Hund ohne Vertrag abgeben?

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5 Antworten

"Einer Bekannten"

Wenn man seinen Hund schon abgeben muss sollte man wenigstens schauen, dass er in die richtigen Hände kommt.

"regelmäßig besucht"

Anscheinend ja nicht oder warum hast du von dem Verkauf dann aus dem Internet erfahren?

"Im Inet erfahren"

Wie kann man sich das vorstellen?

Ich muss erlich sagen, dass ich dich bzw. deine Einstellung ziemlich egoistisch finde.
Du kannst doch nicht erwarten, dass sich jemand einfach mal so zwei Jahre um den Hund kümmert und wenn du ihn dann wieder haben willst auf Finger schnippsen zurück gibt?!
Damit lässt sich das Verhalten der "Bekannten" aber sicher nicht rechtfertigen.

Wenn dir was an dem Hund liegt, schaue dir an in was für eine Familie er gekommen ist und wenn das eine "gute" Familie ist lasse ihn dort.
Für einen so jungen Hund wurde er schon viel zu oft rumgereicht!

Wenn du den Hund sofort abgibst nur weil es mal "stressig" wird bist du sowiso nicht geeignet - sowas kann immer wieder passieren! Was machst du dann? Ihn wieder abgeben?

So das war jetzt meine persönliche Meinung - zu deiner Frage.

Wer steht im Impfpass & wer zahlt die Steuern ?

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Kommentar von Fragezeichen167
08.02.2017, 20:28

Also diese bekannte hat selbst einen hund vorher schon gehabt.. ich war 17 gerade ausgezogen und azubi.. 

Ich habe den hund regelmäßig besucht,  sie haben kinder & haben den hund abgegeben weil sie einen neuen anderen Welpen will..

Dies habe ich via Facebook heute zufällig gesehen. 

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Ist der Hund gechippt? Gibt es PApiere, die Dich als Eigentümerin ausweisen?

FAlls beides nicht: vergiss es. FAlls Du zwar Papiere für einen Hund hast, der aber nicht gechippt oder tätowiert ist, kannst Du ja nicht nachweisen, dass genau DIESER hund DEIN HUnd ist.

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Bist Du in den zwei Jahren für all die Kosten, die ein Hund verursacht (Futter, Tierarzt, Versicherung usw.) aufgekommen? Könntest Du diese Kostenausgabe belegen? Besuche zum Kleinen besagen garnichts.

Müsste auch erst recherchieren, doch im Hinterstübchen ist es, dass wenn eine vereinbarte Dienstleistung nicht honoriert wird, nach gewisser Zeit ein Eigentumswechsel stattfindet.

Hatte einen Fall, wo ich zwei Hunde aus mißlicher Lage übernahm. Der Halter hattte sie zurückgelassen. War nur vorübergehend geplant, da Versorgung gesichert. Seine Fa. ging pleite, er verunglückte zwischenzeitlich. Auf so lange Versorgung war keiner eingestellt, deshalb kam ich auf den Plan. Obwohl die Kosten übernommen wurden, konnte ich die Hunde nicht auf Dauer behalten. Sie waren schon ein Jahr bei mir. Der Halter noch immer unfähig. Also ging es über Bundesländergrenzen in Rahmen des Tierschutzes. Es musste eine Freigabe zur Vermittlung her. Die Freigabe war jedoch durch Zahlung nicht möglich.

Will Dir damit sagen, dass Du nur ein Recht auf den Hund hast, wenn Du für ihn aufgekommen bist.

In meinem Fall bestanden auch keine schriftlichen Verträge. Verträge bedürfen auch nicht der Schriftform. Es gilt, trotzdem dass beide Seiten sie erfüllen, sonst erlischt der Anspruch.

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Kommentar von Fragezeichen167
09.02.2017, 11:14

Ok, ja auf Kosten kam ich auch auf.. ich war zudem minderjährig..also besteht doch auch garkein Vertrag in irgendeiner form?

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Stehst du im Impfpass als Besitzer oder ist der Hund auf dich angemeldet, zahlst du die Steuern? Wenn nichts davon der fall ist könnte es schwer werden hast du einen Kaufvertrag von dem Hund?

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Kommentar von Fragezeichen167
08.02.2017, 19:59

Ich bin ausgezogen meine mama müsste in dem Impfpass stehen er ist der Sohn von der Hündin die bei meiner mama lebt.. das war alles kompliziert zu der zeit 

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Kommentar von Keira17
08.02.2017, 20:04

Such dir am besten bei einem Anwalt hilfe, sprich mit der person die den Hund verkauft hat und mit der Person die den Hund gekauft hat vielleicht kannst du den Hund zurück kaufen, sprich aber zuerst mit einem Anwalt.

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Kommentar von asdundab
08.02.2017, 21:59

Rechtlich stehen die Chancen schlecht (gutgläubiger Erwerb)

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Hallo,

das könnte schwierig werden.

  1. Du hast den Besitz an dem Hund der "Bekannten" freiwillig übertragen. Sie hat in (unrechtmäßig) an eine dritte Person verkauft, diese wird den Hund wohl "gutgläubig erworben" haben, da gibt es zwar x Ausnahmeregelungen, aber das müsste hier eigentlich greifen (lass dich noch einmal vom Anwalt beraten oder stelle die Frage noch einmal exakter formuliert in der Rechtsabteilung), so dass der Käufer, nun auch der Eigentümer des Hundes ist. Du hast aber Ausgleichsansprüche an deine Bekannte (zu dem hat sie sich strafbar gemacht)
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Kommentar von asdundab
08.02.2017, 21:57

Genau so ist es (in Deutschland)

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Kommentar von asdundab
08.02.2017, 21:58

Aber villeicht reicht es auch freundlich mit dem gutgläubig Erwerbenden zu sprechen, sodass dieser möglicherweise "Einsicht" zeigt und den Hund freiwillig zurück gibt.

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