Hund töten ohne Konsequenzen?

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15 Antworten

Natürlich darf er das nicht! Er würde sich damit wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz strafbar machen und weden der Tötung eines Wirbeltieres. Außerdem wäre es noch eine Sachbeschädigung. Tiere gelten zwar als Sache, sind aber keinesfalls rechtlose Wesen, die man ohne Konsequenzen töten darf! Der Typ wäre nach rinem Urteil sogar vorbestraft. So eine Vorstrafe macht sich nicht besonders gut, wenn man sich bewerben möchte. Wenn er diese Drohung auch noch vor Zeugen ausgesprochen hat, dann ist sein Notwehrargument ohnehin passé. Außerdem müsste das Gericht dir dann nachweisen, dass dein Hund in irgendeiner Weise agressiv gewesen ist.

In deinem Fall würde ich dir raten, es locker zu sehen und dir keine Sorgen zu machen. Manche Menschen sind eben einfach schlecht und machen anderen gerne Angst. Aber bei diesen Leuten gilt meistens die so passende Devise: Hunde die bellen, beißen nicht.

Wenn das jemand mir gegenüber behaupten würde, würde ich ihm antworten, dass er sich da gewaltig täuscht, denn er würde zumindest mit mir und meinen Freunden erheblichen Ärger kriegen und seines Lebens nicht mehr froh werden. Dafür würde ich dann schon sorgen.


Wirbeltiere dürfen nur von Fachleuten wie Tierärzte...Jäger...Metzger und im Notfall auch von der Polizei getötet werden.

Wenn Du...resp. Dein Hund weiterhin bedroht wird, würde ich bei der Polizei vorsprechen, und nachfragen ob in diesem Falle eine Anzeige wegen Bedrohung gegen den Betreffenden gerechtfertigt wäre.

Ausserdem können diese Dich auch beraten, wie Du Dich dem Betreffenden gegenüber verhalten sollst.

Einen Hund zu töten gilt leider immer noch als Sachbeschädigung. Der Täter müsste dir den Geldwert des Hundes ersetzen.

Tierquälerei ist strafbar, das kann mindestens teuer werden. Und ansonsten wäre es wohl noch Sachbeschädigung/Diebstahl oder so (je nachdem, ob er den Hund vorher irgendwohin mitnehmen würde), denn vor dem Gesetz gelten Haustiere (leider) als Gegenstand/Besitz. Mord wäre es nach dieser Definition also nicht.

Hallo Batman5555,

ein Tier stellt, mir auch unverständlich, einen Gegenstand dar. Einen Hund zu töten kann aber nach §4 bestraft werden, mit nach §17 einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder einer Geldstrafe - wobei sicher eine Geldstrafe erteilt wird.

Wenn jemand behauptet, dein Hund hätte ihn angegriffen, solltest du auf jeden Fall vermeiden, dass dein Hund frei rumläuft und immer in dem Bereich angeleint ist. Plus Zeugenaussagen, die bestätigen, dass dein Hund freundlich ist und nicht angriffslustig.

Liebe Grüße

Nein, ohne Konsequenzen bleibt das nicht.

Es ist zum einen immer noch wie eine Sachbeschädigung zu betrachten, auch wenn Tiere seit 1990 juristisch keine "Sache" mehr sind.

Da man aber Eigentum an ihnen erwerben kann, sind sie wie eine Sache zu betrachten.

Es ist also zum einen ein materieller Schaden (anschaffungs- bzw. Zeitwert des Tieres, als auch ein emotionaler Schäden (beim Halter) entstanden.

Also würde Schadensersatz, Schmerzensgeld und Gerichtskosten als folge einer solchen tat anfallen...

Man könnte den Hund untersuchen und die Todesursache feststellen. daraus ließe sich dann schließen, ob er in Notwehr handelt, oder nicht. Außerdem könnte man feststellen, ob er Verletzungen hat/te, die von einem Angriff kommen könnten usw. Ob das dann auch alles gemacht würde, ist aber fraglich!

Ich frage mich ernsthaft, wie Du bei Feststellung der Todesursache auf Notwehr schließen willst.

Bei einer Autopsie können Erkrankungen des Hundes nachgew iesen werden, nicht aber, ob er ggf. agressiv war oder jemanden angegriffen hat. Das ist eine ganz falsche Antwort.

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@Negreira

Ich meinte, wenn der Hund zum Beispiel vergiftet wird, dann ist das doch recht unlogisch, wenn  jemand sagt, es sei Notwehr gewesen. Wenn man angegriffen wird, dann hat man nicht die Zeit, noch Giftköder zu präparieren.

Ob der Hund aggressiv war , lässt sich damit natürlich nicht klären. 

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Der Typ ist offensichtlich dumm: damit wäre er für seine Untat strafrechtlich nicht zu belangen. Du darfst ihn aber mit Gewalt an der Ausübung hindern und ihn nach der Tötung zivilrechtlich verklagen.

Geh zur Polizei und zeig diesen Unmenschen an.

Wenn jemand einen nicht ihm gehörigen Hund tötet, wird das Konsequenzen für ihn haben.

Es hätte auch Konsequenzen, wenn es sein eigener wäre...

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rechtlich wird der Hund nur als Sache bezeichnet, aber ärger wird er bekommen, allerdings nur eine geldbuse und eine schadensersatzzahlung für deinen hund

Wenn man einen Hund tötet verstößt man gegen das Tierschutzgesetz.

Und da kommt viel mehr auf einen zu. 

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soweit haben die anderen recht. 

es gibt aber auch noch ein tierschutzgesetz, in dem iwo steht das keine tiere (betrifft wirbeltiere) ohne triftigen Grund getötet werden dürfen. den genauen paragr. und den genauen Wortlaut weiß ich jetzt allerdings nicht.

Das wäre dann Sachbeschädigung und würde auch noch gegen das Tierschutzgesetz verstoßen, eventuell noch der Straftatbestand der Tierquälerei.

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