Hund verliert aus dem Penis gelbe Flüssigkeit, die manchmal auch ekelhaft riecht. Was kann es sein?

9 Antworten

Im Volksmund nennt man das Rüdentripper. Nicht tragisch und gehört zur Rüdenhaltung dazu. 

Ist keine Krankheit. Wenn es zu viel und unangenehm wird, helfen Spülungen. Im Alter wird es weniger. 

Tipp: abgekühlten Kamillentee auf eine Spritze ohne Kanüle aufziehen und mehrmals täglich in den Peniseingang hineinspülen. 

 

Das nennt man landläufig "Hundetripper" ;-), hat mit der menschlichen Geschlechtskrankheit nichts zu tun.

Der Ausfluß besteht aus abgeschilferten Zellen und dem Sekret der Schleimhaut von Penis und Vorhaut und weißen Blutkörperchen, auf deutsch Smegma. Die produzierte Menge kann sehr unterschiedlich sein.
Wenn die Menge so groß ist, daß sie unwillkürlich auch in der Wohnung nach außen austritt ist das eklig und unhygienisch, aber keine Krankheit.

Man kann versuchen, das mit milden Spüllösungen zu behandeln. Meist wird es dann auch erst mal besser, aber es kommt immer wieder, weil es die individuelle Eigenart eines Rüden ist.
Nach einer Kastration hört dieser Ausfluß meist innerhalb weniger Tage auf. Fragt sich, ob man so weit gehen will.

Eine echte Entzündung von Penis und Vorhaut ist ungleich seltener. Der gravierende Unterschied besteht darin, daß starker Juckreiz und Schmerz vorhanden sind. Die Schleimhaut des Penis ist fleckig und schmutzig rot. Diese Krankheit ist natürlich dringend behandlungsbedürftig.

Super gute Antwort. Danke. 

Bitte nicht mit Kanonen aus Spatzen schießen. 

Als meine Rüden noch jung waren und das Getröpfle mir zu viel wurde, hatten Spülungen mit Kamille was gebracht. Mit den Jahren nimmt das "Suppen" eh ab. 

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Bitte morgen unbedingt zum Tierarzt mit dem Hund! 

Urin riecht zwar auch, aber selten so richtig übel, wenn er grad raus kommt. Ich tippe da eher auf einen eitrigen Harnwegsinfekt und das kann für den Hund sehr schmerzhaft sein!

Gute Besserung für die Fellnase und bitte unbedingt zum Tierarzt!

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