Hund und Baby - brauche mal dringend euren rat :(

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11 Antworten

Was Du so beschreibst, ist beängstigend. Wie habt Ihr auf den Hund vorbereitet? Habt Ihr ihn schon an den Geruch des Baby's gewöhnt, bevor Du mit dem Baby aus der Klink kamst?

Hier geht es nur mit der Hilfe eines guten Trainers. Alles andere ist zu riskant, sich auf diverse Ratschläge aus dem Internet einzulassen.

In der Regel sind Hunde nicht eifersüchtig, aber das Baby ist momentan noch ein Eindringling in sein Rudel. Da es sozusagen den "Welpenschutz" noch weniger bei Menschenbabies gibt, ist Deine Angst berechtigt.

Hole Dir bitte vor Ort professionelle Hilfe! Ein Trainer, der sich damit auskennt, sollte sich das Verhalten des Boxers vor dem Baby anschauen!

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Kommentar von malysh1990
13.10.2011, 17:47

danke dir! das werd ich tun!

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Das Problem ist leider, dass vom Hund zumeist immer Rücksicht verlangt wird, dem Hund aber wenig Rücksicht entgegengebracht wird.

Boxer tragen, wie Staffordshire auch, den Beinamen Nanny Dog - weil sie sehr gut mit Kindern können und diese lieben. Das ist nicht immer der Fall, aber bei einem nicht vorbelasteten Boxer sehr oft. Natürlich ist das Tier stürmisch, aufgeregt und wild - so sind diese Hunde nun einmal und das hättet ihr vorher überlegen müssen. Wenn der Hund richtig und korrekt ausgelastet ist, das heißt Spielen, Toben, viel Laufen und das mehr als nur eine halbe Stunde am Tag, zeigt er sich ausgeglichen, freundlich und weniger hektisch.

Zudem reagieren viele Hunde natürlich durcheinander auf ein Baby, weil es für sie etwas Fremdes ist. Zusätzlich zeigen viele Eltern dem Hund deutlich, dass er nicht zum Baby darf, das aber ist grundlegend falsch - so zeigt man dem Hund, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt. Der Hund reagiert daraufhin unsicher, im schlimmsten Fall aus Eifersucht aggressiv. Der Hund muss das Baby (kontrolliert) beschnuppern dürfen, nur so kann er es in sein Rudel aufnehmen. Starren ist bei Boxern bei Weitem nicht immer eine Geste von Aggression, sondern bei diesen Tieren häufig einfach konzentrierte Körpersprache (ein Grund, wieso sie mit normalen Hunden häufig aneinandergeraten) oder aber bekundetes Interesse. Mein Boxer-Stafford-Mix hat meinen Neffen auch ununterbrochen angestarrt, als dieser ein Säugling war - völlig normal in diesem Fall. Besonders dann, wenn das Tier nicht an das Baby gewöhnt wurde und es ein "mysteriöses Etwas" geblieben ist.

Ich empfehle euch, um evtl. Gefahren auszuschließen, unter Hinzuziehen eines guten Hundetrainers langsam ein Verhältnis zwischen Hund und Baby aufzubauen. Der Hund muss lernen, dass das Baby eigene Grenzen besitzt - dem Hund müssen jedoch auch welche eingeräumt werden. Das bedeutet, dass er auch mal an der Wiege oder am Fuß schnuppern darf, dass er weiterhin die gleiche Aufmerksamkeit und vor allem die selbe Auslastung erfährt und nicht "abgeschoben" wird, wie es manche Eltern aus Angst um ihr Kind leider tun. Wenn das gegeben ist - weil ihr ängstlich seid eben unter Anleitung eines Trainers - steht dem glücklichen Aufwachsen von Mensch mit Hund überhaupt nichts im Wege.

Aber: Das Kind muss später die Grenzen des Hundes respektieren und beide nie unbeaufsichtigt lassen.

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ich hätte ehrlich gesagt auch so meine bedenken, es handelt sich schliesslich um ein neugeborenes und dein hund braucht noch zeit, um sich an die situation zu gewöhnen.

ist er sonst gut sozialisiert? springt oder humpelt er kinder auch an? wie reagiert er, wenn es ihm zu viel wird?

hattet ihr schon ein baby zu besuch? wie hat er sich da verhalten? wie alt ist dein hund inzwischen?

neugeborene schreien sehr oft und an diese umstände müssen auch wir erwachsehen uns erst gewöhnen, aber wichtig ist, dass du dem hund seine ruhe lässt, auch braucht er nicht überall hin mitzukommen und vor allem darfst du ihn NIE UND NIMMER AUS DEN AUGEN LASSEN, das baby würde ich anfangs sowieso meist um mich selbst hängen oder hinter geschlossenen türen schlafen lassen.

du kannst natürlich machen was du möchtest, aber ich würde den hund anfangs nicht zu sehr in euer familienleben und die nicht sehr einfachen umstände miteinbeziehen, ihr dürft auch zur ruhe kommen und tut mir leid, aber der hund wird das verstehen müssen, denn schliesslich habt ihr ein baby bekommen und dürft es in ruhe willkommen heissen. ich würde es anfangs trennen, schliesslich ist der hund eh fast immer um euch rum und neugeborene schlafen anfangs sehr viel und der hund bleibt trotzdem ein familienmitglied, selbst wenn man sich nicht ständig mit ihm beschäftigt. solange man ihn nicht vernachlässigt oder benachteiligt, ist alles im grünen bereich. ch kann es auch verstehen, wenn man mal zeit allein mit seinem baby will, obwohl mein hund wie ein baby für mich ist und es am schönsten ist, wenn wir zusammen sind.

eigentlich kann ich auch schwer drauf antworten weil ich nicht in derselben situation bin, aber die sicherheit geht vor und man muss einfach bedenken, dass hudn sowie baby ruhe brauchen und diese gegönnt sein muss. der hund ist ein familienmitglied, aber er reagiert nervös in anwesenheit des babies und da ist vorsicht geboten, denn er ist noch sehr unsicher und vielleicht auch noch nicht bereit und hunde wollen natürlich am meisten von der eigenen aufmerksamkeit ( ob sie eifersüchtig sind oder nicht kann ich schwer sagen, aber ich weiss, dass sie sich anders verhalten, wenn man seine aufmerksam teilt ) und die sollst du ihm auch geben, aber es geht nach deinen regeln. ich würde das baby nicht immer mit nach draussen nehmen, du oder dein partner solltet euch frei mit dem hund beschäftigen können ( ohne babywagen, der hund möchte vollste aufmerksamkeit und zuwendung! ) dann wird getobt, gespielt, gekuschelt und iwann auch geruht :-) ihr könntet mit dem hund auch besondere ausflüge unternehmen wo ihr beide viel erlebt, da können auch mal stunden am stück sein, aber du musst das vertrauen seiner und deinerseits erhalten und dich mal einfach nur mit ihm beschäftigen, hunde und auch wir menschen schätzen das sehr.

am körbchen schnuppern finde ich ok, aber es muss immer hochgestellt sein, der hund darf das baby im schlimmsten fall also nicht schnappen können und der kinderwagen sollte gut abgedichtet sein, bzw. der hund unter bester kontrolle. ehe du ihm einen maulkorb anziehen brauchst und sich sein verhalten nicht ändern sollte, obwohl ihr ihn ausreichend und alleine beschäftigt, würde ich mir hilfe holen, der hundetrainer kann das problem von aussen betrachtet vielleicht besser erkennen, aber dein hund vertraut dir und braucht einfach mehr zeit mit dir und überhaupt, sonst hätte er sich kaum geändert, wenn er sonst kein problem mit kindern hatte bzw. nie aufgefallen ist.

ich wünsche dir auf jeden fall alles gute und gib nicht auf, seine liebe gerecht aufzuteilen ist nicht immer einfach ;-)

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unser HUnd war auch vor dem Baby da - wir haben ihn gleich bei Ankunft ausgiebig das Kind "begutachten" lassen, mit schnüffeln, angucken etc. Hatten wir das Kind auf dem Arm, dem Schoß durfte der Hund ebenfalls dazu, haben nur darauf geachtet, dass er nicht unbedingt quer durch's Gesicht leckte. Natürlich schaut ein Hund irritiert wenn ein Baby schreit, das sind neue Geräusche, an die er sich aber relativ schnell gewöhnen sollte. Unser Hund durfte auch (wenn wir im Kinderzimmer waren) mit rein, so dass er sich nicht ausgeschlossen fühlte.

Ruf deinen Hund ruhig zu dir wenn du mit dem Baby auf der Couch sitzt, lade ihn ein, guck mal unser Baby, musst du schön drauf aufpassen, dann ein bisschen Hund krabbeln und loben...

natürlich sollte man HUnd und Kind nie allein in einem Raum lassen und den Hund auch zur Ordnung rufen wenn er zu stürmisch ist.

Unser damalige HUnd ist auch durch alles durch gelatscht, hat auch mal den Kinderwagen fast umgeworfen, das ist kein Beinbruch.

Behandelt den Hund jetzt etwas bevorzugt, damit er sich nicht zurückgesetzt fühlt und ich bin sicher, Kind und Hund werden die besten Kumpel.

Gebt eurem Hund mal eine Chance.

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Es ist natürlich immer schwierig.

ALlerdings denke ich, dass abgeben auch nicht der richtige Weg ist. Der Hund kann janichts dafür.

Das Kind ist neu. Es riecht auch für ihn noch nicht nach MEnsch. Hunde finden Kinder oft merkwürdig. Sie bewegen sich anders als die MEnschen, die sie kennen. Sie geben andere laute von sich und wie gesagt, sie riechen auch anders.

Wichtig ist, dass ihr Hund und Kind niemals unbeaufsichtigt lasst.

Er wird sich sicherlich daran gewöhnen. Allerdings muss er das Kind auch direkt als Ranghöheres Rudelmitglied akzeptieren. Das heißt, dass ihr ihm zb klar macht, was er darf und was nicht. Manche finden es zb lustig, wenn der Hund das Baby von der Krabbeldecke drängt. Sieht vielleicht putzig aus, ist aber nicht okay. Verbietet ihm sowas. Genauso darf er nicht ins Babybett oder auf sonstige Plätze, die dem Kind vorbehalten sind.

ER wird sich sicher daran gewöhnen. Vernachlässigt ihn nicht, passt auf, dass er mit dem Kind nie allein ist.

WEnn ihr unsicher seid, holt euch vielleicht Rat bei einem Hundetrainer.

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Kommentar von guterwolf
13.10.2011, 18:25

Ein HUnd wird ein Baby, ein Kleinkind, ein Kind nie als ranghöher akzeptieren, das sollte mal klar sein...als gleichrangig ggf. ja.

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Auch wenn es vom menschlichen Denken jetzt absurd klingt, durch das Baby fühlt der Hund sich in seiner Stellung bedroht. Ich habe es genau beobachtet, bei meinen Freunden mit einer sehr launischen Hovawarthündin.

Die wurde von Anfang an in Alles mit einbezogen, fast schon übertrieben, so kam es mir damals vor. Heute weiß ich, es war genau richtig. Sie war beim Stillen, wie beim Windelnwechseln dabei und durfte überall mitmischen.

Sie hat z.B. die Windeln zum Mülleimer gebracht und das Fläschchen aus dem Warmhalter geholt (am Nuckel war ein Schutzkappe) und war so einbezogen und hat so gelernt, das ein Zuwachs immer ein Gewinn ist.

Sie war nach wie vor der Mittelpunkt, musste aber neben sich ein Baby, später dann noch Zwillinge akzeptieren.

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Kommentar von taigafee
14.10.2011, 04:29

super!

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Holt euch einen Trainer ins Haus - das ist wohl das Beste, wenn die Situation vor Ort einmal beurteilt wird. Alles Gute und Glückwunsch zum Familiennachwuchs!

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Also ich wollte immer einen Boxer haben, weil die total kinderlieb sind, auch unser Nachbarhund. Du bist total gestresst mit der Situation und überträgst den Stress auf den Hund. So, wie Du die Situation beschreibst, würde ich an Deiner Stelle den Hund abgeben, weil ich glaube, Du bist total überfordert mit der Situation. Sicherlich gibt es Hundetrainer, die ins Haus kommen, und sich die Situation mal von außen ansehen und Dir zeigen, wie Du Hund und Kind unter einen Hut bekommst. Ich selber habe einen Terrier, der vor Freude unser Baby immer um gelaufen hat, ihr aber nie was getan hätte. Sie durfte ihm sogar an den Ohren und am Schwanz ziehen, solange sie klein war und eine Windel getragen hat.

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Kommentar von malysh1990
13.10.2011, 17:33

ja da hast du recht, ich bin wirklich bissl gestresst, weil ich einfach jede minute angst hab, dass er das baby irgendwie verletzt, also versteh mich nicht falsch, ich weiß durchaus, dass boxer absolute familienhunde sind, meine angst ist eher, dass er ausversehen irgendwas tut, dass er dem kind mit absicht irgendeine verletztung zufügt, schließe ich aus, weil er echt ein lieber hund ist, nur leider total tollpatschig, trotzdem gäbe es natürlich im fall der fälle keine entschuldigung wenn was passiert...

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ehrlich gesagt, finde ich das alles überhaupt nicht beängstigend, was du schreibst. achte darauf, dass der hund weiterhin auch körperlich gut ausgelastet wird und beziehe ihn, wie portbatus toll beschreibt, überall mit ein. der hund wird ein schatz für das kind sein, wenn ihr nur nicht zu ängstlich seid. eine schramme bringt ein kind nicht um. und dieses fast in den kinderwagen springen ist ja übermut, den ihr mit toben in die richtige bahn lenken könnt.

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Kommentar von Schlappohr2
14.10.2011, 16:53

Naja, wäre das Baby VOR dem Hund dagewesen, würde ich dir ja zustimmen...in dieser Reihenfolge finde ich die Umsicht angemessen. LG

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nimm dir einen hundetrainer, der zu dir nach hause kommt. ich raten meinen kunden, vor der entbindung mit einer puppe zu üben und wenn das baby geboren ist, eine volle windel mitnehmen und den hund an der windel schnuppern lassen. So erkennt er das neue mitglied im rudel an. Die zusammenführung wird dadurch sehr erleichtert. hat immer wunderbar funktioniert

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Kommentar von TygerLylly
13.10.2011, 17:51

Das mit der Puppe ist gut, zu der Windel habe ich schon kommentiert.

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http://www.kirasoftware.com/Vorbereitung_auf_das_Baby_Hunde.php

Dieser link sollte für dich interessant sein, besonders der letzte Abschnitt.

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Kommentar von Izusa
13.10.2011, 17:46

DH guter Link

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Kommentar von TygerLylly
13.10.2011, 17:49

Der Link ist NICHT gut. Da wird unter anderem empfohlen, eine Windel mit zu bringen und den Hund daran schnüffeln zu lassen - was soll er dann damit anfangen? Das hat man früher so gemacht, ist aber lange überholt.

Und dann soll der Hund dabei auch noch Futter bekommen, damit der Hund das Kind direkt mit Futter verbindet oder was?

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