Hund- resozialisieren

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Ja nicht bestrafen oder den Hund anschreien, denn sie würde es dann so verbinden (Hund kommt - Herrchen schreit - Strafe) das macht sie nur noch agressiver. Stattdessen solltest du es vorerst mit einer Blechdose, die mit kleinen Kugeln gefüllt ist versuchen. Jedes mal wenn ein Hund kommt, nimmst du sie an die Leine, beginnnt sie zu bellen und zu ziehen schüttelst du einmal mit der Dose und sagst laut und deutlich NEIN! Wenn das nichts hilft, brauchst du die Hilfe anderer Hundebesitzer. Setzt dich mit deinem Hund irgendwo an einen ruhigen Ort (10 m Leine) und nimm ihr Lieblingsspielzeug und Hundekekse mit. Bitte dann den Hundebesitzer zuerst mit grossem Abstand an euch vorbei zu gehen. Währendessen spielst du mit deinem Hund und versuchst sie abzulenken. Bellt sie nicht belohnst du sie auch mit Hundekeksen. Nun soll der Hundebesitzer mit seinem Hund immer näher an euch vorbeilaufen, stehen bleiben, sich in dies Nähe setzten usw. Doch das alles bitte über Tage - wenn nicht sogar Wochen verteilt! Schlussendlich verbindet dein Hund es so Hund kommt - Leckerli, Belohnung, alles ist gut!

klapperdose würde ich nicht machen, könnte ihr angst machen, und sie zuckt jedes mal zusamm wenn irgendwo was blechern klingt. hatte auch schon einen motzigen dobi, bei dem ich das mit straffen nein wegbekomm habe,

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@chrissi19891

Punkt eins werde ich auch weglassen und gleich zu Stufe zwei übergehen, ich kann mir vorstellen, dass das gut klappt. Es gibt die Möglichkeit das erstmal mit Bekannten zu üben. Leckerliestrategien funktionierten bei ihr eigentlich immer gut. Ein wenig Bedenken habe ich, dass das dann antrainiertes Verhalten ist, aber das Kernproblem (das gesunde Verhältnis zu Artgenossen) nicht berührt wird.

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Disks, Schüttelboxen etc. sind Starkzwangmaßnahmen und gehören trotz freier Verkäuflichkeit nur in die Hände von Spezialisten! Das um völliges Einbrechen im Verhalten -hin zum absoluten Problemhund zu vermeiden! Erst Ursache abklären und erst dann zum Schritt 2 - der Desensibilisierung. Bis zur Abklärung der Ursache würde ich der Kleinen die Möglichkeit lassen einen Bogen um unliebsame und stressende Hundebegegnungen zu machen...

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Du selbst wirst da alleine wohl nichts machen können. So, wie sich das Verhalten Deiner Hündin darstellt, wirst Du mit ihr zu einem Hundetrainer/Hundepsychologen gehen müssen. Es gibt inzwischen auch sog. Hundeflüsterer, die mit sanften Methoden arbeiten und sich dabei das natürliche Verhalten der Hunde zunutze machen. Ich würde auf jeden Fall mit ihr professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, sonst wird ihr Verhalten womöglich nur noch schlimmer und könnte evtl. irgendwann einmal auch auf Menschen übergreifen. Für entsprechende Adressen mal im Internet gucken unter "Hundeflüsterer" oder "Hundepsychologe, Hundetrainer" oder evtl. auch mal bei Deinem Tierarzt nachfragen, vielleicht kennt dieser einen Experten.

Den Schritt wollte ich mir als letztes aufheben. Ich betrachte solche Berufe noch mit viel Skepsis, aber vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt.

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@Mignon

wenn jemand seinen beruf beherrscht ist es eine super hilfe. alleine kocht man oft im eigenen saft und sieht seine fehler nicht.kann man ja gar nicht. warum haben sportler trainer? weil sie ihre sportart nicht beherrschen? nein, weil sie ein feedback von aussen brauchen und jemanden der motiviert und strukturiert.:-)

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Ich wollte auch noch sagen, vielleicht hat sie irgendwas schlechtes mit irgendwelchen Hunden erlebt. Was ich dir auch noch empfehlen würde, wäre mal zum Tierarzt zu gehen, vielleicht hat sie Schmerzen die du aber äußerlich nicht siehst, und sie denkt sich dann wenn sie andere Hunde sieht, ich greife lieber an, bevor die mir weh tun. Und zur Hundeschule, ich würde erstmal eine Einzelstunde buchen, da kann der Trainer auf dich und deinen Hund, und euer Problem eingehen.

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