Hunde und Katzen essen?

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20 Antworten

Ich denke genauso, das ist eine reine Doppelmoral. Tiere sind Tiere und gehören nunmal nicht auf den Teller, das ist meine Meinung.

Hunde und Katzen wohnen eben auf viel engerem Raum mit uns Menschen zusammen, vermutlich ist das auch der Grund dafür, dass es in Deutschland für gewöhnlich nicht üblich ist, diese Tiere zu essen.

Weil wir in unsere Kultur dazu "erzogen" wurden. Das ist ungefähr so, wie es für die meisten undenkbar wäre, in Bikini auf die Straße zu gehen.

Von Klein auf wurde uns beigebracht, dass Katzen/Hunde Haustiere, treue Begleiter und zum kuscheln da sind und Kühe/Schweine zum Essen. Uns wird beigebracht, mit was wir mitfühlen und mit was nicht. Das ist aber heute meist nicht mehr so extrem.

Ob man das jetzt für moralisch vertretbar hält oder nicht, muss jeder selbst entscheiden. Denn schließlich haben ja auch Nutztiere und nicht nur Haustiere Gefühle.

Wir Menschen sind Raubtiere und haben von Anfang an Kühe, Schweine, Schafe etc. zu unserem Nutzen, also Verbrauch gezüchtet.

Hunde und Katzen halten wir dagegen zu unserem Vergnügen und als Kumpel und ich würde sicher keinen Kumpel schlachten und essen.

Nicht ganz richtig. Hunde und Katzen wurden ursprünglich auch als Nutztiere gehalten, das vergessen wir leicht. Hunde wurden als Wachhunde, Jagdhunde und Hütehunde gebraucht, Katzen wurden mit Beginn der Landwirtschaft und Vorratshaltung (Ägypten) wichtig als Schädlingsvertilger.

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@rlstevenson

Bei Hunden und Katzen meinte ich heutzutage und nicht in grauer Vorzeit. Kommt vielleicht nicht so genau rüber.

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Das ist Ansichtssache!

In Asien werden diese Tiere auch gegessen. Bei uns sind das Schoßtiere, gute Kameraden fürs Leben, so lange diese leben können. Aber in anderen Ländern sieht man das anders als wir hier.

Mit Schoßtieren hat das nichts zu tun, aber es ist einfach nicht sinnvoll, einen Hund erst mit Fleisch zu füttern, um dann sein Fleisch zu essen.

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@rlstevenson

Doch, viele Leute haben ihre Tiere auf dem Schoß sitzen. Da kenne ich so einige! Warum also sind das keine Schoßtiere? Diese Tierhalter würden doch nie ihre Tiere essen! Das ist in unseren Breiten nicht üblich, sie zu essen!

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@Birgitmarion

Ich habe auch schon Ferkel und Karnickel auf dem Schoß gehabt... seufz...

Es geht doch in der Frage darum, warum es nicht üblich ist. Und die Antwort ist eben: Weil es keinen Sinn ergibt, ein Tier mit teurem Fleisch zu füttern, um es zu essen. Pflanzenfresser hingegen kannst Du auf die Weide stellen, dort werden sie für uns unverdauliches Gras zu verdaulichem Fleisch machen.

Dass die Intensivmast mit Kraftfutter aus Getreide energetisch nicht sinnvoll ist, steht wieder auf einem anderen Blatt.

Allerdings werden hier bei uns auf dem Land nur die Milchkühe auch mit Kraftfutter gefüttert, die Fleischrinder stehen auf der Weide und fressen Gras bzw. Heu, die kriegen kein Getreide.

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@rlstevenson

Du musst einen Hund nicht mit Fleisch füttern. Außerdem könntest du Fleischabfälle verwenden.

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@Zoroastres

Einen Hund rein vegetarisch zu ernähren, ist Tierquälerei. Und Fleischabfälle dürften nie in solchen Mengen anfallen, dass sich eine Mast lohnt.

Dass Hunde als teure Delikatesse verzehrt werden, ist ja durchaus der Fall, aber das ist eben die Ausnahme. Als Hauptfleischlieferant lohnt sich der Hund jedenfalls nicht.

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In Deutschland gab es in Augsburg noch eine Hundeschlachterei.

In vielen anderen Ländern ist Hunde und Katzenfleisch eine Delikatesse.

Das es bei uns nicht mehr gegessen wird, liegt einfach daran, das es sonst keine Haustiere gibt, die so eng mit den Menschen zusammen leben. 

Das geht vielen auch bei anderen Tieren so, wenn es mit ihnen direkt zusammen lebt.

In den Hungerjahren wurden in DE auch Katzen verzehrt. Laut Berichten meiner Großmutter.

Meine Mutter ist als Kind aus Breslau geflüchtet. Sie erzählt, dass auf der Flucht alles gegessen wurde, was nicht schnell genug fliehen konnte.

Wir wissen einfach nicht mehr, was Hunger wirklich bedeutet.

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@Seeheldin

Stimmt, und weil wir das nicht wissen, meckern wir, wenn nur Salat mit Reis auf den Tisch kommt, und das Fleisch fehlt. Wenn man nämlich Hunger hat, dann BRAUCHT man kein Fleisch, sondern ist auch mit einem Löwenzahnsalat mit Kartoffeln zufrieden

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@LeylaU

Wenn man nämlich Hunger hat, dann BRAUCHT man kein Fleisch, sondern ist auch mit einem Löwenzahnsalat mit Kartoffeln zufrieden

Wenn man wirklich Hunger hat, dann BRAUCHT man kein Löwenzahn und keine Kartoffel, sondern ist auch mit einem leckeren Steak zufrieden.

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@LeylaU

Fleisch gibt ordentlich was her und wenn sie Kartoffeln gehabt hätten wären sie ja froh gewesen.

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LeylaU Ja, weißt du, wenn die damals Kartoffeln gehabt h ä t t e n , dann hätten sie ganz sicher auch welche gegessen.....

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Vom Gesetz her sieht es in Deutschland nun mal so aus, dass man Haustiere (wie Hunde und Katzen) weder Schlachten noch essen darf. Der Grund ist ziemlich dämlich.. denn Schweine sind im Prinzip auch nicht anders als Hunde und werden trotzdem gegessen, aber so ist es nun mal. In anderen Ländern ist das Schlachten anderer Tiere verboten, weil sie heilig sind u.Ä.
Andere Länder, andere Sitten und Regeln.

Schweine und Hunde sind gleich?

Äääääh das eine sind Raubtiere, das andere Paarhufer....da liegt ne Menge dazwischen

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@Omnivore13

Na ja, die Ähnlichkeit könnte man darin sehen, daß beide Omnivoren (;-))) sind.

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Beide Omnivoren, beide gleich intelligent (Schweine eher intelligenter), beide sehr sozial. Ich finde das sind genug ähnlichkeiten.

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@ApfelTea

Vorteil des Schweins gegenüber dem Hund zur Fleischgewinnung: Mehr und häufigere Nachkommen, nicht auf Fleisch zur Ernährung angewiesen, schnellere Mast möglich.

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@rlstevenson

Alles rangezüchtet. Nichts, was man mit Hunden nicht auch machen könnte.

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@ApfelTea

Nee, die Vermehrungsrate kriegst Du nicht höher. Hündinnen, die dreimal im Jahr läufig sind, wirst Du kaum finden, erst recht nicht in den höheren Gewichtsklassen. Wildschweine hingegen tragen 3 Monate, drei Wochen und drei Tage und können gleich nach dem Abferkeln bei guter Ernährungslage wieder trächtig werden. Das schafft nicht mal ein Labrador...

Und Wildschweine wachsen enorm schnell  zu einem beachtlichen Braten heran, das funktioniert bei Hunden auch nicht so rasch.

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@ApfelTea

Schweine eher intelligenter

Schweine sind nicht intelligenter. Das weiß ich als jemand, der selbst mal ein Hund besessen hat!

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Mit den passenden Hormonen geht alles ^^

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@omni, Aber kein Schwein oder?

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Was ist denn ein Kuhbaby? Ich kenne nur Kälber. Weibliche Kälber können aber schon rein biologisch nicht kalben. Daher gibt es das Wort "Kuhbaby" auch nicht.

Wieso ist es in Ordnung Kuhbabys und Schweinebabys zu essen und wieso ist es nicht in Ordnung Hunde und Katzen zu essen?

Wer sagt, dass das nicht in Ordnung ist? Ja gut: Das deutsche Gesetz verbietet das Schlachten (bzw. Fleischzucht) von hunde- und katzenartigen Tieren. Gilt aber für jede Katze.

In der Schweiz ist das erlaubt. Ich hätte auch nichts dagegen und würde es gern mal probieren.

Und? Solche Fälle gibt es doch so einige: Pferde zum Beispiel. Einige haben Pferde als Haustiere oder Sporttiere, andere essen gerne Pferdefleisch. Ich übrigends auch. Lecker Fleisch. Bekomme ich leider nur in meiner Gegend nicht zu kaufen. Aber probiert hab ich es mal und es schmeckt toll.

Das Gleiche gilt für Kaninchen. Einige finden sie soooo knuffig mit ihrem Fell und den süßen Kulleraugen. Wir hatten dagegen eine Kaninchenzucht rein zum Schlachten. (War in der DDR ausserdem sehr beliebt). Das gefällt bestimmt auch nicht jedem. Na und? Sei es doch drum. Jeder kann doch essen was er will.

Wenn jemand Rind will bitte....wenn jemand Kaninchen will, gerne....wenn jemand Hunde essen will, dann kann er das in der Schweiz gerne tun.

Ich meine Tiere sind Tiere.

Tier ist nicht gleich Tier. Jedes Tier ist anders, schmeckt anders, hat anderen kulturellen Status und verhält sich anders in der Natur/Gesellschaft.

Tier ist eben nicht gleich Tier.

Die Frage kenne ich .... das ist so eine Standardphrase aus der Veganerlobby um uns vermeintlich ein schlechtes Gewissen zu machen. Komisch, dass da immer Hunde und Katzen genommen werden, bei denen Schlachtverbot herscht. Bei Pferde und Kaninchen ist das nämlich nicht der Fall. Aber dann würde ja das Kartenhaus der Argumentation zusammen fallen.

Egal....Frage habe ich dir hoffentlich hinreichend beantwortet.

Gruß
Omni

(BG)

Nö! Weil ich nehme nämlich wohl sehr gerne Pferde und Kaninchen als Beispiel. Und da fällt kein Kartenhaus zusammen. Weil es bei meiner Verwandschaft und Freunden Niemanden gibt der Pferde und Kaninchen isst. Trotzdem ist es erlaubt. Und ja klar, dann kommen sie zum Nachdenken. Aber danke, dass du es nochmals ansprichst, weil dann spreche ich das direkt morgen mal bei einer Freundin an die ein Pferd hat. So schaff ich es vielleicht tatsächlich vom Veganismus zu überzeugen 👍😍

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@LeylaU

So schaff ich es vielleicht tatsächlich vom Veganismus zu überzeugen

Lass den Quatsch! Kein Mensch will von euch Missionaren bekehrt werden!

Wenn du deine Freundin dazu überredest, dann werde ich ab morgen meinen Fleischkonsum erhöhen und 3 Wochenlang sehr viel Hähnchen essen. Nur für dich. Deine Entscheidung!

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@Omnivore13

Wie süß, dass du dann jeden Tag an mich denken wirst ❤❤ Danke!! 😍 Ich sage dir dann Bescheid, sobald ich es geschafft habe, damit du weißt ab wann du dann ein paar Hühner mehr essen sollst. Wobei ich sagen muss, dass sie eher so der Lachs-Typ ist. Also du müsstest dann einfach mehr Lachs essen. 

Nur noch eine Verständnis Frage: Wieso nur DREI Wochen? Sie wird sich ja dann bis an ihr Lebensende vegan ernähren und das wird ja voraussichtlich -trotz Fleischverzicht- länger als drei Wochen sein... Nur damit du nicht aus Versehen zu wenig Fleisch isst...

Und eine kleine Korrektur: Klar wollen Menschen das- sie beispielsweise ist ja freiwillig meine Freundin. Im Gegensatz zu Tierhaltern die beispielsweise ihre Kühe dazu zwingen bei ihnen zu leben und woanders zu sterben, zwinge ich sie ja nicht mit Zaun, LKW und Knarre dazu. Merkse wat, wa?

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@LeylaU

Wobei ich sagen muss, dass sie eher so der Lachs-Typ ist. Also du müsstest dann einfach mehr Lachs essen. 

Ich mag lieber Sardellen. Schmeckt sehr gut. Probier mal! Ist gesund!

Wieso nur DREI Wochen?

Na damit du dich schuldig fühlst, dass du paar Tiere auf dem Gewissen hast, nur damit du deine Ideologie an andere verbreitet hast.

Sie wird sich ja dann bis an ihr Lebensende vegan ernähren

Hoffentlich ist sie nicht so dumm.

Im Gegensatz zu Tierhaltern die beispielsweise ihre Kühe dazu zwingen bei ihnen zu leben und woanders zu sterben, zwinge ich sie ja nicht mit Zaun, LKW und Knarre dazu.

Schon mal Kühe in "freier Wildbahn" gesehen? Die leben BEIM Menschen. Den macht das nichts aus "gefangen" zu sein.

In Kasachstan leben die mitten in der Tundra MIT dem Menschen und rennen regelrecht freiwillig ins Messer.

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Du bist ernsthaft der Meinung dass wir das gesetzliche Verbot der Schlachtung von Hunden und Katzen der Veganer Lobby zu verdanken haben? :) loool

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@ApfelTea

@ApfelTea

Ne ich GLAUBE er meint, dass wir immer gerne Hunde und Katzen als Beispiel nehmen, also dass wir sagen: "Warum essen wir keine Hunde, aber dafür Kühe?" Wenn wir stattdessen sagen würden: "Warum essen wir Schweine, aber keine Kaninchen?" dann würden vereinzelt Menschen sagen: "Doch, das tue ich." Und somit würde unser Kartenhaus zusammen fallen, weil es ja anscheinend doch Menschen gibt, die süße Kaninchen essen und somit unsere Argumentation, dass man nichts isst, was süß aussieht, nicht stimmt. Zumindest GLAUBE ich, dass er das meinte. Aber während ich das so erkläre, bin ich mir selber nicht mehr sicher 😂

 

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@ApfelTea

Du bist ernsthaft der Meinung dass wir das gesetzliche Verbot der Schlachtung von Hunden und Katzen der Veganer Lobby zu verdanken haben?

Wo hab ich das behauptet?

Du brauchst dringend eine Brille!

Mit Veganerlobby meinte ich die FRAGE, die hier gestellt wurde und das man sich extra Hund und Katze raus nimmt!

Warum nimmt sich die Veganerlobby kein Kaninchen vor? Ich esse Kaninchen sehr gerne und habe nichts gegen dessen Schlachtung!

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@Omnivore13

Eine vernünftige Haltung mit ausreichend Bewegungsmöglichkeit vorausgesetzt, ist der Verzehr von Kaninchen neben dem von Hühnern wohl die tierfreundlichste Art, Fleisch zu konsumieren. Denn bei der hofeigenen Schlachtung gibt es keine langen Transportwege und die Tiere werden von ihnen vertrauten Personen der Schlachtung zugeführt.

Im Übrigen bin ich durchaus auch der Meinung, dass zumindest jeder Erwachsene, der Fleisch konsumieren will, zumindest mal bei einer Schlachtung anwesend gewesen sein sollte. Einfach damit man sich dessen bewusst ist, was man konsumiert und wieviel Zeit, Sorgfalt und Arbeit in jedem Gramm Fleisch steckt. Der gedankenlose Griff ins Supermarktregal, wo das abgepackte anonyme Fleisch zu den billigsten Nahrungsmitteln gehört, ist ein beklagenswerter Auswuchs der verstädterten Gesellschaft.

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@rlstevenson

Im Übrigen bin ich durchaus auch der Meinung, dass zumindest jeder Erwachsene, der Fleisch konsumieren will, zumindest mal bei einer Schlachtung anwesend gewesen sein sollte

Warum sollte er? Muss auch jeder Blinddarmpatient mal eine Operation aus der Sicht des Arztes gesehen haben?

Muss jeder, der Bananen konsumiert, auch einmal gesehen haben wie jemand Bananen pflückt?

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@omni, man nimmt sich eben nicht EXTRA Hund und Katze raus, sondern speziell diese, weil deren Schlachtung verboten ist. Darum geht es doch.

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Da kann ich nur für mich sprechen,ich hab noch nie Babytiere gegessen,weil das für mich nicht in Ordnung ist.

Lamm? Spanferkel?Leberwurst? Kalb?

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@Omnivore13

Spanferkelverzehr ist übrigens aktiver Tierschutz! Würden hierzulande mehr Spanferkel gegessen, müssten wir die kleinen Eber nicht mehr kastrieren lassen. Als ich in Spanien Schweine züchtete, konnte ich getrost aufs Kastrieren verzichten, da dort sehr viel Spanferkel verzehrt wurde, waren die Fleischer gar nicht an kastrierten Ferkeln interessiert.

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Oh, Babytiere, lecker!

Viel zarter und knuspriger als die Kuhmama und die Schweinemama (auch Sau genannt).

Na ja, in meinem Magen sind sie wieder vereint.

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Kühe und Schweine sind Nutztiere, Hunde und Katzen Haustiere. Da Haustiere "Freunde" sind, zumindest bei uns, würde man sie bei uns auch nie essen. Wie schon erwähnt wurde ist es in asiatischen Ländern kein Problem, die essen aber auch (fast) alles...

"Bei uns heisst es, das Auge isst mit. In China essen sie das Auge mit."

Ich meine Tiere sind Tiere.

So ist das.

In unserem Dunstkreis unterscheidet man noch zwischen Haus- und Nutztieren. Man hat sich nun einmal darauf verständigt, keine Haustiere zu essen. Wenn Du jedoch welche findest, so tu Dir keinen Zwang an und iss doch einfach Katzen und Hunde. Andere Kleinemädchentiere werden ja auch gegessen: Hase und Pferd beispielsweise. Oder in Peru auch Meerschweinchen.

Aber ich glaube, dass Du eigentlich nur provozieren wolltest - oder?

Das wäre in Deutschland gesetzeswidrig. Darum geht es dem FS wohl auch ;)

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@ApfelTea

So sehe ich das auch. Das Fragenhorn wollte auch einfach mal ein bisschen aufmüpfig sein.

In Portugal (da zumindest weiss ich es) werden die Kaninchen an der Frischetheke des Schlachters nur komplett mit Kopf und Ohren angeboten. Sieht etwas befremdlich aus, macht man aber so, damit man sie von Katzen unterscheiden kann. Weil da wohl mal (lange ist's her) Katzen statt Hasen verkauft wurden. 

Auf die Katzen-Ess-Idee sind also schon andere Leute gekommen.

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@godlikegenius

In Portugal (da zumindest weiss ich es) werden die Kaninchen an der Frischetheke des Schlachters nur komplett mit Kopf und Ohren angeboten. 

Ist doch eigentlich auch richtig so. Kaninchenkopf schmeckt ja schließlich auch und sollte nicht weggeschmissen werden. Kann man super einkochen.

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@godlikegenius

Einkochen süß/sauer und danach auf den Teller. Ja und dann nagt man da zwischen die Knochen rum. Hab auch das gehirn gegessen...schmeckt wie Wasser.

Soviel ist zwar auch nicht am Kaninchenkopf, aber für 2 Personen mit Butterschnitte reicht es.

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Hier spielen Tradition und Erziehung eine große Rolle. In anderen Gegenden der Welt ist es völlig normal Hunde und/oder Katzen zu essen. Dort ist man dann aber keine Kühe oder Schweine. 

Wie kommst du drauf, dass es nicht in Ordnung ist? Ich finde auch, Tiere sind Tiere und würde daher alles essen. Es hat sich halt nur in den westlichen Ländern nicht so durchgesetzt.

Ja, ich mein Menschen sind auch Tiere, also keine Ahnung warum es nicht in Ordnung ist diese zu essen. Hat sich halt noch nicht so durchgesetzt

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@KateHrrs

Tja, wenn du es so sagst... Ist halt illegal. Ich finde aber ganz ehrlich, dass nichts dagegen spräche, jemanden, der in seinem Testament die Erlaubnis dazu gibt, nach dessem natürlichen Tod zu verzehren, solange dabei halt keine Krankheiten übertragen werden. Prinzipiell besteht aber schon ein großer Unterschied zwischen dem Verzehren von Mitglieder einer anderen Spezies und KANNIBALISMUS.

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Das ist kulturell sehr unterschiedlich. Die Chinesen z. B., die essen alles, was Beine hat. Ausser Tischen und Stühlen.

Kühe und Schweine werden zum Verzehr gezüchtet, während Katze und Hund in Deutschland eher als Haustiere gelten. Es ist in Deutschland verboten diese im Restaurant zum Essen anzubieten. Das ist Im Asischen Raum etwas anders, aber jeder muss das auch mit seinem Gewissen und der Moral ausmachen denke ich.

Unterschiedlich, in der Schweiz (zb) essen die auch Hunde und Katzen

Auch in der Schweiz ist es verboten und ich denke mal, dass auch heute da keine Hunde und Katzen mehr gegessen werden. Diese Zeiten sind vorbei.

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@maxi6

Laut Art. 2 der Verordnung des EDI über Lebensmittel tierischer Herkunft vom 23. November 2005 ist es nur verboten, das Fleisch von Hunden kommerziell zu nutzen. Für den Eigenverzehr ist Gewinnung und Verzehr für den Eigengebrauch zulässig, solange kein Verstoß gegen die Tierschutzgesetzgebung vorliegt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hundefleisch

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Komisch ok sorry dann hab ich mich vertan 😬 (bin erst 12)

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Ich zitiere hier einfach mal die Antwort von pecudis vor Jahren:

Weil Hund und Katze FLEISCHfresser sind, und es weder sinnvoll noch
nachhaltig ist, ein Tier mit Fleisch zu füttern, wenn man Fleisch essen
will.

https://www.gutefrage.net/frage/warum-essen-wir-rind-schwein-huhn-aber-keine-katzen-hunde

Ich zitiere hier einfach mal die Antwort von pecudis vor Jahren

Ich vermisse ihn :-(

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Noch nie sowas dummes gelesen

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@Fragenhorn

Für Fachfremde sind echte Landwirte mit Fachwissen anscheinend immer dumm.

Wenn man das aber als "dumm" empfindet, dann sollte man sich vielleicht fragen ob man nicht selbst irgendwie an "dummen Sachen" glaubt...

PS: Die Frau percudis hat studiert gehabt und hat sicher mehr Ahnung als alle Fleischverzichter zusammen!

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@omni, also ist die Voraussetzung für "Ahnung", dass man studiert haben muss 😂

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@ApfelTea

Es schadet nichts, wenn man sich mit einem Fachgebiet intensiv beschäftigt hat und sich nicht nur von Gefühlen leiten lässt.

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@ApfelTea

Nein, aber studierte Agrarwissenschaftler als "dumm" in ihrem eigenen Gebiet zu bezeichnen, wo man doch selbst nicht mal Ahnung hat, DAS ist ganz sicher nicht okay!

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Das kommt zumindest bei Hunden und Katzen daher, dass es Raubtiere sind.

Also edle erhabene Tiere, die uns darin ähnlich sind, dass sie nicht nur blöde vor sich hin glotzen und irgendwelches Grünzeug in sich reinstopfen.

Das sind die Untertiere, die dann eigentlich nur als Nahrungslieferanten gut sind, während man Raubtieren eine gewisse Ehrerbietung zukommen lässt.

Der Jäger ist immer ein höhergestelltes Sein, als der Grünzeugfresser. Welche Fähigkeiten braucht man schon dafür?

Das bisschen weglaufen haben die Viecher erst gelernt, als es Jäger gab, die ihnen Beine machten.

Provoziern kann ich auch ;-)

Ich kann dir versprechen, dass ich einer Katze definitiv NICHT mehr Ehrerbietung entgegenbringe, als einer Kuh! Und wenn du mal Auge in Auge vor einer Kuh standest, und zwar ohne Zaun zwischen euch, dann weißt du wovon ich rede. 

Respekt oder Ehrerbietung für eine Katze? Nur weil die meisten Katzenhalter ihre Katze wie eine Prinzessin behandeln, tue ich das längst nicht. 

Hast du überhaupt schon mal eine Kuh gestreichelt? Eine Kuh, wenn sie neugierig an meiner Hand schnuppert, wenn sie mich mit ihren großen Augen anschaut und wenn sie es mag, dass ich sie kraule, und wenn sie es nicht mag, mir eine Schups gibt... Ich empfinde sie nicht als dumm, sondern als neugierige aufmerksame Tiere.

Offensichtlich kennst du Kühe nicht und du provozierst definitiv nicht auf hohem Niveau, denn dann würdest du mit Fakten provoziert. Aber offensichtlich weißt du nicht mal, dass Kühe Freundschaften pflegen, dass sie ihre Freunde in der Gruppe wiederfinden. Und tatsächlich ist es so, dass Kühe intellektuelle Herausforderungen genießen und sich freuen, wenn sie eine Lösung finden. 

Und hier, schau dir mal dieses Video an: https://youtu.be/LWRRPlrvzww


Und nein, ich meine das nicht persönlich, aber ich bin soeben aus dem Kuhstall gekommen und fühle mich und die Kühe umsomehr angegriffen - es sind soooo tolle Tiere! ❤

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@LeylaU

Das war doch ironisch gemeint, auch wenn es nicht superelegant formuliert wurde...

Ich liebe Kühe, Schafe und Ziegen auch. Würden wir aber kein Fleisch verzehren, wäre es nicht mehr möglich, sie zu halten. Die Weideflächen bräuchten wir zum Anbau für die menschliche Ernährung und - was noch schwerer wiegt - wir wüssten dann ja gar nicht wohin, mit den ganzen Böcken und Stieren! Und als Haustier für Stadtbewohner (die Hauptabnehmer von Hundewelpen) eignen sich unsere Paarhufer eben nicht.

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@LeylaU

Ja ich habe in meinem Leben schon Kühe gesehen und vermutlich  öfter als du. Stell dir vor ich habe sogar schon eine Menge Kühe gestreichelt. Und auch ausgemistet.

Provozieren mit Fakten nennt man nicht mehr provozieren. Wenn ich Fakten bringe, dann hat das auch nichts mehr mit der Gefühlsebene zu tun auf der sowohl ich als auch der/die Fragesteller provoziere.

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Hunde glotzen übrigens blöder vor sich hin als schweine. ;)

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@ApfelTea

Kann man so auch nicht sagen. Bei Hunden gibt es vielleicht von allen Tieren die größte Bandbreite an Intelligenzabstufungen. Das ist ja auch nicht verwunderlich, denn es ist die Art, die am massivsten dem züchterischen/selektiven Einfluss des Menschen unterworfen wurde.

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@rlstevenson

Überhaupt erst erschaffen wurde. Dazu kommt was du (@ApfelTea) unter Hund verstehst. Ich rede nämlich nicht von diesen fiependen Ratten die immer dann kläffen wenn man ihnen der Rücken zudreht. Das sind zwar biologisch gesehen Hunde, aber mein Begriff ist enger als die biologische Definition.

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Du kannst auch Katzen und Hunde essen. in manchen Ländern tun das ja die Menschen. Nur hier ist halt Schwein, Kuh und Huhn eingebürgert. Und deswegen essen hier keine Leute ,,Haustiere" auch wenn Hühner in irgendeiner Art auch Haustiere sind.

Nur hier ist halt Schwein, Kuh und Huhn eingebürgert.

Und Schwein, Kuh und Hund haben dadurch auch die deutsche Staatsangehörigkeit.

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Sowas nennt man Karnismus.

Das kannst du auch bei Google nach lesen oder dir das Buch bestellen ( wird bei Google angezeigt wenn du Karnismus eingibst), das jetzt alles hier aufzuschreiben wäre zu viel.

Sowas nennt man Karnismus.

Aber nur im Dunstkreis von Veganern, die zu viel die Märchen von Melanie Joy gelesen haben!

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@Omnivore13

Und welchen Fachbegriff würdest du es geben?

Wie würdest du es nennen, das wir Katzen und Hunde unmöglich Essen können da sie Familienmitglieder sind aber Schweine die man eine Hohe Intelligenz nachsagt die der des Hundes gleich ist Essen können?

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@CrazyBunny4

Das hat doch mit "Familienmitglied" nichts zu tun. Du kannst zu einem Schwein eine genauso enge Bindung aufbauen und wirst dann auch Hemmungen haben, es zu essen. Solche Bindungen haben mit Arten nichts zu tun, sondern damit, wie man die Tiere von vorneherein betrachtet.

Im Vergleich mit Wildschweinen sind Hausschweine übrigens beklagenswert intelligenzvermindert. Ich habe beides gehalten. Die Hausschweine waren erheblich weniger destruktiv, dafür aber auch lange nicht so pfiffig wie die Wildsauen und die Kreuzungen aus Haus- und Wildschwein (jedenfalls die F1 Generation, bei F2 rückgezüchtet auf Pietrain waren schon Einbußen in punkto Intelligenz zu beobachten).

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