Hund und Silvester

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7 Antworten

da ist guter rat wirklich teuer. ich habe sechs hunde , davon sind 3 absolut "schuss-sicher" die anderen nicht. eine hündin ist geradezu panisch. es gibt homoöpathische tropfen in der apotheke oder im reformhaus, die helfen ein klein wenig. du musst nur schon paar tage vorher mit der verabreichung beginnen. einer meine hunde bekam auch mal paniktropfen, halb ein wenig. wenn der hund wirklich panikattacken hat, gibt es kaum abhilfe, sedieren, ist m.E. zu risikoreich. einfach bei ihm sein , so tun, als wäre garnichts geschehen und hoffen, dass das feuerwerk bald vorbei ist.

Da Ihr das Problem jedes Jahr erneut haben werdet, ist es das Beste, ihn entsprechend zu konditionieren. Rücksicht auf seine Empfindlichkeit kannst Du insofern nehmen, indem Du das letzte Mal mit ihm - angeleint - so gegen 22 Uhr gassi gehst, wenn die Knallerei noch vereinzelt ist, und das nächste Mal erst Neujahr in der Frühe. Es hilft nichts, aber Dein Hund muss weitgehend "knallfest" werden, sonst dreht er auch wegen jeder Fehlzündung durch.

Ich habe selbst meinen Hund (der sich allerdings nicht ängstigte, sondern aggressiv wurde durch die Knallerei) wie folgt einigermassen in den Griff gekriegt: in der knallgefährdeten Zeit nur an der Leine und wenn es knallte, zuerst kurz beruhigend auf ihn eingesprochen und dann sofort mit Übungen begonnen. Also irgendwas, was er beherrscht wie "sitz", "platz" etc.. Das hat ihn schnell beruhigt und wir konnten weitergehen.

Ich weiss nicht, ob das bei ängstlichen Hunden auch wirkt. Aber einen Versuch wäre es wert. Es ist wichtig für den Hund, dass rüberkommt, dass Dich der Knall überhaupt nicht ängstigt und Du in jedem Fall der Leithund bist. Das gibt ihm Sicherheit und Vertrauen.

In der Wohnung solltest Du ihn bei der Knallerei nicht extra bedauern und trösten, sondern Du solltest Dich so normal benehmen wie immer, wenn keine Knallerei ist. Solltest Du in der (für ihn) schlimmsten Zeit nicht bei ihm sein, mach die Bude dunkel und, wenn möglich, noch schallschützende Jalousien runter. Wunder Dich aber nicht, wenn Du ihn nach Deiner Rückkehr mit anklagendem Blick auf Deinem Bett vorfindest... ;o)

Eine bekannte von mir hatte das selbe problem, sie gibt ihrem hund jetzt zu silvester immer valium - starkes beruhigungsmittel - er verschläft dann denn ganzen krach. frag aber am besten deinen Tierarzt, ich denke er kann dir da am besten weiter helfen.

Richtig helfen tut da wirklich nichts, wie bei uns auch wenn wir Angstgefühle haben. Mit den Berühigungsmitteln stehe ich aber auf Kriegsfuß, wenn der Hund nicht gerade alle anderen Leute stört, wie durch ständiges Jaulen. Evt hilft es wenn er mit einem "schußfesten" Hund diese Nacht gemeinsam verbringen kann. Meinem Dackel stört es gar nicht.Trösten und Mitleid sind wirklich nicht angebracht aber ablenken - wie Spielen , ist ok.

Jedenfalls nicht trösten oder sonstwie Mitleid zeigen. (Auch wenn's schwer fällt.) Das bestärkt den Hund in der Ansicht, daß gerade etwas schlimmes passiert.

Gelassenheit bzw. Freude zeigen und Hund einbeziehen. (Beim Hund meiner Freundin funktioniert es.)

Bei den Tierärzten wird ein Beruhigungsmittel angeboten , dessen Name mir aber leider entfallen ist.Frag doch bei Deinem Tierarzt nach.

Auch muß man ihm die Möglichkeit zu einem geschlossenen Unterschlupf geben (z.B. eine Hundekiste)

und auch dem Ratschlag von Wolf Richter folgen.

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vlt könnte man ja Ohropax versuchen wenn dein Hund das mag.

das funktioniert garantiert nicht , denn dabei und danach spielt der Hund "verrückt"

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