern sieht und ein Hundebsitzer vergisst leider oft sehr schnell wie viel Stress das war. Ich weiß noch genau wie wenig Lust ich zeitweise hatte nachts ständig raus zu gehn und wie müde ich war ;-) Und als er dann in der Pubertät war dachte ich zeitweise wirklich ich werde verrückt ;-) Natürlich bekommt man das alles wieder im positiven zurück, wenn man alles richtig macht, aber es sollte wirklich gut überlegt werden, ob man diese zeit und Kraft investieren kann und will...

Intelligenz ist auch so ne Sache, die wenigsten hunde werden dumm geboren, wichtig ist, dass ein Hund früh genügt lernt "zu lernen". Und zu viel intelligenz kann schnell nach hinten los gehn, da solche Hunde extrem viel fordern und einfach doppelt so schnell wissen, wie sie den Menschen erziehen und nicht andersrum :-) Und einen unkomplizierten Hund gibt es nicht, egal welche Rasse, egal welches Alter ein Hund ist immer ( auf seine Art und Weise) kompliziert...

Was ich schwierig finde ist, dass man sich noch so viel theoretisch informieren kann wie man will und die Praxis sieht dann oft doch ganz anders aus... Vielleicht hast du ja die möglichkeit bei anderen Hundebsitzern, in ner Hundeschule oder im Tierheim etwas praxis Erfahrung zu sammeln...

Was mich noch interessieren würde, ist was deine Eltern arbeiten und was mit dem Hund passiert wenn du mit der Schule fertig bist und wenn du mal ausziehst?

P.s.: ich finde deine zeitweise zickigen Antworten auf gute Antworten von Hundebesitzern nicht sehr nett, die Leute versuchen nur dir ehrliche und klare Antworten zu geben. Und wie ich schon geschrieben habe, man kann therorie nicht mit praktischem vergeleichen, also sei nicht böse, wenn manche meinen, dass du keine Ahnung hättest... praktisch gesehn hast du die ja auch nicht ;-)

hallo anna auf machst du einen sehr soliden, zuverlässigen eindruck und deine fragen sind doch ok. ich schwärme dir jetzt gerne von unserm weissen, schweizer , schäferhund vor. wir, zwei erwachsene, müssen den hund normalerweise nie betreuen lassen, da einer von beiden fast immer zuhause arbeitet. trotzdem haben wir unseren welpen so erzogen, dass er auch das alleine sein geübt hat. wir haben ihn mit ungefähr 4 monaten schon mal zwei halbe tage ins tierheim gegeben, nur damit er es kennt, falls mal not wäre. als er 15 wochen alt war, ahben wir ihn, gut ausgerüstet mit spielzeug und knabberzeugs für 10 minuten alleine gelassen. er blieb ruhig, wir haben das fenster offen gelassen und waren in der nachbarschaft. das nächste mal waren es 20 minuten. jetzt mit halb jährig, würde er es vermutlich auch eine stunde aushalten. ich habe aber vom ersten tag an darauf geachtet, dass ich immer wenn ich den raum verliess, die türe zumachte und gleich wieder reinkam, ohne aufhebens, ganz normal. ich hab auch jedes mal geklingelt wenn ich zur haustüre rein kam, auch wenn wir raus gingen. er sollte von anfang an gewöhnt werden nicht zu bellen, ist bei uns wichtig, weil er therapiehund wird, da kann man keine beller gebrauchen. ich will dir mit alledem sagen, wenn du weisst was du tust und den hund gut im gefühl hast, wenn vertrauen da ist und ihr eure beziehung gut aufbaut, kann es durchaus machbar sein, dass du nicht in alle ewigkeit warten musst, bis du den jungen hund mal eine stunde alleine lassen kannst. hingegen zuoftes alleine sein ist quälend für einen hund, aber das wisst ihr ja selber. den weissen schäferhund kannst du googeln, ich finde es einen traumhund. ist natürlich geschmackssache, wie alles im leben.

Zu dieser Zeit kann ich dir nicht wirklich ausführlich antworten. Ich schreib gerade mal auf, was mir so spontan in den Sinn kommt: Golden Retriever und Labradore sind gute Anfängerrassen. Lass die Finger von anspruchsvoll zu haltenden Hunden, wie Aussies, Collies... Je Intelligenter ein Hund, desto anspruchsvoller ist die Haltung. Das Alleinebleiben muss man jedem Welpen und den meisten erwachsenen Hunden erst beibringen. Als Hundeneulinge solltet ihr euch ne gute Hundeschule oder einen guten Hundetrainer suchen, möglichst schon vor der Anschaffung, da man euch schon bei der Auswahl des Hundes beraten kann. Wenn es um Lebewesen geht, sollte man eher Ratschläge aus der realen Welt suchen als solche aus dem Internet. Ich persönlich vermittle Hunde aus dem Tierheim eher ungern an Menschen ohne Hundeerfahrung. Warte ruhig noch ein paar Tage ab. Die "Hundespezies" hier loggen sich meist einmal am Tag hier ein und arbeiten dann die Hundefragen ab.

AnnaHund 21.08.2013, 03:29

Hallo Volrki!

Ja ich hab mir jetzt auch schon gedacht, dass Aussies nichts für uns sind, hatte ich ja bei der Beschreibung glaube ich in Klammer gesetzt, dass diese Rasse zwar sehr schön ist, aber nicht als Anfängerhund geeignet.

Falls ich einen Welpen wirklich holen sollte, haben wir hier in der Nähe auch eine Welpenschule, die ich natürlich mit jedem Welpen besuchen werde! Junghundeschule wäre auch möglich, will ja nicht völlig allein gestellt sein und somit bestimmt auch Fehler machen - die ich in der Hundeschule dann auch lerne zu vermeiden.

Ja, spreche auch schon fleißig ganz viele Leute an, die mit ihren Hunden am spazieren sind lach, und ein guter Rat hier auf dem Blog ist ja etwas besser als irgendwelche Rassenmerkmale auf unseriösen Internetseiten..

Danke für deine Antwort!

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volkri 21.08.2013, 04:01
@AnnaHund

Die Rasse gibt eh nur einen groben Rahmen an, jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Wenn du dir einen Welpen aus einem Wurf aussuchen kannst, ein kleiner Tipp. Den Grundcharakter eines Welpen kann man erkennen. Der, der als erster auf dich zugewackelt kommt, ist schon ziemlich eigenständig und wird dieses Merkmal auch behalten (Unabhängigkeit, Orientierung nach aussen). Der der sich hinter seiner Mutter versteckt, wird wahrscheinlich eher ein ängstlicher Hund sein. Die beste Eignung zum Familienhund haben eher die, die erstmal unter sich bleiben. Ein erfahrener Hundespezialist kann so etwas beurteilen, deshalb ist es nicht von Nachteil, einen zum Aussuchen des Welpen mitzunehmen.

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AnnaHund 21.08.2013, 04:14
@volkri

Ich dank dir für deinen Rat beim Welpenkauf, leider kenne ich jetzt keinen Hundeprofi, aber sicherlich kann ich jemanden finden, der mir bei dem richtigen Welpen helfen wird :)

weist du vielleicht, ob es schlimm ist, wenn der Welpe morgens seinen "Rudelführer" nicht hat? Also wenn meine Eltern zum Beispiel nur Zuhause sind und ich erst ab 13 Uhr komme und mit ihm arbeite?

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volkri 21.08.2013, 04:34
@AnnaHund

Na morgens bist du ja noch da. Seinen Rudelführer wird sich der Hund allerdings selbst aussuchen, nachdem er die Struktur deiner Familie eingehend analysiert hat ;o) In der Regel ist das der- oder diejenige, die sich am meisten mit dem Hund beschäftigt. Die wenigsten Hunde sind aber wirkliche "Einmann/frau"-Hunde, sondern bauen zu jedem Familienmitglied eine eigene Beziehung auf, die auch ähnlich gut sein kann. Dass du morgens zur Schule gehst, wird deiner Beziehung nicht schaden, solange er nicht komplett alleine gelassen wird.

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AnnaHund 21.08.2013, 04:41
@volkri

Ja ab 07:50 bin ich aus dem Haus und wohne zufälligerweise super nah an meiner Schule..

Ok, dann bin ich ja beruhigt... Dachte dann immer, dass der Welpe sich dann total verlassen fühlt, wenn seine Bezugsperson nicht zuhause ist ( -> Ich wäre das höchstwahrscheinlich, weil ich mich um ihn hauptsächlich kümmern werde und ihn zB auch in der Hundeschule begleite)

Danke dir!

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Schon bei eurer ersten Bedigung scheidet ein Welpe aus. Ein Welpe kann die ersten paar Monate GAR NICHT allein sein. Der durchleidet todesängste, das muss man ihm nach ein paar Monaten LANGSAM antrainieren. Ein inteliigenter Hund ist NICHT gleich ein leicht erziehbarer Hund. Je inteligenter desto fordernder. Sind die nicht richtig ausgelatet habt ihr ganz schnell verhaltensprobleme. Euch muss klar sein, dass ein Welpe nicht nur nicht allein sein kann, sondern dass er auch nicht stubenrein ist und deshalb ALLE 2 STUNDEN raus muss, auch Nachts! Ein Welpe ist ein Fulltime Job. Dann schreibt ihr ihr seid nicht die sportlichste Familie. Dann scheidet ein Aussie schonmal KOMPLETT aus. Sie sehen schön aus, sind aber absolut nix für Leute wie euch, hochintelligent und bewegungsdrang bis ins Unermessliche, wenn ihr keine Schafherde habt, vergesst es!

Für einen Hund muss man eben manchmal ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, auch bei der Anschaffung. VDH Züchter gibts auch nicht an jeder Ecke und ich denke ihr wollt zumindest einen gesunden Welpen. Ihr müsst euch aber im klaren sein, dass ein Welpe vom seriösen Züchter um die 1000 Euro kostet.

Sonst seht euch einfach auch mal die TH weiter weg an. ODER ihr geht ins Internet auf seriöse Tierschutzseiten und holt euch einen Hund aus der Tötung, die sind meist Jung.

Egal welche Rasse/ welche Mischung (Tierschutz) ihr euch holt. JEDER hund braucht geistige und körperlich (min 2h täglich) auslastung. Egal welches Wetter, dem Hund ist das egal.

lg

AnnaHund 21.08.2013, 03:34

Gute Nacht Heyyeh11,

Dass ein Welpe die ersten paar Monate gar nicht allein sein darf und kann ist mir fremd muss ich gestehen, habe in vielen Videos und auch von Hundehalter mir sagen lassen, dass man das auch schon sehr früh trainieren kann - mal mit Tür schliessen und in 2 Minuten wieder kommen und mal 10 Minuten unten am Haus stehen bleiben.. Das ist denke ich mal auch in Ordnung, wenn der Hund schon jung ist..

Danke für die Info mit dem Aussie, wie ich glaube ich bei dem Beitrag geschrieben habe, wäre der Hund sowieso nichts für uns ;)

Wie teuer das Tier sein kann weiß ich bereits auch schon und das wäre nicht das Problem. Es geht mir grad einfach darum, einen Hund aufzunehmen, der zu mir passt. Genug Welpeninfo und Lektüre habe ich bereits "studiert" *lach"

Danke für die Info, viel weiter brachte mich das aber leider auch nicht...

Dass ein Hund mindestens 2 std täglich Auslauf braucht ist denke ich mal bekannt . Dass wir nicht die sportlichsten Menschen sind sollte dies bedeuten: Keine zich Wanderschaften und Joggen jeden Tag .

Ausflüge, Radfahren, spazieren gehen ect ist selbstverständlich

LG, Anna

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heyyeh11 21.08.2013, 03:50
@AnnaHund

Na wenn du da besser weist wie jemand, der sein Leben lang Hunde hatte und schon zich Welpen aufgezogen hat. Schön. Morgen früh werden da noch mehr antworten kommen. Ausserdem schreibst du 2-3 Stunden und DAS KANN ein Welpe die ersten Monate nunmal nicht. Wenn ihr so naiv seid und es nicht glauben wollt, macht selbst eure Erfahrungen, der Hund tut mir jetzt schon leid. Wenn das dich nicht weiter gebracht hat, WAS willst du dann hören? Es GIBT keine Anfängerhunde, es gibt lediglich Hunde die mehr will-to-please haben als andere zb. Goldis oder labbis. Aber eine konsequente Erziehung benötigt jeder Hund, ich kenne unerzogene Labbis und Goldis, das ist nicht spaßig.

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AnnaHund 21.08.2013, 04:11
@heyyeh11

Ich glaube, da hast du mich falsch verstanden. Ich bin für jede Antwort und Erfahrung dankbar, sonst würde ich hier nicht schreiben.

Du bist aber nicht der Einzige, der schon viel Hundeerfahrung hat - Jeder sieht dies anders.. Und ich glaube, dass wir uns falsch verstanden haben: Natürlich müsste der Welpe nicht sofort nach ein paar Wochen Stundenlang alleine bleiben. Das Training kann man aber mit ein paar Minuten schon früh beginnen - mehr wollte ich dazu nicht sagen oder irgendwie deinen Rat verurteilen.

Ich finde es aber auch nicht richtig, dass du mich als NAIV bezeichnest - Ich denke jeder hier hat das Recht respektvoll behandelt zu werden Heyyeh11 :)

Und der Hund braucht dir nicht leid zu tun, wie gesagt: es ist keine Schnappsidee und der Hund wird artgerecht gehalten und erzogen werden....

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volkri 21.08.2013, 04:25
@AnnaHund

Hi Anna, lass dir nicht unbedingt was von Hundehaltern erzählen, sonsdern eher von Hundetrainern und selbst die wissen nicht alles. Das Alleinebleiben trainieren fängt nicht mit 2 Minuten sondern mit unter einer Sekunde an, und wird Sekundenweise gesteigert, alles abhängig davon, wie der Hund reagiert. Es ist schon ein großer Schritt, mal 20 Sekunden vor der geschlossenen Tür zu warten. Viele machen sich nicht die Mühe; daraus entspringen dann die Hunde, die im Tierheim landen, da sie "nicht alleine bleiben können". Die investierte Zeit lohnt sich...auch wenn es viele Hunde gibt, die trotz der (mangelhaften) Erziehung ihrer Halter unproblematisch werden...das ist dann aber Glücksache. Die Anschaffung eines Welpen heißt bei artgerechter Haltung die ersten Wochen Rund-um-die-Uhr-Betreuung, da muss ich heyhey zustimmen.

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AnnaHund 21.08.2013, 04:47
@volkri

Ich werde mich dann auf die Suche nach einem Hundetrainer in meiner Umgebung machen, das wäre glaube ich auch das Beste... Ist halt immer schwierig einen Hundeprofi auf die Schnelle zu finden, da fragt man meist andere Hundebesitzer und ich kann nachvollziehen, dass man nicht immer das Richtige machen kann als Neuling :)

Die Rund-um-die-Uhr Betreuung bin ich mir bewusst, dachte aber ehrlich nicht, dass das "allein bleib Trainig" so arbeitsintensiv ist - muss mich mal schlau darüber machen

:)

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Minischweinchen 21.08.2013, 06:26
@AnnaHund

Das Alleine-bleiben-lernen ist nicht einfach, aber Ihr schafft das . Deshalb brauchst Du nicht gleich einen Hundetrainer, auch nicht für einen erwachsenen Hund. In die Hundeschule, wo andere Hunde sind schadet bestimmt nicht, aber den Kleinen nicht gleich überfordern. Außerdem Hundeschulen gibt es nicht nur Gute, also erst mal alleine dort zuschauen, wie das so abläuft.

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AnnaHund 21.08.2013, 06:31
@Minischweinchen

Danke dir, werd mich mal hier umschauen, wo es eine gute Welpen / Hundeschule hier gibt :)

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Minischweinchen 21.08.2013, 06:37
@volkri

AnnaHUnd Deine Einstellung ist wirklich ganz schön überheblich, in dem Du der Fragestellerin räts, sich nicht unbedingt von Hundehaltern etwas erzählen zu lassen, sondern direkt vom Hundetrainer. Heutzutage kann sich leider jeder Hundetrainer nennen, ob er was kann oder nicht. Vernünftige Hundebesitzer wissen oft mehr als die selbsternannten Hundetrainer oder auch Tierheimpersonal erzählt manchmal Sachen, die einfach falsch sind.! Die Fragestellerin macht es genau richtig, das sie auch Hundebesitzer frägt usw.

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AnnaHund 21.08.2013, 08:05
@Minischweinchen

Minischweinchen? Warum ist dann meine Einstellung überheblich? Ich bin doch die Fragestellerin lach

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also wir haben einen Labrador Retriever zu Hause und es ist einfach ein toller Hund- Er hat richtig schnell gelernt und war super einfach zu erziehen (hatten vorher einen Beagle und die sind echt schwer zu erziehen..). Alleine bleiben ist auch kein Problem- Er bellt nicht und macht keine Möbel kaputt (:

Nur brauchen die meisten großen Hunde leider auch ziemlich viel Auslauf.. Und wenn ihr euch einen Hund anschafftt würde ich euch raten zur Hundeschule zu gehen, da man dort sehr viel lernt und man mit anderen Hundeliebhabern Erfahrungsberichte austauschen kann (:

Zum Tierheim Thema -> die meisten Hunde die im Tierheim sind, sind ziemlich schwer erziehbar und meistens auch verstört da sie traumatisches mitgemacht haben.

Den Angaben nach zu urteilen würde ich einen Collie, Labrador oder Golden Retriever empfehlen.

Hoffe ich konnte helfen (:

AnnaHund 21.08.2013, 03:25

Hallo Jellyfisch99661,

Danke dir für deinen Erfahrungsbericht!

Die Erfahrung hatte ich auch gemacht, nach dem ich mich in manchen Tierheimen erkundigt habe. Hunde, die notgedrungen abgegeben werden (wegen Sterbe- Scheidungsfall oder Allergie) sind ziemlich selten und man muss etwas länger dann warten. Die meisten werden ja abgegeben, weil sie problematisch in der Haltung waren und Verhaltensdefizite zeigten.. Also sind wir da etwas skeptisch ..

Ich werde mich mit Golden Retriever intensiver befasst und finde die Rasse wirklich sehr ansprechend . Wünsche dir und deinem Hund noch viele schöne gemeinsame Jahre!

Danke für die Antwort

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volkri 21.08.2013, 03:45
@AnnaHund

Sagen wir mal, die meisten Hunde werden im Tierheim abgegeben, weil die Halter Verhaltensdefizite aufweisen bzw. mit artgerechter Hundehaltung wenig am Hut haben. So wird eher ein Schuh draus ;o)

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AnnaHund 21.08.2013, 04:15
@volkri

Ja da hast du Recht, es liegt immer größtenteils an der Erziehung von dem Menschen..

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volkri 21.08.2013, 03:38

Da ich selbst im Tierschutz arbeite, mal ein Wort zum Thema "Tierheim". Es gibt in jedem Tierheim ein paar "schwer erziehbare" Hunde, aber bei den meisten Fällen sind die Hunde relativ problemlos. Auf einen erwachsenen Hund kann man allerdings weniger gut einwirken als auf einen Welpen. Daher sollte man dafür schon ein wenig Erfahrung und Ambition mitbringen. Tierheime vermitteln auch immer wieder Welpen. Die findet man nur meist nicht im Netz, weil die recht schnell vermittelt werden. Ich kenne einige Tierheime, gerade im Umkreis von 100 km von Münster, die auch junge Hunde aus Tötungsstationen vermitteln. Vorteil eines nahegelegenen Tierheims: Man kann den Hund langsam kennenlernen, öfter mal gassigehen, mal über Nacht mitnehmen, ne Probewoche vereinbaren, so dass man schon recht gut beurteilen kann, ob der Hund zu einem passt.

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AnnaHund 21.08.2013, 04:17
@volkri

Das ist ja super, dass du mir hier antwortest, wenn du selbst im Tierschutz arbeitest !

Wüsstest du grad zufälligerweise, welches Tierheim Welpen hat oder Junghunde? MS-Rheine-Osnabrück so der Westfalenkreis -> Keine

Ja finde es auch wichtig, dass man den Hund dann öfters besuchen und kennen lernen kann und deswegen wären 100 km. schon das Maximale

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volkri 21.08.2013, 04:48
@AnnaHund

100 km sind da definitiv schon zuviel, meiner Meinung nach. Das sind über zwei Stunden Autofahrt für einen Spaziergang. Welpen aus dem Tierheim zu bekommen ist Glücksache, da stürzen sich sofort die meisten Interessenten drauf. Derzeit gibt es z.B. im Tierheim Iserlohn (80km von Münster) jüngere Hunde, da kann ich dir leider nicht sagen, ob schon Interessenten da sind. Das ist meist eine Sache von Tagen. Du solltest die Sache aber auch nicht übers Knie brechen. Es muss schon passen. Bei einigen Züchtern musst du dich z.T. viele Monate im Voraus bewerben. Bei Tierheimen hilft nur immer wieder anrufen. Eventuell lassen die ja auch mit sich vereinbahren, dass sie sich bei dir melden, wenn Welpen da sind.

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Minischweinchen 21.08.2013, 05:21
@volkri

Muss jetzt hier leider meinen Senf dazu geben. Bin auch im Tierschutz vertreten und das man öfter mal mit dem Hund Gassi geht, ihn mal für nen Nachmittag mi tnimmt, ist alles vertretbar, aber Hunde über Nacht mit nach Hause geben oder sogar eine Probewoche, das spricht wirklich nicht für Euer Tierheim. Der Hund kennt sich überhaupt nicht mehr aus. Wenns nicht passt, dann kommt er zurück und was Du ihm damit antust, sowas sollte von einem Tierheim niemals erlaubt werden. Ihr stellt ja wohl hoffentlich durch eine Vorkontrolle auch fest, ob es das richtige zuhause ist. Wann macht Ihr die dann, danach? Das ist eine ganz schlechte Lösung für den Hund und macht es auch manchem zu leicht, weil er sich sagt, da "leih" ich mir den Hund mal für ne Woche, kann ihn ja wieder zurückgeben, wenn mir was nicht passt und hol mir halt den nächsten! Bin grad ziemlich irritiert, wir sind doch nicht im Kaufhaus, wo man "Dinge" zurück gibt, die man dann doch nicht will. Ist aber bestimmt nicht böse gemeint!

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volkri 21.08.2013, 05:44
@Minischweinchen

Natürlich gibt es Vorkontrollen und natürlich gibt es für feste Interessenten auch eine Probewoche - nach der Vorkontrolle und nach Hinterlegung der Vermittlungsgebühr. Die Probewoche geht dann üblicherweise in die Vermittlung über. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass man durch eine Vorkontrolle das perfekte Zuhause für einen Hund feststellen kann. Was passiert denn, wenn bei einer Nachkontrolle festgestellt wird, der Hund ist von Regen in die Traufe gekommen ist. Natürlich holt ein gutes Tierheim den Hund dann zurück. Dann kann man auch gleich eine Probewoche vorschalten und hat dann bei der Vermittlung gleich einen zweiten Einblick in die Mensch-Hund-Beziehung. Du liest aus meinem Kommentar ein bisschen mehr raus als ich geschrieben habe.

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Minischweinchen 21.08.2013, 06:17
@volkri

Das ist schon klar, das die Vorkontrolle mir keine Sicherheit gibt, aber wenn ich die gar nicht mache oder dann, wenn der Hund dort bleiben soll und es passt aber das zuhause nicht, egal aus welchen Gründen, dann ist es ja wohl unsinnig, erst dann die Vorkontrolle durchzuführen.

Nein, ich lese genau das , was Du geschrieben hast, nämlich, das Ihr Hunde für eine Probewoche mit nach Hause gebt und das ist überhaupt nicht vertretbar für den Hund. Wenn eine Vor- und Nachkontrolle überhaupt keinen Sinn hätte, dann bräuchte man diese ja nicht. Gewissheit, obs der richtige Platz ist, gibt's doch nie. Aber es gibt einige Fälle, wo es nicht passt, was bei der Vorkontrolle zum Vorschein kommt. Es geht mir jetzt hauptsächlich um diese Probewoche oder über Nacht dem Interessenten mitgeben. Kann man dem Hund einfach nicht zumuten! Da hat halt jeder seine Meinung dazu, aber sollte dies dann nicht der richtige Platz sein für den Hund, die Interessenten ihn doch nicht wollen, hast Du bei dem Hund Schaden angerichtet, weil er nicht verstehen kann, warum er wieder hier im Tierheim landet. Wenn die Probewoche in die Vermittlung übergeht, dann ist es ja keine Probewoche mehr, weil dann ist doch schon klar, das die Interessenten den Hund nehmen. Finde, Du redest Dich jetzt raus mit dieser Probewoche usw. Das ich natürlich das falsch gelesen habe, ist typisch für die heutige Menschheit, sorry, immer die anderen, nie ich selber! (Amen!)

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volkri 21.08.2013, 06:29
@Minischweinchen

Na dann dir deine Meinung und dir deine Interpretation: Mir ist zumindest kein Tierheim bekannt, welches Hunde ohne Probewoche vermittelt. Das ist die gängige Praxis und hat sich erfolgreich bewährt.

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AnnaHund 21.08.2013, 06:32
@volkri

Ich hab hier im Tierheim Köln, Duisburg und MS auch die Erfahrung gemacht wie Volkri, dass die meisten Hunde vermittelt werden und innerhalb einer Woche noch die Möglichkeit besteht, ihn dann aufgrund irgend eines "Problems" zurück zu geben... Ich glaube auch, dass es bei den meisten Tierheimen so ist.. aber ob das für den Hund das Richtige ist, ist fraglich :)

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volkri 21.08.2013, 07:31
@AnnaHund

In der Praxis sind die Gedankengebäude, die ihr euch macht, dass ein Hund x-mal hin- und hergeht, noch nie eingetreten. Interessenten werden vorab genau geprüft. Daher kommt die Rückkehr eines Hundes ins Tierheim nur in Ausnahmefällen vor, wenn wirklich etwas nicht passt. Dieser Hund würde jedoch genauso zurückkommen (oder sonstwo landen), wenn es keine Probewoche geben würde, nur mit mehr Rangelei und evtl. noch größerem Schaden für den Hund. Der Tierschutzalltag ist leider nicht so, wie man es sich in seinen Träumen ausmalt, sondern hat auch was mit Realität und Praxis zu tun. Wir müssen hier damit klarkommen, dass in einem osteuropäischen Tierasyl 200 Hunde getötet werden sollen, weil die Mittel gestrichen werden, wir aber nur Platz für 5 von denen haben, und nun darüber entscheiden können, welche 5 denn das nun sein sollen und welche 195 wir dem Abdecker überlassen müssen. Das ist Tierschutzalltag. Sowas macht mich viel mehr fertig als die Tatsache, dass im Jahr mal 6-7 von über 150 vermittelten Hunden aus der Probewoche wieder zurückkommen. Aber das ist schon weit weg von deiner ursprünglichen Frage.

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Labi und Golden sind duch Fehlzucht oft sehr krankheitanfällig, da Modehunde. die anderen sind keine Anfängerhunde.

Sucht keinen Hund der z.z .Mode ist, da keine Sorgfallt bei der Zucht gegeben ist. Meine wunderbare Großpudelhündin ist wie ein Gottesgeschenk, nach dem ich mich in der fachlitteratur kundig machte, fand ich nur die Bestätigung optimaler Familienhund mit großer Anpassungsfähigkeit.war zwar nich leicht zu erziehen, da sehr klug. Der Pudel ist eine unverfälschte sehr allte Hunderasse. ( Auch Obamas Hund ist ein Pudel.) Nach dem ich mich in der Fachlitteratur kundig machte, fand ich nur die Bestätigung optimaler Familienhund mit großer Anpassungsfähigkeit

Er ist leinenführig ,haart nicht , als auch fürAllergiker geeignet, ! Lasst euch gut durch verschiedene ernsthafte Züchter beraten.

Der Mittelpudel wäre zu empehlen. In Norddeutschland liegen die Preise niedriger.

Er muß aber regelmäßig geschoren werden. kann man selber machen und Pudelschur muss nicht sein.

Ansonsten ordentlichen Mischling vom Bauernhof, LG E.Schwung

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