hunde verboten in der wohnung :/

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14 Antworten

doch im mietvertrag steht haustiere verboten

Wenn das im Wortlaut genau so da steht und Kleintiere davon nicht ausgeschlossen sind, dann ist diese Klausel unwirksam. weil ein generelles Tierverbot unwirksam ist.


Der Mietvertrag darf nicht die vertragsgemäße Haltung von Kleintieren unter den Zustimmungsvorbehalt setzen. Eine solche Mietvertragsklausel ist auch unwirksam, wenn nur einige Kleintiere von der Zustimmungspflicht des Vermieters ausgenommen sind. Bei einer unwirksamen Tierklausel im Mietvertrag ist im Einzelfall zu prüfen, ob die Tierhaltung vertragsgemäß ist oder nicht. Der Artikel Tierhaltung in Mietwohnung verweist auf das Urteil des BGH vom 14.11.2007 - VIII ZR 340/06, nach dem ein pauschales Verbot im Mietvertrag unwirksam ist.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/zustimmg.htm#ixzz24auDY2zF

dann ist diese Klausel unwirksam.

Was aber noch lange nicht heißt das Hunde und Katzen gehalten werden dürfen.


.2. Klauseln zur Tierhaltung in Mietverträgen:

Bei Unwirksamkeit einer Klausel gilt das gleiche, wie wenn der Mietvertrag keine Regelung enthalten würde (siehe dazu oben). Die Haltung von Hunden oder Katzen (da keine Kleintiere) ist nicht erlaubt bzw. bedarf der Zustimmung des Vermieters, Kleintiere dürfen dagegen gehalten werden.

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/t1/tierhaltung.htm

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also grundsätzlich ist der Mietvertrag und der Vermieter ausschlaggebend: wenn der sich querstellt ist nichts zu machen - aber reden kann man ja mit ihm. Aussichtslos ist das nicht: bei uns in der Wohnanlage ist Hundehaltung ebenfalls verboten, dennoch haben 2 Nachbarn eine Extraerlaubnis erhalten. Vögel, Hamster u.ä. fallen nicht unter diese Regelung. Also sammel' ruhig Argumente, mit denen du/ihr ihn überzeugen kann, warum er bei euch eine Ausnahme machen sollte (da es ja nur ein kleiner Hund werden soll ist die Chance gar nicht so schlecht, 'n Bernhardiner wär' schwierig). Da ist auch ein wenig Psychologie angesagt - ihr kennt ihn ja besser und könnt daher eher einschätzen, auf welche Argumente er eher anspringen könnte. Viel Glück!

Hallo, also wenn im Mietvertrag steht "keine Hunde, Katzen etc." dann ist das so. Kleintiere in Käfigen (in normalen Mengen :-) ) brauchen dagegen keine Zustimmung. Die einzige Möglichkeit ist, wenn Ihr jemanden im Haus findet, der auch schon einen Hund hat-dann kann er es Euch auch nicht verbieten. Kommt bitte nicht auf die Idee trotzdem einen Hund zu kaufen, das bedeutet fristlose Kündigung und dann habt weder Ihr noch der Hund ein Zuhause :-( . Wenn Dir soviel daran liegt einen Hund zu betreuen. frag doch mal in der Nachbarschaft, hänge Zettel im Supermarkt auf, und biete damit Hundebetreuung, Gassi gehen an...Kannst dir noch was dazuverdienen und sammelst Erfahrung mit den Tieren.

Hallo, inzwischen sind die Bestimmungen für Haustierhaltung zwar renoviert worden, aber wenn dann jeder Mieter - z.B. in einem Hochhaus - einen Hund hätte, würde das zwangsläufig zu Problemen führen. In New York haben die Hunde ein Innenklo und ein Laufband, da gibt es das Problem nicht. Aber hier? Bereits zwei Hunde, die sich nicht mögen und sich im Treppenhaus begegnen, können sehr problematisch werden, denn wenn Ihr einen Hund haben dürft, wollen das die anderen vielleicht auch. Aber an erster Stelle steht Dein Satz: In unserer Wohnung haben fast alle miteinnander ein Problem. Da gehört ganz sicher kein Hund da hinein! Wollt Ihr dann den Hund zum Sündenbock machen? Ihr seid ja nicht ganz knusper! Gg

Hallo leaalein,

wenn in deinem Mietvertrag steht das du keine Tiere halten darfst, dann darfst du es auch nicht. Wenn du dir trotzdem einen Hund zulegst kann dir fristlos gekündigt werden!

Ein Vogel, Hamster oder Hase zählt als Kleintier! Die Tiere wo du in einem Käfig haltest zählen nicht mit egal ob es ein Vogel ist der Singt, es ist kein Hund wo die Wände oder etwas anderes kaputt machen kann.

Wenn dein Vermieter das nicht will kannst du nur umziehn aber nichts dagegen machen. Wenn deine Nachbarin über dir macht was sie will und sich nicht an die Regeln hält die im Mietvertrag vereinbart wurden kannst du eine Beschwerde an den Vermiter schicken und er muss dann eine Mahnung schicken.

Hoffe ich konnte dir weiter helfen

Hoffe ich konnte dir weiter helfen

Nein, weil Deine Antwort in diesem Fall nicht richtig ist, denn die Klausel ist unwirksam.

Der Mietvertrag darf nicht die vertragsgemäße Haltung von Kleintieren unter den Zustimmungsvorbehalt setzen. Eine solche Mietvertragsklausel ist auch unwirksam, wenn nur einige Kleintiere von der Zustimmungspflicht des Vermieters ausgenommen sind. Bei einer unwirksamen Tierklausel im Mietvertrag ist im Einzelfall zu prüfen, ob die Tierhaltung vertragsgemäß ist oder nicht. Der Artikel Tierhaltung in Mietwohnung verweist auf das Urteil des BGH vom 14.11.2007 - VIII ZR 340/06, nach dem ein pauschales Verbot im Mietvertrag unwirksam ist.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/zustimmg.htm#ixzz24auDY2zF

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Vögel sind Kleintiere da sie üblicherweise im Käfig gehalten werden, somit vom keine Tiere in der Wohnung Klausel ausgenommen.

Hunde oder Katzenhaltung kann der Vermieter jedoch untersagen. Da kannst du rechtlich gesehen nichts gegen machen. Das Argument Nachbarin zieht auch nicht. Nur weil sie sich nicht an die Regeln hält, gilt nicht automatisch das selbe für euch.

wenn der vermieter keine hunde erlauben will, so ist das sein gutes recht. gegen kleintiere wie vögel oder meerschweinchen ist jeder vermieter machtlos, das kann man nicht verbieten. hunde jedoch schon, da man mit ihnen raus muss, und sie so auch im flur sind. da hilft leider nur ein umzug in eine wohnung, wo hunde erlaubt sind, oder verzichten.

Tut mir leid, aber das kannst Du komplett vergessen. Wenn Ihr trotzdem einen Hund anschafft, dann kann der Vermieter Euch kündigen, dann müsstet Ihr ganz fix nach einer Wohnung suchen, in der Tierhaltung erlaubt ist. Dann macht das doch lieber gleich, sucht erst nach einer passenden Wohnung und schaut Euch dann nach einem Tier um. Alles andere wäre eine Riesensauerei gegen das Tier, ehrlich, denn das ist mal wieder so ein typischer Fall von "Hilfe, wir müssen unseren Hund abgeben". Und wieder ein Tier mehr, das sein Zuhause verliert. Kannst Du das verantworten? Willst Du sowas einem Tier antun? Sicher doch wohl nicht. Also: erst andere Wohnung suchen.

meine eltern wollen nicht umziehen und wir können uns auch keine andere wohnung leisten .

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Der Vermieter möchte keine Hunde und so wirst du dich auch daran halten müssen: Entweder du schaffst dir keinen Hund an, oder ihr zieht in eine andere Wohnung.

Das ist nicht so ganz einfach. In der Regel gilt schon, dass wenn im Mietvertrag Hundehaltung untersagt ist, tatsächlich auch keine Hunde erlaubt sind.

Oft sind das aber nur Standardmietverträge und man kann mit dem Vermieter reden.

Es gibt da auch noch die Möglichkeit, abzuchecken, wie es im Haus und in der Nachbarschaft üblich ist. Wenn da viele Nachbarn bereits Hunde haben, kann es sein, dass auch euch Hundehaltung nur schwer verboten werden kann, das müsste dann zu prüfen sein, falls der Vermieter beim "Nein" bleibt. In diesem Falle würde ich anraten, zum Mieterbund zu gehen und das dort abklären zu lassen.

Hunde sind dann verboten, und Das ist Rechtens. Sog. Kleintiere, etwa Hamster oder Vögel zählen nicht. Aber Yorkis sind rechtlich Bernhardinern gleichgestellt. Seltsam, aber so isses ...

Wenn Du anderen eine Sache zur Verfügung stellst und daran gewisse Bedingungen knüpfst, willst Du doch auch, dass er sich daran hält. Und wenn der Vermieter keine Viecher in der Wohnung haben will, dann ist das eben so.

Wenn da alles so schrecklich ist, warum wohnt ihr da noch?

Ich habe bei Wohnungssuche immer als erstes nachgefragt, ob Hundehaltung erlaubt ist - was anderes käme nicht in Frage.

Wir haben mit Hund nie irgendwo Probleme gehabt, eine Wohnung zu finden. Bei meiner Schwester mit ihren 3 Kindern sah es da leider schon anders aus. So sieht es heutzutage aus.

Gib auf.

Selbst wenn der Vermieter nachgeben sollte, wäre schnell der Hausfrieden gestört und die Nachbarn würden sich über die Anwesenheit des vierbeinigen Mitbewohners beschweren.

Fazit: Der Hund muss wieder weg.

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