Hund: Rückruf wieder lernen?

5 Antworten

In dem Alter ist das völlig normal. Es kommt immer der Zeitpunkt wo sie alles scheinbar vergessen haben wir sie bisher konnten.

Da hilft einfach nur Geduld,Humor und Konsequenz.

Einfach weiter üben, und wenn’s mal nicht klappt, einfach dran denken dass kein Lebewesen perfekt ist. Dann läuft er halt jetzt öfter mal wieder an der Schleppleine.

Der Hund kann das nicht nicht mehr, er konnte das nie richtig. Er kam weil er jung und abhängig war und es nichts Wichtigeres für ihn gab. Das sieht ab der Pubertät nunmal anders aus. Das ist ganz normal...

Einfach weiter üben und Misserfolge mittels langer oder Schleppleine verhindern. So mit 1,5 bis zwei Jahren stellt sich dann der echte (dauerhafte) Erfolg ein, wenn man alles richtig gemacht hat.

Einfach dran bleiben😉. Vielleicht hat es tatsächlich mit deiner Vermutung zu tuen, dazu kommt noch, das er auf dem Feld, Hundewiese einfach viele interessante Dinge sehen, riechen und entdecken kann weißt. Bedeutet du musst dich interessanter für ihn machen. Versuche es mit abwechslungsreichen Gassi Runden, dazu baue am besten interessante unterschiedliche Dinge immer wieder mal mit ein, so das er sich nie sicher ist, ob gleich wieder was tolles passiert mit dir. So machst du dich für ihn interessanter als alles andere, wenn er positive Dinge mit dir verknüpft dabei weißt. Und mit der Zeit wird er wieder angewetzt kommen wie ein verrückter wenn du ihn dann rufst😉! Trotzdem 1 mal rufen, kommt er, loben als hätte er dir gerade einen Goldbarren gebracht. Kommt er nicht, direkt hin und holen.
Aber dein Hund ist zusätzlich jetzt gerade eh noch in einem Alter, wo so langsam die Grenzen zusätzlich getestet werden. Viel Erfolg

Vom Alter her und der vorangegangenen Verletzung war das zu erwarten.

Rufe deinen Hund nicht, wenn du nicht sicher bist, dass er nicht kommt. Hole ihn besser einfach ab.

Kommt er nach einmaligen rufen nicht, hole ihn wortlos ab. Oder geh zügig weg. Hunde die eine enge Bindung haben kommen dann nach.

Ganz wichtig immer loben wenn dein Hund bei dir ankommt, ganz egal wie verärgert du auch sein magst!

Fast immer brocken wir uns dieses Verhalten selber ein. Wir sind es, die zunehmend Kommandos nicht mehr so zuverlässig geben.
Wir gewöhnen uns daran, dass der Hund gehorcht und geben die Kommandos so etwas nebenher oder sind mit den Gedanken nicht so bei der Sache wie wir sein sollten.

Das heisst immer zurück auf Feld eins und Kommando wieder wie beim Welpen aufbauen.

Mach dich selber spannend, spiele mit deinem Hund, wenn er zu dir kommt.

Besuche im Moment möglichst Orte die dein Hund nicht kennt. Das veranlasst deinen Hund bei dir zu bleiben und zu kommen wenn du rufst.

Ich hab allen unseren Hunden beigebracht in bestimmtem Takt zu schauen wo ich bin und mir zu folgen.

Immer, oder sagen wir häufig, wenn der Hund eine bestimmte Distanz überschreitet, wechsle ich die Richtung ohne zu rufen.
An Weggabelungen gehe ich die andere Richtung als die die der Hund wählt. So haben alle unsere Hunde gelernt zu warten oder zurück zu schauen wo ich sie hin weise.

Sonst hast du noch die Möglichkeit deinen Hund auf einen neuen Rückruf zu trainieren. Dabei ist die Hundepfeife eine gute Möglichkeit.

Ich pfeife auch durch die Finger, das klappt super.

Schleppleine ran und üben. Sich durch tolle gemeinsame Aktivitäten wie z.B Dummytraining, Sucharbeit interessant machen.

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