Hund verliert Büschelweise Fell. Wer kennt das?

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Soviel vorweg: Schönes Fell (verbunden mit gesunder, geschmeidiger und nicht-juckender Haut) ist das Ergebnis von Nassfuttergabe! Nicht zuletzt deshalb verschwindet die Juckhaut von Trockenfutter-Hunden meist nach Umstellung auf Nassfutter oder Barfen. Was hinzukommt: Sein Hautproblem bzw. seine kahlen Stellen können ein erster Hinweis auf CNI (chronische Niereninsuffizienz) sein, siehe auch den Absatz mit der Überschrift "Wie erkenne ich eine chronische Niereninsuffizienz bei meinem Hund?" des folgenden Artikels: http://www.ich-will-futter.de/marengo-339.html.

Auf Trockenfutter (auch getreidefreies) würde ich somit verzichten, denn es wird zwar als Hundefutter deklariert, hat aber nichts mit artgerechter Ernährung zu tun. - Im Gegenteil: Es wurde vom Menschen für den Menschen entwickelt (Stichwort Bequemlichkeit), ist aber vor allem eins: krankheitsauslösend.

Begründung: Es ist sowohl schädlich für die Zähne (die Stärkereste legen sich als zäher, klebriger Belag auf die Zähne, was Zahnstein begünstigt) als auch die Nieren (Trockenfutter saugt Wasser auf und senkt somit den Flüssigkeitslevel), das heißt, ein Hund muss je nach Größe die 4 bis 8-fache Wassermenge der aufgenommenen Futtermenge zu sich nehmen, um ihn zu halten, was keinem Tier möglich ist. Mach selber den Test und tropfe Wasser übers Trockenfutter; du wirst sehen, wie schnell es das aufsaugt, und nichts anderes passiert im Körper des Hundes! Dadurch verliert auch die Magenschleimhaut einen Teil ihrer Schutzschicht und macht ihn anfälliger für Magenreizungen und -entzündungen, die in Geschwüre übergehen können. Da sich das Futtervolumen aufsaugebedingt verdoppelt, können auch schmerzhafte Blähungen folgen. Was erschwerend hinzukommt: Fängt er erstmal an zu trinken, hat die Dehydration (Austrocknung) bereits eingesetzt - oft mit gravierenden Folgen, wenn er es über die Jahre verteilt ausschließlich erhält, wie etwa Diabetes, Nierenversagen und ein vorzeitiger Tod. Männliche Tiere sind aufgrund ihrer langen Harnröhre umso anfälliger für Harnsteine etc.. Des Weiteren ist Trockenfutter vielfach die Ursache für Übergewicht, Blasenentzündungen (da weniger Harnabsatz), Juckreiz (da trockene Haut), Verstopfung und Übersäuerung (womit die Krebsgefahr steigt), und je nach Lagerzeit und -ort können sich Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) bilden, die für uns Menschen nicht immer erkennbar sind. Das Risiko von Futtermilbenbefall (Allergieauslöser) steigt bei falscher Lagerung ebenso - mitunter sind gar Rohstoffe bereits damit kontaminiert!

Bedenkt auch: In diesem Alter legt ihr Grundsteine für spätere Vorlieben, die prägend sind. Soll heißen: Je früher er an schlechte Nahrung herangeführt wird umso schwieriger wird eine spätere Futterumstellung!

Gemessen an der Tatsache, dass der Hund ein Fleischfresser ist, wäre die beste Wahl ausschließliche Nassfuttergabe mit hohem Fleischanteil ohne Getreide und Zucker oder alternativ das Barfen.

Ich hoffe, das reicht soweit an Informationen.

Wart Ihr schon mal bei einem Hundefriseur und habt Euch beraten lassen wie Ihr das Fell am besten pflegen solltet? Vielleicht hat Euer Doodle das Fell des Pudels geerbt das muss regelmässig geschoren werden (im Extremfall alle 6 Wochen) vielleicht alternativ getrimmt ...zusammen mit den Erbanlagen eines Labbis die doch relativ stark haaren kann das dann schon zu solchen Problemen führen. Lasst nun aber erst einmal beim TA abklären ob keine Milben oder ein Pilzbefall vorliegt (der TA muss dazu eine Probe (Hautgeschabsel) nehmen und diese im Labor untersuchen lassen) wenn gesundheitlich alles okay ist gleich einen Termin im Hundesalon machen und mal sehen was bezüglich Pflege verbessert werden kann. Ihr solltet zusätzlich Euer Futter überprüfen ob es nicht daran liegen könnte (zum Bsp. weil zu viel Getreide drin ist oder sonstige Zusatzstoffe die eientlich in Hundefutter nichts zu suchen haben).

Könnte auch vom Futter kommen, kommt immer wieder vor dass Hunde plötzlich das Futter nicht mehr vertragen. Wenn es sehr weich ist, ist es wahrscheinlich das Unterfell, nicht das Deckhaar.

Würde das Bürsten nicht täglich machen, das verschlimmert den Effekt mit dem verfilzen noch, also wird immer schneller der Fall sein. Habe einen Briard, also auch sehr anfällig darauf, aber 1-2 mal die Woche muss reichen, auch durch den Züchter und Hundetrainerin bestätigt.

Briardfell hat aber wenig mit Goldendoodlefell zu tun. Meinen Barsoi hab ich besser täglich gebürstet und genauso ist es beim Bearded Colly.

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Sie kratzt sich aber net mehr als vorher

wie oft kratzte sie sich denn vorher? Es kann sein, dass sie eine allergische Reaktion auf das Futter zeigt, was fütter ihr denn?

Normal ist das auf jeden Fall nicht. Wir füttern für sowas immer Lachsöl, Nachtkerzenöl und Bierhefe (Achtung bei Epileptiker) mit. Ab und an gibt es eine Biotinkur.

Aber sollte ein Labradoodle nicht eigentlich kaum haaren?

Wenn du den TA drüber schauen lässt, dann lass dir nicht direkt irgend ein chemisches Mittel andrehen oder gar Antibiotika. Immer erst Ursachenforschung und nicht nur die Symptome bekämpfen.

Sie bekommt Trockenfutter von Bosch. Da kommt aber in einem ordentlichen Schluck Wasser eingeweicht. Das bekommt sie seitdem wir sie haben! Mit dem kratzen meinte ich, dass sie sich nicht auffällig mehr kratzt. Ich bin im Mutterschutz und kann das daher beurteilen

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@Bina2585

deshalb die Frage wie oft sie das vorher gemacht hat. Meine kratzt sich wenns hoch kommt alle 3 Tage mal. Andere machen das 5x täglich und die Besitzer sgaen, das ist normal.

Bosch ist naja.... Habe mir mal das Bosch Adult Maxi angeschaut.

Zusammensetzung: Mais, Geflügelfleischmehl, Weizenmehl, Weizen, Tierfett, Fleischmehl, Weizengrießkleie, Gerste, Reis, Rübentrockenschnitzel, Fleischhydrolysat, Fischmehl, Hefe (getrocknet), Erbsen, Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Muschelfleischmehl (getrocknet), Chicoreepulver.

Wenn schon Mais ganz vorne steht, dann würde es bei uns nicht in den Napf kommemn. Dann Weizenmehl, Weizen, Weizegrießkleie. Da reagieren viele Hunde drauf. Such dir mal eins ohne Getreide und Zucker (Kohlehydrate = Zucker). Vielleicht ist sie ja mittlerweile darauf allergisch geworden. Ein Futterwechsel würde ich übrigens auch einem Hund ohne Probleme empfehlen. Bosch ist wirklich kein gutes Futter.

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Aber sollte ein Labradoodle nicht eigentlich kaum haaren

@Certaintly das ist doch bloss ein Versprechen der sogenannten "Züchter" Labradoodle ist unter anderem keine anerkannte Rasse weil die Hunde noch kein einheitliches Bild ergeben und wie bei Mischlingen nun mal üblich können sie auch die stark haarenden Eigenschaften eines Labbis erben und nicht nur die kaum haarenden eines Pudels...

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@Narva

Verstehe. Der Labradoodle meines ehem. Chefs der hat tatsächlich nicht stark gehaart. Dass es keine anerkannte RAsse ist, war mir klar.

Danke für die Info. =)

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ich weiß nicht vielleicht Milben ?

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