Hund rennt in unser Garten und wir haben ein Kaninchen. Was kann ich tun?

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10 Antworten

Wer ein Tier hält, ist auch dafür verantwortlich, dass es geschützt und sicher leben kann.

Ein Kaninchen hält man niemals in Einzelhaft - egal, welche "Argumente" nun kommen werden!

Und nein, es hat nichts mit "Natur" zu tun, wenn ein Raubvogel euer Kaninchen holt - sondern damit, dass es nicht geschützt wird. In der freien Natur könnte es sich verstecken oder in seinem Bau verkriechen - das kann er in einem Garten eher weniger.

Es ist daher eure Pflicht, einen so hohen Zaun zu bauen und das Gehege auch von oben zu sichern, so dass dem Kaninchen nichts passieren kann.

Die Regelungen zum nachbarschaftlichen Zaunbau sind sehr unterschiedlich - da müsstest du dich in deiner Gemeinde erkundigen ....

Natürlich darf der Nachbarhund nicht in euren Garten eindringen - aber das hilft dem Kaninchen ziemlich wenig, wenn es denn totgebissen ist ...

Dem Hundebesitzer droht eher weniger Ungemach - er zahlt im Fall der Fälle halt die 10 oder 20 Euro, die so ein Kaninchen kostet .... viel mehr wird nicht passieren.

Wir haben z.B. das "umgekehrte" Problem. Unser Grundstück ist 2 m hoch mit Doppelstabzaun eingezäunt, damit unsere Windhunde sich sicher darin bewegen können. Nun haben wir seit 1 Jahr neue Nachbarn, die ihre Kaninchen frei in ihrem Garten laufen lassen. Leider schaffen es diese Tiere, sich unter dem Zaun durchzudrücken.

Damit es auf der anderen Seite keine bitteren Kindertränen gibt, haben wir - GEMEINSAM mit unseren Nachbarn, den gesamten Zaun unten noch mit Kaninchendraht gesichert.

Also sprecht mit euren Nachbarn und findet eine gemeinsame Lösung - für Hund und Kaninchen. Aber schiebt nicht eure Verantwortung auf andere Leute ab!

Gutes Gelingen

Daniela

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was ihr tun könnt? euer kaninchen artgerechter halten. viel auslauf ist ja schòn und gut , aber ein kaninchen springt aus dem stand einen meter hoch. da sind 30 cm lachhaft. ihr hattet bis jetzt einfach nur glück. hunde in der nachbarschaft sind nicht die einzige gefahrenquelle für ein kaninchen. raubvögel, marder, katzen.....zudem sollte euer kaninchen zwingend einen partner bekommen. einzelhaltung ist tierquälerei...
schau auf diebrain.de kaninchenwiese. de und kaninchen-info.de
dort gibt es auch tips zum gehegebau.

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Hi,

aber es ist ja NICHT UNSERE AUFGABE aufzupassen, dass IHR HUND NICHT an unser Kaninchen kann. Sie müssen aufpassen.

Es ist nicht eure Aufgabe auf den Hund aufzupassen, aber EURE Aufgabe auf EUER Kaninchen aufzupassen, und das tut man keinesfalls indem man es völlig ungschützt im Garten rumlaufen lässt (ein 30.50cm hoher Zaun ist ein witz -.-).

Man hält Kaninchen NUR in komplett gesicherten Gehegen, nicht nur damit sie nicht abhauen können, sondern auch damit Hund, Katze und Raubvogel sich nicht an den Kleinen vergreifen können!
Darum baut dem Kaninchen ein großes Gehege das mind. 6qm groß ist,
besser wäre größer, und haltet es darin! Gegen ein zusätzliches
Freilaufgehege spricht auch nichts; es muss wohl alles KOMPLETT von
allen 6 Seiten (Seiten + oben + unterirdisch) gesichert sein!

Das Kaninchen das rumlaufen in einem ungschützen Garten 8 Jahre lang
überlebt haben ist Glück! Bei den meisten werden die schon nach kurzer
zeit von Katze, Hund, Marder, Raubvogel oder Fuchs geholt! -.-

Wenn der Hund dem Kaninchen was tut, dann habt ihr wohl schlechte Karten den Hundehalter belangen zu können, weil IHR EUER Kaninchen NICHT geschützt habt!

Bezüglich des Hundes:
wenn ich in diser Situation wäre dann würde ich jedes Mal filmen wenn der Hund auf das Grundstück läuft (= Beweis) und den Halter dann anzeigen, wenn, er das nicht selbt in dem Griff bekommt (also vorher nochmal ein ernstes Wort mit dem sprechen!
(Ob eine Anzeige rechltich gesehen was bringt, weiß ich aber nicht. Ich würde es versuchen!!^^)

Noch zu was anderem:
besorge dem Kaninchen UNBEDINGT einen neuen Artgenossen! Kaninchen LEIDEN in Einzelhaltung sehr, da es sehr soziale Rudeltiere sind die kommunieren und kaninchentypische Dinge tun können! 
Er ist 8 Jahre alt und ein kastriertes Männchen? Dann kannst Du ein anderes kastr. Männchen oder auch ein Weibchen holen, das zwischen 5-11 Jahre alt ist; besser ist immer so gleich alt wie möglich. GANZ wichtig: sie müssen auf neutralem Boden vergsellschaftet werden, sonst verstehen sie sich nicht. Und beachte: Kämpfen ist am Anfang völlig normal, da es Rudeltiere sind die um den Rudelführerposten kämpfen müssen.

Gruß

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Kommentar von rabiosa
07.08.2016, 14:33

naja trotzdem rennt der Hund in unser Garten, scheißt da manchmal und zerstört unser Beet. Das habe ich jetzt weggelassen weil es zweitranning ist.

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es ist eure pflicht eure hoppelmaenner auch vor eindringenden feinden zu schuetzen! also müsst ihr den zaun erhoehen und uach daran denken, dass raubvögel eine gefahr fuer kaninchen sind.

du musst hier nicht nach dem handeln anderer fragen doer gar ordnungsamt und juristen in bewegung setyen.

vögel, fische und nager müssen von ihren besityern so beschuetyt und ummzäunt werden, dass sie nicht gejagd oder gefressen werden können!

bedenke bitte aauch, dass kaninchen nur zu 2 gehalten werden müssen!

natürlich sollte der hundehalter auch den hund am eindringen in euren garten hindern  - aber als erstes solltet ihr handeln: ein hoehere zaun und ein 2.kaninchen!

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...also unsere frei laufenden Kaninchen hat damals der Falke geholt, das Risiko hat halt das freilaufende Kaninchen....
tatsächlich müssten die Hundebesitzer dafür sorgen, dass der Hund nicht Euer Grundstück betritt, das dürfte man dem Hund antrainieren können...aber nicht so ganz einfach...ich würde beim Reden bleiben und vielleicht eine Hundeschule empfehlen (die Kosten hönnt Ihr Euch ja teilen). Eine gute Nachbaschaft macht das Leben doch wesentlich einfacher...

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Kommentar von rabiosa
07.08.2016, 13:48

Das Risiko ist mir bewusst und das ist dann auch.. naja der Lauf der Natur sozusagen. Bei uns habe ich jetzt so keine Falken bemerkt, nur Tauben und Spatzen.

aber das ist dann ja sozusagen unsere Schuld. Da kann ich zu keinem gehen und sagen DU DU DU.

aber die Nachbarn schon.

Naja und Kosten teilen finde ich auch nicht unbedingt in Ordnung. Die sind der Störer bzw ihr Hund, mein Kaninchen Gefährdet keinen. Rennt auch nicht rüber und frisst das Beet der anderen Weg oder so.

Ihr Haustier allerdings schon. Dann würde ich eher das Ordnungsamt anrufen. Ich sehe es nicht ein. Wir haben schon auf unsere Kosten den Käfig gebaut, der wie gesagt nur als Übergangslösung greifen soll.

Ich muss doch nicht darauf aufpassen, dass ihr Hund nicht auf mein Grundstück kommt.

Naja mal schauen, danke trotzdem!

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https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/rechte-und-pflichten-der-nachbarn-bei-grundstueckseinfrie-59-niedersachsen_idesk_PI17574_HI884492.html

Lies dir das mal durch inwiefern ihr bezgl einer Einfriedung ( Begrenzung Einzäunung des Grundstückes) verpflichtet seit oder verlangen könnt.

Ich finde im übrigen die Haltung des Kanninchens fragwürdig. Ist es nur 1? Hab jetzt nicht alle Kommis gelesen. Mir wäre es zu unsicher auch ohne Nachbarshund.

Französischer Boxer kenne ich nicht.
Meinst du einen Deutschen Boxer oder eine Französische Bulldogge? Oder eine Mischung dieser?

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In Wien ist es gesetzlich so: für die rechte Seite der Grundeinfriedung ( Zaun ), ist immer der Grundbesitzer verantwortlich für die linke Seite der Nachbar.

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Hatt der Hund dem Kaninchen schon was getan wenn er schon paar mal auf eurem Grundstück war? Der Hund muss ja dem Kaninchen nicht Bösartig und Agressiv gegenüber reagieren. ich würde aber einen Höheren Zauen machen aber das macht natürlich den Garten nicht mehr so schön. Ich würde nochmal mit den Nachbarn reden und Ihnen ausdrücklich sagen dass das nicht mehr so geht.

Hoffe konnte dir helfen ;)

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Kommentar von rabiosa
07.08.2016, 13:44

Einmal konnte ich rausrennen bevor der Hund im Garten war. Habe aus dem Fenster gesehen dass er ohne Leine auf deren Parkplatz war (welches genau neben unserem ist, ohne Zaun)einmal war das Kaninchen in dem Käfig draussen (was eigentlich nur eine kurzfristige Lösung sein sollte) und dann war der Hund da, als unser Kaninchen zufällg im Haus war, weil wir ihm Medizin geben mussten.

Aber jedesmal war der Hund sehr hektisch und hat gebellt und wollte unbedingt zum Kaninchen.

Ist sogar zum richtigen Käfig gelaufen (das ist so ein mini Haus aus Holz, wo er dann abends schläft) und hat da nach ihm gesucht (der Geruch liegt da ja in der Luft)

und es ist ein Hund. Jagdinstikt etc. Und Beutetiere.. also er wird höchstwahrscheinlich mein Kaninchen angreifen. Und mein Kaninchen kann nicht mehr schnell rennen oder weglaufen.

reden werde ich wahrscheinlich. Vielleicht auch noch ein Brief..

Danke trotzdem!!

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Ich hätte da keine Bedenken, daß der Hund dem Kaninchen was antut. Er ist ja kein Raubtier und eigentlich mehr spielerisch an dem Kaninchen interessiert. Das Kaninchen beobachtet konzentriert den Eindringling, bleibt dabei regungslos solange bis der Hund ihm zu nahe kommt, klopft dann mal mit den Hinterbeinen und wenn das dann nicht zum Abwehren des Hundes führt, springt das Kaninchen plötzlich hoch und weg, zur Irretierung des "Gegners" noch einen Haken schlagend. Der Hund bleibt verduzt stehen und verschwindet dann alsbald wieder.

Ich hatte ähnlichen Vorgang schon selbst in meinem Garten mehrmals beobachtet, mal war der Eindringling eine Katze, das andermal ein fremder Hund, ist niemals etwas passiert. Das Kaninchen blieb der Sieger bei anscheinend bedrohender Annäherung von fremden Geschöpfen.

Meine Empfehlung: Wenn sie soetwas sehen, bleiben sie auf Abstand und beobachten sie das jeweilige Verhalten, dann können sie erkennen, wie klug der Hase reagiert.

Übrigens, mein Kaninchen lebt immer noch und hält sich den ganzen Tag im Garten auf. Bei Dunkelheit kommt es von sich aus ins Haus zu seinem Schlafplatz. Seine Augen sprechen " Mein Name ist Hase!".

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Kommentar von rabiosa
07.08.2016, 14:30

Sehr klug vom Kaninchen, dass es von alleine reinkommt. Bei uns ist das wegen der Pforte nicht möglich, wir holen ihn selber rein.

Ich denke aber schon, dass Hunde etwas antun. Meine Freundin hat 3 Hunde und es ist schon oft passiert, dass bei ihnen eine Ratte oder ein Wildhase im Garten war und sie haben es totgebissen. Nicht gegessen, nur totgebissen.

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Kommentar von miriamkelzer
07.08.2016, 16:03

Spielen schön und gut. Ein Hund spielt anders und kann kleinere Wesen damit umbringen

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Kommentar von VanyVeggie
08.08.2016, 07:20

Natürlich sind Hunde Raubtiere. O.o Sie töten dementsprechend auch Beutetiere. Und darunter gehört das Kaninchen. 

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Kommentar von Viowow
12.08.2016, 09:07

dfllothar😂sorry, aber wo hast du den schmarrn denn her? auch aus deinem früheren leben als hund? hund ->raubtier kaninchen-> beutetier mein hund tut den kaninchen auch nichts. ich weis das, er weis das. aber die kaninchen wissen es nicht. und so haben sie instinktiv angst vor ihm. und ja, das ist bei jedem kaninchen so, ausser es ist absolut fehlgeprägt

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Wende Dich ans Ordnungsamt bzw. die zuständige Ordnungsbehörde

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Kommentar von rabiosa
07.08.2016, 13:37

Weißt du dann zufällig, wie das alles Abläuft? Was dann passiert?

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