Hund zur Notwehr "benutzen"?

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Ich denke du würdest ebenso eine Anzeige wegen Körperverletzung bekommen. Dein Hund könnte in so einen Fall ebenso zum Listenhund erklärt werden. Und mach dir keine Illusion nicht jeder Hund beschützt....meine Schwiegermutter wurde beim Gassigehen überfallen ,ihr Hund saß daneben und hat alles nur mitangeguckt...

Für Dich auf keinen Fall, sieht man den Hund als Werkzeug bzw. Waffe, so ist der Einsatz in der Notwehrsituation gerechtfertigt.

Was den Hund betrifft: Ich würde gern wissen, was für ein Wesen die anderen Antwortgeber hier von dem Hund erwarten. Merkwürdig würde ich es finden, wenn der Hund einfach danebensteht.

ein Hund ist aber KEINE waffe und KEIN Werkzeug,.... mach dich mal mit der gesetzeslage vertraut wenn du schon sonst kein "gefühl" für ein Lebewesen hast.

2
@karinnox

Die Gesetzeslage ist in dieser Hinsicht eindeutig, die Richtlinien dieser Plattform ebenfalls.

1
@karinnox

Wenn du deinen Hund auf ein anderes Lebewesen hetzt dann ist das rechtlich Angriff mit einer Waffe. Das ist die Rerchtslage in D.

In sofern wenn ich die Notwehr nicht beweisen kann hab ich schlechte Karten

0

Die Folge wäre, dass dein Hund als gefährlich eingestuft wurde. Kein Haustier darf einen anderen Menschen bedrohen oder ihm Schaden zufügen.

Ein Hund ist keine Waffe,

Gebe es, da du als Besitzer dafür verantwortlich bist das dein Hund niemanden Schaden zufügt auch wenn dich jemand bedroht. In wie weit es da Probleme gäbe hinge von der Verletzung ab und was am Ende entschieden wird, im schlimmsten Fall einschläfern des Hundes.

Um Dich zu verteidigen kannst Du ne Waffe benutzen (Muss keine Pistole sein oder sowas)-allerdings wird das vor Gericht extrem auseinandergezerrt,inwieweit Du wirklich gefährdet warst und ob es verfhältnismässig erschien, eine Waffe zu gebrauchen. DER HUND wird somit als "Waffe" dekladiert.

Naja, solange der kerl keine waffe hat, würde ich erst einmal mit worten gegen ihn vorgehen oder einfach weg gehen.versucht er dich aber z.b zu boxen, dann ist es denke ich mal ok. Aber in erster linie solltest du dich selbst verteidigen und nicht deinen hund vor schicken.

Ich kenne eigentlich keinen Hund, der das tut. Man liest und hört es immer wieder und die Variante, daß er den Schurken erwischt und damit einen anderen (am liebsten ein Kind) rettet, lieben wir geradezu. Aber kein Hund tut sowas - nichtmal für uns, sein Herrchen und/oder Frauchen.

Ein Hund ist abhängig von uns, nicht umgekehrt. Er wird sich an das halten, was wir ihm vormachen, denn wir sind Chef. Signalisieren wir Angst, macht das auch ihn unsicher. Spüren wir Gefahr, wird auch er wachsam. Gehen wir auf Rückzug, geht er mit. Gehen wir auf Angriff, geht er mit. Wenn wir also wirklich in Not geraten, sich jemand an uns vergreift, wird ihn das auf Höchste verunsichern. Die meisten würden uns umkreisen, bellen, vielleicht gar weglaufen. Wer von seinem Hund anderes erwartet, hat nichts verstanden. Er denkt nicht allein. Er folgt uns.

Es sei denn, er kennt einen Befehl für ZUGRIFF. Dann geht er in den Arm und nur dorthin. Dann ist es aber ein Amtshund mit der Lizenz dazu. Jeder andere Hund sollte es lassen und jeder ander Hundeführer sollte nicht die Illusion haben, daß es ein gutes Tier wäre, wenn es das täte.

Gruß S.

Ich kennwe keinen Hund der nicht versucht das Rudel zzu schützen wenn chef versagt!!!

Zu deinem letzten Absatz : Jeder Schutzdienstlerhund tzut sowas und das hat mi Amtshunden nichts zu tun, das ist privat.

3
@Seshikas

Das die Bezeichnung Amtshund nicht offiziell ist, weiß ich selbst. Was ein Schutzdienstlerhund ist, weiß ich ebenso wenig.

Dein erster Satz ist absoluter Nonsens. Was für ein Rudel? Was für ein Chef?

Gruß S.

1
@Sirius66

Nur weil du von dem Wort Nonsens gebrauch machst erscheint deine Aussage keines Wegs richtiger.

Der Hund betrachtet seine Familie als Rudel und normalerweise ist das Herrchen der Rudelführer.

Es gibt genügend Hundezüchtungen die keine Angst empfinden ein Dobermann z.B. wenn der erst einmal angreift, dann schrecken den auch keine Stockhiebe oder Schüsse zurück. Und wenn sein Herrchen angegriffen wird, da wird der auch kein Spaß verstehen.

Wenn ein Hund dazu gezüchtet wurde zu verteidigen, dann wird er das auch tun, komme was wolle, unter Umständen auch ohne jegliche Rücksicht auf sein eigenes Leben.

1
@deletedname

Eine Familie als Rudel zu bezeichnen, finde ich nicht zutreffend. Auch die Tatsache, daß Herrchen immer der Rudelführer ist, stimmt schon dann nicht, wenn der Hund beim Gassigehen vorauslaufen darf.

Auch Rudelgesetzte sind im Grunde eine Erfindung des Menschen. Sie wurden anhand von Wölfen beobachtet und erforscht und - wegen der Abstammung - auf den Hund übertragen. Tatsache ist aber, daß der Hund alles andere als unter Rudelgesetzen aufwächst und lebt. Wir nehmen ihn ja raus aus dem Rudel und packen ihn in eine Familie, wo er dann den letzten Platz einnehmen soll, damit wir ihn erziehen können. Wenn du also schon von einem Rudel sprichst, was machen wir dann mit einem Hund, der im Rudel ein Leithund wäre? Wovon es übrigens immer mehrere gibt. In einem Rudel ist man eigentlich entweder Vorrag oder Nachrrang. Es gibt vordere und hintere Leithunde, außerdem Binde- und Eckhunde. Das ganze System funktioniert auch nur, wenn es nicht zu große Lücken gibt. Und was tut ein Rudel? Die opfern bei Gefahr den letzten und bringen den Rest in Sicherheit. Kein rudelführendes Tier würde die ganze Meute in Gefahr bringen, um einen zu retten. Niemals. Der letzte ist, abgesehen von seinem Wächter, Kanonenfutter. Er sichert das Rudel nach hinten. Während er seinen - oft aussichtslosen - Kampf kämpft, bringen sich alle anderen in Sicherheit. Alle Rudelpositionen kriegst du in einer Familie niemals unter und darum ist eine Familie niemals ein Rudel. Die Verteidigung würde auch nur funktionieren, wenn wir alle hintere Leithunde zu Hause hätten.

Wenn ein Hund dazu gezüchtet wurde zu verteidigen, dann wird er das auch tun, komme was wolle, unter Umständen auch ohne jegliche Rücksicht auf sein eigenes Leben.

Das es sowas gibt, wußte ich tatsächlich nicht. Ich verstehe Hundehaltung anders. Wir kommen aber nicht zueinander und darum ist meinerseits hier auch gut.

Meine Erfahrungen beziehen sich auf Deutsche Schäferhunde (die alle zum Schutz- und Begleithund ausgebildet wurden) und aur Retriever, die ich allein erziehe. Vom Wesen, der Eignung und Lernfähigkeit ohnehin sehr unterschiedliche Tiere, charakterliche Züge innerhalb der Rasse sind ja auch immer vorhanden.

Ein Hund bringt einerseits seinen Charakter mit. Der ist zwar auch rassebedingt, aber er hat eben auch seine - wenn schon Rudel, dann konsequent - angeborene Stellung innerhalb seines Wurfes/Rudels, aus dem wir ihn rausreißen, womit er - manchmal mit viel Mühe, Überforderung und dem Stempel "Problemhund" - seinen Platz in einem anderen Rudel (der Familie) neu finden muss, ohne von diesen klares Rudelverhalten signalisiert zu bekommen, weil die meisten zwar immer labern "Hund ist ein Rudeltier", aber nicht nach Rudelgesetzten erziehen. Macht ja auch nicht immer Sinn, denn die Familie IST KEIN RUDEL.

Es passiert sogar, daß Züchter, die an diese Rudelgeschichte glauben, ihre Würfe absichtlich durcheinanderbringen, indem sie die Schlaf- und Liegepositionen, in denen sich naturgemäß diese Rudelordnung durchsetzt, manipulieren. Es gibt aber Zücher/Hundehalter, dür die diese Rudelgeschichte Kappes ist. Dann sollte man aber auch nicht sagen: Hunde sind Rudeltiere - denn wenn das so ist, was bedeutet es dann?

Gruß S.

2

Als nächstes erzählst du uns noch, dass ein Hund nicht mal sein eigenes Haus verteidigen würde ...

0
@deletedname

Naja - ein Hund hat nicht wirklich ein eigenes Haus, oder? Wenn diese Theorie stimmen würde, gehörte ihn ja die ganze Welt. Warum sollte er dann auf neutralem Grund verteidigen?

Man muss das auch irgendwie definieren. Viele Hunde schlagen an, wenn jemand kommt, klingelt, sich auf das Haus zu bewegt. Aber das ist ja nicht immer Alarm im Sinne von Verteidigung. Wer Hunde versteht, der weiß, daß es auch heißen kann "Besuch - Hurra - Leute kommt und guckt - Besuch!!!". Es wird aber vom Menschen meist verstanden "Keinen Schritt weiter" und viele Menschen hören da auch drauf. Der Hund lernt: Die Dinger bleiben stehen, wenn ich belle und Herrchen kommt. Das automatiesiert sich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. In der Tat ist es bei vielen eine Meldung ohne Wertung, die soviel bedeutet wie: Da kommt jemand! Kann mir mal jemand helfen und sagen, ob der reingelassen wird oder nicht?!" - es ist auch hier KEINE Entscheidung des Hundes. Er wartet ab, wie WIR entscheiden. Ist niemand da, der eine Entscheidung rifft und derjenige kommt tatsächlich rein, wird wahrscheinlich nicht viel passieren. Der gut erzogene Hund freut sich dann über - BESUCH!

Gruß S.

0
@Sirius66

... es sei denn, er wurde zu irgendwas anderem abgerichtet, was ihn dann aber wieder scharf und unberechenbar macht, auch innerhalb eines (fraglichen) Rudels. Würde ihn dann familienUNtauglich machen. Wesensfrage dürfte dann gestellt sein. Das wollen wir ja auch nicht ...

0
@Sirius66

Naja, dass der Hund nicht im Grundbuch steht, weiß er selbst nicht, aber auch hier würde ich sagen, dass ich ein Haus das von einem z.B. für gewöhnlich sehr friedfertigen Mastiff bewacht wird nicht einfach so betreten würde.

0
@deletedname

Ja, genau darum geht es ja. Wir verstehen: Tu das lieber nicht! und es funktioniert. DER MENSCH ENTSCHEIDET!!! Und wenn der Hund gewöhnlich friedfertig ist und du OHNE Drohgebärde auf ihn zugehst, wird auch nichts passieren. Warum sollte es? Weil es ein Mastiff ist?

Ich stimme dir ja zu, es ist einfach vernünftiger, einen anschlagenden Hund nicht zu ignorieren. Man sollte warten, bis ein Halter erscheint, der das Tier zurückpfeift. Aber auch Postboten werden immer nur beim WEGgehen gebissen ... :)) - meist, weil sie laufen .... ;)

Gruß S.

0
@Sirius66

Apropos bewacht ... bewacht er denn? Also, versteht ER das so? Oder verstehen WIR das so, weil wir auch ein Schild aufgehängt haben, auf dem steht, daß er es bewacht?

Ein Hund soll besondern das bewachen, was gerade NICHT vom Menschen beaufsichtigt wird, weil er abwesend ist, schläft, was auch immer. Wenn ein Hund allein im Garten ist, was bewacht er dann? Sein Rudel? Welches? Ein Grundtück, ein Haus? Weiß er, wo sein Besitz und damit sein Auftrag zu Ende ist? Woher? Kennt er die begenzende Bedeutung von Zäunen? Macht ein verteidigender Hund auf einer gezogenen Linie halt?

Nein. Er ist und bleibt abhängig von Kommandos, Anweisungen durch uns. Wir entscheiden. Jeder Hund, der auch nur in Gemeinschaft (ohne Ranggedöns) mit dem Menschen existieren will, weiß das, weil wir ihn dazu gemacht haben. Er ist KEIN RUDELTIER mehr. Er hört auf zu bellen, wenn wir verschwinden. Tun wir es nicht, bellt er weiter. Poltern wir mit Stock und Geschrei rein, wird er mit eingezogener Rute Reissaus nehmen oder beißen. Nicht, weil er seinen Verteidiger-Job macht, sondern weil er bedroht wird und einfach überfordert reagiert.

Hunde, die selbst entscheiden, die ziehen, obwohl wir FUSS befehlen, die bellen, obwohl wir AUS sagen, die weiterlaufen, obwohl wir WARTEN signalisieren, die weiterschnuppern, obwohl wir rufen, Essen klauen, auf dem Sofa liegen ... die machen mir Angst. Sie leben nicht mit dem Mensch zusammen und haben kein Interesse an einer Co-Existenz, geschweige denn an einem Rudelplatz ganz unten. Wir regen uns über diese Hunde erst dann auf, wenn ihr Kiefer groß und kräftig genug ist, um uns ernsthaft Schaden zuzufügen. Die wirklich gefährlichen Tiere findet man oft unter den Kleinen, weil viele Halter physisch stärker sind und sich einbilden, sie hätten die Oberhand.

Ich würde mehr warnen vor einen zähnefletschen Chihuhua kurz vor dem Herztod, als vor einem Dobermann, der mir mit aufrechten Ohren, ruhiger Rute und festem Blick und Stand entgegenschaut und fragt: Was willst du. Mit dem kann man reden.

Gruß S.

1
@Sirius66

Natürlich Dobermann, Steffordshire Bull Terrier und Co. von ihrem Wesen her eigentlich immer friedlich, außer wenn der Mensch seinen Teil dazu beiträgt und niemand möchte ein Monster als Hund, das würde spätestens beim ersten Besuch schief gehen.

Allerdings betrachtet ein Hund sein zuhause als sein revier, deshalb bellt er doch auch wenn jemand vorbei geht und wenn jemand fremdes in sein Revier eindringt und dann noch angst signalisiert und durch Bewegungen den Hund auf sich hetzt, dann kann, muss aber nicht, es in die Hose gehen.

Schließlich gibt es einen Grund, warum man bestimmte Hunderassen, oder Züchtungen als Wachhund einsetzt. Man will zwar nicht, dass der Hund jeden zerfleischt weil dieser sich aufs Grundstück geht, aber dass der Hund den eindringlich verscheucht, oder in Schach hält.

Ja, mit den kleinen Kläffern hab ich auch so meine Erfahrungen gemacht, die beißen dann auch, zumal ich gelesen habe, dass diese viel schneller in den Angriff übergehen, weil der unterlegene Hund sich darüber im klaren ist, dass er schwächer ist und deshalb zuerst in den Angriff übergeht.

0
@deletedname

Meine Erfahrung ist aber auch, daß sie einfach nicht konsequent genug erzogen werden. Viele Halter kleinerer Hunde (nicht alle, Gott bewahre) machen es eben mit Kraft. Kleine Hunde werden bei "Gefahr" gern getragen und lernen gar nicht, allein damit klar zu kommen. Halter sind oft ältere Damen oder verzogene Gören, die eigentlich ein niedliches Accessoire haben und bedingungslos geliebt werden wollen.

Für die Aufgaben, die ich meinen Hund geben will - wenn ich es denn will - eignen sich natürlich immer bestimmte Rassen. Will ich mehrere halten, sollte es eine Rasse sein, die vorwiegend in Meuten lebt. Dobermann und Rottweiler sind ja eher Einzelgänger und für den Menschen eher Partner, als Untergebener.

Wachen könnte auch ein Zwergspitz, aber die sind nunmal nicht so beeindruckend. Typische Familienhunde sind die Retriever, weil sie einfach absolut kein Interesse an Führungsrollen haben und sich gern unterordnen. Sie haben keinen Lust auf den Stress, den ein Chefsessel mit sich bringen würde. Terrier hingegen haben sie gern, diese Rolle des uneingeschränkten Bosses.

Schäferhunde - die Hüter überhaupt - gelten ja als treue Arbeitstiere (der Collie übrigens auch). Sie sind aber keineswegs gern dominant. Sollte man glauben, ist aber nicht so. Sie sind Partner. Und so funktioniert ein Ereignis, wie der TE es beschreibt, am besten. Mit einem Partner.

Grundsätzlich könnte man aus jedem Hund alles machen. Ich kann das Beste aus ihm rausholen - oder eben das Schlechteste. Unsicherheit meinerseits kann ich mir da nicht erlauben. Der Hund braucht Ansagen von einem sicheren souveränen Halter (nicht Alpha-Herrchen), um zu wissen, wo seine Position und was seine Aufgabe ist. Traniere ich verteidigen nicht an, wird er es nicht tun.

Einer meiner Retriever schwimmt nicht. Er ist wasserscheu - ein RETRIEVER. Egal, er steht am Ufer und denkt sich: schwimmt nur, ihr Quallen ... und meine Hunde dürfen mitunter denken - und selbst entscheiden.

Gruß S.

1
@Sirius66

Das Terrier gerne den Chef raushängen lassen kenne ich von dem Hund meiner Freundin, der dreht mal gerne ab und lässt sich auch nur schwer erziehen.

Von Collies z.B. habe ich gehört, dass die überragend intelligent sein sollen und sich deshalb auch am besten für Stunts verwenden lassen.

Ich hab jetzt mal mein Vater gefragt, der kennt sich mit Rottweilern ziemlich gut aus und hatte früher zwei mal einen, der meinte, dass einem der Hund wenn man angegriffen werden würde sofort verteidigt. Ich könnte mir aber bei dem unerschrockenen wesen auch nicht vorstellen, dass sich dieser Hund z.B. verunsichern lässt.

0
@deletedname

Ja, mag sein. Ich kenne gerade keine Rottweiler persönlich. Ein Dobermann ist in unserer Bekanntschaft, aber das ist ein labiler Schisser, weil sein Herrchen zu grob mit ihm ist. Mit etwas suspekt und einfach nicht verlässlich. Der würde mit eingezogenem Schwanz davon laufen. Er wäre völlig überfordert.

Obwohl - ich wiederhole mich - verteidigen für mich nicht unbedingt verbeißen/ernsthaft verletzen bedeutet.

Gruß S.

1
@Sirius66

Für mich bedeutet verteidigen auch nicht unbedingt ernsthaft verletzen, könnte aber eventuell passieren, wenn eins zum anderen führt. So einen Hund wollte man auch nicht, der sofort bissig wird.

Echt seltsam der Dobermann von meiner Exfreundin war auch ein wirklicher Schisser, aber im Großen Hundeführer wird er mit äußerst unerschrockenem Wesen beschrieben.

0

Du kennst keinen? Nach kurzem googlen darf ich dir Max vorstellen. Der war schon im Auto. Als er mitbekam, dass seinem Halter 2 Polizisten auf die Pelle rückten ging er solange dazwischen bis er erschossen wurde.

https://www.youtube.com/watch?v=DwvEUSuBL6o

Deine Erklärungen mögen durchaus plausibel klingen, aber die Realität sieht so aus, dass Hunde oft dazwischengehen.

0
@Modrian

Schade um den Hund. Ich sehe von ihm auch nicht wirklich einen Angriff. Er kommt dazu, ja. Für Leute, die sich nicht auskennen, ein Angriff. Jeder herkömmliche Halunke hätte wohl das Weite gesucht.

Man hört natürlich nicht viel. Wahrscheinlich hat er gebellt, geknurrt, Anstalten gemacht, zuzubeißen, mag durchaus sein. Man sieht es schlecht.

Dazwischengehen ist ja auch nicht das, was ich anzweifle. Bellen, versuchen, zu verjagen - das habe ich ja von Anfang an für möglich gehalten. Sich verbeißen ist aber was anderes.

Ich habe gar nicht verstanden, was die Cops von dem Mann wollten? Haben die ihn nicht sogar Handschellen angelegt? Dumm - denn er hätte Max beruhigen können.

Gruß S.

0

Hätte, wäre, könnte... diese Frage wurde hier schon so oft beantwortet... Google mal Tierhalterhaftung, Verhältnismäßigkeit der Mittel bei Notwehr usw.

natürlich gäbe es für den HUND folgen,... wesenstest,.. auflagen,..und mit pech--Tierheim,... also ich würde nicht daran denken meine Hunde für so etwas zu "missbrauchen",....

denn die heutige gesetzzeslage sieht vor das DU deinen Hund IMMER unter kontrolle hast,..das durch ihn keine anderen Personen zu schaden kommen,...... ( net mal ein einbrecher auf deinem Grundstück)

Wenn die Situatuion nachweislich so ist wie du schreibst dann hat es keine Folgen.

Warum glaubst Du, dass Du aktives Handeln zeigen mußt, damit Dein Hund droht und beißt?

Hast Du eine Haftpflichtversicherung?

Alles wird gut.

Die Haftpflichversicherung wird dem Hund nichts nützen, der nach einem solchen Vorfall zurecht als gefährlich eingestuft werden würde.

Und die Haftpflichtversicherung wird auch dem Hundebesitzer nichts nützen, der entweder keine Kontrolle über seinen Hund hat oder sich strafbar gemacht hat, indem er dein Hund als Waffe benutzt.

1

Du mußt beweisen, daß Du in einer Notwehrsituation warst und daß Dein Hund abrufbar ist.

Das würde bedeuten, dass der Besitzer den Hund auf den Angreifer gehetzt hat. Das wäre sehr schlecht für den Besitzer, und für den Hund auch.

0
@ronnyarmin
Auf einmal kommt da irgendein Typ und greift mich an

Davon bin ich ausgegangen und das heißt, daß der Typ tätlich angreift. Die meisten Hunde würden ihren Herrn verteidigen, wenn sie seine Angst spüren. Da braucht niemand zu hetzen, was ich auch nicht tun würde.

0
@Oderdochnicht
Die meisten Hunde würden ihren Herrn verteidigen, wenn sie seine Angst spüren.

Nee - nicht wirklich. Die meisten Hunde wäre UNSICHER, wenn sie die Angst des Herrchens spüren. Sie spüren zwar die Angst, können sie aber meist nicht deuten, werden unsicher. Aus diesem Grunde können sie auch bellen, einen dicken Max machen, aber das ist nicht der Wunsch, Herrchen oder Frauchen zu verteidigen, sondern ein Mittel, den eigenen Streß abzubauen, weil Herrchen oder Frauchen gerade unlogisch sind und keine klaren Zeichen setzen.

Gruß S.

1
@Sirius66

Mag sein, daß wir da unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Und natürlich hat es auch etwas mit der inneren Haltung des Besitzers zu tun. Wenn der regelrechte Panik fährt, kann es schon sein, daß das Tier ebenfalls unsicher wird. Aber bei einer zwar erschrockenen, jedoch sich verteidigenden Reaktion, würde ein Hund auch so reagieren.

0
@Oderdochnicht

Kommt ja auch auf das Wesen des Hundes an. Ich glaube aber nicht, daß wir grundsätzlich alle VIEL aus Erfahrung berichten können, denn selbst wenn man das auf einem Hundeplatz übt, ist es nie wirklich echt. Die Düfte, Stimmungen, Gesten/Körpersprache können ja in einer gestellten und realen Situation sehr unterschiedlich sein und das ist es eben, worauf ein Hund reagiert. Die Situation kann also für den Hund eine völlig neue sein und die wenigsten Hunde reagieren souverän. Wobei ich "beißen" da auch nicht als souverän bezeichnen würde. Drohen, körperlich abwehren, verbellen, sein Schutzobjekt immer einkreisen ... das ja. Wirklich verbeißen würden sie sich in einen Menschen eher nicht, denke ich. Höchtens in einen Artgenossen, der eben dementsprechend mitspielt. Die Kunst des Abrichtens ist ja nicht der Angriff, sondern der Rückruf.

Ich habe seit 30 Jahren Hunde. Ich hatte noch nie echte Angst. Ich glaube nicht, daß einer meiner Hunde wüßte, was das Beste wäre, wenn er sie spüren würde.

Gruß S.

2
@Sirius66
Drohen, körperlich abwehren, verbellen, sein Schutzobjekt immer einkreisen ... das ja. Wirklich verbeißen würden sie sich in einen Menschen eher nicht, denke ich.

Das würde ich so unterschreiben! :)

Aber auch das ist ja Verteidigung und es handelt sich bei Hunden um domestizierte und nicht um wilde Tiere. Daher denke ich, daß ein Hund, der Menschen sofort beißen würde, entweder ein Angstbeißer ist oder darauf trainiert wurde. Beides ist nicht wünschenswert, jedoch ausschließen zu wollen, daß ein Tier, das gerade wegen seiner sozialen Struktur und Veranlagung zu Schutz- und Wachdiensten gezüchtet wurde, nun eben still daneben steht, wenn der Besitzer in körperliche Bedrängnis gerät, ist auch nicht realistisch.

Trotzdem hast Du auch Recht mit dem Hinweis auf das Wesen des Hundes, das ich außerdem noch mit dem Wesen des Halters ergänzen möchte. Ein Hund lernt viel durch Anpassung, daher auch : Wie der Herr - so`s Gescherr.

Wer aber sein Tier als Waffe gegen andere einsetzt, hat grundsätzlich etwas nicht verstanden.

0
@Oderdochnicht

Richtig - und Rudelgequatsche nervt mich immer ein wenig. Direkt nachgefragt: WAS IST DENN EIN RUDEL? WAS BEDEUTET DAS? antwortet immer niemand. Es herrscht die Meinung vor: Die Familie ist ein Rudel und der Hund beschützt sein Rudel.

Ja - wie denn nun? Der, der beschützt und leitet, der, der sagt, was Sache ist, der, der die Regeln macht, ist Rudelführer. Soll ja Herrchen oder Frauchen sein - Kinder auch vorweg, Hund auf den letzten Platz verwiesen. Von dort soll er Entscheidungen treffen? Schützen? Tut er allerhöchstens, wenn er auf Position 2 ist, nach Herrchen oder Frauchen. Darf er ja aber auch nicht, wenn Kinder da sind. Oder Herrchen und Frauchen gefälligst gleichberechtig sein wollen und verlangen, daß der Hund auf beide hört. Im Falle eines Falles sogar auf das Kind - ja wie denn? Ein Hund, der Entscheidungen treffen soll und darf und dies auch so gelernt hat, ist damit Rudelführer. OH - ein Hund als Rudelführer - nee, das wollen wir ja auch nicht ...

Da stimmt doch was nicht ...

Gruß S.

0
@Sirius66
Es herrscht die Meinung vor: Die Familie ist ein Rudel und der Hund beschützt sein Rudel.

So ist es, nujr das das keine Meiunung ist sondern Realität. Nur bei unseren lieben Schmutzdienstlern und ihren blöd gezüchteten DSH - da gibt es kein eigenständiges denken mehr für den hund.

Ein Hund, der Entscheidungen treffen soll und darf und dies auch so gelernt hat, ist damit Rudelführer. Nöö, aber er kann es sein. Schlimmste Version Mensch macht seinen Job nicht, Hund übernimmt obwohl er daf+ür nicht geeignet ist - folge: Anarchie. Erlebe ich regelmäßig beim Malli einer Freundin.

Aber vermutlich geht das eh über deinen Horizont

1
@Seshikas
Schlimmste Version Mensch macht seinen Job nicht, Hund übernimmt obwohl er daf+ür nicht geeignet ist

Nein. Es überfordert mich nicht. Im Gegenteil. Hier bin ich ganz bei dir. Ist ja meine Rede: Keine Führung für den Hund, er trifft eine Entscheidung, weil er meint, daß er es kann ... trifft ggf keine gute und wir haben ein Problem(-hund).

Gruß S.

0

Das könnte für deinen Hund dumm ausgehen!

Notwehr weil ein Hund seinen Herrn Verteidigt nur nicht auf Befehl das ist Strafbar

Wie kann man für eine solch falsche Antwort einen DH kriegen?

Ein Hund, der einen anderen Menschen angreift, ist unakzeptabel. Macht er das von sich aus, zeigt das, dass der Besitzer ihn nicht im Griff hat.

Wurde er darauf trainiert, hat sich der Besitzer strafbar gemacht

2
@ronnyarmin

Hab ich mich auch gefrasgt als ich deine Antzwort las ronny!

Wweil die Antwort von Himmelsdpforte ist rechtlich völlig korrekt

0

Was möchtest Du wissen?