Hund trotz Rollstuhl und Hilfe im Winter?

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5 Antworten

Grundsätzlich ist es möglich einen Hund, der sehr gut im Gehorsam steht, mit Rollstuhl zu führen. Dazu ist aber eine Menge Training, ein Trainer und damit auch Einsatz der entsprechenden finanziellen Mittel nötig.

Alleine Hundebegegnungen können zur Herausforderung werden. Wenn der Hund in solchen Situationen nicht absolut zuverlässig hört, kann er (im wahrsten Wortsinn) schnell unter die Räder kommen. Außerdem wird Deine Mutter nicht dazu in der Lage sein, den Hund zu schützen, wenn ein fremder Hund ohne Leine angebrettert kommt. Das passiert immer mal wieder und muss bedacht werden.

Dass Deine Mutter im Winter nur schwer aus dem Haus kommt ist für mich allerdings ein absolutes K.o.- Kriterium. Hunde müssen laufen und rennen können, sie brauchen Kontakt zu anderen Hunden, müssen schnüffeln können und ausgelastet werden. Darauf kann man nicht an allen Tagen, an denen das Wetter schlecht ist, verzichten. Kommst Du auf den schmalen Pfad, den Hund auf ein Katzenklo zu trainieren, wird der Hund am Rad drehen, weil ihm die Auslastung fehlt. Und dann hast Du (siehe oben) das Problem, dass der Hund gestresst ist, nicht mehr hört und am Rollstuhl auch bei schönem Wetter nicht mehr führbar ist.

Ich sehe nur zwei Möglichkeiten: eine absolut zuverlässige Betreuung, die den Hund regelmäßig auslastet (bei schlechtem Wetter 3x täglich), oder Deine Mutter verabschiedet sich von ihrem Traum. Unter den Bedingungen, die sie sich vorstellt, wird sie allerdings mit einem Hund auch nicht glücklich werden.

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Kommentar von leiasophie
18.03.2016, 03:33

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Sie hat wirklich sehr geholfen :)
Wir haben einen großen Park direkt vor der Haustür.
Und mein Vater meinte vorhin aus dem Nichts, ob ein Hund vielleicht was ganz schönes wäre.
Vielleicht kommt hier ein Licht ins Dunkel.

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Hallo, ich bin leider die Spass-Bremse wenn es um den Hundekauf geht. Das liegt wohl an meiner Ehrenamtlichen Arbeit Tierschutz.

Ich kann dir etwas zu den Kosten schreiben, die so ein Hund macht.

Der Aktuelle Stand ist das ein Hund im -Durchschnitt- in seinem ganzen Leben

ca 30,000€ Kostet!

Die Rasse ist dabei Egal. Von der Anschaffung bis zur Beerdigung wenn der Hund 12 Jahre Lebt, sind alle Kosten eingeschlossen. 

Das ist ein Haufen Geld! 

Bist du Sicher das du das willst und kannst? 

Die Tierheime sind voller Hunde deren Besitzer nicht vorher nachgedacht haben.

Jeder Hund sollte pro Tag 3 Stunden Gassi gehen. Einige Rassen noch mehr.

Hast du soviel Zeit und Geld, kannst du dein Leben für die nächsten 12 Jahre sicher Planen?

Im ersten Lebensjahr ist die Erziehung eines Hundes zu vergleichen mit dem Aufwand eines Babys. Ein Baby kann nicht alleine bleiben ein Hundewelpe auch nicht. 

Einen Hund sollte man sich nie nach der Optik aussuchen! Diese Motto, oh der Hund gefällt mir, den Kaufe ich, ist immer zum scheitern verurteilt. 

Immer eine Rasse oder einen Mischling aussuchen die man auch angemessen Versorgen kann. 

Finger weg von Arbeitshunden, Hütehunden, Nativen Hunderassen. 

Das wird so leider nix. Da müsst ihr auf einen Hund verzichten. 

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Wenn deine Mutter nicht aus dem Haus geht, wegen dem Rollstuhl kann sie auch nicht mit dem Hund gehen! Leute die mit eurem Hund gassi gehen kosten Geld und auch nicht wenig! Holt euch doch lieber ne Katze!

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Der Hund für euch ist eine Katze.

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Hi, die Umstände sind da schon ein k.o. Kriterium :( Im Winter kann nicht raus, dein Vater will kein Hund und du hast die Zeit auch nicht. Man müsste ja auf jeden Fall jemand haben der bei Notfällen auch einspringen kann und der muss halt zuverlässig sein.

Schon mal überlegt selber so eine Hundenanny zu werden? Manche gehen arbeiten, haben keine Zeit und haben trotzdem ein Hund, die suchen in der Regel dann eine Tagesbetreuung, vielleicht wäre das ja was. ;) Oder wie die anderen schrieben ein anderes Haustier wählen, evtl Katzen oder Vögel (ein Paar Nymphensittiche belebt auch leicht das ganze Haus ;) )

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