Hunde? Gedächtnis? :) danke

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6 Antworten

ich denke schon dass sich hunde erinnern können. mein Hund haben wir von einem Bekannten aus unserem Dorf abgekauft und immer wenn wir ihn gesehen haben ist mein Hund schwanzwedelnd auf ihn zu gelaufen :) er konnte sich also erinnern diesen Menschen schon mal gesehen zu haben oder hat was positives mit ihm verbunden

Wenn er damals schlimme Erlebnisse hatte, z. B. geschlagen wurde, wird er für immer etwas schüchtern bleiben. solche dinge prägen sich ein. Aber die gesamte Situation, merken sie sich nicht.

Hallo AaXax, da niemand Gedanken lesen kann hilft vielleicht folgendes: Hunde und viele andere Tiere können lernen und dafür braucht man ein Gedächtnis. Hunde träumen und es spricht einiges dafür, dass sie wie wir Erlebnisse abarbeiten. Tiere erkennen Menschen und Gegenstände. Es spricht also einiges dafür, dass Hunde sich zumindest an vergangenes erinnern können.

Danke :))

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:D

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Da Hunde Träume haben und Traumata (bspw. wenn der Vorbesitzer brutal zu ihnen war) bekommen können, kann man davon ausgehen, dass sie in der Lage sind, sich vergangenes zu merken!

Dafür spricht auch, dass sie sich Erziehung merken können, also Kommandos, Bewegungsabläufe, Verhalten usw.!

Viele Menschen nehmen das allerdings zum Anlass, Hunde mit Menschen zu vergleichen, was vollkommener Blödsinn ist!

Die großen Unterschiede zum Menschen sind: 1) Hunde können vergangene Dinge nicht mit einenander verknüpfen, wenn sie eine gewisse Zeit auseinanderliegen! Wenn zB der Hund einen Haufen im Haus gemacht hat und man ihn dann 10 min später anbrüllt, weiß er nicht mehr, wieso du ihn anbrüllst!

2) Hunden ist die Vergangenheit nicht so wichtig wie uns Menschen! Weil Hunde im hier und leben, wissen sie die meisten Dinge schlicht und ergreifend nicht mehr! Sie merken sich eben nur gelernte Sachen, wie die Erziehung, oder solche Erinnerungen, die sich ihnen ins Gedächtnis gebrannt haben!

Wenn dich dein Hund böse angeknurrt hat, bist du vl total unsicher, und wirst es auch sein, wenn du den Hund das nächste Mal siehst! Er wird aber nicht wissen, warum das so ist!

Oder was auch das Problem bei manchen Tierrettern ist! Wenn sie einen Hund der übel zugerichtet (vielleicht weil er ausgesetzt wurde) ist retten, dann kann es vl sein, dass sie ein wenig emotional auf ihn reagieren, weil sie wissen, wie schlecht es ihm gegangen ist! Ihm ist das bei weitem nicht so wichtig! Er lebt im hier und jetzt und nie in der Vergangenheit!

Wenn er jetzt aber bspw geschlagen wurde, dann wird er eine gewisse Abstandhaltung gegenüber den Menschen einnehmen, denn daran kann er sich erinnern!

Das ist aber auch erlernt, denn er lernt, der Mensch ist kein Freund!

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Dankeschön für diese hervorragende. Antwort . Unzwar kannst du mal auf Youtube eingeben : Hope for paws / wenn du willst diese sind sehr gut wie ich finde Schau dir einfach mal 1,2 Videos an :) LG

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Die kenn ich bereits :)

Ich finde es furchtbar, wenn sich jemand einen Hund anschafft um an ihm seine Aggressionen auszulassen oder man ihn dann einfach aussetzt, wenns einem zu viel wird!

Hund heißt Verantwortung, Hund heißt viel Arbeit, aber wenn man die aufbringt bekommt man den Aufwand 100fach zurück :D

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:D nur schade finde ich das er dann die schöne Vergangenheit vergisst : z.b man hat was lustiges erlebt mit ihm oder man kauft ihm ein Geburtstagsgeschenk :D das er sich daran nichtmehr erinnern kann :(

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Ob hunde ein richtiges gedächtnis haben und sich alles merken können weiß ich nicht.

Aber es gibt genug Hunde die verängstigt sind und nicht so zutraulich weil sie früher mal schlecht behandelt wurden.

Ob es dann wirklich reines gedächtnis ist oder einfach nur anerzogenes verhalten weil das Tier damals so behandelt wurde kann ich nicht sagen. Es sind ja eigentlich rudeltiere die dann ihren platz in der Gruppe haben. IN der Bisherigen gruppe waren sie dann halt sehr untergeordnet.

ALlerdings können solche hunde auch später wieder ganz normal werden. Ob es dann nur anpassung an das neue Rudel und die neuen verhältnisse ist oder wirklich das Tier merkt das es gerettet wurde und in dem neuen zuhause anders behandelt wird kann ich nicht sagen.

Ok danke :)

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Was ich Dir mit Sicherheit sagen kann: Traumata sitzen lebenslänglich fest und werden durch kleinste Auslöser wieder hervorgerufen. Hunde sind so hochsensible Tiere, so dermaßen willens, sich uns anzuschließen, mit uns befreundet zu sein, und daher kotzt es mich so sehr an, wie schlecht sie von angeblichen "Hundefreunden" oder beispielsweise hier von selbsternannten "Experten" behandelt werden. Gerade momentan und "dank" Cesar MIlan werden sie wie Feinde, wie Gefangene, wie Sklaven behandelt. Und wenn sie dann nur einmal wagen, ihre Meinung zu all dem zu sagen, dann sind sie erst recht fällig :-(

Sorry fürs Abschweifen.

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