Hunde Allergien (Pudel infos)?

11 Antworten

Hallo,

"Allergiker-Hunde" sind eine prima Werbemaßnahme - und dabei ganz besonders die vielgerühmten Labradoodle und wie diese "Designer-Mischlinge" alle so betitelt werden.

Prima werbewirksam, um Mischlinge (nichts gegen Mischlinge - nicht falsch verstehen bitte) für horrende Summen unter die Leute bringen zu können.

Allergikerhunde - also Hunde, auf die alle Allergiker überhaupt nicht reagieren - gibt es nicht - das sollte doch endlich mal bei allen Menschen angekommen sein.

Gewisse Menschen reagieren immer auf Eiweißstoffe gewisser, individueller Hunde. Diese Eiweiße befinden sich vorwiegend im Speichel, dem Urin und den Hautschuppen von Hunden. Aber nicht jeder Mensch - sogar eher zum Glück nur recht wenige - zeigen darauf eine Reaktion - eine Allergie.

Da diese Reaktion aber immer auf den ganz individuellen Hund erfolgt, sollte man - wenn jemand per se mit Allergien zu kämpfen hat, einen Hund auswählen und die Person speziell auf DIESEN Hund testen lassen.

Nur so kann man sicher sein, dass Mensch und Hund ohne Probleme miteinander "können".

Gutes Gelingen

Daniela

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sollte man - wenn jemand per se mit Allergien zu kämpfen hat, einen Hund auswählen und die Person speziell auf DIESEN Hund testen lassen.

hinzu zufügen ist noch , jemand der eh schon mit Allergien zu kämpfen hat, und negativ auf den getesteten Hund reagiert, kann selbst später noch Allergien entwickeln.

Deswegen ist immer ein Risiko da, wenn der Hund einzieht. Deshalb ganz genau überlegen ob man sich einen anschafft und nicht doch lieber auf ein anderes Haustier zurück greifen möchte.

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@Einafets2808

Ja, aber das kann auch bei Menschen passieren, die täglich über Jahre mit Hunden umgehen. Wir haben seit Jahrzehnten unsere Whippets - und es traten niemals allergische Probleme auf - weder mein Mann noch ich haben damit in irgendeiner Form zu kämpfen. Dann haben Freunde von uns mit einem Tibet-Terrier gemeinsam mit uns Urlaub in unserem Ferienhaus gemacht - und meinem Mann lief die Nase, er hatte rote tränende Augen, bekam schlecht Luft - das war kein Spaß mehr. Na klar, Zufall, denkt man zuerst. Aber auch in der Folgezeit, wenn besagte Freunde mit Hund zu Besuch kamen - das gleiche Spiel.

Sicher kann man scheinbar niemals sein ...

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@dsupper

Ja heftig, und wie geht ihr dann jetzt um mit der Allergie deines Mannes und euren Hunden?

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@Einafets2808

Bei unseren Hunden und auch bei bisher allen anderen Hunden tritt sie gar nicht auf - nur eben bei diesem Tibet-Terrier - die Freunde kommen jetzt nur noch ohne Hund ...

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Allergie ist ein sehr komplexes Gebiet, das auch Ärzte meistens nicht durchschauen. Dass Pudel für Allergiker grundsätzlich geeignet sind, stimmt nicht.

Es gab immer wieder Allergiker, die bei einem Welpenbesuch reagiert haben. Nur weil sie nicht "haaren", sind sie nicht für Allergiker geeignet. Das stimmt übrigens auch nicht, die Haare, die sie verlieren (vergleichbar mit dem Haarausfall beim Menschen) verbleiben bzw. verfangen sich im Fell. Die Haare fliegen also nicht in der Wohnung herum.

Richtige Locken bilden sich nur, wenn die Haare länger sind und nicht gebürstet wurden. Ein kurz geschorener ausgebürsteter Pudel bildet kaum locken. Einmal die Woche richtig ausbürsten ist Pflicht, das gilt auch für alle Hunde, wenn das Fell nicht verfilzen und gepflegt sein soll.

Großpudel sind im VDH mit max. 60cm (+2cm) als Standardgröße vorgegeben. Es gibt auch größere, ich hatte schon Rüden 65cm in den Nachzuchten.

Wer einen Pudel halten will, sollte selber scheren. Oder willst Du 60€ alle 6 Wochen ausgeben? Um das Fell gleichmäßig scheren zu können, muss es gewaschen und ausgefönt werden. Das ist die meiste Arbeit. Dazu kommen Ohren- und Zahnpflege, wie bei allen (Schlappohr-) Hunden.

Wem das alles zuviel ist, sollte sich keinen Hund anschaffen. Tiere benötigen regelmäßige Pflege und intelligente Hunde sind anspruchsvoll in der Haltung. Und das Ganze über 12-15 Jahre, was mit etwa 15.000€ zu buche schlägt (mindestens!!).

Also gut überlegen, ob man das alles übernehmen will und in seine Lebensplanung passt!

Da du davon geredet hast ein königspudel ist dir zu teuer und damit ich sicher gehen kann das du es siehst;

JEDER Rassehund von einem seriösen Züchter kostet ab 1.000€ aufwärts.

Wenn du dir das nicht leisten kannst, kannst du auch keinen Hund im Unterhalt bezahlen. Ein Hund kostet extrem viel Geld im unterhalt.

Und wenn du dir denkst "Online werden so viele schöne biliig Welpen verkauft für 200-500€" dann sag ich dir gleich: diese Hunde sind meist tot krank, du wirst innerhalb weniger Wochen dauerhaft beim Tierarzt sein, dort viel Geld lassen und der Welpe wird mit hoher Wahrscheinlichkeit trotz alle dem versterben.

Oder du hast Glück und er überlebt es, kostet dich aber sein komplettes Leben lang viele Tierarzt kosten.

Ihr solltet bei deiner Einstellung KEINEN Hund kaufen.

und damit du mal ein bisschen was zu billig Welpen erfährst

http://www.wuehltischwelpen.de

https://www.youtube.com/watch?v=eih_Ho7IPIg

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Medien sklave trz danke

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