Soll man Hund und Katze getrennt halten?

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10 Antworten

Woher und wie weist du, das dein Hund keine Katzen mag?

Mein Westi hat Katzen im Garten immer verbellt und rausgejagt. Katzen auf der Straße war sie fast  "unhaltbar" und wollte hinrennen. Ich dachte auch, mit Katze, das geht nicht.

Als der Hund ca. 7 Jahre alt war, haben wir dann doch eine Katze geholt, und sieh da, die haben sich wunderprächtig aneinander gewöhnt und alles war super (hat halt 3 bis 4 Wochen gedauert bis jeder den anderen abschätzen konnte)

Es könnte bei euch genauso sein. Garantieren kann man das natürlich nicht.

Schwierig wird es, wenn dein Hund ein echter Katzenjäger ist - kenne ich auch eine, da ist keine Katze sicher in ihrer Nähe.

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Hast Du mal ausprobiert (bei katzenhaltenden Freunden, Verwandten, Nachbarn...), ob sich Dein Hund vielleicht mit Katzen, die sich in Wohnungen aufhalten, klarkommt?

Bei all unseren bisher vier Hunden (Mischling, Deutscher Schäferhund, Rottweiler-DSH-Mix, Jack Russell) war bzw. ist es so, dass Katzen, die sich in Wohnungen aufhalten, uninteressant sind.

Draußen werden Katzen teilweise hysterisch angekläfft und verjagt. Das ist ein Grund, warum unsere Katzen Wohnungskatzen sind obwohl wir Haus und Garten haben und ländlich wohnen.

Ganz wichtig ist, dass Du den kleinen Kater nicht einzeln nimmst. Nimm bitte unbedingt einen passenden Artgenossen dazu. Katzen sind hochsoziale Tiere. Bei Einzelhaltung sind Verhaltensstörungen in irgendeiner Form sicher. Der Mensch kann der Katze unmöglich einen Artgenossen ersetzen.

Wahrscheinlich wären hunderfahrene erwachsene Katzen die bessere Alternative. Wenn die Katze nach wenigen Wochen in den Freigang kann, kannst Du eine Einzelkatze nehmen und erwachsene Katzen sind meist nicht mehr so ungestüm, also weniger Stress für den Hund.

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bitte einen so jungen kater niemals allein halten! der braucht ne zweite katze als spielgefährten. katzen sind keine einzelgänger

sinnvoll.. naja es heißt dass dein hund wohl eher nicht mehr zu dir in die wohnung kann. wenn die wohnung nur durch eine tür von der deiner eltern getrennt ist, ja, die riechen sich. die hören sich auch. und sie riechen den jeweils anderen an deiner kleidung

wie sie reagieren.. die meisten katzen reagieren auf hunde erstmal vorsichtig und bleiben auf abstand. bei hunden könnt ich mir jede reaktion von "ignoriert es völlig" bis zu "bellt stundenlang vor der tür" vorstellen

denk bitte dran dass deine wohnung für katzenhaltung mindestens 45 bis 50m^2 haben sollte.

ob ne zusammenführung sinnvoll ist kann dir niemand sagen. es hängt davon ab warum und wie sehr dein hund auf katzen reagiert. wenn er sie als frühstück betrachtet würd ichs eher lassen.

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Kommentar von Dragonflyxak
17.12.2015, 06:06

Zu der Trennung der Wohnungen: zwischen meiner Wohnungstür und der von meinen Eltern ist noch ein Treppenhaus. 

Bei anderen Hunden reagiert mein Hund so, dass er erst tobt und wenn er dann ran darf ist meistens alles ok. 

Bei Katzen bellt er wie verrückt und rastet aus bis sie weg sind, er kommt allerdings auch nie dazu, sie zu beschnuppern. 

Mein Hund ist unberechenbar, da er von Vorbesitzern gequält wurde, deshalb fällt mir das ganze so schwer. 

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Ich würde auf jeden Fall eine Zusammenführung versuchen. Erstens weißt Du nicht, ob Dein Hund keine Katzen mag, denn nur weil er draussen keine mag, heißt das nicht, dass er sich nicht daran gewöhnen kann. Zweitens wird Dein Hund die Katze riechen und ran wollen.

Was ist wenn sie sich nicht kennen und aus irgendeinem dummen Zufall sie doch aneinander geraten? Dann kann es wirklich zu hefigen Verletzungen kommen.

Eine Zusammenführung dauert allerdings ein paar Wochen. Man braucht Zeit und Geduld.

Ich habe schon öfters erwachsene Hunde mit Katzen oder auch erwachsene Katen mit Welpen zusammen geführt - generell mit Erfolg.

Aber es gibt auch ab und zu, dass es einfach nicht geht. Daher braucht man einen Plan B - aber den hast Du ja.

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Da die wohnungen getrennt sind dürfte das garkein problem sein sie zu trennen :) da is ja eher der hund von deinen eltern ist ist es auch nicht schlimm. Klar wäre es schön wenn sie sich verstehen würden sonst könnten deine eltern ja nur schwer zu dir mit hund dann, etwas doof aber machbar. Vorsichtig probieren würde ich sagen kannst du schon - ist aber kein muss. Aber wenn natürlich ganz vorsichtig und davor indormieren wie man sowas am besten richtig macht. Da der hund ja aber wie du sagst ziemlich unverechenbar ist würde ich es vllt auch ganz lassen. Beides ist ok.

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Nein, es ist nicht sinnvoll. Wenn bekannt ist, das der Hund keine Katzen mag, würde ich pers. das nicht riskieren. Mir täte das arme Kätzchen leid. Man kann sich zudem NIE sicher sein, dass eine Hund /Katze Beziehung funktioniert (Zur Anm. ich habe 4 Katzen und einen Schäferhund)  Mein Hund ist allerdings von Welpe an mit Katzen groß geworden. Ich musste aber auch schon bei Bekannten erleben, dass sie nach Hause kamen und die beiden Hunde eine der beiden Katzen zerpflückt und getötet haben, obwohl sie sonst miteinander ausgekommen waren. Grausam. Riskier es bitte nicht...nicht mit einem Hund der bekanntermassen keine Katzen mag. Nur meine pers. Meinung...

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Kommentar von Dragonflyxak
17.12.2015, 05:59

Ja, davor habe ich eben auch Angst. Mein Hund ist total lieb, außer es geht um Essen oder andere Tiere / insbesondere Katzen 

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natuerlich riechen sie sich.

du schreibst dein hund haette sehr schlechte erfahrungen gemacht und waere deshalb oft unberechenbar. 

in einer solchen situation wuerde ich mir keine katze holen. das kann ganz schnell boese enden..

eine katze ist schnell mal druch die tuer entwischt und im gemeinsamen treppenhaus....

bitte ueberlege dir das gut! arbeite doch eher daran, dass dein hund noch etwas ausgeglichener reagiert auf andere tiere.

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hi

da der kater noch jung ist kann das klappen aber wenn du sagst dein hund mag die nicht wird das scheitern. Katzen SPÜREN hunde und ihre aggressionen oä. dh es würde ziemlich stressig für beide werden- und räumlich eng. dein hund darf nicht mehr in alle ecken seines reviers und die katze fühlt sich eingesperrt....katzen hassen geschlossene türen...

lg

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Kommentar von palusa
17.12.2015, 00:27

katzen hassen türen die mal offen und mal geschlossen sind. eine tür die immer geschlossen ist ist ne reviergrenze. sie sind bestimmt neugierig und versuchen durchzuschlüpfen aber das ist meist alles

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Kommentar von Dragonflyxak
17.12.2015, 06:04

Meine Tür ist immer geschlossen, dazwischen ist das Treppenhaus und dann kommt erst die Tür meiner Eltern. Ich werde die beiden die ersten Tage getrennt halten, bis das Katerchen sich ein bisschen eingelebt hat und dann mal sehen. 

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ich würde Erstmal eine Zusammenführung Probieren!

man sollte erstmal eine Sache die nach der Katze riecht dem Hund geben und andersrum genauso und dann die ersten Tage nicht Zusammenlassen sondern in Unterschiedlichen Räumen dann mal aufmachen und gucken wie es Abläuft ;)

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Kommentar von Dragonflyxak
17.12.2015, 06:02

Wenn mein Hund Katzen auf der Straße sieht, bellt er sie an, zieht wie verrückt und stellt sein rückenhaar, bis sie weglaufen und sogar danach ist er noch total aufgeregt. Bei Hunden macht er das aber genauso und wenn er dann hin darf und schnuppern kann ist meistens alles gut. Deshalb fällt mir die Entscheidung sehr schwer. 

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Kommentar von friesennarr
17.12.2015, 08:05

Auf eine Fremde Katze wird der Hund immer wieder reagieren. Erst wenn ein Hund bemerkt, diese spezielle Katze gehört zur Familie kann das besser werden. Leider kann man das nur ausprobieren - mit anderen Katze zu testen bringt nichts.

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Ich würde keine Zusammenführung wagen. Mein Hund hatte mal eine Katze erwischt und es hat keine 2 Sekunden gedauert bis die tot war. So schnell kannst du gar nicht eingreifen.

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