Hunde Sachkundenachweis als Paar?

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5 Antworten

Prinzipiell ist es ausreichend, wenn die Person, die als Halter eingetragen ist, den Sachkundenachweis macht, zumindest hier in NRW.

Wie schon gesagt wurde, ist das für das Führen des Hundes nicht notwendig. 

Allerdings: Wenn doch mal auf dem Spaziergang etwas passieren sollte, aus welchen Gründen auch immer, kann es möglicherweise sein, dass es bei Versicherung und Haftung problematisch wird, wenn die führende Person "offiziell nicht geeignet ist, den Hund zu führen". Bei einem Erwachsenen Menschen, der mit dem Hund zusammen lebt ist das natürlich eigentlich nicht der Fall. Aber wenn du z.B. ein Kind mit einem größeren Hund allein nach draußen schickst und etwas passiert, kann es gut sein, dass es dann heißt, es sei grob fahrlässig dem Kind den (sachkundepflichtigen) Hund mitzugeben und du daraufhin Probleme bekommst.

In NRW ist es wie gesagt nur der kleine Fragebogen. Der kostet normalerweise so um die 30€, da würde ich also durchaus empfehlen, dass ihr das einfach beide macht.

Falls Du Schweizer bist, nimm mit dem Leiter Kontakt auf, bei welchem Ihr den Kurs absolviert....und lasst Euch von ihm beraten...ob das sinnvoll ist oder nicht

Mit dabei sein....zuschauen und profitieren kannst Du auf jeden Fall....auch ohne nochmals extra bezahlen zi müssen.

Zwischen "beide" oder "beide" würde ich mich für "beide" entscheiden, das ist sicherlich eine gute Wahl xD

Nein im Ernst. Es ist wirklich gut, wenn ihr beide über den Sachkundenachweis verfügt. Und viele Prüfer machen es sogar so, dass man den etwas günstiger bekommt, wenn man zu zweit oder mehr Leuten dort für die Prüfung antritt.

In NRW ist es ausreichend, wenn der Halter den Nachweis hat. Zum Führen benötigt es den Sachkundenachweis nämlich nicht.

So habe ich den damals gemacht, als ich von RLP nach NRW zog. Eingetragen beim Ordnungsamt war ich, die Versicherung lief auch auf meinen Namen, das alles hat keinerlei zivilrechtliche Bedeutung darüber, wem der Hund gehört.


Hallo,

also das habe ich noch nie gehört, dass man einen Sachkundenachweis machen muss, wenn man einen Hund adoptiert.

Dies ist doch nur, wenn man eine Pflegestelle bieten möchte und dies nicht über einen Verein läuft.

Ich habe drei adoptieret Hunde und da brauchte ich das nicht machen.

Wenn es wirklich bei Euch nötig ist, würde ich auch denken, dass es besser ist, wenn Beide diese Prüfung machen.

Danke für die Antwort :) das ist je nach dem wo man wohnt so geregelt. Hier ist es Pflicht bevor man sich einen Hund an schafft.

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In der Schweiz ist es bis auf weiteres noch obligatorisch, wenn man sich einen neuen Hund zulegt....egal wieviel Hunde man zuvor schon hatte

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@xttenere

Ich wohne seit Kurzem in NRW und da braucht man diesen Nachweis wohl erst ab einer bestimmten Größe (20/40), zumindest wenn man beim Tierheim vorbei schaut und dort einen Hund adoptieren möchte. 

Mein bisheriges Leben habe ich in Hessen gewohnt und da habe ich davon noch nie etwas gehört... 

Das regeln also alle wieder ein bisschen unterschiedlich schätze ich ^^

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@KleinerKeks135

Ich war jetzt auch etwas irritiert. In Bayern braucht Ma sowas nicht. Obwohl es nicht schaden kann.....

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@SusanneV

Bei uns braucht man den sogar für einen Chihuahua....dabei geht es hauptsächlich um den korrekten Umgang und das Verhalten auf Spaziergängen... in der Strassenbahn....im Verkehr....Wald etc....sowie um das Tierschutzgesetz....und die Haftung bei Unfällen....und da ist Hund = Hund ...egal wie gross.

Finde das Ganze gar nicht schlecht....aber noch besser wäre es, wenn es mit einem Erziehungskurs (Hundeschule) verbunden wäre....nicht nur 3/4 trockene Theorie und 1/4 Praktikum.

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@xttenere

in NRW braucht man für Hunde ab 20kg oder 40cm (daher 20/40) einen "kleinen" Sachkundenachweis. Das ist lediglich ein Fragebogen den man beim Tierarzt z.B. ausfüllen kann. Der ist obligatorisch um den Hund bei der Stadt anzumelden, ebenso wie die Haftpflichtversicherung.

Für kleinere Hunde gilt beides nicht. 

Für "gefährliche Hunde" wie es so schön heißt gibt es da noch deutlich mehr Auflagen, also eine erweiterte Sachkunde, Zuverlässigkeitsprüfungen etc. etc. Und deutlich höhere Steuern. 

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