Hund überforderung- Tierheim?

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8 Antworten

Nun - ich denke mal ein Mensch der selbst psychische Probleme hat kann einem Hund der in dieser Richtung auch nicht stabil ist, nicht die nötige Sicherheit geben.  Dann werden beide nicht glücklich.

Oft ist es so daß ein Hund sich dann in anderer Umgebung auch anders verhält.

Um was für einen Hund handelt es sich ? Du schreibst es ist ein kleiner Hund. Welche Rasse ? Weißt Du wo der herkommt ? (Ausland?).

Ich verstehe Dein Dilemma und es ist sicher schwierig diese Entscheidung zu treffen. Aber vielleicht gibst Du den Hund nicht einfach im Tierheim ab sondern redest erst mal mit den Leuten dort und vielleicht können die Dir helfen den Hund in gute Hände zu vermitteln ? 

Oder Du suchst Dir wirklich jemanden der sich gut auskennt und Dich mit dem Hund unterstützt.

Daß ein Hund Handwerker in der Wohnung nicht haben will finde ich völlig normal. Das sind für ihn "Eindringlinge in sein Revier".  Er verseht ja nicht daß die Handwerker das dürfen.  Da mußt Du eben dafür sorgen, daß die Leute den Hund nicht anfassen bzw. den Hund halt solange in ein anderes Zimmer bringen.

Daß er manchmal wochenlang stubenrein ist und dann wieder nicht liegt sicher an der Situation mit/bei Dir.  Vielleicht ging es Dir in dieser Zeit nicht gut - ein Hund spürt das und das verunsichert ihn total.

Was den Gesundheitszustand Deines Hundes betrifft - das sind alles Dinge die können mit jedem älteren Hund passieren. Das ist leider so.

Bevor Du den Hund wirklich abgibst, überlege genau ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt und was Du tun kannst um die Situation zu verbessern/erleichtern.  Wenn das wirklich nicht geht - dann gib ihn ab. Damit nimmst Du Dir den Streß und gibst dem Kleinen eine Chance auf ein neues Leben.

Alles Gute !

 Ein kleiner Mischling, vielleicht mit Pudel, das weiss ich nicht, ich weiss auch gar nicht wo er vorher war....die Leute meinten nur sie hätten eine allergie und müssen den sofort abgeben und haben ihn mir dann nach Hause gebracht (kam mir schon komisch vor aber dann wollte ich die auch nicht wieder wegschicken)....Ja das hatte ich auch überlegt, ob das Tierheim vielleicht "Vermittlungshilfe" macht und der Hund solange bei mir bleibt, bis sich jemand gefunden hat... ich hatte das wohl echt alles unterschätzt

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Da möchte ich Dir aber vehement widersprechen, ich leide seit ca. 6 Jahren an Depressionen und habe eine sehr ängstliche Hündin, beide meine Hunde vertrauen mir und suchen immer Schutz bei mir und ich würde niemals wg. meiner Krankheit meine Hunde leiden lassen. Meine Hündin habe ich (falls jetzt einige sagen das wäre der Beweis) gerade auf Grund ihrer Ängstlichkeit bekommen, denn sie hat sich von niemanden anfassen lassen, von mir nach ca. 1 Stunde und sie hatte 4 verschiedene Bewerber die sich alle mehrfach mit ihr und den ehemaligen Besitzern getroffen haben. 

Es kann mir noch so dreckig gehen, das Wetter (gerade im Winter ist es schlimm, dunkle Jahreszeit halt) noch so grausig sein, ich gehe raus und sie kriegen ihr Futter, ihre Streicheleinheiten, alles was sie brauchen um glücklich zu sein. 

Auch ist es für mich trotz Ausbildung im Hundebereich nicht immer einfach mit solch einem ängstlichen Hund umzugehen aber da geht meine Hündin mir eben über mich selbst und für mich käme es niemals in Frage, meine Hündin abzugeben. 

Es ist definitiv keine pauschale Aussage die jetzt das Leid der FS runterspielen soll, ich kann das sicherlich sehr gut nachvollziehen. 

Allerdings geht es mir nur darum das ich damit zum Ausdruck bringen möchte, das es nicht heißt das Menschen mit psychischen Erkrankungen keine Haustiere halten sollten. Das sollte immer eine Sache des jeweiligen Einzelfalles sein, aber nicht pauschalisiert werden. 

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Ich neige dazu böse zu werden, wenn man mit dem GEdanken spielt sein Tier ins Tierheim zu geben. Man schafft sich ein Tier an und übernimmt damit eine Verantwortung.

Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht Verständnis für deine Situation hätte.

Nach deiner Schilderung gehe ich davon aus, dass dein Hund weniger körperliche als psychische Probleme hat. Weiterhin scheint es mir so, dass du ganz gut weißt, was das bedeutet.

Überlege dir gut, was das für dich bedeuten würde, den Hund abzuschieben.

Ich rate dir, suche dir Hilfe mit dem Hund. Vielleicht kann deine Schwester dich da unterstützen.

Es geht aus deiner Frage nicht hervor, wie lange du den Hund schon hast. Versuche ihm mit Verständnis zu begegnen. Du weißt nicht, was dein Hund bisher erlebt hat und warum er so reagiert. Gehe aber davon aus, dass die meisten Hunde nicht so reagieren, mit denen vernünftig umgegangen wird. 

Ja ich denke auch er wurde nicht gut behandelt...ich habe ihn knapp ein Jahr, er ist ca. 6 Jahre alt

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Wie alt ist dein hund? Welche rasse ist er? Hast du eine hundeschule besucht? Das er ängstlich ist kann daran liegen das er zuwenig positives durch andere leute erfahren hat.. und das er beisst könnte daran liegen das er von menschen misshaldelt oder gequält wurde.. so ein hund braucht hald massig zeit.. ich würde ihn aber nicht aufgeben. Wenn das geld für hundeschule etc nicht reicht gibt es auf youtube mittlerweile echt gute videos zum erziehen. Du kannst auch kokoswasser gegen flöhe und zecken nehmen das ist wesentlich günstiger wie das tierarzt zeug.. 

Ein kleiner Mischling, viele sagen da ist Pudel mit drin aber ich weiss es nicht, ca. 6 Jahre alt.

Ich hatte schon einmal eine Hundetrainerin bei mir am Anfang,
aber da ging es um andere Sachen (nicht alleine bleiben/ständig mir
nachlaufen)... ein Kurs würde 110€ kosten, das ist halt schwierig

Ich war die
letzte Zeit auch öfter in der Klinik und der Hund da zur Pension mehrere
Tage im Tierheim, leider wird er da immer "bissiger" gegenüber den
Pflegern....ich denke ich habe auch mich überschätzt weil ich dachte
wenn ich einen Hund habe schaffe ich es und bin nicht mehr in der Klinik

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siehst du ein Hund ist Arbeit, dass spürst du nun täglich. Da du mit dir selber genug Probleme hast, ist es wohl für den Hund besser, dass er ein neues zu Hause bekommt. Dort wird er sich besser fühlen, als bei dir. Gib ihn ab und du hast ein Problem weniger. 

Hi,

du hast soo ein gutes Herz! Ich finde es total imponierend, daß Du dich um so ein armes Bündel kümmerst obwohl es dir selber nicht so toll geht - Hut ab!!!

Ich kann dich total verstehen wenn du überlegst, ob du ihn hergibst und ganz ehrlich würde ich auch solche Überlegungen haben an Deiner Stelle.

Aber als Außenstehende fällt mir folgendes dazu ein: Dein Hund und Du, ihr habt sowas wie eine Schicksalsgemeinschaft! Dein Hund hat psychische probleme und hat schlechte Erfahrungen gemacht - und Du genauso! Wenn Du jetzt Deinen Hund aufgibst, ist es irgendwie so, wie wenn du dich selbst aufgibst!

Vielleicht ist das DEINE Chance: Mit deinem Hund gemeinsam aus dieser offenbaren Sackgasse rauskommen!

ich denke mir das so: Wenn du es schaffst, diesen Hund beizukommen und ihm seine seelischen Qualen nimmst, dann muß das doch für dich so sein wie ein riesiges Erfolgserlebnis und dann geht es Deinem Seelenleben plötzlich auch um einiges besser.

Vielleicht, möglicherweise...

Vielleicht wäre es ein Anfang wenn Du mit deinem Hund zum Hundetraining gehst. Das kostet nicht sehr viel und Du könntest unter fachlicher Aufsicht lernen wie du mit deinem Hund umgehen solltest damit er ruhiger wird und sich entspannt.

Und wie gesagt, vlt überträgt sich die neue Ruhe und Entspanntheit dann letztdendlich auch auf Dich!

Danke, ich hatte schon einmal eine Hundetrainerin bei mir am Anfang,
aber da ging es um andere Sachen (nicht alleine bleiben/ständig mir
nachlaufen)... ein Kurs würde 110€ kosten, das ist halt schwierig

Ich weiss was du meinst mit "Schicksalsgemeinschaft", aber ich war die letzte Zeit auch öfter in der Klinik und der Hund da zur Pension mehrere Tage im Tierheim, leider wird er da immer "bissiger" gegenüber den Pflegern....ich denke ich habe auch mich überschätzt weil ich dachte wenn ich einen Hund habe schaffe ich es und bin nicht mehr in der Klinik

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schnappt bei fremden Leuten wenn diese ihn anfassen

dann unterbinde doch einfach das fremde Leute Deinen Hund betatschen. Dann hast Du dieses Problem schon mal beiseite. 

meine Hunde dürfen auch nur von Leuten angefasst werden die ich kenne, aber das dann auch nur wenn ich das ok dazu gebe.

fremden Leuten untersage ist dieses strickt, weil ich das einfach nicht möchte!

ansonsten kannst Du ihn auch ins Tierheim geben, die haben auch mit der Vermittlung von schwierigen Hunden Erfahrung!



ok...ja ich sage das auch den Leuten/stelle mich vor den Hund, aber machmal kann ich garnicht so schnell gucken wie die hinfassen und wenn ich was sage manche dann "ach mit mir kommen alle Hunde klar das ist doch so ein kleiner süsser" -.-

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@234Flying

dann mußt Du konsequenter sein und schneller sein als die Leute. 

kann doch nicht jeder einfach den Hund betatschen. Da mußt Du Dich mit Deiner Meinung schon durchsetzen und rigoros durchgreifen!

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Wenn es wirklich nicht anders geht, suche selbst Leute die den Hund haben wolln. Gehe von mir aus mal mit denen Essen/was trinken damit du weißt wie die so sind... Nimm am besten den Hund gleich mit,damit sie wissen wie der Hund so ist

Lass ihn einschläfern! willst du ihn zu einem ewigen Leben in tierheimen in ständiger angst verurteilen mit etwaigem Hin und her mit weiteren Besitzern?

Wie bitte ???

Ein an sich gesunder Hund wird nicht einfach eingeschläfert!!!!!

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@Quaeror

Du hast absolut recht, es ist total fair, über das Leben eines gesunden Hundes zu entscheiden, obwohl die eindeutige Chance besteht, dass er sich bessern kann.

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