Hunde hat gebissen-was nun?

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23 Antworten

Dein Bekannter ist ganz alleine Schuld, jeder weiss, dass man bei einen Hundestreit nicht dazwischen gehen darf. Er bzw. seine Krankenkasse muss für den Schaden allein aufkommen. Für deinen Hund hat das vorerst keine Konsequenzen.

Wenn er versichert ist, kann es sein, dass die Versicherung zahlen muss (Schmerzensgeld). Dann hätte er aber eigentlich sofort zum Arzt gehen müssen. ob das jetzt noch so geht, weiß ich nicht. Als unserer mal den Postboten gebissen hatte, hat der sofort seine Dienststelle informiert und ist zum Arzt. Versicherung hat gezahlt (ganze Menge) und uns wurden die Beiträge etwas erhöht (für 1 Jahr, glaub ich).Keine weiteren Konsequenen. Das war zu der Zeit als das mit den Listenhunden eingeführt wurde.

WENN er ein Listenhund ist, wird er aber Maulkorb tragen müssen, dann.

Höchstwahrscheinlich Wesenstest. Und eventuell auch erhöhte Steuer. Aber da der Hund ja laut Aussage kein Beißer ist sollte sich nach Wesenstest die Sache erledigt haben. Ausserdem ist der Bekannte ja nicht das Angriffsziel gewesen, wenn ich das richtig verstanden habe, sondern der andere Hund. Das wäre meiner Meinung nach bei besagtem Test zu erwähnen. Hoffe ich konnte helfen (:

Wesenstest ist wahrscheinlich, aber nicht zwingend.

Wahrscheinlicher ist, daß bei einem "auffällig" gewordenen Hund ein Maulkorb, eine Leine und eine höhere Hundesteuer angesetzt wird.

Ein Hnd einer Bekannten hat ein Kind "gebissen". Das kInd hat den Hund beim Abspringen vom Fahrrad total erschreckt, er sprang auf und hat geschnappt. Dabei wurde nicht mal die Kleidung beschädigt, es blieben keinerlei Abdrücke auf der Haut - nichts! Die Dame wurde angezeigt, der Hund sehr hoch mit Kampfhundesteuer belegt. Dazu Maulkorb und Leinenzwang.

makazesca 21.08.2012, 17:32

in welchen bundesländern wird das denn so gehandhabt ??das ist ja wohl unmöglich .

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turalo 21.08.2012, 21:19
@makazesca

Hessen. Die Frau hat schon allerhand versucht, aber sie kommt "auf keinen grünen Zweig". Sie wurde angezeigt, der Hund hat ja "angegriffen", die Eltern haben es gewaltig aufgebauscht - und sie zahlt jetzt für einen ganz lieben Hund horrende Steuern.

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Na ich denke, da ihr ihm ja geraten habt ins KH zu fahren und auch mit ihm gemeinsam hinfahren wolltet, dass es zum Teil ja auch seine Schuld ist, da er ja nicht wollte. Nun hat er den Salat =) Ist schon mal gut, dass ihr eine Versicherung habt! Kann dir aber leider nur meine Meinung sagen und was ich denke, die rechtliche Situation ist mir leider nicht bekannt!

Hoffe ich konnte trotzdem ein bisschen helfen und wünsche dir nur das Beste!

Ich will dich nicht veränstigen, aber meistens wird sowas hart bestraft. Ein bekannter von mir hatte einen ganz friedlichen Hund und irgendwann hat ein kleiner ihn provoziert und ein Biss und der kleine war tot. Danach wurde der Hund meines Freundes sofort eingeschläfert. Aber ich denke, dass es bei dir nicht so hart sein wird. Es kann aber sein, dass er einen Maulkorb oder so tragen muss :/

makazesca 21.08.2012, 17:31

wo hast du denn diese horrorgeschichte her , ??

da muß aber noch mehr passiert sein ,denke ich . ein ganz "friedlicher" hund beißt keine kleineren einfach tot ,dann ist der nämlich nicht friedlich sondern ein killer der alle kleineren hunde totdbeissen will und dann auch tut . so wird es schon eher gewesen sein , dass der "friedliche" hund dafür bekannt war ,kleine hunde zu töten und selbst dann , wird so ein tier nicht sofort eingeschläfert ,es sei denn , der besitzer veranlaßt es, um endlich seine ruhe haben zu wollen .

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in so einem Fall geht man nie dazwischen. Zumindest nicht mit der bloßen Hand. Selbstverschulden sage ich einmal. Wäre er lieber gleich in ein Krankenhaus oder zur Ersten Hilfe in eurer Begleitung gegangen.

Ihr hättet den Vorfall der Versicherung melden müssen. Sofort nachholen. Wenn sich 2 Hunde kabbeln, weiß ein Hund nicht ob eine Hand im Spiel ist - er beißt einach zu! Es ist auch egal,ob es ein "Kampfhund" ist oder eine "Mini Ratte". Ein Hund ist eine Sache und muß versichert sein, genau so auch eine Steuermarke haben!

sufr2 23.08.2012, 08:31

Unser hund ist versichert und er hat auch eine Steuermarke

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tatsache ist, dein hund hat gebissen. kommt jetzt drauf an, was dein bekannter jetzt macht.

Anzeige müsste Euer Bekannter erstatten, in dem Fall würde "fahrlässige Körperverletzung" in Betracht kommen und es dürfte ne Strafe von, ich schätze mal, etwa 100 Euro geben. Also nicht die Welt.

Wesenstest wohl eher nicht, Euer Hund hat ja nicht gezielt einen Menschen angegriffen sondern es geschah "im Eifer des Gefechts".

Passieren kann, dass die Krankenkasse Eures Bekannten die Kosten für die Behandlung erstattet haben will - aber das würde dann Eure Versicherung übernehmen, da solltet Ihr aber wirklich umgehend Bescheid geben, dass da dieser Vorfall war.

Also nur die Ruhe, Euer Hund wird sicherlich nicht ins Tierheim müssen oder sowas.

makazesca 21.08.2012, 17:25

dann hätte sie also den bekannten bei kopf und kragen nehmen müssen , damit er sich nicht einmischt???wie anders hätte sie ihn sonst davor zurückgehalten ,sich in die beisserei einzumischen?? und weil sie das nicht gemacht hat entstand eine "fahrlässige körperverletzung " die sie mit einem strafgeld von ca 100 .e auchnoch bezahlen muß ???!!!

--- das schreit ja zum himmel ,ich hoffe es kommt genau anders herum . das nämlich der veruracher ,der bekannte , der wohl alt genung zu sein scheint zu wissen , dass man sich sooo nicht verhält und wenn doch dann zumindest das risiko klein hält und zum arzt geht --auf direktem wege.das dieser bekannte selber für alles aufkommen muß ,denn er allein hat alles verschuldet ,was seinen körper angeht.

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LucieTommy 21.08.2012, 17:32
@makazesca

makazesca, Menschen können machen, was sie wollen, wenn ein Hund beißt, ist er Schuld. So schaut es gesetzlich aus. Das heißt, sie hätte ihren Hund selbst davon abhalten müssen, irgendwelchen Mist zu bauen - das hat sie nicht getan. Hätte er den anderen Hund gebissen, hätte sie ja ebenfalls für den Schaden geradestehen müssen - nun eben beim Menschen, der Hund ist davongekommen.

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Ihr habt aus meiner Sicht alles richtig gemacht . Euer Bekannter ist sozusagen selber Schuld . Das weiß eigentlich jeder das man nicht dazwischen gehen soll wenn sich Hunde beissen .Was für eine Rasse ist dein Hund ? Ich kann dich beruhigen in Bezug auf das Tierheim , nein da muss er nicht hin .Wegen dem Wesenstest , das kann passieren , aber wenn er kein Beisser ist , brauchst du auch davor keine Angst haben . LG

Das erste was man in so einem Fall tun sollte ist das ganze der Versicherung melden Ich glaube allerdings nicht das da weitere Konsequenzen kommen sollten, immerhin hat der Hund nicht absichtlich den Bekannten gebissen. Er wollte den anderen Hund angreifen, wenn der Bekannte dazwischen gegangen ist, ist es seine eigene Schuld gewesen! Ich bin mir noch nicht einmal sicher ob die Versicherung bei Selbstverschulden auch zahlen muss...

makazesca 21.08.2012, 17:17

rein von der logig her sollte sie nicht zahlen ( müssen ) da eigenverschulden ,aber wer oder was ist schon logisch.

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Wenn ein Mensch der einen Hundebiss hat ärztlich versorgt wird muss vom Arzt eine Anzeige gemacht werden.Ich würde dir raten hier einen Anwalt einzuschalten. Bitte unternimm keine Alleingänge. Einfach eine rechtliche Beratung wie du dich richtig verhältst. Auf alle Fälle musst du es deiner Versicherung melden. Du wirst auch die Impfungen deines Hundes nachweisen müssen. Ich wünsche dir alles Gute Ilsemarie

Goodnight 21.08.2012, 18:03

Ein Anwalt wird nicht nötig sein, eine Meldung an die Haftpflichtversicherung genügt. Die Haftpflichtversicherung wird den Fall selber regeln bzw. abweisen. Für die Versicherungen ist das ein klarer Fall. Man ist immer selber Schuld, wenn man in einen Hundekampf eingreift.

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ilsemarie 21.08.2012, 19:54
@Goodnight

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein rechtliche "Beratung" wie man verschieden Handlungen setzt meistens sehr viele Schwierigkeiten erspart.

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zunächt eimal sollte jeder hundehalter genau aus diesem grund eine hundehaftpflicht abschließen . ansonsten kannes teuer werden .ob sie in diesem fall aber tatsächlich auch eingetreten wäre ,ist fraglich .

dein bekannter hat selber schuld dass er gebissen wurde. man mischt sich nicht in hundebeisserein ein , da zieht man als mensch immmer den kürzeren . hättest du dich selber eingemischt , hätte dich dein eigener hund gebissen ,ohne es absichtlich zu wollen. denn im getümmel kann das passieren . also ich weiß jezt nicht , wie die rechtslage ist und ich hoffe auch , dass ihr euch da einigen könnt ,der bekannte und du . ich würde eine rechtsberatung in anspruch nehmen , wenn dein bekannter auf eine regulierung pocht .zudem war sein verhalten total unüberlegt. ein hundebiss ist kein "sauberer"biss. die zähne des tieres sind immer schutzig und erzeugen immer eine infektion , mal mehr mal weniger .er hat sich also selber duch sein verhalten in diese situation gebracht. und müßte darum auch selber dafür aufkommen und nicht etwa du / ihr.

sufr2 23.08.2012, 08:55

Danke für deinen langen Beitrag:-D wir waren bei unseren Bekannten im Krankenhaus,weil wir für die Versicherung eine Schadensmeldung schreiben müssen. Naja rauskommen ist dabei,dass er keine Anzeige macht bei Polizei. Er ist jetzt für ein paar Tage krankgeschrieben und bekommt Antibiotika. Vorab bei einem Telefonat mit unserer Versicherung meinte die,dass es sein kann,dass sie ihm nichts zahlen,weil er nicht gleich zum Arzt gegangen ist. Mal sehen was noch bei rauskommt

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Also wenn der Bekannte an dem Biss versterben würde, müsste man auf m Totenschein "Hundebiss" und nicht "verschleppte Wundinfektion" als letztendliche Ursache angeben... Das wäre also ein nicht-natürlicher Tod. Hmm., Das ist leider alles, was ich an juristischem Kram im Kopf hab, :(

Route18 22.08.2012, 11:13

Nur zur Info: Das ist sowohl juristisch als auch medizinisch völliger Unsinn!

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arabella70 22.08.2012, 14:13
@Route18

nee, wirklich ! Also so hab ich mir das zumindest gemerkt. Man schreibt dann schon die ganze Kausalkette auf, aber an erster Stelle steht tats. der Hundebiss. Auf m Totenschein. Oder? Oje. :( Aber zumindest nicht natürlicher Tod stimmt ! : / (Mach mir keine Angst, ich werde u.a. zu diesem Käse im Oktober geprüft! Muss mir das Kapitel wohl nochmal durchlesen...Oje. :( )

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Route18 23.08.2012, 11:09
@arabella70

Was die Kausalkette angeht, bist Du grundsätzlich im grünen Bereich. Es geht lediglich um den Begriff "Todesursache", der (wahrscheinlich ganz besonders in einer Prüfung) sehr eng definiert ist und logischerweise nicht am Anfang, sondern am Ende der Kausalkette steht. In diesem Fall wäre also die "letzt(!!!)endliche" Todesursache wahrscheinlich ein Multiorganversagen. Weitere Rückschlüsse sind dann allein Sache der Staatsanwaltschaft, die bei unnatürlichen Todesursachen routinemäßig einzuschalten ist. Verstehst Du, was ich genau meine? Es geht mir hauptsächlich um die saubere Begriffsbestimmung und -abgrenzung...

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Erstmal: Keine Panik!

Ich denke die Frage nach der Versicherung musste euer Nachbar stellen damit die Behandlungskosten abgedeckt sind.

Solange dein Nachbar diesen Vorfall nicht zur Anzeige bringt passiert erstmal garnix!

Der Nachbar muss sich im Klaren darüber sein, dass, wenn man bei so'ner Beißattacke dazwischen geht, dass es dann schon mal im Eifer des Gefechtes die ein oder andere Blessur geben kann.

Meldet die Sache eurer Versicherung - die regelt das - und gut is!

turalo 21.08.2012, 15:27

Die Sache mit der Anzeige erledigt das Krankenhaus. Sie schreiben ja einen Bericht für die Krankenkasse. Bißattacken (auch wenn es nur so ausgelegt wird) werden gemeldet.

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Krimhild 21.08.2012, 15:43
@turalo

das seh ich aber ganz anders.

Uns ist sowas ähnliches auch mal passiert und da hat niemand Anzeige erstattet - also hatte es auch keine Folgen.

Die Krankenkasse bekommt ihre Kosten von der Versicherung erstattet und gut is!

Es sei denn, der Gebissene behauptet der Hund hätte ihn gezielt angegriffen, aber das wird er ja wohl nicht tun - dann wäre er ja sonst sicher gleich zum Arzt gegangen.

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erstmal ruft ihr sofort eure hundeversicherung an und meldet den biss. ansonsten einfahc abwarten

Deine eigentliche Frage kann ich Dir nicht beantworten; wohl aber den Rat geben, der Versicherung sofort den Tatbestand mitzuteilen und dazu auch zu sagen, dass Ihr den Mann um sofortigen Arztbesuch gebeten habt (was er womöglich abstreiten wird).

meldet es bitte erstmal sofort der versicherung!

alles andere wird sich zeigen -es kommt auf die umstaende an .

UI was für eine Diskussion :) schreib doch bitte was draus geworden ist,denn das würde mich sehr interessieren :) bin aber eigentlich auch dafür,dass deinem Hund nicht viel passiert,wahrscheinlich im höchstfall leinenpflicht. Hoffe wird alles gut aus gehen.

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