Hund wird bald eingeschläfert: Was kann ich gegen die Trauer tun?

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11 Antworten

Hallo,

es ist immer schlimm, den guten Freund zu verlieren. Es tut mir so leid für dich.

Aber leider können uns unsere vierbeinigen Freunde nur immer ein Stück unseres Lebensweges begleiten, dann müssen wir Abschied nehmen.

Verbringe die Zeit, die euch noch bleibt, sehr intensiv mit ihm. Eine ganz liebe Freundin hat mir beim letzten Mal geraten, den Hund ganz intensiv in sich "aufzunehmen", ihn zu "inhalieren".

Und wenn es dann so weit ist, dann begleite ihn bitte auf seinem letzten Weg und sag nicht, das kann ich nicht sehen. Dein Hund möchte in deinem Arm ganz bis zuletzt geborgen sein - so fällt auch ihm der Abschied leichter.

Stell ein schönes Foto von euch auf und weine ruhig - diese Tränen hat er verdient - er war dir immer ein treuer Freund - und um den darf und sollte man trauern. Das hilft.

Und irgendwann kann dich vielleicht die schöne Geschichte von der Regenbogenbrücke ein wenig trösten:

Die Regenbogenbrücke !

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen
Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der
Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras. Wenn ein
Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem
wunderschönen Ort. Dort gibt es für immer zu fressen und zu trinken, und
es ist warmes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder
jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren
Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen sie
und spielen den ganzen Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von
ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe
heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und
schneller. Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund
sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein
Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder
in die Augen Deines geliebten Tieres, dass so lange aus Deinem Leben
verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr
gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie mehr getrennt
sein...

(irgendwoher aus dem Internet)

Gibt deiner Trauer Zeit und Raum - irgendwann wird es nicht mehr so weh tun.

Daniela

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Och ne, das tut mir leid. Wenn man einen Vierbeiner viele Jahre an seiner Seite hat, dann will man ihn am liebsten für immer bei sich haben.

Ich gehe mal davon aus, dass er krank ist, wenn du schreibst, dass er eingeschläfert werden soll.

Dann denke jetzt erst mal an ihn, wenn es keine andere Lösung gibt, dass es für ihn eine Erlösung ist, denn du liebst ihn doch und willst nicht, dass er leiden muss.

Geniesse die Zeit noch mit ihm, solange er noch da ist. Deine Traurigkeit ist völlig normal und du musst das auch zulassen, aber irgendwann verändert sie sich und es tut anders weh als jetzt.

Das ist auch so, wenn wir einen lieben Menschen durch den Tod verlieren, auch das ist normal, dass man traurig ist, weil Sterben was unnatürliches ist - obwohl es zu unserem Leben gehört - und man weis, dass man den Menschen oder sein Haustier nicht mehr sehen wird und man es nicht begreifen kann.

Du wirst deine Fellnase nicht vergessen, später wirst du - falls du viele Fotos von ihm hast - diese Bilder anschauen und gerne zurückblicken, welche schöne Zeit du mit ihm hattest.

Wünsche dir alles Gute und auch für deinen Vierbeiner

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Das ist leider der Weg des Lebens - und auch der unsere. Wir werden geboren, leben eine Weile, haben die eine oder andere Krankheit, uns geht es gut, mal geht es uns schlecht und irgendwann ist die Lebenszeit zu Ende. Wir werden dann krank oder der Körper kann seinen Stoffwechsel und die Arbeit der lebensnotwendigen Organe nicht mehr aufrecht erhalten. Das Lebewesen stirbt.

Gerade im engsten Kreis sind solche Erfahrungen mit Menschen und Tieren, die uns verlassen, sehr schmerzhaft und mit tiefem Kummer verbunden. Wir müssen uns dann Raum und Zeit für die Trauer geben, um das Erlebte zu verarbeiten, den Verlust und die Leere, die es hinterlässt, wenn ein Mensch oder ein Tier aus unserem engsten Umfeld stirbt und in unserem Leben fehlt. Es mag helfen, mit der Familie darüber zu sprechen und über die Gefühle, die uns mit dem Familienmitglied verbinden. Vielleicht macht Ihr auch noch ein paar Fotos, die Euch an diese Zeit - auch, wenn sie schwer ist - erinnern.

Du solltest die Zeit, die Euch noch zusammen bleibt, so schön und innig wie möglich gestalten. Noch ein paar schöne Leckerchen, vielleicht gemeinsam Spazieren, wenn das noch möglich ist, kuscheln, mit Deinem Tier reden und Dir bewusst machen, dass das Ende eines Lebens nicht das Ende von Allem bedeutet, sondern dass es eine Erfahrung ist, die uns das Leben gibt und wenn Dein Hund sanft hinübergehen darf, die Gewissheit, dass alles so richtig ist wie es kommt, dass wir alle in Gottes Hand aufgehoben und behütet sind und dass in unserem Universum nichts verloren gehen kann. In irgendeiner Form existieren wir alle weiter bis zum Ende des Universums.

Vielleicht können diese Zeilen Dich ein bisschen trösten, ich wünsche Euch viel Kraft, aber auch Zuversicht für das Neue. Anbei zwei Bilder von meinen beiden Süßen, die ich in den Jahren 2009 und 2013 gehen lassen musste.

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach

und quälende Pein hält ständig mich wach -

was Du dann tun musst - tu es allein.

Die letzte Schlacht wird verloren sein.



Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.

Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -

muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.



Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.

Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.

Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.



Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.

Und halte mich fest und red' mir gut zu,

bis meine Augen kommen zur Ruh.



Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,

es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.

Vertrautes Wedeln ein letztes Mal -

Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.



Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,

der Herr dieser schweren Entscheidung ist.

Wir waren beide so innig vereint.

Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

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Dein Hund hat dich sein Leben lang begleitet und dir warscheindlich sehr viel gegeben.

Sei dankbar für den gemeinsamen Weg, den ihr bestreiten durftet. Wenn er jetzt Schmerzen hat, ist dein grösster Liebensbeweis für ihn, das du ihm ermöglichst zu gehen...

Es ist immer ein sehr schwerer Schritt, jemanden den man liebt gehen zu lassen. Aber es ist auch deine Aufgabe dies ihm zu ermöglichen.

Es ist ein sehr schwerer Schritt, diesen letzten Gang gemeinsahm zu gehen. Ich verstehe auch das du Angst vor der kommenden Leehre hast. Aber er wird es dir danken!

Du wirst sehr traurig sein, da einfach etwas fehlt. Das ist ganz normal, diese Gefühle gehören zur Trauerbewältigung. Ich denke dann einfach an die schöne gemeinsame Zeit zurück und bin dankbar, das ich dies erleben durfte....

Versuche nicht, den Hund durch einen anderen zu "ersetzten". Jedes Individium ist einzigartig. Aber es gibt so viele Hude die ein Zuhause suchen und die sich freuen würden, dich azf deinem nächsten Lebensabschnit zu begleiten.

Ich wünsche dir viel Kraft für den nächsten Schritt... und denk daran, ein Abschied bedeutet auch immer einen Neuanfang...

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Hallo Schmusebear123,

aus welchem Grund soll er denn eingeschläfert werden?

Gegen die Trauer selber kannst Du nichts unternehmen. Es ist wichtig die Trauer zuzulassen und vielleicht hilft es Dir, wenn Du mal mit jemanden darüber redest. Irgendwann ist jeder von uns an der Reihe. Das ist leider für viele der schlimmste Teil des Lebens. Ich kann Dich da voll verstehen. Mir ging es auch nie anders. Aber viel kann man leider nicht dagegen machen. Du solltest Deine Gefühle nur nicht unterdrücken.

L.G.
XxXLesemausXxX

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Schmusebear123 23.01.2017, 11:08

Er ist krank:(

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XxXLesemausXxX 23.01.2017, 11:13
@Schmusebear123

Dann lässt es sich wohl leider nicht anders regeln. Wenn man ihn durch Medikamente ins Leben zwingt, wird er sich irgendwann nur noch quälen. Es tut mir wirklich furchtbar Leid für Euch.
Genieße noch die Zeit, die Ihr miteinander habt und wichtig ist, dass die Bezugsperson dann dabei ist, wenn es soweit ist. Auch wenn es schwer fällt, damit tätet Ihr dem Hund einen letzten großen gefallen.

Mit der Zeit wird das alles dann besser werden. Wir haben unseren Hund 2012 verloren und kurz darauf meinen Opa. Ich war fertig mit der Welt. Aber wenn man sich nicht versteckt und den Gefühlen freien Lauf lässt, fühlt man sich irgendwann nicht mehr so schrecklich.

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So schwer der Abschied auch ist. Man darf nicht egoistisch sein. Wenn der Hund leidet und der Tod ihn entlastet, muss man das akzeptieren. Man sollte Haustiere nicht für sich leiden lassen Du wirst darüber hinweg kommen, auch wenn es seine Zeit braucht.

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Was kann ich gegen die Trauer..

Trauer ist nie ein schönes Gefühl. Aber glaubsts du nicht, dass du dieses Gefühl deinem Hund schuldest? Die Trauer wird mit der Zeit auch wieder vergehen.

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Trauer ist völlig normal. Es braucht Zeit und was bleibt, sind schöne Erinnerungen. Ihr habt euch gegenseitig eine liebevolle Zeit geschenkt und die halte in deinem Herzen fest. Alles Liebe..

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Der Tot gehört zum Leben dazu. Auch Du wirst sterben. Es ist aber besser,wenn Du Dein Tier zu Grabe trägst,als wenn Du vorher stirbst und das Tier ungewiss zurückbleibt. Klar ist es traurig und Du wirst weinen. Lass  Deine Trauer zu,es wird mit jedem Tag etwas leichter. Trage ihn in Deinem Herzen weiter. Meine Tiere stehen in einer Urne bei mir zuhaus. Ich lasse sie einäschern. Aber  das muss jeder für sich entscheiden.

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Das kommt drauf an, was er hat? Hat er Schmerzen?

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Ja, so ist das eben. Der Tot gehört zum Leben dazu, auch wenn es schwerfällt.

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Gargoyle74 23.01.2017, 13:33

ohje,ich musste auch weinen grad bei dem Video,aber ich habe es ja selbst schon paar mal mitgemacht. Ich kann nur sagen,das die Tiere ruhig und "wohlig" einschlafen. Wer schonmal ne Vollnarkose mitgemacht hat,der weiss,wie angenehm es ist. Man schläft einfach-in diesem Fall ohne wieder erwachen......;-((

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