Hund von Privat gekauft, Mann droht mit Gerichtsbeschluss?

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27 Antworten

Ich sehe das Ganze anders als einige andere hier.

In der Anzeige stand, dass der Hund geimpft worden ist. Wann und wie oft stand dort nicht. Du hast keinen Vertrag, in dem Dir seitens des Verkäufers zugesichert worden ist, dass der Hund die jährliche Impfung erhalten hat, sondern nur eine Quittung über die Zahlung des Kaufpreises. Und Du hast Dir vor dem Kauf weder den Impfausweis zeigen lassen, noch bist Du bei der Übergabe des Impfausweises vom Kauf zurückgetreten, als Du die Möglichkeit hattest, den Ausweis näher anzusehen. Scheinbar hast Du ihn erst wesentlich später geprüft und damit den Impfstatus beim Kauf akzeptiert.

Ich sehe weder eine arglistige Täuschung des Verkäufers (in Form eines falsch formulierten Anzeigentextes- denn geimpft ist der Hund- oder beispielsweise in Form eines gefälschten Impfausweises), noch eine Abweichung hinsichtlich der zugesicherten Eigenschaften. Der Hund ist geimpft- nur nicht so oft, wie Du geglaubt hast und Du hast keinen Gebrauch davon gemacht, diesen Punkt näher zu prüfen, obwohl Du dazu Gelegenheit hattest. Ich sehe hier ein Versäumnis und einen Irrtum auf Deiner Seite.

Lange Rede, kurzer Sinn: So eindeutig, wie Du glaubst, ist das Ganze rechtlich nicht und ich denke, dass die Einzigen, die sich über einen Rechtsstreit freuen, die Anwälte sind. Der Betrag, der zum vollständigen Kaufpreis aktuell noch fehlt, wird alleine schon für die Erstberatung und den ersten Schriftsatz beim Anwalt draufgehen. Die Polizei wird Dir in diesem Punkt übrigens herzlich wenig helfen, denn die sind nicht für Deine rechtliche Beratung zuständig und auch so schon ziemlich überlastet.

Und nun noch meine private Meinung: bei jeder Anzeige, die in den großen Anzeigeportalen für Haustiere aufgegeben wird, ist inzwischen ein Vermerk, der vor unseriösen Hundehändlern warnt. Und jeder, der sich mit dem Kauf eines Hundes befasst und ein wenig recherchiert, wird mit den Tücken solcher Privatkäufe konfrontiert. Fehlende Impfungen sind regelmäßig ein wesentlicher Haken bei solchen Käufen. Außerdem erwarte ich von einem Menschen, der sich einen Hund zulegen will, dass er weiß, welche Impfungen ein Hund braucht. Du hast Dich vor dem Kauf scheinbar nicht gründlich genug informiert, hast Deine Optionen zur Prüfung nicht wahrgenommen und willst für dieses Versäumnis jetzt den Verkäufer in die Pflicht nehmen.

Ich befürworte das, was der Verkäufer getan hat, absolut nicht. Aber Du hast einen ordentlichen Teil zu der Situation beigetragen, in der Du Dich jetzt befindest und Du hättest sie vermeiden können, wenn Du im Vorfeld die Unterlagen gründlich geprüft hättest. Zudem ist ein Hund kein Gegenstand, sondern ein Lebewesen, das nach dem Kauf immer erkranken und entsprechende Kosten produzieren kann. Auch das kalkuliert man beim Kauf mit ein.

Ich würde den Betrag an Deiner Stelle zahlen, weil ich schlechte Chancen für Dich sehe, mit Deiner Argumentation Recht zu bekommen. Und so ganz unschuldig bist Du meiner Meinung nach an dem ganzen Schlamassel nicht. Freu Dich an Deinem neuen Hund und mach einen Haken unter die Sache.

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Zunächst: lasse dich von solchen Leuten nicht ins Boxhorn jagen. Wenn sich jemand schon so aufblähen und darstellen muss, zeigt doch gerade, dass er keine sachlichen Argumente hat. Wer es ernst meint, der droht nicht, der macht.

Fakt ist: 

Ihr habt euch über den Verkauf geeinigt, er hat dir den Hund übergeben und du hast vertragsgemäß eine erste Zahlung geleistet, die andere Zahlung wird lt. Vertrag gezahlt.

Wurde im Vertrag ein Eigentimsvorbehalt vereinbart ("bis zur Bezahlung des gesamten Kaufpreises bleibt das Eigentum beim Vorbesitzer...).

Wenn es keinen Eigentumsvorbehalt gibt, dann bist du der Eigentümer, da beisst die Maus kein Faden ab.

Allerdings hat die Sache (der Hund) einen Sachmangel, ihm fehlen zugesicherte Eigenschaften - der volle Impfschutz - . Du könntest daher vom Vertrag zurücktreten Nacherfüllung verlangen oder den Kaufpreis mindern.Schau dir mal den § 437 BGB an. Ich sehe hier nur das Problem der Beweisbarkeit, d.h. es wäre gut, hätte der Verkäufer die Eigenschaften schriftlich bestätigt. Möglich wäre durchaus, den Hund impfen zu lassen und die Kosten von der restlichen Rate abzuziehen.

Du bist vollkommen im Recht. Er kann dir nichts, aber du kannst ihm was.

Du könntest dich z.B. seinen Arbeitgeber wenden und dich darüber beschweren, dass dienstliche Datenbanken benutzt werden, um über dein Kennzeichen an deine Adresse zu kommen. Ich wundere mich aber schon, dass ihr einen Ratenzahlungsvertrag abgeschlossen habt und er noch nicht einmal deine Daten hat. 

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Kommentar von dsupper
24.02.2016, 22:05

Du könntest daher vom Vertrag zurücktreten Nacherfüllung verlangen oder den Kaufpreis mindern.

Wie kommst du darauf? Aus der Annonce geht doch klar hervor, dass der Hund geimpft und entwurmt angeboten wurde.

Und genau das war er - denn er hat ja einen Impfpass - das ist unstrittig.

In der Anzeige ist keine Rede davon, ob er ordnungsgemäß komplett durchgeimpft oder nachgeimpft wurde ... das hat die Käuferin nur angenommen und so interpretiert. Diese Falschinterpretation ist aber nicht dem Verkäufer anzulasten ...

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Du machst hier den Bock zum Gärtner. Wer ohne Vorlage und Prüfung der Papiere und eines Impasses einen Hund kauft und lediglich eine Kaufpreiszahlung mit Anzahlung von 90 EUR und Restzahlung über 210 EUR am 01.03. regelt, nicht aber Zusicherungen zu dem Kaufgegenstand schritlich aufnimmt, und unterschrieben verlangt, muss hier nicht den falschen Baum anbellen.

Tatsächlich kann der Verkäufer n. § 323 I BGB vom Vertrag zurücktreten, mithin Herausgabe des Hundes beanspruchen, wenn der Restkaufpreis nicht  am 01.03. bezahlt würde :-O

Den Irrtum in der Sache, der Hund wäre anders als vermutet geimpft, muss du dir mit dieser groben Fahrlässigkeit schon selbst anrechnen. Jede verständige Käufer überprüft Paiere und Impfpass, bevor er kauft, kann hinterher aber nicht geltend machen, er habe etwas anderes erworben, könne deshalb nachverhandlen oder den Kaufpreis mindern :-O

Wer einen Forderungsanspruch stellt, muss ihn beweisen. Du kannst aber nicht darlegen, das der Hund mit weiteren oder andere Impfungen verkauft wurde als mit denen, die im Impfpass stehen, wenn du diese mündliche Zusicherung der Verkaufsverhandlungen nicht belegen kannst.

Insoweit und im Übrigen ist dem Kommentar von Naninja nichts hinzuzufügen.

G imager761

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Ohje :( mal als Frage vorweg wie alt war der Hund zum Zeitpunkt des Kaufes genau? Die Impfung wird meist ab der 8. Woche angefangen und dann wird es mit 12. Woche und 16. Woche meist von ein selber nach geimpft.

Wenn ihr den Welpen mit 8 Wochen gekauft habt, hat er logischerweise erst die erste Impfe, weil man nicht alles gleichzeitig impft.

Mit den Stuhlproben kommt mir merkwürdig vor, wurden denn Würmer oder Giardien schon festgestellt?

Wegen den Drohungen, einfach schmunzeln, wundern und Tee trinken. Erstens hat ein Vollzugsangestellter andere Aufgaben als Tierrecht, Handelsrecht und ist da auch nicht bewanderter. 

ABER solltet ihr ein 8 Wochen jungen Welpen geholt haben, so hatte er alle Impfungen, die möglich waren und müsst folglich die vereinbarte Summe, die im Kaufvertrag steht auch zahlen.

Sollte er bewiesenermaßen Giardien mitgebracht haben, so lasst euch alle Rechnungen und Befunde vom Tierarzt geben und geht auch selber mal zu einen Arzt und lasst euch testen (die Biester sind übertragbar). Das kopiert ihr und geht zu einen Rechtsanwalt oder Verbraucherschutz, die setzen euch ein Schreiben auf, mit einer konkreten Rechnung der Kosten und bitten Kostenminderung oder wenn es doch bezahlt hast um Rückerstattung, sollten ihr krank sein, gehts nur über ein Rechtsanwalt.

 

 

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Kommentar von Jeuneetbelle
24.02.2016, 21:32

Der Hund ist 8 Monate alt und selbst diese erste (verfallene) Impfung die er erhalten hatte, hatte sie schon vom (Züchter) nicht einmal von dem Vorbesitzer !

Die Ergebnisse von der Stuhlprobe sind schon da, ist zum Glück alles in Ordnung.

Trotzdem das sie so schlecht behandelt wurde ist sie zum Glück Kern gesund.

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In der Anzeige im Internet stand eine kurze Beschreibung zu ihrem Charakter, es wurde betont das der Hundselbstverständlich entwurmt, geimpft und im besten Gesundheitszustand ist. 

Damit wurde dir die Eigenschaft zugesichert und muss selbstverständlich erfüllt werden.

Hast du die Anzeige abgespeichert?

Er sagte er sei gelernter Vollzugsangestellter und seine Schwester würde im Strafvollzug arbeiten auch sagte er, dass er über das Kennzeichen unsere Adresse herausgefunden hätte.

Das ist die typische Blufferei von halbstarken Betrügern. Nur heiße Luft. Nicht darauf eingehen.

Was du nun machen kannst: Schriftlich mit Fristsetzung zur Nachbesserung auffordern. Wenn das nichts nützt, dann mindere den Kaufpreis um die dir entstandenen Kosten.

Wegnehmen kann er dir den Hund nicht, es sei denn es wäre ein Eigentumsvorbehalt vereinbart worden

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Kommentar von Jeuneetbelle
24.02.2016, 21:50

Ich habe mal den wichtigen Teil aus der Anzeige raus. 

Unten ist das Bild davon

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Seine Drohung ist hohl und zeigt so, wie sie beschrieben wurde, einen schlechten Charakter. Der Hund erfüllt nicht die zugesicherten Eigenschaften und entweder gibt man dem Verkäufer die Chance, selber nachzubessern oder er bezahlt die Nachbesserung (Tierarztkosten). Es gibt keinen beschriebenen Beweis für eine Gefährdung der Sache Hund aber anscheinend sehr viele Kommunikationsprobleme.

Seine Andeutung der herausgefundenen Adresse könnte zudem auf Amtsanmaßung, Amtsmissbrauch oder einen Bluff hindeuten.

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Für einen Gerichtsbeschluss bräuchte es erstmal ein wie auch immer geartetes Verfahren. Warum?! Du forderst Nachbesserung, das gekaufte Tier entspricht nicht der Beschreibung. Du bist mit deiner vereinbarten Rate nicht in Verzug. Bis jetzt hast du nichts falsch gemacht, er hingegen schon. Wenn er das ist, was er vorgibt, sollte er das alles wissen. Fazit: Er bläst sich auf, um dich einzuschüchtern.

Was der Mann von sich gibt, ist hohles Geschwätz. Ihr habt einen (wenn auch wohl nur mündlichen) Kaufvertrag, der ist aber durch die Ratenzahlung belegt. Er als derjenige, der über den Zustand des Hundes gelogen hat, hat überhaupt keine Grundlage, um was auch immer gegen dich zu erwirken.

Auch wenn es für dich rechtliche Wege gäbe, würde ich mir gründlich überlegen, ob das alles den Ärger und die Nerven wert ist. Freiwillig wird sich der Mann wohl kaum an den Kosten für die Impfung beteiligen. Verweigerst du die Zahlung, stehst du dumm da. Ob es sich in Anbetracht der zur Debatte stehenden Summe wirklich rentiert, da mit Anwalt etc. aufzumarschieren?

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Soso, ein korrupter Staatsdiener, der von Datenschutz nichts weiß?
Er hat überhaupt kein Recht Dein Kennzeichen in Erfahrung zu bringen.
Ohne irgendeinen Titel bekommt er diese Auskunft über legalen Wege zumindest nicht von der Zulassungsstelle.

Soso. Ein Gerichtsbeschluss. 
Was ein widerlicher Schwätzer. Hat Dich ein Gericht wegen irgendeiner (dieser) Sache informiert, die da gegen Dich läuft? Nein? Dann gibt es auch keinen Gerichtsbeschluss, denn ohne ein Verfahren gibt es keinen Beschluss.

Aber ich finde Du solltest das korrupte Schwein letztendlich in eine Verhandlung bringen. Nicht wegen der Impfsache, sondern wegen der Unaufrichtigkeit und der, der da vermeintlich die Halteradresse weiter gegeben hat, der hat den Datenschutz verletzt. Das könnte für den Hundeverkäufer womöglich auch eine Anstiftung zu einer Straftat bedeuten.

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Deine Geschichte ist mal wieder mehr ein Beispiel dafür, dass man keine Hunde über Internet-Anzeigen kaufen soll, weil man zu leicht an dubiose Hundehändler gerät.

Ich hoffe das lesen viele dieser schnell-und-günstig-Käufer! 

Ich bin auch der Meinung der Typ blöfft und hat mit seiner Vollzugs-Beamten-Masche schon etliche naive/gutgläubige Hundekäuferinnen eingeschüchtert. 

Du solltest wirklich eine Anzeige bei der Polizei machen. Bedrohung, Betrug und Hundehandel fallen mir da ein. Den Tierarzt kannst dafür als Zeugen benennen, der hatte dir ja bestätigt das dies nicht der 1.Hund war.

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Hallo,

weißt du, was deine Schilderung sehr unglaubwürdig erscheinen lässt:

Du schreibst, ihr hättet einen Kaufvertrag gemacht. Dann wieder schreibst du

sagte er, dass er über das Kennzeichen unsere Adresse herausgefunden hätte.

Das verstehe ich nun nicht, denn in einem Kaufvertrag steht doch eine Anschrift? Die auch durch die Vorlage der Personalausweises überprüft werden sollte. Denn sonst kann man ja "Hinz und Kunz" reinschreiben ...

Und die Aussage des Verkäufers stimmt doch: der Hund ist geimpft und war sich vor dieser Impfung auch entwurmt - dass du von einer kompletten Impfung ausgehst - das ist leider dein Problem, denn du hast es so interpretiert.

Viele Welpen werden nur mit dieser ersten Impfung abgegeben - schließlich sind solche Welpen billig, da kannst du nicht erwarten, dass der Verkäufer viel Geld hineinsteckt. Und ob ein Käufer das dann macht .... Wenn der Hund scheinbar so "geliebt" wurde, dass er nach wahrscheinlich kurzer Zeit schon wieder abgegeben wird, ist das eher nicht anzunehmen.

Wer einen Billighund kauft, der sollte wissen, dass auf ihn im Nachhinein meist einige Kosten für den TA zukommen.

Der Verkäufer kann den Hund natürlich nicht wieder wegnehmen - es sei denn, du würdest bis zum vereinbarten Termin die Restsumme nicht bezahlen UND es wäre ein Eigentumsvorbehalt im Kaufvertrag vereinbart.

Von einem Kaufvertrag kann nicht einer der beiden Beteiligten so einfach zurücktreten - das ist rechtlich nicht vorgesehen. Beide Vertragsparteien müssen nur ihren Verpflichtungen nachkommen - er = Übergabe des Hundes (ist erfolgt) - du = Zahlung des Kaufpreises bis zum 1.3.

Ansonsten hat er - natürlich - nur Anspruch auf den vereinbarten Kaufpreis - auf mehr nicht.

Ist im Kaufvertrag schriftlich ein kompletter Impfschutz vereinbart, dann muss er dafür natürlich gradestehen und müsste auch die Kosten dafür tragen. Diese "Aussage" wirst du im Kaufvertrag aber eher nicht finden, es wird von einer "Impfung" die Rede sein - und die hat der Hund (wie sinnvoll auch immer sie ist).

Alles Gute für den Hund

Daniela

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Kommentar von dsupper
24.02.2016, 06:12

Jetzt habe ich grade erst den "Vertrag" gesehen. Es ist mir immer wieder unverständlich, wie man einen Hund kaufen kann, OHNE einen richtigen Kaufvertrag, den man doch heutzutage mit einem Klick aus dem Internet herunterladen kann.

Nein, du kannst also keine Impfung und keine "Zusage" beweisen - also hast du NULL Chance darauf, Kosten für die notwendigen Impfungen vom Verkäufer zu bekommen.

Im Grunde kannst du noch nicht mal den Kauf beweisen - der Verkäufer könnte dich jetzt sogar anzeigen und behaupten, ihr hättet ihm den Hund gestohlen. Wobei er dann natürlich auch beweisen müsste, dass der Hund sein Eigentum war.

Also - am besten zahlst du so schnell wie möglich das Geld und schreibst auf die Überweisung unbedingt drauf: Kaufpreis wie vereinbart für den Hund XY.

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dem windhund gehört das handwerk gelegt..........aber richtig. was der da androht ,ist in meinen augen nur heiße luft. schwester hin oder her.

ich würde die impfungskosten abziehen von den210 euro und würde ihm drohen , das ich vor gericht ziehe ,weil er mich vorsätzlich belogen und betrogen hat. erzähl ihm auch ne lustige geschichte von deinem schwager der bei der staatsanwaltschaft bielefeld ist.... :-)

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Kommentar von Jeuneetbelle
24.02.2016, 00:59

Ich bin mir da auch nicht so ganz sicher ob das nur heisse Luft ist, denn ursprünglich wollte er den Hund ja laut Drohung schon heute morgen um 8 Uhr abholen lassen..

Doch es passierte nichts ausser Telefon terror..

Am Abend als ich ihn angerufen habe um eigentlich etwas zu schlichten meinte er das der Fall schon beim Gericht liegen würde.

lg

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Hat ER dir deine Adresse TATSÄCHLICH genannt? Ansonsten hat er garantiert geblufft. Wenn er gelernter Vollzugsangestellter ist und seine Schwester im Strafvollzug arbeitet, dann sollte er ihr mal zur Arbeit begleiten. Dann kann er sich anschauen wo der sich demnächst aufhalten wird.

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Kommentar von Jeuneetbelle
24.02.2016, 01:36

Nein er hat mir nicht meine Adresse genannt, 

und nachdem ich ihn darauf hingewiesen habe das es verboten ist einfach mal aus spaß an der Freude eine Personen abfragen zu veranlassen legte er einfach auf !

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wer unserioese "kaeufe" mit unseriosen menschen macht, ist selbst dran schuld.

man laesst sich nicht von leuten zu einem hundekauf "draengen"! ein serioser zuechter laesst sich nicht auf ratenverkauf ein.

deine anschrift uber dein kennzeichen "ermittlen" koennen nur behoerden.

die story ist also insgsamt etwas merkwuerdig...du hast keine vertrag gemacht(warum?) sondern nur ein quittung erhalten... 

hundekaeufe sollten nie spontan erfolgen, man nimmt sich bitte die zeit alle unterlagen gruendlich zu pruefen -isnbsonders impfpapiere etc. 

hast du irgendwelche zeuge dafuer, dass sie dir impfung und gesundheit des hundes zugesichert haben?

ich sehe erhbliche fehler von beiden parteine bei diesm hundekauf.

an deiner stelle wuerde ich ihm schnellstens das restliche geld ueberweisen und den hund behalten, wenn dir der hund leib ist..

alles andere laest sich nur mit einem anwalt klaeren und kostet oft mehr, als es wert ist

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Kommentar von Jeuneetbelle
24.02.2016, 21:28

Ja ich habe Zeugen und ich habe auch die announce noch .. 

Ich habe den Hund aus dieser Familie gerettet deshalb war es überstürzt , ich liebe den Hund und habe auch alle Tierarzt besuche schon hinter mit inklusive chipen lassen.

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Bleib weiter dabei und lass dich nicht verunsichern! Mach eventuell einen Termin bei der Polizei aus um dich beraten zu lassen, wie ernst du die Sache zu nehmen hast.

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Kommentar von malour
24.02.2016, 01:12

Wenn man bedroht wird braucht man keinen Termin machen, man kann einfach hingehen.

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Ein Vollzugsangestellter ist auch nur eine (entschuldigung wenn ich das so sage) "billige" Sicherheitskraft ohne großartige juristische Kenntniss und ein Mitarbeiter im Strafvollzug kann auch ein gelernter Metzger sein.

Die Drohung mit einem Gerichtsbeschluss ist lächerlich denn für was sollte der sein?

Bei den restlichen Sachen sehe ich das so wie "Naninja".

Solange du zum vereinbarten Datum die Restsumme bezahlst kann er dir den Hund nicht wieder wegnehmen.

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Lass dich nicht verunsichern. Steht im Vertrag das der Hund komplett geimpft wurde ?
Man kann nicht einfach so über das Kennzeichen die Adresse rausfinden und ihn dir wegnehmen kann er auch nicht so einfach da du den Vertrag hast

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Kommt drauf an was im Vertrag steht ,,, wenn da nichts von Immunisierungsimpfung steht wirds schwer das nachzuweisen. Wenn er wirklich klagt wirst den Hund rausgeben müssen.

Steht das aber so drin, dann bist du natürlich auf der sicheren seite und du kannst ihn impfen lassen.  Sollte die Impfung jedoch preisgünstiger sein als der Differenzbetrag der noch fehlt musst den natürlich zahlen  (die rechnungen natürlich aufheben als beweis).

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Hallo, suche Dir fachliche Hilfe, und lass Dich nicht von dem Typen ärgern und vollabern. Der kann Dir nix. Er müste Dir eine Frist setzen zur Zahlung, die verweigerst Du schriftlich (per Einschreiben) dann kann er ein Mahnbescheid beantragen und gegen den legst Du wiederspruch ein. Dann kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, wenn er die Gerichtskosten vorstreckt. Er kann Dir aber auch auflauern und dir den Hund entreissen, daher lasse Ihn am besten chipen und auf Dich eintragen, dann kannst Du sofort zur Polizei und sofort (an hand des Chips) beweisen das es dein Hund ist. Die offe Rechnung verrechnest mit den fehlenden Impfungen. Und sei wachsam bei Gassi gehen.

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Solche Aussagen wie sind meist nur heiße Luft um einzuschüchtern.
Du kannst jetzt sicher wegen der Impfkosten vor Gericht gehen, aber ist es wirklich die ganze Arbeit wert die sowas mit sich bringt?
Ich würde in zurecht weisen und ihm sagen wenn er die Impfkosten nicht zurückerstattet würde ich ihn anzeigen, aber einfach nur als Bluff.
Wenn du im Gespräch nicht durchblicken lassen hast, das du in Rechtsdingen wenig weißt würde ich mit eigenem Rechtswissen drohen, du solltest vllt ein paar rechtlich fundiere Aussagen finden und lernen.
Wenn er weiß das du kp hast, schiebst du auch nen Verwandten vor der Ahnung hat, wieder mit ein paar rechtlichen Aussagen die deinen Standpunkt untermaueren und schön aggressiv aber nicht zu sehr, du musst halt wirken als wärst du dir deiner Sache sicher.
Vllt geht er drauf ein und zahlt zurück, aber für die Kosten einer Impfung würde ich keinen Rechtstreit vom Zaun brechen.

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Als Vollzugsbeamter sollte er eigndlich schon aus moralischen Gründen nicht drohen unter Ausnutzung seines Beamtenstatus..Gleiches gilt fürs Beträngen.Nun hast du ja einen Vertrag , in dem leider nicht steht das er dir den Hund geimpft übergeben hat.Fragwürdig finde ich auch  das er einfach das Kennzeichen deine Adresse rausggefunden hat, dazu muss er eine Halterabfrage machen.Dreh den Spiess doch um und sage das du ihn beim Veterinäramt meldest. Soviel kann ihm an den Hund nicht gelegen sein , wenn er nicht einmal eine Impfung hat.Ich empfehle dir eine Rechtsberatung.


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Kommentar von Sissy1957
24.02.2016, 02:26

Nur das Veterinäramt nützt da , bedauerlicher Weise , gar nichts.

 In Deutschland  gibt es leider keine IMPFPFLICHT.

LG

Sissy

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