Hund und Beruf?

11 Antworten

Hallo,

es kommt auf den Hund an ;-)

Ich hätte bei sechs Stunden regelmäßig Magenschmerzen - ehrlich gesagt und ihr sollter euch vorher Alternativen überlegen, wenn es auf einmal nicht mehr klappt (Hund wird älter und muss sich häufiger lösen, Stressfaktoren kommen hinzu und der Hund kann aufeinmal gar nicht mehr alleine sein) und und und.

Generell würde ich mir wohl jemanden suchen, der mit dem Hund zwischendurch rausgeht, vllt. könnt ihr das ja sogar so organisieren, dass ihr das wechselseitig macht, sprich dass vllt. jemand nachmittags / abends arbeiten muss und ihr in der Zeit nach dem anderen Hund seht und diesen dann mal mit auf einen Spaziergang nehmt. Dafür braucht ihr natürlich einen Hund, der auch mit "Familienexternen"personen mitläuft und auch auf sie hört. Zudem hättet ihr dann die Zeit die der Hund alleine bleibt auf 5 Stunden reduziert.

Bedenke dass auch noch weitere Zeiten hinzukommen (Freizeitaktivitäten, Einkaufen, etc.) nicht überall kann man den Hund mitnehmen und nicht überall will man den Hund vllt. auch mitnehmen.

Für die Eingewöhnungszeit könnt ihr vllt. euren Jahresurlaub hintereinander nehmen, so dass erst nur dein Freund und dann nur du zu Hause bist, dass würde euch noch einen kleinen "Puffer" verschaffen.

Ich würde einen Hund nehmen der bereits hier ist und aus einer durch und durch seriösen Quelle kommt. Viele TH vermitteln die Tiere ersteinmal auf "Probe" und ermöglichen vorher ein intensives Kennen lernen. Unser TH nimmt sowohl die Hunde, als auch die Katzen für einen sehr geringen Betrag in Pension - das kann z.B. bei längerem Krankenhausaufenthalt sehr, sehr hilfreich sein.

Warum will man sich ein Tier anschaffen, wenn man doch die meisten Zeit nicht zu Hause ist.



Wir würden zu einem Tierschutzhund zwischen 1-3 Jahren tendieren. Auch hier würden wir uns vorher ca. 4 Wochen komplett freinehmen. (und ja ich weiß, dass diese Zeit auch für einen älteren Hund evtl. nicht ausreicht)




Beim erwachsenen Hund fruchten solche einfachen Tricks nicht so schnell wie bei den Kleinen. Dennoch gehen Sie auch hier genauso vor wie bei einem Welpen. Was Sie benötigen ist einwenig mehr Geduld. Bevor Sie sich einen erwachsenen Hund anschaffen, sollten Sie sich dennoch vorher informieren, ob der Hund überhaupt alleine sein kann. Vor allem Tierheimhunde leiden häufig unter Trennungsangst. In so einem Fall, kommen Sie nicht drum herum sich fachliche Hilfe zu holen.


http://partner-hund.de/info-rat/hundeerziehung/grundlagen-und-grundkommandos/so-lernt-der-hund-alleine-zu-bleiben



Wir sind uns zwar sicher, dass wir einen Hund wollen, aber wollen dem Hund natürlich auch gerecht werden. Andererseits sind wir aber auch der Meinung, dass es für den Hund schöner ist, 6 Stunden unter der Woche alleine zu sein und die restliche Zeit viel Aufmerksamkeit zu bekommen, als irgendwo in einer Tötungsstation oder auf der Straße auf sein Ende zu warten.

Gerecht werden wie denn, wenn das Tier tagtäglich alleine bleiben muss. Anscheinend absolut keine Ahnung von einer Hunde Haltung. Schon mal daran gedacht, was ein Hund so einiges anstellen kann, wenn er alleine ist und Langeweile hat. Da wird alles angeknabbert was ihm zwischen den Pfoten kommt. Da reicht schon das Tischbein, die Tapete, Kabel usw. Wie es denn dann verhindern, vielleicht dann noch in einem Raum einsperren.

Ehrliche Meinung auf keinen Fall sollte man sich ein Tier anschaffen. Hunde sind Rudeltiere und brauchen eine Bezugsperson (Erziehung) und nicht zwei. Der Hund weiß doch gar nicht auf wem er hören soll. Wie soll das denn funktionieren. Ihr habt euch überhaupt keine Gedanken gemacht, wichtig ist es doch nur für euch das ihr ein Tier anschafft, mehr nicht. 

Verzichtet darauf. 



- Wie sieht die Hundehaltung in ca. zehn Jahren aus?
- Ist eine Versorgung im Krankheitsfall oder während des Urlaubs geregelt?
- Gibt es noch andere Haustiere daheim und sind diese mit einem Hund kompatibel?
- Sind ausreichend finanzielle Mittel für Futter, Steuern, Tierarztkosten und Versicherungen vorhanden?
- Sind diese finanziellen Mittel auch zukünftig gesichert? 
http://www.hunde.de/hund/anschaffung-haltung/hundeanschaffung/

Hallo,

viele gute Antworten hast du schon bekommen, vielem davon kann ich mich anschließen.

Aber eines "stößt mir auf"!

Andererseits sind wir aber auch der Meinung, dass es für den Hund
schöner ist, 6 Stunden unter der Woche alleine zu sein und die restliche
Zeit viel Aufmerksamkeit zu bekommen, als irgendwo in einer
Tötungsstation oder auf der Straße auf sein Ende zu warten.

Das ist sehr "kurz" gedacht, denn das eine Übel mit einem anderen Übel kompensieren zu wollen ist wenig hilfreich - insbesondere nicht für den Hund.

Dadurch, dass ihr so einen Hund zu euch nehmen wollt, nehmt ihr ihm gleichzeitig die Chance auf ein wirklich passendes Zuhause. Dieses Argument hören wir im Auslandstierschutz sehr häufig. Aber es ist nicht so, dass die Hunde auf "Biegen und Brechen" vermittelt werden müssen. Auch da wird darauf geachtet, dass das Zuhause passt und ein wirkliches Zuhause wird.

Viel zu schnell biegen sich die Interessenten ihre Möglichkeiten so, dass alles "passt" - kommen dann auch mit dem von dir geäußerten "Argument". Und dann wird doch alles zu viel, der Hund erträgt es nicht - und sitzt nach kurzer Zeit wieder im Tierheim - in einem deutschen (ja, dort geht es ihm besser als im Ausland - aber das ist nicht das wirkliche Ziel!)

Bitte bedenke immer, dass gerade die Tierschutzhunde oft überhaupt kein Familienleben kennen, Menschen als Feinde erlebt haben ...

Sie sind weder daran gewöhnt, sich in einer Wohnung aufzuhalten, kennen keine Stubenreinheit, keine Leine, keinen Verkehr - gar nichts! Nur sehr oft eine entsetzliche Angst vor den Menschen und allem, was damit zu tun hat.

So ein Hund ist nicht "dankbar", weil du ihn rettest und er wird aus dieser Dankbarkeit heraus auch nicht freudig alles klaglos ertragen. Im Gegenteil: er braucht unendlich viel Zeit und Geduld, damit er zu einem prima Familienhund wird!

UND: diese Hunde leben in festen Rudeln auf den Straßen. Sie kennen KEIN Alleinesein - das bereitet oft immense Probleme! Oft sind sie gar nicht in der Lage, das Alleinesein zu erlernen, oder auch nur zu ertragen.

Das wollte ich nur noch als wichtige Gedanken all den anderen Antworten hier hinzufügen.

Trotzdem gutes Gelingen

Daniela

Das sehe ich natürlich genau so und dass es mit so einem Hund auch schwierig werden kann, ist mir klar. Wir werden auf keinen Fall eine Spontanentscheidung treffen. Oft gibt es Hunde, die das alleine sein schon gelernt haben und genau in unsere Lebensumstände passen würden.
Für uns ist wichtig, dass der Hund so gut zu unserem Leben passt und sich nicht erst komplett umstellen muss.

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@Scheenyy

Die Idee mit dem Hund, der das alleine sein schon gewohnt ist, ist auch ein "Mythos" und eine Wunschvorstellung.

Denke daran, dass dieser Hund in einem sicheren und gewohnten Umfeld gelebt hat. Dann wird er abgegeben - aus seinem Lebensumfeld, das im vertraut war und ihm alle Sicherheit gegeben hat, herausgerissen. Erklären, warum dies passiert, kann man es ihm nicht.

Nun ist er völlig verunsichert, seine ganze Welt ist zusammengebrochen und auf den Kopf gestellt. Die Umgebung ist neu, die Menschens sind neu - nichts mehr, das ihm Sicherheit und Vertrauen gibt. Und da glaubst du, er würde unter diesen Umständen problemlos weiterhin alleine bleiben? Das ist ein schöner Traum - der leider fast nie Realität wird.

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Hi :-)

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