Hund wurde gebissen, Versicherung, wie vorgehen?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Hallo

wenn du weißt, bei welcher Versicherung der Hund versichert ist, kannst du diese über den Vorfall informieren - obwohl das eigentlich Sache der Hundebesitzerin wäre.

Und es ist völlig egal, WIE es zur Beißerei gekommen ist. Die Hundehalterhaftpflichtversicherung ist immer eine Gefährdungshaftung - da kommt es nicht darauf an, warum etwas passiert ist.

Da kommt es immer nur auf den Schaden an, der dann von dem Versicherer übernommen wird.

Gut wäre es natürlich, Zeugen dafür zu haben, dass es tatsächlich jener Hund war, der gebissen hat - und nicht irgendein anderer Hund.

Lehnt die Dame ab, sich um den Schaden zu kümmern, dann kannst du das "Druckmittel" Polizei einsetzen, denn eine "Sachbeschädigung" kann man immer zur Anzeige bringen - meist reicht so eine Erwähnung schon aus.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Schreib deinen Bericht der Versicherung, die machen das dann untereinander aus. Welche Versicherung dann welchen Betrag zahlt stellt sich dann heraus. Kann halt sein dass die Versicherung dann teurer wird, denn unangeleint gilt 50:50. Wir hatten so einen Fall auch im Stall.... da wurde die Rechnung plötzlich von 40€ auf 85€ hochgesetzt. Für das pampige Verhalten der Besitzerin des gebissenen Hundes gab es Stallverbot. Das bist nicht zufällig du, sunshine? 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ihre Versicherung muß zahlen. Bei der Haftung für den Hund handelt es sich um eine Gefährdungshaftung, die Schuldfrage ist da zweitrangig. Ihr Hund hat einen Schaden angerichtet, den sie ausgleichen muß. Dafür hat man die Versicherung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Oh ja sowas kenne ich zu gut.

Mein Hund wurde von einem anderen ins Auge gebissen - Gesamtkosten mit NotOP über 4000 €.

Leider habe ich nie etwas von dem Geld wieder gesehen, da keiner bestätigen konnte, dass es der andere Hund war und der Halter es abgestritten hat.

Ich an deiner Stelle würde mich an Ihre bzw. an deine Versicherung wenden und versuchen Zeugen zu finden, die deine Geschichte bestätigen können.

Liebste Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eigentlich wendet man sich als Besitzer an die eigene Versicherung, wenn der Hund einen Schaden erzeugt hat. Da die Frau das ja offensichtlich nicht will, hast du hoffentlich die Daten der Frau und ihren Versicherer. Dann ruf bei der Versicherung an. Die können dir sicherlich weiter helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du ihre Daten hast, wende dich an ihre Versicherung. Sofern die Beißerei durch sie verschuldet ist (weil sie ihren Hund z.B. nicht an der Leine hatte - du aber schon), muss sie für die Kosten aufkommen. Bei uns in SH würde solch ein Vorfall sogar zur Einstufung des Hundes führen, d.h. Maulkorbzwang und spezielle kurze Leine. Da dies aber die Lebensqualität des Hundes komplett zunichte macht, wäre es schön, wenn ihr euch so einigt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sunshine5347
02.05.2016, 21:27

Auf dem Hunde Spielplatz waren sie ohne Leine. Ich weiß nicht ob es da trotzdem so wirksam ist 

0
Kommentar von Einafets2808
03.05.2016, 07:18

Schuldfrage spielt bei einer Beißerei nie eine Frage. Ob der Hund angeleint war oder freilaufend ebenso wenig.

Da zählt die Gefährdungshaftung. Hund A hat an Hund B einen Schaden verursacht, also ist der Besitzer von Hund A verpflichtet es seiner Hundehaftpflichtversicherung zu melden, diese wird nicht nach dem Grund fragen und auch anstandslos zahlen.

0

Hast du denn ihre Police?

Du erzählst nicht was geschehen ist, so kann man gar nicht sagen, ob es sich überhaupt lohnt etwas zu unternehmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sunshine5347
02.05.2016, 21:53

Ich kam rein, sie spielte kurz mit anderen er lief auf sie zu und griff an 

0

dich an ihre Versicherung wenden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?