Hund schlagen zum Erziehen?

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Das ist Quälerei.

Hunde gehen nur so unsanft miteinander um das es keinem ernsthaft wehtut und grade Hundemütter bzw. das ganze Familienrudel sind fast endlos geduldig mit den Kleinen. Welpen lernen auch schnell wo die Grenzen sind.

Wo ich meine Hündin her hab lebten Oma, Opa, Mutter, Vater und Tante zusammen mit den Welpen. Die Kleinen haben die Großen als Kauspielzeuge, Klettergarten, Kuschelkissen und Zerrspielzeug missbraucht ohne das es je körperliche Verweise gab. Höchstens mal ein kurzes, scharfes Bellen oder wenn sie darauf nicht reagiert haben sind die Großen irgendwo hin gegangen wo das Kleinzeug sie nicht erreichen konnte (Treppe rauf, auf die Couch ect.)
Das ist etwas das Hunde verstehen also kannst du z.B. die Beißhemmung trainieren indem du quietschst wenn es zu doll wird und dich wie eine beleidigte Leberwurst zurückziehst bis sich der Welpe beruhigt hat wenn das nicht ankommt.

Schlagen ist das Mittel derer die zu dumm sind für jede andere Möglichkeit

Hunde sind in diesem Punkt deutlich schlauer als Menschen.

  1. Wissen sie sehr genau, dass Menschen keine Hunde sind. Ebenso weiß Dein Welpe, dass Du nicht seine Mutter bist.
  2. Fehlen einem Hund, der drauf losprügelt, aus hündischer Sicht Souveränität, Erfahrung und Kompetenz. Er ist nicht vertrauenswürdig und wird gemieden. Gleiches gilt für Menschen, die sich in dieser Art und Weise verhalten.
  3. Läuft die Kommunikation zwischen Hunden so schnell und so fein ab, dass ein Mensch überhaupt nicht dazu in der Lage ist, sie wirksam nachzuahmen. Hunde können lernen, unsere Mimik und Gestik zu lesen. Manche Hundehalter schaffen das umgekehrt ihr Leben lang nicht.

Schläge gehen regelmäßig nach hinten los. Der Hund verliert das Vertrauen zum Menschen, zumal häufig menschliche Dummheit der Auslöser für Prügel ist. Z.B. mangelndes Wissen darüber, was der Hund tatsächlich leisten kann, mangelndes Timing und schlechter Trainingsaufbau.

Fehlendes Vertrauen führt wiederum dazu, dass der Hund sich im Alltag nicht auf seinen Menschen verlässt und nicht richtig hört. Im Ergebnis wirst Du nie einen Hund haben, der mit Dir ein tolles Team bildet und es liebt, mit Dir zusammen zu sein und mit Dir zu arbeiten. Wenn Du also einen gebrochenen Hund haben willst, dann schlag drauf los.

Je nach Rasse kann es aber auch sein, dass der Hund Schläge während seiner Welpen- und Junghundezeit duldet, es Dir als erwachsener Hund dann aber mit gleicher Münze zurückzahlt und auf Dich losgeht.

Ich bin niemand, der Strafe generell kritisch gegenübersteht. Ich schränke meine Hunde körperlich ein, indem ich z.B. blocke, ich remple auch zurück, wenn sie frech werden. Aber niemals mit dem Ziel, dem Hund körperlichen Schaden oder Schmerzen zuzufügen. Und Fakt ist auch, dass Du für sog. aversive Methoden sehr viel Erfahrung und Augenmaß brauchst, damit sie funktionieren. Ansonsten musst Du immer stärker draufhauen und (s.o.) den Hund brechen, um Dich durchsetzen zu können. Liegt mir selbst nicht, ich möchte, dass meine Hünde auf leise Töne und Feinheiten reagieren und mir vertrauen.

Such Dir eine gute Hundeschule, die Hintergrundwissen/ Theorie vermittelt und nicht über Strafe und Gewalt arbeitet, wenn Du wert auf eine gute und funktionierende Beziehung und einen alltagssicheren Hund legst.

Eine gute Hundeschule weiß aber das die pos. Bestrafung wozu auch rempeln und blocken gehören keine Anwendung findet in der Hundeerziehung insofern man weiß wie es besser geht, zudem ist ihnen auch bekannt, dass ein Hund nicht frech wird, sondern sich hündisch verhält!

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Was für ein undifferenzierter Blödsinn.

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Wer sich mit Hunden auskennt weiß, dass Gewalt niemals das Mittel der Wahl sein sollte.

Auch wird oftmals gesagt ach untereinander verhalten die sich auch so.

Leider mußte ich die Erfahrung machen, das es tatsächlich oftmals unter Hunden so aussieht, allerdings liegt das an den Haltern und nicht an den Hunden.

Mobbing ist auch unter sich bekannten Hunden oftmals zu sehen, nur sehen das die Halter nicht, die meinen das wäre artgerecht.

Da Hunde aber domestiziert sind und eine höhere Affinität zum Menschen zeigen als zu anderen Hunden, sollte man intervenierend eingreifen wenn es zwischen den Hunden mal zu Streitigkeiten kommt.

Ich habe zeitweilig 8 Hunde gehalten und wenn ein neuer dazu kam (der Großteil waren Pflegehunde), dann habe ich da IMMER eingegriffen. Niemals mit Gewalt und auch niemals mit Schlägen. Sowas kennen meine Hunde grundsätzlich nicht von mir.

Nicht gestresste Hunde die miteinander leben, sind selten bis gar nicht aggressiv im Verhalten. Es kommt mal zu einem leichten leisen knurren oder aber zu einem Lefzenkräuseln aber nicht zu Gewalt.

Hunde die das untereinander tun und die zusammenleben, die werden leider von den Haltern oftmals zu diesem Verhalten gebracht. Auch sieht man oftmals Mobbing, da wird dann gesagt die müssen die "Rangordnung" klären und der unterste Hund wird immer der unterste bleiben. In solchen Fällen sieht man auch immer wieder Mobbing und das ist für den vermeintlich "untersten" Hund gar nicht lustig.

Die Menschen fördern diese dann dadurch entstehenden Streitigkeiten noch indem sie den "untersten" Hund zuletzt streicheln und ihn zuletzt füttern. Auch das führt auf Dauer entweder zu einem Hund der dann mal irgendwann sich zu Recht zur Wehr setzt oder aber er kommt in die erlernte Hilflosigkeit. Immer sieht man es diesen Hunden an, denn oftmals treten dann Depressionen und/oder auch physische Anzeichen von starken Stress auf.

Man muß auch keine körperlichen Sanktionen in Form von rempeln oder ähnlichen Dingen nutzen, denn wir sind eben keine Hunde. Auch wenn man das zwischen Hunden sieht, die nicht zusammenleben, so resultiert dieses Verhalten immer wieder aus missverstandener Tierhaltung.

Fazit: Schläge, Sanktionen gehören nicht in die Erziehung, weder durch körperliches blocken und erst Recht nicht in Form von draufhauen!

Du bist aber weder die Hunde Mutter noch ein anderer Hund!

Zudem die Sprache von Hunden untereinander viel komplexer ist und ein Mensch diese garnicht nachahmen könnte.

Bevor es zu so etwas kommt, wird nämlich auch erst mal mit der Körpersprache und lauten mitgeteilt das man es sein lassen soll.

Und welcher Hund gibt bitte Pranken Hiebe außerhalb vom spielen? Ich glaube du hast nicht wirklich Ahnung von Hunden...

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich besitze selber 5 Hunde.

dies tun unwissende oder aggressiv veranlagte Menschen. Schläge und Härte haben in der Hundeerziehung rein gar nicht zu suchen. Ein Mensch ist ein Mensch und kann Hundeverhalten überhaupt nicht kopieren . Denn die Signale unter Hunden sind oft so minimal, das ein Mensch dies kaum mitbekommt. ein Welpe/Hund muss erst einmal kapieren, was die fremde Art Mensch von ihm möchte, dies braucht unzählige Wiederholungen und all was ein Hund lernen muss , geschieht auf eine geduldige, souveräne, konsequente und empathische Art und Weise

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